Fahrverbote für Dieselfahrer ab 2018 beschlossen...

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  • Deutsche Gründlichkeit...oder wie kann ich mich am Besten selbst zerfleischen.....


    1) Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, Du darfst sie kostenlos nutzen.
    Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. Du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.



    2) Es gibt Tage, da beantwortet mein Mittelfinger alle Fragen......


  • Was willst Du eigentlich? Auf welchen Langzeittests bezieht sich Deine Aussage? Der ADAC-Langzeittest über 10000km war eindeutig erfolgreich.



    Da hab ich was anderes gelesen, ein von drei Fahrzeugen mußte den Test sogar abbrechen.



    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski


  • Aus dem ADAC-Bericht: "Die erste von fünf Etappen des Alltagstest wurde erfolgreich abgeschlossen "
    Außerdem: "Der realitätsnahe ADAC Ecotest zeigt: SCR-Nachrüstung kann sogar wirkungsvoller sein als eine Flottenerneuerung mit Euro 6b-Diesel"


    Aber man kann auch alles schlecht reden!

    2 Mal editiert, zuletzt von CP-1015 ()

  • Deutsche Gründlichkeit...oder wie kann ich mich am Besten selbst zerfleischen.....

    Das liegt daran, dass in Deutschland der Diesel Anteil sehr hoch ist im Vergleich zu anderen Ländern, in den USA oder in China spielt der Diesel fast keine Rolle.


    Es geht auch nicht darum den Diesel per se schlecht zu machen. Würden alle BMW 520d fahren, dann wäre die Welt ja auch in Ordnung. :D


    Spaß beiseite, der Dreck-Diesel gehört weg von der Straße oder zeitgemäß nachgerüstet. Und zwar auf Kosten derer, die den Müll mit falschen Versprechungen ausgeliefert haben, allen voran VW.

  • Aus dem ADAC-Bericht: "Die erste von fünf Etappen des Alltagstest wurde erfolgreich abgeschlossen "
    Außerdem: "Der realitätsnahe ADAC Ecotest zeigt: SCR-Nachrüstung kann sogar wirkungsvoller sein als eine Flottenerneuerung mit Euro 6b-Diesel"


    Aber man kann auch alles schlecht reden!



    Hier steht der ausführliche Zwischenbericht des ADAC, aus dem sich jeder seine eigene Meinung bilden kann:
    https://www.adac.de/-/media/pd…ABC85105342A624FFBA92F2E8



    Bezüglich der aufgetretenen Probleme und der Stellungnahmen der Nachrüster ist ein Blick in das jeweilige Testtagebuch interessant.



    Man sollte dabei mehrere Punkte bedenken:


    - Die Fahrzeuge mussten in sehr kurzer Zeit vorbereitet und umgerüstet werden. Bestimmte dabei aufgetretene Probleme zeigen, daß man sich unter "Serienrandbedingungen" einfach mehr Zeit nehmen und die einzelnen Komponenten gründlich vorbereiten und prüfen muß.


    - 10000 km Laufleistung sind mal als erste kurze Zwischenerfahrung zu betrachten. Mit einem Dauertest unter den sonst üblichen industriellen Randbedingungen hat eine so geringe Laufleistung aber noch nichts zu tun.



    Wenn man der Kundschaft ein Nachrüstsystem für viele verschiedene Modelle anbieten will, dann erfordert das einfach hinreichend Zeit für eine vernünftige Vorbereitung und Absicherung.


    Deshalb kann man auch nicht einfach nur dem KBA den schwarzen Peter zuschieben, was die Typzulassung betrifft. Da müssen schon alle Beteiligten ihre Hausaufgaben machen und sich auch die dafür nötige Zeit nehmen dürfen.



    Und dazu kommt noch, daß es vom Gesetzgeber noch nicht mal eine klare Vorgabe gibt, welche Emissionsgrenzwerte unter welchen Randbedingungen von einem Nachrüstsystem einzuhalten sind, damit die Autos auch bei sonst verhängten Fahrverboten trotzdem fahren dürfen.



    Was ist damit konkret gemeint?
    - der damals gültige Rollenprüfstandstest NEFZ?
    - der aktuelle Rollenprüfstandstest WLTP?
    - der für neue Typzulassungen (Euro 6d temp) gültige RDE-Test auf der Straße?



    Das sind die Fragen, die erst mal geklärt werden müssten.

  • "Wenn man der Kundschaft ein Nachrüstsystem für viele verschiedene Modelle anbieten will, dann erfordert das einfach hinreichend Zeit für eine vernünftige Vorbereitung und Absicherung.


    Deshalb kann man auch nicht einfach nur dem KBA den schwarzen Peter zuschieben, was die Typzulassung betrifft. Da müssen schon alle Beteiligten ihre Hausaufgaben machen und sich auch die dafür nötige Zeit nehmen dürfen.



    Und dazu kommt noch, daß es vom Gesetzgeber noch nicht mal eine klare Vorgabe gibt, welche Emissionsgrenzwerte unter welchen Randbedingungen von einem Nachrüstsystem einzuhalten sind, damit die Autos auch bei sonst verhängten Fahrverboten trotzdem fahren dürfen."


    Du schreibst selbst: Der Gesetzgeber - letztlich das KBA - hat die Emissionsgrenzwerte (inzwischen 270mg/km) zu spät vorgegeben. Bisher immer noch keine Zertifizierung. Mich wundert, daß nach dem Dieselgipfel von 2017 überhaupt jemand an Nachrüstsystemen gearbeitet hat. Die Politiker - allen voran ein Herr Dobrindt - haben uns erzählt, daß mit einem Softwareupdate Fahrverbote verhindert werden könnten. Voraussetzung für eine Entwicklung ist die Zertifizierung durch das KBA.
    Manche Autos stoßen 240 mal so viel Stickstoffdioxid aus als andere. Ebenso gibt es unterschiedliche Qualitäten bei Nachrüstsystemen. Ich würde die Lösung von Amminex bevorzugen! Die Nachrüster Baumot und Amminex haben bei der Nachrüstung von Bussen Erfahrung.

  • Das KBA ist eine nachgeordnete Behörde eines Ministeriums. Ich glaube nicht, daß das KBA selbst irgendwelche Grenzwerte vorgeben kann. Das muß vom Gesetzgeber gemacht werden.




    Wenn man mal das Vorgehen vergleicht für die Emissionsgrenzwerte für die Typzulassung von Neufahrzeugen: das wird auf EU-Ebene entschieden.



    Und bevor irgendeine Behörde irgendeine Zertifizierung vergeben kann, muß erst mal wissen, worum es überhaupt geht.



    Fiktives Beispiel:



    Wenn ein Nachrüst-Anbieter ein Abgasreinigungssystem anbieten würde, das aus einem Euro 5-Fahrzeug (Hersteller x, Fahrzeugtyp y) nach der Nachrüstung ein Euro 6d temp-Fahrzeug macht, dann muß der Nachrüst-Anbieter den zuständigen Behörden mit geeigneten Abgastests nachweisen, daß das Fahrzeug x/y jetzt die Euro 6d-temp-Grenzwerte einhält.




    De facto entspricht das also dem Vorgehen wie bei einer neuen Typzertifizierung.


  • Was willst Du eigentlich? Auf welchen Langzeittests bezieht sich Deine Aussage? Der ADAC-Langzeittest über 10000km war eindeutig erfolgreich.


    Wenn Du 10.000 km als "Langzeittest" bewertest, dann gute Nacht.
    Diese Strecke fahre ich in knapp 10 Wochen. Das ist kein Langzeittest.

  • Deutsche Gründlichkeit...oder wie kann ich mich am Besten selbst zerfleischen.....



    Den Gag hatten wir hier schon mal an anderer Stelle. Es handelt sich jedoch um Fake-News. Tatsächlich gibt es Diesel-Einfahrverbote auch in anderen Länder dieser Erde, wenngleich es nicht viele sind.

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Welche Länder sind das, würde mich mal interessieren?

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Ein reines Dieselfahrverbot kann ich kaum erkennen, in den meisten Städten betrifft es alle Verbrenner und dann wieder nur die Euro 1-4 Diesel, und dann wieder nur Privatfahrzeuge. Dann zu bestimmten Zeiten usw. und so fort :rolleyes:

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • In wohl keinem anderen Land werden die Politiker dermaßen von der Automobilindustrie gesteuert, von daher macht diese Grafik durchaus Sinn. Die Fahrverbote dienen nicht dem Umweltschutz, sondern dass ältere Fahrzeuge per Gesetz obsolet werden.

  • In wohl keinem anderen Land werden die Politiker dermaßen von der Automobilindustrie gesteuert, von daher macht diese Grafik durchaus Sinn. Die Fahrverbote dienen nicht dem Umweltschutz, sondern dass ältere Fahrzeuge per Gesetz obsolet werden.





    Die Automobilindustrie hat zweifelsohne eine starke Lobby, aber die fragwürdigen Grenzwerte die zu den Problemen geführt haben kommen von der EU und die Klage zur Umsetzung von der DUH.




    Ich glaube eher nicht, dass die beiden sich für dei Autoindustrie einsetzen.

    Gruß
    schecke

  • Die EU sollte sich lieber wieder wie früher auf den Biegegrad von Bananen konzentrieren.


    Die "DUH" hilft imo nicht gemäß ihres Namens der Umwelt in Deutschland, sondern allenfalls dem Selbstdarstellungstrieb von ein paar Hanseln, die man an den Fingern einer Hand abzählen kann.


    Die Meßmethoden scheinen so reproduzierbar zu sein wie das Ergebnis einer Lottoziehung. Sehr interessant dazu der jüngste Schildbürgerstreich in Oldenburg. Dort wurden am 21.10.2018 zu hohe Stickoxid-Werte gemessen, obwohl aufgrund eines Marathonlaufes keine Autos fuhren :rolleyes:: https://www.eike-klima-energie…sungen-abgase-ohne-autos/

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Vielleicht mal ein anderer Ansatz, auch wenn der zugegeben nicht neu ist und hier möglicherweise gar nicht reingehört.


    Ich arbeite ja in Köln und pendle mit der Bahn. Vor Köln überquert die Bahnstrecke zwei Autobahnen. Und die sind eigentlich jeden Morgen proppevoll. Wahnsinn, wie viele Menschen in die City wollen. Die Massen könnte man ja durch eine Citymaut oder durch Steuerung über die Kennzeichen (mal gerade, mal ungerade) begrenzen. Weniger Autos in der Stadt bedeutet auch weniger Schadstoffe. Imho. Und wenn ich mir das ÖPNV-Netz rund um Köln so anschaue, finde ich das gar nicht mal so schlecht.

  • Die Massen könnte man ja durch eine Citymaut oder durch Steuerung über die Kennzeichen (mal gerade, mal ungerade) begrenzen.

    Citymaut gibt es in div. Europäischen Großstädten schon. Scheint kein Vorbild zu sein.

    Ich dachte echt erst die verarschen uns mit der CO2 Steuer. Aber kaum bezahlt, zack, 16 Grad im August :idee:

  • Ich denke, wer sich jeden Morgen den Pendler Stau antut, hat dafür Gründe, die durch eine City Maut nicht einfach verschwinden. Denn nur zum Spaß tut sich bestimmt kaum jemand diesen Stress an.

  • Dann wird es auch eine Frage des Geldes sein. Die Besserverdienenden juckt es nicht groß, die anderen müssen sich in die überfüllten Busse und Bahnen quetschen.
    Und mit geraden/ungeraden Kennzeichen benötigen wir dann zwei Autos. 😄

  • Die Automobilindustrie hat zweifelsohne eine starke Lobby, aber die fragwürdigen Grenzwerte die zu den Problemen geführt haben kommen von der EU und die Klage zur Umsetzung von der DUH.


    Die Grenzwerte wurden durch die EU unter tatkräftiger Mitwirkung der deutschen Automobillobby so gesetzt wie sie gesetzt wurden. Das ist tatsächlich weitgehend bekannt.
    Das die Autoindustrie dann trotz ihrer Mitwirkung durch diverse Lobbyverbände noch weiter die Öffentlichkeit bescheisst hat schon ein gewisses Geschmäckle.



    Auch wenn ich die DUH nicht mag und diesem Abmahnverein am liebsten die Gemeinnützigkeit aberkennen würde, die Klagen hat sich die Automobilindustrie selber zuzuschreiben. Blöd nur, dass diese dadurch kaum tangiert wird, sondern alles auf den Verbraucher abgewälzt wird.
    Forderungen nach einem gesetzlichen Rahmen zur Wandelung von Kaufverträgen ohne Anrechnung des Gebrauchs unterstütze ich angesichts der Umstände die hierher geführt haben, ausdrücklich. _Das_ würde den Managern nämlich wirklich den Angstschweiß auf die Stirn treiben.