Radfahrer und Autofahrer - Mit- oder Gegeneinander?

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  • Das ist imho ein wenig einseitig - dazu mal ein Schwank aus meinem Leben:


    Vor einigen Jahren fuhr ich abends im November vom Büro nach Hause. Die Werkseinfahrt mündet auf eine Straße ohne Radweg, lediglich mit Bürgersteigen auf beiden Seiten. Ich wollte nach rechts auf die Straße abbiegen, schaue nach links und rechts und fahre dann los. Mehr oder weniger im selben Moment scheppert es und ich sehe einen Schatten über meine Motorhaube segeln.


    Was war passiert? Eine junge Frau war mit ihrem Rad auf dem Bürgersteig entgegen der Fahrtrichtung unterwegs - dunkel gekleidet, natürlich ohne Beleuchtung und wohl ziemlich schnell, weil arschkalt und windig. Gott sei Dank war ihr nichts weiter passiert, sie ist ziemlich geschickt "abgestiegen"


    Der Polizist, der das aufnahm, sagte mir dann, daß die Dame zwar selten dämlich sei und auch gegen Gesetz und Ordnung verstoßen hätte, es aber trotzdem rein rechtlich meine "Schuld" sei - und ich im schlimmsten Fall wegen fahrlässiger Körperverletzung vorbestraft sein könnte!! Letztlich hat sie keine Anzeige gestellt, ich durfte 30 € Verwarnungsgeld bezahlen und fahre noch heute mit der Beule, die ihr Rad in meinem Kotflügel hinterlassen hat, durch die Gegend. :mad:


    Ich bin selber auch passionierter Radfahrer und halte mich weiß Gott nicht immer an die Verkehrsregeln - aber so bescheuert wie diese Frau muss man erst mal sein. Und daß man dann trotzdem noch Schuld hat, ist echt die Krönung :motz:


  • Da hast du völlig recht, nur stelle mal die Gegenfrage: Warum ist es für einen Radfahrer unmöglich sich an die Regeln zu halten?
    Ich musste 3,5 Jahre nach Münster zum Studieninstitut. Was ich da erlebt habe war haarsträubend, Fahrradfahrer die dein Auto anspucken weil man in der Spielstrasse nicht schnell (!!) genug für sie gefahren bist (ca.15 - 20 kmh in der Spielstrasse).
    Auch nett, der Radfahrer der jeden Morgen um 5:45 h auf einer Bundesstrasse ohne Licht fährt, natürlich dunkel gekleidet. Ich habe ihn mal angesprochen ob er einen Todeswunsch hegt oder warum er sich so in Gefahr begibt, mehr als schlichte Pöbeleien kamen da nicht als Antwort!


    zinn2003


    das du wieder gegen die bösen Autofahrer nörgelst war klar, da hätte ich jede Wette gehalten. Wahrscheinlich sind die Amerikaner daran schuld das es Radunfälle gibt :idee::crazy:;);)

    "Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen" (Heiner Geißler)

    Einmal editiert, zuletzt von 325ti ()

  • Also Leute so geht das wirklich nicht, was hier zitiert wird sind alles unsinnige Einzelfälle.:mad:
    Nur wir pösen Autofahrer sind Schuld, die Fahrradfahrer waschen ihr Hände in Unschuld,weil selbige halten sich an alle geltenden Vorschriften.

    Gruss Olzo

    Einmal editiert, zuletzt von MR.Olzo ()

  • Der Anteil der Radfahrer der sich selber ins Nirvana bringt ist doch völlig irrelevant.


    Warum regen sich Täter über die Opfer auf?


    Warum ist es für einen Autofahrer unmöglich einen Radfahrer zu respektieren und ihn am Leben zu lassen?
    Das ist die Frage!

    In Deiner Fragestellung ist das überhaupt nicht irrelevant, zumal Du die Zahlen selbst in Spiel gebracht hast.


    Wenn 1/3 der Unfälle durch Autofahrer´s Schuld entstehen, dann sind es 2/3 durch Schuld des Radfahrers. Das spricht durchaus eine deutliche Sprache finde.


    Als Fahrradfahrer oder auch Fußgänger ist man aufgrund fehlender Umhüllung im Falle eines Falles in der Regel der Gelackmeierte. Ich fahre auch mit dem Rad, auch eine ganze Weile (im ersten Elan ;) ) quer durch die Stadt in die Maloche. Nur gehöre ich anscheinend zur immer kleiner werdenden Sorte von Radfahrern denen der erste Satz dieses Absatzes bewusst ist. Es bringt mir recht wenig wenn meine Kinder auf meinem Grabstein lesen müssen "Ich hatte Vorfahrt". Vielen scheint das schlichtweg egal zu sein oder sind sie einfach zu dumm das zu begreifen. Klar hat der KFZ-Lenker in dem Moment Mist gebaut, ganz klare Sache. Von "ich hab aber Recht" habe ich als Radfahrer aber auch wenig, wenn ich danach tot bin oder im Rollstuhl sitze. Ich bin nunmal in dem Moment der schwächere Verkehrsteilnehmer.


    Zu dieser Position als schwächster Teilnehmer im Verkehr kommt leider immer mehr das Verhalten sehr vieler Radfahrer dazu. Handzeichen vor dem Abbiegen sehe ich allenfalls bei sehr jungen oder sehr alten Radlern, rote Ampeln werden regelmäßig missachtet, allgemein wird sehr schnell und nicht situationsangemessen gefahren, Fußwege werden als Radwege benutzt etc. etc.


    Ohne Hirn ist man wie ein Depp. Den wichtigsten Satz im Verkehrsgeschehen hat mein Fahrlehrer immer so gelehrt: "Der einzige der Auto fahren kann bist Du. Alles andere sind Idioten. Und für die musst DU mitdenken.". Da hat er absolut recht damit und man kann das auch auf jegliches Fahrzeug ummünzen mit dem man sich selbst bewegt.


    Natürlich ärgere ich mich über den verlorenen Schwung auf dem vorfahrtberechtigten Radweg, trotzdem baller ich nicht hirnlos weiter wenn eine Einmündung voraus ist.


    Das soll einen PKW-Lenker sicherlich nicht freisprechen, aber um es nochmal zu betonen: Als schwächstes Glied im Straßenverkehr bringt es mir nichts, Recht zu haben und stur drauf zu beharren. Lieber paar Minuten über einen Idioten geärgert als ein Leben lang tot sein.


    Die meisten Unfälle zwischen PKW und Fahrrad dürften nicht wirklich auf mangelnden Respekt voreinander zurückzuführen sein als vielmehr darauf, dass so ein Rad leider sehr schnell übersehen wird. Ich habe dies auf beiden Seiten bereits mehrfach erlebt, sowohl als Radler als auch als PKW-Lenker. Das ist weder Absicht noch Respektlosigkeit und ich trachte auch selten anderen nach dem Leben. ;)
    Das sind Fehler die nicht vorkommen sollten, aber trotzdem geschehen. Bislang bei mir ohne weitere Folgen, ausser das eine Mal als mich der Honk auf meinem Roller übersehen hat "Ich hab Sie garnicht gesehen, das ist schon mein zweiter Unfall in zwei Wochen..." :crazy:

    Achtung! Dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus, Zynismus, Nüssen und Ironie enthalten.


    Ich weiß dass ich ein Rad ab habe. Aber kuck mal wie toll es rollt... huiiiiiiiiiiiiiiii.... ;)

  • Original Feuerwehr520I:

    Zitat

    Bislang bei mir ohne weitere Folgen, ausser das eine Mal als mich der Honk auf meinem Roller übersehen hat "Ich hab Sie garnicht gesehen, das ist schon mein zweiter Unfall in zwei Wochen..." :crazy:


    Dann solltest Du vielleicht etwas aufälligere Kleidung und Helm tragen......und auch den Roller( hoffentlich nicht schwarz) etwas anders gestalten.;)

    Gruss Olzo

  • Die Verteilung der Eigenschaften sind in jeder Gruppe gleich.
    Radfahrer sind da keine Ausnahme.


    Aber - mache ich als Radfahrer einen Fehler, dann trage ich die Konsequenzen. Bis zum Schluß.
    Der selbe Fehler als Autofahrer - und der Radfahrer ist tot.


    Daher der Hinweis auf die Unfall- und Tötungszahlen.


    Ich komme auf 5-10TKM / Jahr; fast kein Stadtverkehr.
    Meine Beobachtung nach verhalten sich 2% der Autofahrer falsch.
    Die eine Hälfte weil sie es nicht kann, unaufmerksam ist, abgelenkt ist, etc..
    Die andere Hälfte macht es mit Vorsatz!
    Keine Ausfahrt ohne haarsträubende Erlebnisse. (MTB ausgenommen)


    Warum ist das so? Macht das Spass? Mir nicht!


    Die Worte zum Nachdenken.


    Danach kann es mit der Autobahn gerne weitergehen.


    Gruß,
    Volker

  • Als Radfahrer bin ich vollkommen gleichberechtigter Verkehrsteilnehmer!


    Richtig, und so verhalten sich viele Radfahrer auch: Rücksichtslos gegenüber den schwächeren Verkehrsteilnehmern, in diesem Fall also den Fußgängern. Da wird volles Rohr auf dem Gehweg gefahren, die Passanten weggeklingelt oder beschimpft und Verkehrsregeln gelten ohnehin nur, wenn sie dem schnellen Vorwärtskommen dienen, ansonsten werden sie ignoriert. Genau das gleiche Verhalten, das Du bei Autofahrern kritisierst.


    Überzeugte Radfahrer halten sich gerne für "besser". Sind sie aber nicht, der Anteil der Idioten bei den Radfahrern und Autofahrern dürfte so ziemlich der gleiche sein. Wird aber lustig, wenn sich die Elektroautos durchsetzen, denn dann löst sich die moralische Überlegenheit, die so mancher Radfahrer wie eine Monstranz vor sich herträgt, in Luft auf.


    Ich fahre viel mit dem Rad. Ich ärgere mich dabei oft über gedankenlose oder unachtsame Autofahrer. Aber genauso oft auch über gedankenlose und unachtsame Radfahrer. Da ich beide Verkehrsmittel benutze, weiß ich, was den jeweils anderen ärgert und das unterlasse ich dann halt. Fährt sich viel entspannter so, solltest Du mal versuchen.

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Ich fahre nicht in der Stadt - was da passiert interessiert mich nicht.
    Ich fahre kleine und kleinste Landstraßen; selten belebte.
    In Oberbayern gibt es geniale verkehrsarme Straßen.
    (Kein Vergleich zu meinem früheren Leben in FFM....)


    Ich fahre Rad weil es mir gut tut; nicht um andere zu überzeugen / missionieren.


    Ich bin ein äußerst defensiver Fahrer, aber warum muß ich mich rechtfertigen,
    - wenn ich nicht im mm Bereich überholt werden möchte?
    - wenn ich nicht aus der Scheibenwaschanlage besprüht werden möchte?
    - wenn ich nicht mit Red Bull Dosen beworfen werden möchte?
    - wenn ich nicht von der Straße abgedrängt werden möchte?
    - wenn man mir Prügel androht?
    - beliebig fortsetzbar




    Würde ich meiner Frau davon berichten; ich dürfte nie wieder auf die Straße!


    Also - frag mich ruhig nochmal warum ich manchmal nicht tiefenentspannt bin.


    Gruß,
    Volker

  • Vielleicht fährst Du zu defensiv. Bis auf das zu enge Überholen sind mir solche Dinge auf dem Rad noch nicht passiert, und meiner Erfahrung nach wird mit mehr Abstand überholt, wenn man nicht äußerst rechts auf der Seitenlinie fährt. Ich fahre auf der Straße da, wo beim Auto die rechten Räder wären.


    Das mit der Scheibenwaschanlage passiert Motorrad- und Cabriofahrern übrigens auch...

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Keine Sorge - ich verwechsle nicht defensiv mit mangelndem Selbstbewußtsein.


    Ich fahre seit ca. 35 Jahre Rad; geschätzte Gesamtkilometerzahl >> 100TKM.
    Da entwickelt man schon ein Gefühl für brenzlige Situationen.
    Vielleicht bin ich mit dem Alter auch sensibler geworden; an echte Horrorszenarien erinnere ich mich kaum.


    Als Selbstschutz fahre ich seit letztem Sommer nur noch "bewaffnet":
    vorne - http://lupine.de/deu/produkte/helmlampen/betty-r
    hinten - http://lupine.de/deu/produkte/rotlicht/rotlicht


    Tut richtig weh - da passieren bühnenreife Sachen - Autos blenden ab - Autos halten an - Autos halten Abstand -....


    Gruß,
    Volker

  • Tja... quod erat demonstrandum ;)

    Achtung! Dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus, Zynismus, Nüssen und Ironie enthalten.


    Ich weiß dass ich ein Rad ab habe. Aber kuck mal wie toll es rollt... huiiiiiiiiiiiiiiii.... ;)

  • @ Feuerwehr
    Magst Du mal selber auf's Rad - gerne schnell - magst Du Deine Beobachtungen schildern?.
    Ein Wechsel der Perspektive führt häufig zu neuen / anderen Einsichten.


    @ Feuerwehr
    Im Allgemeinen schätze ich Deine Beiträge; was veranlasst Dich mich zu kritisieren?
    Mit dem Licht falle ich auf. Schützt mein Leben. Bring mich sicher nach Hause.


    Ich führe keinen Krieg (um sich dem Titel wieder zu nähern) gegen Autos und deren Fahrern. Ich bin selber einer.


    Aber - warum ist es akzeptiert Radfahrern jedes Recht abzusprechen?
    Warum wird deren Fehlverhalten als Rechtfertigung für eigenes Fehlverhalten heran gezogen?
    Gibt es Recht im Unrecht?


    Nochmal - was zwingt das 1% mich von der Straße zu nehmen?



    Gruß,
    Volker


  • zinn2003


    das du wieder gegen die bösen Autofahrer nörgelst war klar, da hätte ich jede Wette gehalten. Wahrscheinlich sind die Amerikaner daran schuld das es Radunfälle gibt :idee::crazy:;);)


    Gefühlte 50% der Radfahrer sind im dunkeln ohne Licht unterwegs. Das ist zum Beispiel ein echtes Problem.
    Das was valentino schildert ist eher ein Problem der Versicherer die einen ja gern den SF kürzen wollen. Das ist zum kotzen.

  • Original Feuerwehr520I:
    Dann solltest Du vielleicht etwas aufälligere Kleidung und Helm tragen......und auch den Roller( hoffentlich nicht schwarz) etwas anders gestalten.;)

    Ne, das war einfach ein Idiot... :D Der hat schlichtweg nicht richtig geschaut und wollte nur schnell quer über die 4-spurige Straße. REgulierungszusage der Versicherung bereits vor Ort am Telefon. Immerhin war er einsichtig. ;)


    Du kritisierst Fehlverhalten und legst aber selber welches an den Tag. Nicht zugelassene Lampe die mit 170 Lumen vermutlich nach hinten ordentlich blenden dürfte. Wie Du selbst schreibt "tut richtig weh". Aus Eigenschutz für mich durchaus verständlich, wer will schon übersehen werden. Aber Maulen über andere und dann nen Flakscheinwerfer ans Rad binden ist schon bisschen q.e.d. ;)


    Die Zahl der Vollpfosten unter den PKW-Lenkern nimmt unzweifelhaft zu. Allerdings scheinst Du mir aber auch aufgrund der Aufzählung ein Magnet für sowas zu sein was durchaus darauf hindeuten könnte und wie auch McLane schon anmerkt, dass auch irgendwas an Dir liegt dass Dir sowas gehäuft passiert. Ich wage zu bezweifeln dass die Zahl der PKW-Deppen in Deinem Bezirk noch höher ist als die im hiesigen und mir passiert sowas wie in Deiner Aufzählung eigentlich nie, das Übliche sind eher Fehler beim Abbiegen in Seitenstraßen. Aber Dosen werfen, Prügel androhen, abdrängen?


    Wenn mir einer eine Dose nachwirft, dann ist er die längste Zeit mit dem PKW gefahren. Weil die hat mich dann so blöd getroffen, dass eine Anzeige fällig ist und eine Schadensmeldung an seine Versicherung. Ein Glück dass ich einen Helm aufhatte der das meiste abbekommen hat. ;)

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    Ich weiß dass ich ein Rad ab habe. Aber kuck mal wie toll es rollt... huiiiiiiiiiiiiiiii.... ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • Zitat

    Aber Dosen werfen, Prügel androhen, abdrängen?


    Doch in Bayern kann ich mir das rege vorstellen......diese arbeiten etwas mit der groben Kelle......oder es ist der Flakscheinwerfer am Fahrrad.....:D

    Gruss Olzo

  • Da das mittlerweile über 30 Postings waren, habe ich diese mal aus dem Autobahnkriegsthread herausgetrennt.

    Die Definition von Wahnsinn ist: Immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. A. Einstein

  • Ich fahre im Stadtgebiet München seit Jahren mind. 5 tkm pro Jahr mit dem Rad, natürlich auch mit dem Auto, aber zunehmend weniger. Ich kann hier gut Vergleiche ziehen.


    Man muß die Medaille von zwei Seiten sehen. Es gibt auf jeder Seite, bei den bikern als auch bei den Autofahrern, massig Idioten, massig. Gar keine Diskussion.


    Wenn man aber bedenkt, dass jeder Radler einen Platz auf der Straße und im ÖPNV frei hält, dann sollte man die Radler grundsätzlich mal schätzen lernen.


    Was man täglich merkt ist, dass der Raum, der den Radlern zusteht, systematisch zugeparkt und betreten wird, oftmals ohne Sinn und Verstand.


    Ich meine die Radwege und Radstraßen. Da wird geparkt, unachtsam drüber gelatscht, nicht geguckt.


    In ausgewiesenen Radstraßen wird man regelmäßig von entgegen kommenden Autos abgedrängt und wenn man nicht nachgibt, würden viele Autofahrer ihr Auto auch als Waffe einsetzen und einen umnieten. Als Radler merkt man besonders gut, wer sein Auto überhaupt in Griff hat. Wer mal in der Lage ist sich am rechten Fahrbahnrand zu orientieren und nicht in der Mitte. Bei vielen Autofahrern merkt man, dass sie mit der schieren Größe ihrer Suvs und Co. kein Stück zurecht kommen.


    Radstraßen werden von äußerst wenigen Autofahrern überhaupt als solche wahrgenommen und dass dort die Radler Vorrang haben, das wissen sie auch nicht.


    Beim Abbiegen der Autos wird man täglich immer noch regelmäßig als Radler übersehen, trotz Licht, Leuchtbekleidung etc.


    In München gibt es jährlich Todesfälle, weil Radler beim Abbiegen übersehen werden.


    Ich gebe als Radlerin immer nach, logisch. Ich habe ja keine Knautschzone.


    Aber die Mär vom armen Autofahrer, der von Radlern untergebuttert wird, die glaube ich nicht.


    Wie gesagt, es gibt Idiotenradler, die bei rot preschen, schneiden, in die falsche Richtung fahren etc. Aber diese Extremisten gibt es ja auch bei den Autofahrern.

    2 Mal editiert, zuletzt von Heggi ()

  • Du beachtest mit deinem Auto immer und überall an die STVO?
    Ich kanns mir kaum vorstellen. Übrigens hättest du dann auch fast 0% Konfliktpotential mit den Zweiradfahrern bei der Fahrt auf den 4 Rädern.


    Die STVO immer und überall zu beachten schafft wohl keiner, auch ich nicht. :crazy:

    Aber,
    ich fahre nicht vorsätzlich gegen die Fahrtrichtung in einer Einbahnstraße
    ich fahre nicht vorsätzlich über rote Ampeln
    ich fahre nicht vorsätzlich ohne Licht
    usw., usw.

    Wenn sich die bösen Autofahrer so im Verkehr verhalten würden, gäbe es wohl ein paar Hundert Tote mehr.

    Gruß
    schecke