Radfahrer und Autofahrer - Mit- oder Gegeneinander?

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  • Die STVO immer und überall zu beachten schafft wohl keiner, auch ich nicht. :crazy:


    Schön wäre gewesen:


    Ich halte immer ausreichend seitlichen Abstand zu Radfahrern.
    Ich blende nicht auf wenn mir abends/nachts Radfahrer entgegen kommen.
    Ich überhole Radfahrer nur an übersichtlichen Stellen wo gefahrlosen wiedereinordnen möglich ist.


    Bei Beschilderung ist nicht selten zu beobachten welche Lobby da die Hand im Spiel hat.
    Einbahnstraßen hast du ja selber schon genannt.
    Oder wieso muss der Radfahrer auf einem Radweg, der parallel zu einer Bundesstraße führt, wohl an jedem querenden Feldweg die Vorfahrt beachten?
    Damit man ihn als Verkehrsrowdy beschimpfen kann, wenn er selbiges dann nicht tut?

  • Schön wäre gewesen:


    Ich halte immer ausreichend seitlichen Abstand zu Radfahrern.
    Ich blende nicht auf wenn mir abends/nachts Radfahrer entgegen kommen.
    Ich überhole Radfahrer nur an übersichtlichen Stellen wo gefahrlosen wiedereinordnen möglich ist.



    Genau so mache ich das. :top:


    Oder wieso muss der Radfahrer auf einem Radweg, der parallel zu einer Bundesstraße führt, wohl an jedem querenden Feldweg die Vorfahrt beachten?
    Damit man ihn als Verkehrsrowdy beschimpfen kann, wenn er selbiges dann nicht tut?


    Warum gibt es breite Straßen die dann doch keine Vorfahrt haben sondern es gilt Rechts vor Links?
    Auch das ist lästig und wer sich nicht daran hält, wird eben beschimpft. :crazy:

    Gruß
    schecke

  • Warum muss ein Radfahrer entgegen einer Einbahnstraße fahren dürfen? ;)

    Das Problem ist einfach dass täglich die Zahl der Vollpfosten exponentiell zunimmt. Egal ob Rad- oder Autofahrer. Nur steht eben "ich ich ich" leider nicht in der StVO drin, trotzdem wird es zum Standard. Heute früh hat so ein Pfosten in seiner Blechbüchse die Tonnenmänner angehupt und beschimpft. Bloß können die halt an dieser Stelle leider nicht woanders hin und dann steht man halt mal ne Minute weil sonst müssen die Tonnen ewig weit anschleifen. Das ist dann der selbe Depp der sich am Supermarkt auf den Elternparkplatz stellt damit er selber keine 5m weiter laufen muss. Erlebe ich oft genug und wenn dann was sagst, dann heißt es entweder "war doch nur kurz" oder gleich direkter ein "Leck mich am *****".

    Rücksicht TSCHONK!
    Hirn TSCHONK!

    O>99;D=2;B=1;A=1

  • Warum gibt es breite Straßen die dann doch keine Vorfahrt haben sondern es gilt Rechts vor Links?


    Äh bissel weit hergeholt. Ich rede von einer Bundesstraße wo sich der Autofahrer in der Regel freut nicht auf Zweiradler zu treffen.
    Wenn ich die aber endlos demütige fahren die wieder auf der Straße. Das hilft gleich wem?
    Niemanden.
    Auch das nebeneinander Fahren ist in der Regel eine Abwehrhaltung gegen Überholen mit zuwenig seitlichen Abstand.


    Ich hab schon diverse Überholmanöver erlebt, wo die Radfahrer vor mir nur überlebt haben weil eben zufällig doch kein Gegenverkehr kam.
    Ich fahre erst seit 1 Jahr ab und zu auch in einer Gruppe.
    Es ist nicht "Zufall" sondern Alltag!

    Warum muss ein Radfahrer entgegen einer Einbahnstraße fahren dürfen? ;)


    Was spricht generell dagegen?
    Das in besonderen engen Lagen verboten sein muss ist unstrittig.
    In der Regel ist aber ausreichend Platz.

  • Bringt aber auch recht wenig wenn ein Autofahrer aus einer Einfahrt kommt und nur nach links schaut... Ich finde die Regelung nicht wirklich sinnvoll. Ist ja nicht so, dass man als Radler da im Regelfall ansonsten 10 min Umweg zu fahren hat. Die mögliche allgemeine Gefährdung sehe ich hier höher als der im Einzelfall ersparte Weg.

    -------

    Ich sag jetzt mal so: Wenn man als PKW-Lenker so fahren würde wie leider viele Radfahrer, dann hätte man seinen Führerschein nicht sehr lange.

    Dass viele Autofahrer am Rad ;) drehen wenn sie einen Radler in freier Wildbahn treffen, das ist mir allerdings auch klar. Ich überhole wenn möglich immer in möglichst weitem Abstand, dass das viele nicht tun und damit teilweise sogar strafbare Handlungen begehen ist ebenfalls klar. Aber wie man auch hier liest, zieht auch das selten Konsequenzen nach sich. Bei obiger Geschichte mit dem Überholen und Ausbremsen wäre ich jedenfalls danach zur Polizei gegangen und hätte das nicht nur mit einem ärgerlichen Achselzucken abgetan. Die Idioten müssen von der Straße, egal auf oder in welchem Gefährt sie unterwegs sind.

    O>99;D=2;B=1;A=1

  • Bin ja in einer Radfahrerhochburg beheimatet, was hier z.T. abgeht ist haarsträubend.


    Hatte ich gerade am Samstag : Radfahrer dunkel gekleidet, Frontlicht LED (sehr gut sichtbar :top: ), Rücklicht defekt, linke Hand Smartphone, rechte Hand Kippe, wild am tippen.


    Für mich steht schon lange fest, es ist nur eine Frage der Zeit wann es passiert, nicht ob.

    "Bitte ohne Speck und Eier !"

    Manfred, 53, Trucker - bestellt sich gerade eine Frau aus Thailand ...

  • Bringt aber auch recht wenig wenn ein Autofahrer aus einer Einfahrt kommt und nur nach links schaut... Ich finde die Regelung nicht wirklich sinnvoll.


    Kind mit Roller oder Fahrrad auf dem Fußweg wird dann einfach umgenietet?


    Ich sag jetzt mal so: Wenn man als PKW-Lenker so fahren würde wie leider viele Radfahrer, dann hätte man seinen Führerschein nicht sehr lange.


    Sagen wir mal so, ich kenne etliche Stellen da würde ein Blitzer dutzendweise Führerscheine einkassieren.
    Da sind wir übrigens bei einem Thema ... Etliche Kraftfahrer betrachten es als "normal" vor Kontrollen gewarnt zu werden und als unverschämt, wenn dort kontrolliert wo kein Unfallschwerpunkt ist.
    Warum wohl? :idee:

  • Kind mit Roller oder Fahrrad auf dem Fußweg wird dann einfach umgenietet?



    Sagen wir mal so, ich kenne etliche Stellen da würde ein Blitzer dutzendweise Führerscheine einkassieren.
    Da sind wir übrigens bei einem Thema ... Etliche Kraftfahrer betrachten es als "normal" vor Kontrollen gewarnt zu werden und als unverschämt, wenn dort kontrolliert wo kein Unfallschwerpunkt ist.
    Warum wohl? :idee:

    Bisschen Schwund ist immer... :crazy:

    Im Ernst, ich denke da ist schon noch ein leichter Unterschied zwischen einem Kind auf dem Fußweg und dem Radler der entgegen der Richtung auf der Fahrbahn langballert. ;)

    Ich bin durchaus der Meinung dass viel zu wenig geblitzt wird. Und auch dass die Geldbußen bei weitem zu niedrig sind und keinerlei Lerneffekt mit sich bringen. Der deutsche Autofahrer sieht Tempolimits bestenfalls als freundliche Empfehlungen die ohnehin nur für andere gelten. Ich würde auch die Blitzerdurchsagen im Radio verbieten.


    Natürlich kann man über diverse Orte und auch Zeitpunkte von Kontrollen diskutieren. Das befreit einen aber IMHO nicht davon dass man selbst schuld ist wenn man geblitzt wird. Zum Glück gibt's ja dagegen den geheimen Zahlentrick ;)

    O>99;D=2;B=1;A=1

  • Übrigens solche üblen Scheinwerfer sind einfach Notwehr.
    Jeder zweite Autofahrer blendet auf der Landstraße auf wenn nur der "blöde" Radler entgegen kommt.
    Ich hab einen der stärksten regelkonformen Scheinwerfer am Rad.
    Es nützt nichts, man sieht einfach nichts mehr wenn die nicht abblenden.
    Also kaufst du dir irgendwann so ein Teil.
    Einfach weil man überleben möchte.

  • Die meisten Autos die ich bei rot über die Ampel donnern sehe (und auf dem Rad sieht man viel :D) machen das sicher nicht vorsätzlich, sondern nur ganz zufällig. ;)


    Telefonieren tun die übrigens auch nie mit dem Mobilphone am Ohr. Das machen ganz klar nur Radler. :D


    In München sind übrigens die meisten Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung für Radler freigegeben. Dummerweise wissen das viele Autofahrer nicht und vermuten Böses.


    Es wäre alles so einfach, wenn noch mehr zusammen helfen würden. Aber insgesamt funktioniert es doch ganz gut. Immerhin komme ich seit mehr als 1.500 Tagen mit dem Rad unversehrt zur Arbeit und zurück im Münchner Stadtverkehr.

  • Bei genauerer Betrachtung wirst Du wohl zugeben müssen, dass bei PKW in der Regel im Bereich 0,01 bis 0,3 Sekunden nach dem Rot ist. Bei Radfahrern ist diese Zeitspanne oftmals deutlich ausgedehnter, um es mal so zu nennen. ;)


    Ich kenne einige Radler die sagen, sie machen das mit voller Absicht, weil - was ich durchaus als Radler auch bestätigen kann - die Ampeln halt oftmals so mies geschaltet sind, dass man ansonsten an jeder Querstraße anhalten muss. Dass sich da nach der dritten Ampel irgendwann ein Ahleckmidoch-Gefühl einstellt ist verständlich. Naja, mein Kopf ist es ja nicht. Ich Spießer halte immer an. :idee:

    Wir können hier gerne noch weitere 1000 Runden lang diverse Fehlverhalten aufzählen, nur wird uns das kaum weiterbringen. Idioten gibt es in allen Vehikeln. Der jeweilige Anteil dürfte wohl in etwa gleich sein, wenngleich es natürlich einige Verstöße gibt, die mit einem Rad nicht oder zumindest nicht so leicht zu schaffen sind wie mit einem PKW. Das wird dafür an anderer Stelle im BKat wieder wettgemacht. ;)

    Aber vermutlich ist es wie so oft: Der Radler mault nur solange er auf dem Rad und nicht im Auto sitzt und natürlich umgekehrt :p

    O>99;D=2;B=1;A=1

  • Hasse resch! :)


    Jedenfalls ist jeder Radler dämlich, wenn er sich durch irgendwelche fragwürdigen Aktionen in Gefahr bringt. Ein Sturz im Erwachsenenalter tut jedenfalls deutlich mehr weh als als Kind, so viel kann ich sagen.


    Mir ist Leib und Leben wichtig. Auch wenn ich Auto fahre. Ich würde nie einen Radler in Gefahr bringen, auch wenn er sich gerade falsch verhält und ich kann das irgendwie kompensieren.


    Ich mag kein Blut sehen, keine Rettungswägen, mag weder Kontakt mit Anwälten und Gerichten.


    Kurz fluchen und freuen wenn alles glimpflich ausgeht - fertig. :mad: :cool:

  • Vor einer halben Stunde waren es fünf Zentimeter ... :rolleyes:
    Rollo in der Fahrradstrasse immer auf der Hut, ILS aufgeschaltet und dreimal gucken was Trumpf ist. GLK gegenüber der Packstation geparkt, Paket geholt, eingestiegen, blinken ... los ...


    Ein Radfahrer auf der Strasse von hinten, dunkel gekleidet, kein Licht, es fehlten fünf Zentimeter und ich hätte den gehabt.


    Fenster ´runter, gefragt ob es auch mit Licht gehen würde, Antwort, ich zitiere : "Laber laber laber ...":kpatsch:


    Ja, so sieht für manche Zeitgenossen ein "miteinander" aus.

    "Bitte ohne Speck und Eier !"

    Manfred, 53, Trucker - bestellt sich gerade eine Frau aus Thailand ...

  • Ohne Hirn ist man halt wie ein Depp... rein rechtlich gesehen hätte er ja sogar Recht gehabt mit der Vorfahrt. Davon kann er sich aber als sabbernder Lappen nach einem Schädelbasisbruch im Pflegeheim dann ja ein Eis kaufen... :kpatsch:

    Neulich biegt ein Transporter von links ein und übersieht mich in einem PKW, ging aber nochmal gut dank meiner schnellen Reaktion wenn gleich ein paar Kartons im Anhänger durcheinander flogen. 2 min später biegt er rechts ab über den Radweg in eine Tanke und semmelt dabei beinahe eine Radlerin runter, die hat es mit blockierenden Reifen gerade noch geschafft zu bremsen und stand dann an seiner rechten Seitenscheibe. Blinkt 2m vor der Einfahrt und zieht einfach rein. :kpatsch: Die Radlerin hat das dann mit einem freundlichen Wort quittiert. Hätte sie ihm die Scheibe eingeschlagen hätte ich es auch verstanden. ;)

    O>99;D=2;B=1;A=1

  • Das Radfahren ohne Licht kann ich auch in keinster Weise verstehen. Wenn ich auf dem Rad sitze, dann immer mit funktionierendem Licht. Alles andere ist in der Nacht glatter Selbstmord

    Vier gewinnt....

  • Jupp. Selbiges gilt für Autofahrer. Stellt Euch mal an den Straßenrand und zählt wieviele Autos mit mangelnder Beleuchtung fahren. Auch nicht ungefährlich für Radfahrer. Wenn z.B. das noch funktionierden Licht, je nach Blickwinkel, verdeckt wird. Da kommt einem dann so ein dunkles Monster entgegen.


    Am Rad habe ich natürlich ein Leuchtfeuerwerk. :D


    Heute war es die Hölle (Heggi aufm Rad). JEDER der Beine oder Räder oder beides hat ist heute in dieser verdammten Stadt unterwegs.


    Ein Rentner rennt mir volle Kanne vors Rad, zwischen den Autos durch, direkt auf die Fahrbahn gelatscht. Konnte gerade noch bremsen (ausweichen war nicht, da Gegenverkehr). Hölle. Der ist so erschrocken der armel Kerl.


    Was machen die denn eigentlich wenn ein Prius kommt? Den hören die ja auch ned. :motz:

  • Vorgestern hatte ich leider eine unschöne Begegnung mit einem Aggro-Radfahrer. Für die bekannten Ortskundigen im Forum: Die Stadt Wiesbaden hat sich 2019 dazu entschlossen in der Rheingaustraße im Bereich KALLE bis FOX beidseitig einen Radfahrstreifen von der Fahrbahn abzuzweigen. Was natürlich kompletter Unsinn ist. Ich kenne diese Gegend seit mehreren Jahrzehnten. Dort müssen Anrheiner den Trailer für ihre Boote abstellen, dort befindet sich ein Hundetrainingsplatz und aufgrund der naheliegenden Industrie stellen dort Trucker ihre Sattelschleppern ab und schlafen z. T. auch darin. Wohlgemerkt, alles absolut friedlich.


    In der Vergangenheit konnte ich dort bereits öfters mitbekommen, dass die Stadtpolizei Radfahrer auf dem Bürgersteig angehalten und aufgefordert hat, die Straße zu nutzen. Den Radfahrern scheint diese mittelmäßig frequentierte Straße jedoch zu gefährlich gewesen zu sein. Das wird vermutlich der Grund für den Schildbürgerstreich mit dem Radweg gewesen sein.


    Kurzum, am Freitag parkte ich notgedrungen, wie viele andere, auf dem Grünstreifen neben dem Gehweg. Zu meiner Begeisterung kam mir auf dem Gehweg ein Typ Mitte 30 mit (vermutlich) seiner Freundin entgegen. Kopfschüttelnd meinte ich zu diesem beim Vorbeifahren, warum nutzt ihr nicht den Radweg? Daraufhin bremste dieser ab, seine Freundin fuhr vorerst weiter. Er meinte, er sei heute bereits mehrfach daraufhin angesprochen worden und würde gerne mal erfahren, was "mein Problem" sei. Der Ton von dem Typen war laut und er rückte mir zu nahe. Also erinnerte ich ihn an die derzeitigen Abstandsregeln und signalisierte ihm, dass ich ihm das gerne erkläre, wenn er etwas leiser sprechen würde. Daraufhin spekulierte er, ich sei sauer wegen der Parkerei und ließ mich erstmal nicht zu Wort kommen. Da ich im signalisierte, dass eine Kommunikation so nicht zustande kommt, ließ er mich antworten.


    Ich erzählte ihm von der Situation und dass ich nicht verstehe, warum nun dieser exklusive Fahrradstreifen nicht genutzt werde, obwohl hierfür den Kraftfahrern sehr große Einschnitte abverlangt wurden. Diese Antwort blieb mir der "pöhse Purche" jedoch schuldig. Er meinte indes zu meiner Verblüffung, er sei nicht verpflichtet vorhandene Radwege zwingend zu nutzen. Ich bezweifelte dies bereits vor Ort, die spätere Webrecherche bestätigte meine Vermutung, dass dies Quatsch ist :rolleyes:.


    Ich gab ihm den Tipp, sich nicht von der Stadtpolizei erwischen zu lassen. Er meinte, er könne ein Foto von meinem Auto auf dem Grünstreifen machen. Dazu noch ein paar (eher harmlose) Beleidigungen. Ich gab ihm einen zweiten Tipp, er solle drüber nachdenken, warum ihn offenkundig bereits mehrere Leute zu seinem Verhalten angesprochen haben. Dann kam seine Freundin zurückgeradelt und fragte, ob wir zuviel Zeit hätten. Die hat ihn dann abgegriffen...

    formerly known as Fastisfast2fast

    Einmal editiert, zuletzt von Frank ()

  • Ma dumm gefragt Fasti: Warum hast Du den überhaupt angesprochen?


    Ich hab mittlerweile feststellen dürfen/müssen, dass man mit Radfahrern die sich halbwegs an die gültigen Regeln halten durchaus reden kann. Wer jedoch absichtlich und intensiv gegen die Verkehrsregeln verstößt - da handelt man sich bei Diskussionen entweder nur Platitüden, Beschimpfungen oder gar körperliche Angriffe ein.


    Bestes Beispiel, wer langsam und ganz am Straßenrand in einer Einbahnstr. gegen die Fahrtrichtung fährt, der hält auch an wenns zu eng wird - wer da durchknallt fährt höchstens noch weiter in die Straßenmitte und zwingt den Autofahrer zum bremsen.

    Das gleiche gilt für Engstellen.


    Da ich mit meinen mittlerweile 55 keinen Bock mehr hab, mich wie ein Teenie mit nem Typen rum zu streiten, dessen IQ man mit nem Teelöffel messen kann und mir ggf. sogar noch ne Blessur einzufangen, bleib ich mittlerweile in so ner Situation ruhig, denk mir meinen Teil und wenns im fahrenden Verkehr ist, versuch ich, dass mein Auto keinen Kratzer bekommt und ich nicht damit leben muss, nen Radler um die Ecke gebracht zu haben. Selbst wenn der zehnmal schuld wäre, wäre es mein Gewissen das mich plagen würde.


    Georg

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Da hast Du völlig recht, Georg. Offen gesagt, ist mir der Kamm geschwollen, als ich die Zwei auf dem Gehweg gesehen habe.


    Als er mir entgegnete, er dürfe rechtlich gesehen fahren, wo er wolle, lag mir auch auf der Zunge, dass sich die StVO nicht nach dem geistigen Alter, sondern nach dem tatsächlichen Alter richte. Unter 10 darf Kind ja auf dem Gehweg fahren ^^. Aber ich wollte die Situation nicht unnötig eskalieren lassen, bringt ja nur Ärger und kostet ggf. unnötige Lebenszeit. Ärgerlich sind solche Typen dennoch :m:!

    formerly known as Fastisfast2fast