Photovoltaik + Stromspeicher für den Eigengebrauch

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  • Ich hab keine Ahnung wie aktuell das ist, da kommt noch die Umsatzsteuer ins Spiel.
    https://www.cleanenergy-projec…teuernachteile-vermeiden/


    Auch ein interessanter Link, Danke!

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Auch ein interessanter Link, Danke!


    Nur wird dort steuerlich mit den Wiederbeschaffungskosten gerechnet.
    Ich würde bei der steuerlichen Bewertung eher den Betrag der Einspeisevergütung ansetzen.
    Somit rechnet sich der Speicher immer noch nicht.
    Apropos Batterie im Keller: was sagt da die Gebäudeversicherung dazu?

    Jan und Hein und Klaas und Pit,
    die haben Bärte, die fahren mit.

    Nacktbaden mit Maske...

  • Das mit der Versteuerung ist ein komplizierte Sache. Weil die Anlage will man ja natürlich schon absetzen plus Vorsteuer natürlich auszahlen lassen. Also muss der eigenverbrauchte Strom auch "versteuert" werden, das will natürlich nicht jedem gefallen. Aber das eine geht ohne das andere nicht.

    Ich so: 2020 wird ein super Jahr!

    2020 so: Halt mal mein Bier... ;-)

  • Wegen der Brandgefahr?


    Nicht nur. Der Speicher ist ja vermutlich fest mit dem Gebäude verbunden und ist somit in der Gebäudeversicherung eingeschlossen, falls er z.B. einen Wasserschaden zum Opfer fällt. Das zusätzliche Risiko wird die Versicherung schon interessieren.

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Nur interessenhalber. Sind die Speicher wartungsfrei? Muss eine zyklische Sicherheitsüberprüfung oder Wartung wie z.B. bei einer Heizanlage erfolgen?

    Coal keeps your lights on.

    Gruß aus NRW - Christian

  • Ja, 1,5 ereignissreiche Jahre sind vergangen, eine Anlage habe ich immer noch nicht

    :cool:

    , aber gestern ist mir ein Flyer von innogy in die Hände gefallen, Komplettpreis 9990 €, also 3,6 kWp Anlage mit 3,6 kW Batterie und aufs Dach hängen.



    Frage an die Experten, ändert sich was in der Förderung im kommenden Jahr oder müßte man "schnell" noch zuschlagen?!? Fragen über Fragen :crazy:

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Meines Wissens gibt es keinen Zuschuss mehr, der Kredit für Speicher läuft wohl dieses Jahr aus. https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Energie-Umwelt/F%C3%B6rderprodukte/F%C3%B6rderprodukte-(S3).html?wt_cc1=umwelt&wt_cc2=unt|energie-umwelt&wt_mc=47013119664_232399068127&wt_kw=b_47013119664_%2Bsolaranlage%20%2Bf%C3%B6rderung&wt_cc3=47013119664_kwd-23102364575_232399068127
    Ich habe heute Nachmittag einen Beratungstermin bei einem Energie Experten meines Stromanbieters. Dann werde ich auch nähere Infos bezüglich eines Speichers haben.
    Wobei sich das meiner Meinung nach immer noch nicht lohnt! Die Ladungsverluste belaufen sich auf 15-20 %, durchschnittlich sagt man wohl, das sich der Speicher 200 - 250 mal im Jahr ganz laden läßt. Sprich, man würde ca. 195 € Stromkosten beim Versorger sparen (250 x 3 kwSpeicher x 26 Cent). Dagegen stehen aber entgangene Einnahmen durch dieEinspeisevergütung von 103 € (250 x 3,6 kw x 11,47 Cent).
    Bei einem Kaufpreis von ca. 5000 € fü den 3 kw Speicher aus deinem Angebot wird sich das niemals rechnen.....

    gruß stefan


    ...und möge der ewige Grip mit Euch sein

  • Das Ergebniss des Termines würde mich interessieren. Wegen der Ladeverluste, es gibt wohl unterschiedliche Arten den Speicher anzuschließen. Um Verluste zu minimieren sollt eman wohl Gleichstrom speichern, bevor der in den Wechselrichter geht.

    :idee:


    Ansonsten ist mit Wegfall der Förderung wohl mit weiter sinkenden Preisen zu rechnen oder liege ich da falsch?

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Ja, 1,5 ereignissreiche Jahre sind vergangen, eine Anlage habe ich immer noch nicht

    :cool:

    , aber gestern ist mir ein Flyer von innogy in die Hände gefallen, Komplettpreis 9990 €, also 3,6 kWp Anlage mit 3,6 kW Batterie und aufs Dach hängen.



    Schau mal da nach:
    https://www.photovoltaikforum.…st-das-rentabel/?pageNo=1



    Ach ja, und Speicher rechnen sich immer noch nicht.

    Jan und Hein und Klaas und Pit,
    die haben Bärte, die fahren mit.

    Nacktbaden mit Maske...

  • Mir wurde beim Beratungsgesprach klar von eim Speicher abgeraten! Die Preise sind zur Zeit einfach noch hoch, bei mir würde sich ein Speicher erst nach ca. 25 Jahren amortisieren

    :eek:

    . Übrigens, ein Speicher läßt sich jederzeit nachrüsten...!
    Ich habe nun ein erstes Angebot über 7876 € für eine 5,5 kWp - Anlage vorliegen.
    Bin noch etwas unschlüssig, ob das ich Thema weiter verfolgen soll. Unser derzeitger Stromverbrauch ist mit 3000 kWh eher als niedrig anzusehen, der Löwenanteil des Stromverbrauches liegt in dem Zeitraum, wenn die Sonne leider schon weg ist...!
    Bei einer geplanten jährlichen Preissteigerung von 3% des Strompreises rechnet sich bei mir die Anlage erst nach ca. 18 Jahren...
    Das ganze ist eine sehr individuelle Sache, wer tagsüber hohe Verbräuche hat (z.B. durch eine Poolheizung, Homeoffice usw.) für den lohnt die Sache deutlich mehr.

    gruß stefan


    ...und möge der ewige Grip mit Euch sein

  • Ich schaue mir das Thema auch schon seit Jahren an aber leider kriege ich nix wirtschaftlich gerechnet. Zum einen ist der Hausverbrauch viel zu niedrig, das lohnt sich erst mit einem E-Auto welches man dann laden kann zum anderen lohnen sich die Speicher noch nicht.


    Ich werde das in meinem nächsten Projekt nochmal genau untersuchen denke aber auch mehr als die Anschlüsse vorsehen inkl. Position für die Powerwall werde ich nicht. So lange es nicht wirtschaftlich ist mache ich es nicht.


    Man braucht eine Grundlast z.B. eine Wärmepumpe dann rechnet sich das deutlich schneller. Habe ich aber nicht...

  • Ich habe schon seit 18 Jahren eine Erdwärmepumpe, könnte die aber nicht über die PV Anlage laufen lassen.


    Die Wärmepumpe bekommt verbilligten Strom und hängt daher an einem anderen Zähler. Ich müsste mich aber entscheiden, an welchen Zähler (Wärmepumpe oder Rest) ich die PV hängen wollte.


    Ich hab das durchgerechnet und irgendwie kommt da immer nur Kleckerkram heraus. Wenn ich das mache, spare ich wohl um 30 Euro im Monat, trotz meines immensen Stromverbrauchs. Der ganze Umbau im und am Haus, die zusätzliche Technik, um die man sich wieder kümmern muss, der ganze Planungsaufwand für 30 Euro? Eher nicht.


    Dafür muss man schon eine Art innere Motivation haben und Spaß daran, dem Zähler beim rückwärts laufen zuzugucken.


    Gruß
    Stefan

  • In Anbetracht der Umstände ist das Angebot nach intensiver Recherche wohl gut. Alleine die Batterie kostet ca. 5000 €, die Module ca. 1300 für die Reglungselektonik konnten wir keinen Preis recherieren, dazu kommt noch der Ein– und Aufbau. Das ganze über KfW 270 und 275 zinsgünstig finanziert, hm.

    :idee:


    Wir würden sogar innerhalb der nächsten 10 Jahre die Amortisation erreichen.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Ich finde die Anlage sehr klein, der zu erwartende Stromertrag dürfte bei knapp 2500 kWh/a liegen ("meine" 5,5 soll seriös gerechnet 680 kWh/kWp bringen!). Wobei das natürlich auch von der Dachausrichtung usw. abhängt... Selbst wenn Du alles selber verbrauchen kannst (sehr unwahrscheinlich) und die teure Cloud nicht nutzt, sparst du doch höchstens 588 € im Jahr. Sprich Amortisation erst in 16,8 Jahren

    :confused:

    . Oder habe ich da einen Denkfehler....???

    gruß stefan


    ...und möge der ewige Grip mit Euch sein

    Einmal editiert, zuletzt von mopedmann ()

  • Strompreissteigerung der nächsten 10 Jahre mit eingerechnet? Vergessen viele Modelle.



    Von der Größe ist das mein halbes Dach, 7,5 kWp hätten Platz.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

    Einmal editiert, zuletzt von tom01 ()

  • In Anbetracht der Umstände ist das Angebot nach intensiver Recherche wohl gut. Alleine die Batterie kostet ca. 5000 €, die Module ca. 1300 für die Reglungselektonik konnten wir keinen Preis recherieren, dazu kommt noch der Ein– und Aufbau. Das ganze über KfW 270 und 275 zinsgünstig finanziert, hm.

    :idee:



    Wir würden sogar innerhalb der nächsten 10 Jahre die Amortisation erreichen.




    Tom,

    liste doch mal auf wie ihr und was ihr da alles eingerechnet habt.
    Ich denke auch das die Anlage unter dimensioniert ist.

    gesendet mit trabbeltalk vom Mond!

    Der Klimawandel ist so alt wie das Klima selbst!!