BMW G20 und G21

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  • tom01


    Billiger wird er nicht, allenfalls ausstattungsbereinigt wie zwischen F10 und G30. Ich gehe eigentlich jede Wette ein, dass die Basispreise steigen werden. Letztlich ist das aber uninteressant, da kaum einer einen nackten 3er kauft.



    Hab mal einen aktuellen 318iA T konfiguriert, von 37.000 € Liste mit Ausstattung ca. 50.000 €

    :eek:

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Fast garantieren kann ich Dir, dass der B48 (320i G20) gegenüber dem futuristischen N53 (528i F10), welcher in der Lage ist, mager zu verbrennen, kaum oder gar keinen Sprit einsparen wird.


    Bleibe mal bitte realistisch: Beim 528i F11 dürfte unter 7-8 Liter nichts gehen, beim 2-Liter-B48 steht dagegen durchaus auch mal eine 4 vor dem Komma (selbst bei einem 230i Coupé 8-Gang SAG im Comfort-Modus/Landstraße getestet). Richtig ist, dass der Verbrauchsvorteil beim 3-Zylinder B38 nicht vorhanden ist. Gegenüber dem 6-Zylinder (B58) spart der Vierzylinder schon ca. einen Liter. Und der B58 ist auch ohne geschichtete Direkteinspritzung richtig sparsam, wenn er einfach nur bei niedriger Drehzahl gleiten kann.


    Wenn man nun also auf den gar nicht mal mehr so viel kleineren 320i touring (G21) umsteigt, sollte man locker 1-2 Liter/100 km einsparen können. Ob man deshalb einen 6-Zylinder-Sauger aufgibt, ist eine ganz andere Frage.

    :o


    Apropos Motoren des G20: Ich habe irgendwo aufgeschnappt, dass es keine Dreizylindermotoren mehr geben soll, weil diese im WLTP keine Ersparnis gegenüber den Vierzylindermotoren mehr haben sollen (na sowas aber auch). Stimmt das denn so?


    Meine Glaskugel sagt, dass der Verbrauchsvorteil zwischen B38 und B48 im NEFZ bisher schon sehr gering war und BMW jeden Motor braucht, der in der Produktion Kosten einspart und wenigstens einen Zehntelliter Sprit nach Norm weniger nimmt (die Masse macht's). Was wären denn die Alternativen? Ein hubraumreduzierter B48? Der wäre wohl teurer als der B38. Die andere Alternative wäre es, den 2-Liter-B48 "totzudrosseln", so wie es Volvo macht (2-Liter-Turbo mit 120 PS). Keine Drehfreude, keine Durchzugskraft - der perfekte Motor für alle, die weder Diesel noch Benziner mögen.

    :rolleyes:

    Am sinnvollsten klingt es da fast, dass BMW den Turbo und die ganze Architektur drumherum rauswirft (die Kehrtwende? Jehova!) - aber das wird wohl erst passieren, wenn sich dadurch Verbrauch oder Kosten einsparen lassen. Das hat BMW nicht einmal beim MINI One First (75 PS) gemacht. Der Turbo ist eben immer mit dabei - und sei es mit nur 0,3 bar Aufladung...


    Es ist aber gut möglich, dass sich BMW in Zukunft den "Luxus" einspart, den 3-Zylinder B38 und dessen Evolutionsstufen für den Längseinbau zu konzipieren und sich auf den Quereinbau für die CLAR-Plattform konzentriert. Das hat mir meine Glaskugel nicht verraten...

    Just because you're paranoid, don't mean they're not after you.

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  • Apropos Motoren des G20: Ich habe irgendwo aufgeschnappt, dass es keine Dreizylindermotoren mehr geben soll, weil diese im WLTP keine Ersparnis gegenüber den Vierzylindermotoren mehr haben sollen (na sowas aber auch). Stimmt das denn so?



    Selbst wenn so ist, der 3 Zylinder ist billiger in der Produktion. Und für den Mini passt der ja ganz wunderbar, geht es doch nur um show and shine.

  • Bleibe mal bitte realistisch: Beim 528i F11 dürfte unter 7-8 Liter nichts gehen, beim 2-Liter-B48 steht dagegen durchaus auch mal eine 4 vor dem Komma (selbst bei einem 230i Coupé 8-Gang SAG im Comfort-Modus/Landstraße getestet).

    Wenn es um Realismus geht, dann entsprechen 4 Liter beim B48 etwa konstant 80 km/h - höchstens! Bei dieser Geschwindigkeit, sofern man bei einem solch leistungsstarken Fahrzeug gewillt ist, diese auf Dauer durchzuhalten, nimmt sich ein N53 garantiert keine 7 bis 8 Liter. Selbst mein (allerdings per langem Differential) ruhiggestellter 523i E39 M52 ohne TÜ nimmt sich bei diesem Szenario nur knapp über 5 Liter auf 100 km, also wird der (als Automatikversion ab Werk schon erheblich länger übersetzte) N53 nochmals darunter liegen. Du kennst auch den Vergleichstest zwischen F10 mit N53 und N20? Ersterer war auf der Landstraße sogar sparsamer, und zwischen B48 und N20 liegt laut Spritmonitor kein großer Verbrauchsunterschied, der geringe Unterschied von gerundet 0,1 l / 100 km (übrigens zu Gunsten des N20) dürfte nur von daher rühren, dass es bisher nur 19 Stück BMW 330i mit B48 (252 PS) gibt, im Vergleich zu 86 Stück BMW 328i mit N20 (245 PS).


    Spritmonitor informiert auch (grob) bezüglich der verbrauchsseitigen Unterschiede zwischen N20 und N53. 9,3 zu 9,7 Litern lauten die Daten, wobei man hier anmerken sollte, dass mit 12 bzw. 26 Fahrzeugen relativ wenig Input vorhanden ist. Der AMS - Test bestätigt allerdings: Kein großer Verbrauchsunterschied zwischen N53 und N20, und somit auch B48. Du selbst erwähnst ja immer wieder, dass sich B38 und B48 nicht viel nehmen, warum also sollte es zwischen B48 und N53 anders sein? Zumal der N53, im Gegensatz zum B48, die bekanntermaßen sehr effiziente Schichtladung beherrscht.


    Man sollte da die Kirche im Dorf lassen, Verbrauchseinsparungen können, seit Motoren mit vollsequenziell arbeitenden, lambdageregelten und luftmassengesteuerten Multipoint - Einspritzanlagen samt vollelektronischer Zündanlagen sowie Phasenstellern an einer oder beiden Nockenwellen zur Reduktion der Saugarbeit (bei BMW in Summe beispielsweise ab dem M50TÜ, also seit 1992, käuflich erwerbbar) ausgerüstet sind, nur noch Nuancen betragen.

  • Wenn es um Realismus geht, dann entsprechen 4 Liter beim B48 etwa konstant 80 km/h - höchstens!


    Gern kläre ich dich auf: Eine 4 vor dem Komma kann auch 4,9 bedeuten.

    ;)


    In meinem konkreten Fall waren es überland im Comfort-Modus eben BC 4,8. Dabei bin ich Geschwindigkeiten bis etwa 100 km/h gefahren. Für den B48 kannst du dich aber recht sicher auf ca. 6 Liter festlegen, der B58 benötigt entsprechend ca. 1 Liter mehr. Der N53 wiederum besitzt trotz geschichteter DI und fehlendem Turbo kein oder kaum nennenswertes Einsparpotential gegenüber dem B58.


    Kein großer Verbrauchsunterschied zwischen N53 und N20, und somit auch B48. Du selbst erwähnst ja immer wieder, dass sich B38 und B48 nicht viel nehmen, warum also sollte es zwischen B48 und N53 anders sein? Zumal der N53, im Gegensatz zum B48, die bekanntermaßen sehr effiziente Schichtladung beherrscht.


    Wenn du herrlich die Werte von Spritmonitor vergleichst, nimmst du logischerweise beide Extreme mit. Ich bin die Sache eher von unten herangegangen. Wenn du den N20 tritts, frisst er unter Umständen mehr als der N53. Das war aber nicht Teil meiner Aussage - lies gern noch mal nach.


    Und zwischen N20/N55 und B48/B58 besteht sehr wohl ein Verbrauchsvorteil beim neueren Triebwerk. Bei beiden spielt sich dieser bei ungefähr 0,5 l/100 km ab. In meinem konkreten Fall hat der B38, hier allerdings mit 6-Gang-Handschaltung statt länger gestufter 8-Gang-Automatik, sogar mehr verbraucht als der B48. Wenn man sich beim B38 wirklich anstrengt, kommt dennoch praktisch kein Verbrauchsvorteil dabei heraus. Meine These: Der Dreizylinder benötigt eine zu hohe Leerlaufdrehzahl, die Vier- und Sechszylinder geben sich mit niedrigerer Drehzahl zufrieden. Technisch hat der B38 gegenüber dem B48 keinen Vorteil (anders, als es bei Ford mit dem Ecoboost ist zwischen 3- und 4-Zylinder).


    Man sollte da die Kirche im Dorf lassen, Verbrauchseinsparungen können, seit Motoren mit vollsequenziell arbeitenden, lambdageregelten und luftmassengesteuerten Multipoint - Einspritzanlagen samt vollelektronischer Zündanlagen sowie Phasenstellern an einer oder beiden Nockenwellen zur Reduktion der Saugarbeit (bei BMW in Summe beispielsweise ab dem M50TÜ, also seit 1992, käuflich erwerbbar) ausgerüstet sind, nur noch Nuancen betragen.


    Die Motoren sind nicht alles. Unter Umständen haben auch positive Weiterentwicklungen auf dem Gebiet Antrieb/Getriebeprogrammierung und Fahrwiderstand stattgefunden. Dies kann ich innerhalb meiner Erfahrungswerte nicht extrahieren.

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  • Ich bin kein Motorenexperte, hatte aber neulich einen Mini Cooper als Leihwagen. Fuhr sich sehr gut mit seinen drei Zylindern und 136 PS. Ich habe dem Wagen auch etwas abgefordert und auf den freien Strecken bis auf 200 gebracht. Insgesamt 300 km gefahren, Verbrauch lag bei ca. 8-9 Litern, genau gerechnet hatte ich das nicht. Bei gleicher Fahrweise würde ich mit meinem 440i etwa einen Liter mehr verbrauchen. Es ist natürlich schwer zu schätzen, da wir einen langen Stop&Go-Stau hatten, bei dem der 440i auch einen höheren Verbrauch hätte - aber bei sonst gleicher Fahrweise kann ich mit dem 440i Werte von unter 9 Litern ohne Stau erwarten. Ist aus meiner Sicht auch recht einfach zu begründen - 3-Zylinder ist bei 200 an seiner Leistungsgrenze, der 6-Zylinder erreicht diese viel später.

  • Ich bin kein Motorenexperte, hatte aber neulich einen Mini Cooper als Leihwagen. Fuhr sich sehr gut mit seinen drei Zylindern und 136 PS. Ich habe dem Wagen auch etwas abgefordert und auf den freien Strecken bis auf 200 gebracht. Insgesamt 300 km gefahren, Verbrauch lag bei ca. 8-9 Litern, genau gerechnet hatte ich das nicht. Bei gleicher Fahrweise würde ich mit meinem 440i etwa einen Liter mehr verbrauchen. Es ist natürlich schwer zu schätzen, da wir einen langen Stop&Go-Stau hatten, bei dem der 440i auch einen höheren Verbrauch hätte - aber bei sonst gleicher Fahrweise kann ich mit dem 440i Werte von unter 9 Litern ohne Stau erwarten. Ist aus meiner Sicht auch recht einfach zu begründen - 3-Zylinder ist bei 200 an seiner Leistungsgrenze, der 6-Zylinder erreicht diese viel später.


    Weil jede Fahrt anders ist und selbst wenn zwei verschiedene Leute auf einer Strecke direkt hintereinander fahren, kann es Unterschiede in der Fahrweise geben (Fahrmoduswahl, Gaspedalstellung, Gangwahl, Stärke der Vebraucher, gewählter Reifendruck, etc.), handhabe ich meinen Vergleich etwas anders. Meine Herangehensweise ist es in diesem Fall daher zumeist, einen angenäherten Idealwert abzubilden, wie etwa Landstraße bei gleichmäßiger Fahrweise auf längeren Strecken. Spielen schwer abzuschätzende Faktoren wie Stau oder unplanmäßige Standzeiten/Kaltlaufphasen etc. hinein, ist der Wert nur eingeschränkt gut zu nutzen.


    Beim 118i (1,5-Liter-Dreizylinder) und auch beim MINI Cooper ist mir aufgefallen, dass es sehr viel Mühe kostet, ihn unter die 5-Liter-Marke zu bringen. Dafür konnte ich ihn zwischendurch immer mal treten und bin immer nur bei knapp über 7 Liter herausgekommen. Bei gleichen Fahrleistungen würde das der B48 Vierzylinder aber sicherlich auch schaffen. Wenn du den B48 aber wiederum ordentlich tritts, nimmt er sich etwa so viel wie der B58. Beim MINI JCW Cabrio (8-Gang-Automatik mit Schaltwippen) waren Tagesverbräuche um die 11 Liter (ähnlich wie beim ähnlich spaßbetont gefahrenen 440i Cabrio) überhaupt kein Problem, andererseits war er auch unheimlich leicht sparsam zu fahren mit einer 4 oder niedrigen 5 vor dem Komma. Das habe ich beim 440i nie gepackt - erwartet auch niemand. Fährt man mit diesem gelassen (und geschlossen, da Regen) im Comfort-Modus über's Land, werden es eher knapp 7 Liter. Natürlich spielt in diesem Vergleich auch das Fahrzeuggewicht hinein, aber das macht max. 1 Liter aus (Faustformel: 100 kg Mehrgewicht = 0,2 l/100 km Mehrverbrauch). Das (in meinem Fall bestens ausgestattete) JCW Cabrio wiegt auch schon 1435 kg nach EU-Leergewicht, das 440i Cabrio wiegt offiziell 410 kg mehr. Würde ich es hochwissenschaftlich betreiben, würde ich alle Fahrzeuge immer auf die Waage stellen und stets einen vordefinierten Reifendruck einstellen, damit es fair bleibt.

    ;)

    Mache ich aber nicht, die Empirie gleicht diese Unregelmäßigkeiten gewissermaßen aus.


    Bevor diese Diskussion sich noch weiter dreht, mal von mir das Fazit: Ich bin mit den Verbräuchen von B48 und B58 wirklich zufrieden. Der Mehrverbrauch des 6-Zylinders wäre für mich kein Argument, auf ihn zu verzichten (als Mietwagennutzer). Würde ich ihn privat nutzen, käme natürlich die höhere Anschaffung/Leasingrate mit hinein und der ~1 Liter Mehrverbrauch zieht sich über die gesamte Nutzungsdauer von mehreren Jahren. Das sollte aber in Relation zum etwaigen Mehrwert verkraftbar sein ("etwaig" deshalb, weil nicht jeder diesen Mehrwert fühlt oder benötigt). Der B58 ist im 540i beispielsweise ein echt gutes Triebwerk mit angenehmer Charakteristik, guten Umgangsformen, fairem Verbrauch und absolut befriedigenden Fahrleistungen. Natürlich kann man da auch mit dem Vierzylinder (520i/530i) glücklich werden. Presst man den B48 indes öfter aus, kann sich der gelassenere B58 anbieten. Das Gleiche gilt selbstverständlich eine Klasse tiefer mit dem neuen 3er G20/G21.


    Mittlerweile habe ich mich an den Verlust der R6-Sauger gewöhnt, daher blicke ich nicht stets zurück. Die neuen Turbos sind schon recht energieeffizient und kultiviert, definitiv eine Alternative zum Diesel.

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  • Ich kenne den N20 aus dem E84 und jetzt den B48 quer im F45. In der Konstellation liegt der Verbrauchsunterschied locker bei 1,0l/100km. Mit dem E84 kam man mit viel Zurückhaltung im Alltag auf 7,5l/100km. Mit dem F45 schaffe ich ruhig gefahren auch im Alltag streckenweise 6,0 - 6,2l/100km. Auch unter Last ist der B48 sparsamer. Leider kann man die beiden in meinen Spritmonitor-Profil nur eingeschränkt vergleichen, da der F45 anders (deutlich mehr Kurzstrecke) eingesetzt wird.

    Wer kämpft, kann verlieren - Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
    Mitleid kriegt man von alleine - Neid muss man sich hart erkämpfen.

  • Gern kläre ich dich auf: Eine 4 vor dem Komma kann auch 4,9 bedeuten.

    ;)

    Ist mir schon klar.

    :)
    Zitat

    Und zwischen N20/N55 und B48/B58 besteht sehr wohl ein Verbrauchsvorteil beim neueren Triebwerk. Bei beiden spielt sich dieser bei ungefähr 0,5 l/100 km ab.

    Kann man so stehen lassen. 4,9 zu 7 oder 8 jedoch nicht, weil man dann Schleichfahrt mit Normalnutzung vergleicht. Das ist nicht fair. Darauf wollte ich hinaus. ;)EDIT:


    Mittlerweile habe ich mich an den Verlust der R6-Sauger gewöhnt, daher blicke ich nicht stets zurück. Die neuen Turbos sind schon recht energieeffizient und kultiviert, definitiv eine Alternative zum Diesel.

    Gewöhnung hin, Gewöhnung her: Der Blick zurück ist dringend nötig, weil man sonst Pseudofortschritt verkauft bekommt. Bestes Beispiel: BMW 525d F10 mit N57 (R6) und N47 (R4).

    Einmal editiert, zuletzt von bbbbbbbbbbbb ()

  • Ich schätze den Verbrauchsvorteil des 320i G21 ggü. dem 528i F11 eben auf 1-2 Liter ein. Vielleicht beträgt er nur einen Liter, höchstwahrscheinlich gibt es beim 320i G21 aber auch noch weitere Fortschritte, die den Verbrauch senken (Reifenentwicklung, Segeln - evt. mit ISG, reduzierter Kühlwiderstand, verbesserte Aerodynamik, weniger Verluste im Antriebsstrang, Gewichtseinsparung, etc.).


    Ich bin gern realistisch und bezeichne meinen "Messwert" mit den BC 4,8 beim B48 nicht als stets reproduzierbar. Ungefähr 6 Liter sind im Mix aber durchaus drin. Beim 528i F11 mit N53 halte ich ~7,5 Liter schon für etwa den niedrigsten Wert, den man auf Dauer erreichen wird. Ich würde auch gern hören, was Nutzer/Besitzer dazu sagen. Meine Meinung zum Reihensechser kennst du und die turboaufgeladenen Vierzylinder mag ich längst nicht so sehr. Den x25d mochte ich als Vierzylinder auch noch nie. Der B48 ist aber eben trotzdem ein gutes Triebwerk - anders und nicht so geschmeidig, dafür aber auch durchzugstärker. Beim AMS-Vergleich zwischen 330i F30 (B48) und 330i E90 (N52) würde ich persönlich fraglos den N52 bevorzugen. Der Schichtlader N53 wäre mir zu nagelig und riskant.

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  • Ich schätze den Verbrauchsvorteil des 320i G21 ggü. dem 528i F11 eben auf 1-2 Liter ein.



    Du vergleichst den 5er mit 3er und 2er BMW und mischt auch alt und neu. Was soll das aussagen, außer dass es nichts aussagt?

    Interessanter ist da der Blick auf Spritmonitor F10 520i R4 VS 523i R6. Wie wir wissen, hat der R6 einen (!) Liter mehr Hubraum und zwei Zylinder mehr. Und klingt dabei bedeutend besser. Spritersparnis beim R4 lt. Spritmonitor: sagenhafte 0,35 Liter auf 100 Kilometer. Natürlich ist das nur ein Anhaltpunkt, aber Unterschied ist nicht die Rede wert.

  • Du vergleichst den 5er mit 3er und 2er BMW und mischt auch alt und neu. Was soll das aussagen, außer dass es nichts aussagt?

    Interessanter ist da der Blick auf Spritmonitor F10 520i R4 VS 523i R6. Wie wir wissen, hat der R6 einen (!) Liter mehr Hubraum und zwei Zylinder mehr. Und klingt dabei bedeutend besser. Spritersparnis beim R4 lt. Spritmonitor: sagenhafte 0,35 Liter auf 100 Kilometer. Natürlich ist das nur ein Anhaltpunkt, aber Unterschied ist nicht die Rede wert.


    Das frage ich mich auch. Der 5er dürfte um einiges schwerer sein als ein aktueller 3er.


    Der ganannte Verbrauchsunterschied lt. Spritmonitor zeigt, welcher Aufwand selbst für kleinste Einsparungen getrieben wird und wie wenig dabei letztlich, außer auf dem Papier, dabei rauskommt. Der F11 den ich hatte war ein 525d mit dem 2l Bi-Turbo. Verbrauchsangabe war etwas um die 5 l, real 7,6 über alles was ich damit gefahren bin.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Du vergleichst den 5er mit 3er und 2er BMW und mischt auch alt und neu. Was soll das aussagen, außer dass es nichts aussagt?


    Beitrag #12 :rtfm:


    Du kannst auch den alten 528i mit neuem 530i vergleichen und zu sehr ähnlichen Ergebnissen kommen. Das Fahrzeuggewicht ist noch der geringste Faktor bzw. kann man die Differenz quasi herausrechnen über die genannte Faustformel.


    Spritmonitor ist interessant, aber auch nicht wirklich aussagekräftig, wenn es um den eigenen Fahrstil geht. Immerhin spart der Vierzylinder offenbar sogar doch Sprit. Bis vor wenigen Jahren konnte man ja noch den 530i mit Reihensechser kaufen. Jetzt ist es zu spät dafür...

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  • Das Gewicht sehe ich anders. Denn wenn ein KFZ ständig abgebremmst und wieder beschleunigt wird, spielt es schon eine Rolle ob ich 300 - 400 kg mehr bewegen muß. Was sich naturgemäß auf den Verbrauch auswirkt.


    Mein F21 116d hat bei mir im extremen Kurzstreckeneinsatz 5,5 l verbraucht, fahre ich den täglich 100 km ist da ein niedrige 4 drinn.


    Der F21 wurde übrigens im selben Einsatz bewegt wie der F11, somit, denke ich, subjektiv vergleichbar.

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    Jörg Baberowski

  • Das hat jetzt allerdings nichts mit dem Gewichtsunterschied zu tun...


    Dass ein Fahrzeug im dichten Stadtverkehr mehr braucht als lässig auf Landstraße und Stadtautobahn, ist auch mehr als logisch. Darum ging es aber gar nicht.

    Just because you're paranoid, don't mean they're not after you.

  • Das hat jetzt allerdings nichts mit dem Gewichtsunterschied zu tun...


    Dass ein Fahrzeug im dichten Stadtverkehr mehr braucht als lässig auf Landstraße und Stadtautobahn, ist auch mehr als logisch. Darum ging es aber gar nicht.


    Warum hat das nichts mit dem Gewicht zu tun?

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Warum hat das nichts mit dem Gewicht zu tun?


    Ganz einfach: Du vergleichst einen identisch schweren 1er in zwei verschiedenen Fahrsituationen. Hier liegt der Unterschied also nicht im Gewicht, das kürzt sich mathematisch quasi raus.

    ;)


    Wenn du nicht glaubst, dass es nur ~0,2 l/100 km pro 100 kg Mehrgewicht sind, dann teste ruhig mal selbst. Unter Umständen sparst du mit Zuladung sogar Sprit, da der Wagen tiefer in den Federn liegt und damit strömungsgünstiger ist. :crazy: Im dichten Stadtverkehr ist es durchaus möglich, dass der Verbrauchsunterschied eine Ecke größer ist (im Stadtverkehr spielt aber vor allem der Hubraum stark negativ hinein nach meiner Erfahrung), dafür fällt er auf Langstrecke kaum noch ins "Gewicht", da dort dann Dinge wie Reifenbeschaffenheit oder Aerodynamik wichtiger werden.


    Übrigens kann man durchaus alles mit allem vergleichen, sofern man für sich persönlich die Regeln aufstellt. In diesem Vergleich geht es dann darum, für sich die Vor- und Nachteile zu selektieren - also Pro und Con für den Wechsel auf den (Thread-Thema!) 320i G21, vom 528i F11 kommend. Die Grundbedingungen dieses Vergleiches stellt man selbst auf - je unpräziser, desto mehr Möglichkeiten gibt es. Man kann auch Äpfel mit Birnen vergleichen - beides ist Kernobst. Nun kommt es z.B. darauf an, was einem besser schmeckt...

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  • Ich werde mit den neuen Turbomotoren einfach nicht warm. Neulich habe ich einen wunderschönen BMW G30 gesehen, ein glänzender Traum, rundum poliert, schön und edel ausgestattet. Dann gab der Fahrer etwas saftiger Gas, und ich dachte sofort: "VW Polo GTI". Mensch, ich weiß nicht, aber das passt einfach nicht. So ein Schiff muss säuseln, blubbern oder röhren, aber dieses kernige Dröhnen klingt einfach nach Kleinwagen, zumal der G30, zumindest beim 540i weiß ich das sicher (aber wohl beim 530i auch), im Vergleich zum F10 bezüglich der Abgasanlage deutlich lauter abgestimmt wurde. Da kommt, gerade bei den B48, das "VAG GTI" - Gefühl noch deutlicher durch. Wenn man schon aus Gründen der Herstellungskosten einen profanen Vierzylindermotor verpflanzen muss, dann bitteschön so leise, wie technisch möglich, aber wer fragt schon mich...


    Bei der derzeitigen Entwicklung muss ich immer an alte Vergleichstests denken, beispielsweise den aus der AMS von 1996. BMW 523i E39 gegen Audi A6 2.4 C5 gegen Mercedes E 240 W220 sowie den Saab 9-5 2.3 Turbo (R4). Immer war es so, dass der BMW wegen seines "Trieb - Werks" die Loorbeeren einheimste. Am seidigsten, am drehfreudigsten, am laufruhigsten, teilweise obendrein am sparsamsten und (wie man heute weiß) auch sehr langlebig. Man ist immer den für den Kunden optimalsten Weg gegangen, und der WLTP - Zyklus böte die Möglichkeit, diesen heute wieder zu gehen - schließlich benachteiligt dieser Zyklus zu kleine Hubräume, weil das Lastniveau deutlich angestiegen ist. Man geht ihn nicht, weil derlei Dinge für BMW keinerlei Relevanz mehr haben. Da ärgert man sich schon mal, in die falsche Zeit hineingeboren worden zu sein.

  • Der 540i ist ein toller Motor. Der säuselt schön leise vor sich hin und klingt beim Ausdrehen auch schön klassisch nach R6. Da ist nichts prollig abgestimmt. Beim 530i weiß ich es nicht, noch nie gefahren.

  • Ganz einfach: Du vergleichst einen identisch schweren 1er in zwei verschiedenen Fahrsituationen. Hier liegt der Unterschied also nicht im Gewicht, das kürzt sich mathematisch quasi raus.

    ;)


    Wenn du nicht glaubst, dass es nur ~0,2 l/100 km pro 100 kg Mehrgewicht sind, dann teste ruhig mal selbst. Unter Umständen sparst du mit Zuladung sogar Sprit, da der Wagen tiefer in den Federn liegt und damit strömungsgünstiger ist. :crazy: Im dichten Stadtverkehr ist es durchaus möglich, dass der Verbrauchsunterschied eine Ecke größer ist (im Stadtverkehr spielt aber vor allem der Hubraum stark negativ hinein nach meiner Erfahrung), dafür fällt er auf Langstrecke kaum noch ins "Gewicht", da dort dann Dinge wie Reifenbeschaffenheit oder Aerodynamik wichtiger werden.


    Übrigens kann man durchaus alles mit allem vergleichen, sofern man für sich persönlich die Regeln aufstellt. In diesem Vergleich geht es dann darum, für sich die Vor- und Nachteile zu selektieren - also Pro und Con für den Wechsel auf den (Thread-Thema!) 320i G21, vom 528i F11 kommend. Die Grundbedingungen dieses Vergleiches stellt man selbst auf - je unpräziser, desto mehr Möglichkeiten gibt es. Man kann auch Äpfel mit Birnen vergleichen - beides ist Kernobst. Nun kommt es z.B. darauf an, was einem besser schmeckt...


    Du hast viele Worte geschrieben, aber wenig gesagt.


    Ich teste auch nichts, weil ich kein Tester bin. Ich stelle lediglich fest, das der gefahrene F21 bei gleicher Nutzung wie der F11 fast 2 Liter pro 100 km weniger verbraucht und Du stellst in Abrede dass das nichts mit dem Gewicht zu tun hast.


    Warum nicht Deiner Meinung nach?

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

    Einmal editiert, zuletzt von tom01 ()