Frage zur Einkommensteuererklärung

Registrierte und angemeldete Benutzer sehen den BMW-Treff ohne Werbung
  • Wir haben ja zusammenveranlagung gemacht das schreiben vom Finanzamt mit Datum wo der Bescheid kam ist von 28.12.2015


    Und plötzlich kommt jetz ein Brief das die Ex sich entschieden hat Einzelveranlagung zu machen und ich 3100€ nachzahlen soll.


    Sie hat etwa 3500 lohnsteuer bezahlt in diesem Jahr.


    Laut Finanzamt kriegt Sie etwa 200€ dadurch zurück.
    Es das das sei bei Scheidungen die Mega fiesen Tricks das i Tüpfelchen praktisch.


    Einzige Weg laut Finanzamt ist der Klageweg mit Rechtsanwalt.
    Aber dadurch wird das ganze trotzdem ein Minusgescft für mich hab ich das Gefühl.


    Gruss
    Reini

  • Was mich am meisten ärgert das ich einen Bescheid von 2014 über eine zusammenveranlagung habe, und plötzlich das hier.


    mich haut das aus den Socken weil in 2014 war halt die Lage so und es hat gepasst mit der Steuerklasse 3-5
    Weil sie erst im 2/3 des Jahres angefangen hat Geld zu verdienen..


    Jetz interessiert es niemand wir alles damals bezahlt und finanziell getragen wurde.


    Schöne Grüße
    Reini

  • Kannst Du Dich mit der Exfrau evtl. einigen? Die 200 Kröten könntest Du Ihr ja privat geben, wenn sie den Antrag zurück nimmt.

  • Die Frage ist natürlich auch: Wenn Du jetzt 3100€ nachzahlen sollst und sie 2000€ rauskriegt, wer hat das Geld vom ersten Bescheid bekommen? Oder gab es da eine Nachzahlung? Und wenn ja, wer hat das nachgezahlt?

    Ich würde damit zum Anwalt gehen, gerade wenn Du schreibst, das ist noch das Tüpfelchen auf dem i mit sowas nach über 2 Jahren nachträglich (!) noch daherkommen.

    Signatur

  • Von dem ersten Bescheid wo zusammenveranlagung ist sind 25€ rausgekommen
    Reicht nicht mal fürs fressen für die zurück gelassenen Katze für einen Monat.
    Den Betrag habe ich bekommen weil wir das früher immer so gehabt haben als wir noch gemeinsames konnto hatten..
    Sie isst aber dann raus von dem gemeinsamen konnto.


    Die Frage ist ob der Anwalt Sinn macht zum Schluss Zahl eventuell doppelt.
    Wie bei der Scheidung auch.
    Als Mann bist du am *****


    Gruss
    Reini

  • Zum Verständnis:
    2014 Trennung und zunächst beim FA zusammenveranlagt, jetzt rückwirkend wieder getrennte Veranlagung mit Erstattungsguthaben bei der Frau. Ist inzwischen der Scheidungsantrag zugestellt? dann muss die Frau das Erstattungsguthaben aus 2014, auch wenn es erst jetzt festgestellt wird, in das Verzeichnis über das Endvermögen aufnehmen, weil es wirtschaftlich noch vor dem Ende der Ehe entstanden ist. Dann mindert es entweder den von Dir an sie zu zahlenden Zugewinn oder erhöht Deinen Zahlungsanspruch.
    Wenn sie es nicht tut oder "vergisst": Strafantrag wegen Prozessbetrug.


    Und umgekehrt natürlich auch: Deine Steuernachzahlung fällt wirtschaftlich in die Ehezeit und mindert Dein Endvermögen.


    VG und Kopf Hoch
    Klaus
    (dessen Scheidung schon über 9 :apaul: Jahre läuft und der von seiner Ex inzwischen jeden noch so schmutzigen Trick kennt, aber einfach cleverer ist und die Nerven behält)

  • Zugewinnausgleich haben wir nicht gemacht weil Sie großartig nichts hatte
    und ich eingentlich mit ehe Anfang- ehe Ende Vermögen gleich rausgegangen bin.
    Ich wollte eigentlich nur noch die Scheidung und es loswerden denn ich wollte keine anwaltsbriefe mehr sehen.


    Vorfällen weil meine Unterhaltszahlungen auf steuerklssse 3 in 2014 berechnet wurde und ich abdrücken musste.
    Und jetz rechnen die nachträglich mich in eine ungünstige Steuerklasse und ich zahle doppelt und dreifach.


    Aber dein Tipp ist mal wertvoll erstmal.
    Der Steuerberater will sich das ganze mal ansehen und dann sehen wir weiter.
    Schlimmer geht's hoffentlich nimmer


    Schöne Grüße
    Reini

  • ......
    Ich wollte eigentlich nur noch die Scheidung und es loswerden denn ich wollte keine anwaltsbriefe mehr sehen.
    .................................................................................
    Schlimmer geht's hoffentlich nimmer..


    Schöne Grüße
    Reini


    Auch wenn es nicht aufbauend ist.....vergiß es! Es wird weitere Anwaltsbriefe geben und schlimmer geht immer. Bitte nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern Kopf hoch und für die eigenen Interessen kämpfen! Nicht kämpfen oder meinen, mit Goodwill Aktionen etwas (oder mehr) zu erreichen. Vergiß es! Am Ende verliert nur einer und das bist Du! Also ab sofort nur noch Kampf für deine Interessen. Ansonsten wird dir die Hose ausgezogen. Wie Du ja gerade erlebst. ;) Sorry für die harten Worte!

  • von Männern aber auch ;) - ich habe es umgekehrt erlebt - ich wollte auch "nur" geschieden werden - hinterher ist frau auch schlauer.


    btw: wieso eigentlich Unterhalt ? Und auch wenn Anfangs- und Endvermögen nicht berechnet wurden, so wurde dem Unterhalt irgendwas zu Grunde gelegt. Das hat sich auch grad dramatisch geändert.


    ...hört sich insgesamt aber nach ungelösten Rachegelüsten an...


    Gruß
    Chrissy

  • Wieso eigentlich Unterhalt?
    Das frage ich mich bis heute auch...
    Aber beim Gericht hat Mann mit r die Richterin Klar gemacht das ich an eine 29 jähre Frau Unterhalt zahlen muss im Trennungsjahr,
    weil sie zu diesem Zeitpunkt vor der Trennung erst angefangen hatte zuarbeiten, Geld zu verdienen, deshalb durfte ich die Gerichtsverhandlung ihre Anwälten und meinen anwLt zahlen,ich konnte es bis dahin nicht glauben das ich Unterhalt abdrücken muss,
    In trennungsjahr muss Sie nicht mehr arbeiten oder was verändern,
    Da stehst unter welpenschutz.


    Gruss
    Reini




  • Darf ich das ergänzen?


    ...oder dem neuen Partner.
    Denn der kann auch eine treibende negative Kraft sein.





    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

    Wenn's nicht rußt, hat's keine Leistung.

    Ich fahr Benziner. Ist halt günstiger und riecht besser...

  • Ich denke, bis auf wenige - löbliche - Ausnahmen, haben da viele von uns ihre lehrreichen Erfahrungen... :(


    ....


    Jetzt hätte ich aber mal eine gaaaanz andere Frage zu EK Steuer


    Löblicherweise habe ich tatsächlich ein paar Zinsen erhalten. Was mich nun umtreibt:


    Oft rechnen Banken die Konten per 31.12. ab und schreiben die Zinsen mit Werstellung 1.1. gut.


    Ist es dann wie beim Gewerbe mit Soll und Ist Versteuerung ? Erst in dem Jahr, in dem ich die Zinsen wirklich erhalten haben mit angeben oder im/für's Vorjahr für die sie gezahlt wurden ???


    Und jegliche Kosten die entstanden sind auch nur in dem Jahr, in dem sie gezahlt wurden ansetzen (Beispiel: Depotkosten) und es ist kein Verlustvortrag möglich, richtig ?


    (Wäre ja auch zu einfach, wenn es eine gewisse Logik darin gäbe...)


    Besten Dank im Voraus !

  • Wann die Zinsen steuerlich zugeflossen sind, erkennst du doch an deiner Steuerbescheinigung. Und Kosten im Zusammhang mit KAP-Einkünften kann man seit der Abgeltungsteuer nicht mehr geltend machen.

    Frederic