Radfahrer und Autofahrer - Mit- oder Gegeneinander?

Registrierte und angemeldete Benutzer sehen den BMW-Treff ohne Werbung
  • Heute Morgen parke ich an einer Straße auf einem eingegrenzten Parkplatz am Seitenstreifen. Hinter diesem abgegrenzten Parkstreifen verläuft ein -Gehweg-.


    Muss zugeben, dass ich mit dem Heck ein wenig den Gehweg nicht blockiere - aber drauf stehe. Aber absolut unproblematisch um mit einem Kinderwagen mit Leichtigkeit dahinter vorbei zu laufen.


    War schon ausgestiegen und auf der anderen Straßenseite als ein Radfahrer anrauscht, mich im Fahren als "Depp" bepöbelt weil dies doch ein Radweg sei und - Achtung - an meine Hintertür tritt oder schlägt. :eek:


    Bin natürlich nochmal zum Auto - wusste erst nicht, ob derjenige jetzt seine Lenkradstange schleifen ließ. :mad: ...Gott sei Dank nur ein "Wisch" zu sehen dank schwarzem, dreckigen Auto.


    Man darf sich auch gerne ärgern (wenn auch m.E. in diesem Fall doch zu Unrecht; nur aus Prinzip; und dann auch noch unter falscher Annahme es sei ein Radweg). Aber sowas ist doch auch einfach nur mies. :flop:

    In einem solchen Fall würde ich mich am Liebsten nochmal ins Auto setzen und hinterherfahren um denjenigen zur Rede zu stellen..

  • Das bringt nix das sind Weltverbesserer sie fahren schließlich Rad😇
    Und ich kenn mich ich haue ihm dann eine aufs Maul, und zahle ihm eine neue Knabberleiste.😡
    Aber diese Ökoschwachköpfe gehen mir auch auf den Sack.


    Grüße
    Uwe

  • Kampfradler halt, vom vielen Strampeln ist kein Blut mehr im Hirn.

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Idioten gibt es halt überall. Umgekehrt ist es aber eben auch gefährlicher. Letztens erst mit dem Rad unterwegs gewesen - Innerorts, bergab mit 40 km/h (mit dem Rad) überholte mich ein Skoda Roomster so knapp, dass er mich fast an der Schulter streifte. Nach dem Überholen ist er dann rechts rüber geschert und voll auf die Bremse, Platz zum Ausweichen bestand keiner mehr. Trotz Vollbremsung bin ich noch leicht in sein Heck gerutscht, konnte aber im Sattel bleiben. Der Vollpfosten ist dann noch ausgestiegen und hat mit Schlägen gedroht. Erst mit dem Hinweis, dass ich jetzt die Polizei rufe, ist er ins Auto gesprungen und abgehauen.

    Zum Glück passiert sowas recht selten. Ich habe aber keinen Bock, wegen einzelnen Ausfallern mal frühzeitig unter der Erde zu liegen.

  • Idioten gibt es halt überall. Umgekehrt ist es aber eben auch gefährlicher. Letztens erst mit dem Rad unterwegs gewesen - Innerorts, bergab mit 40 km/h (mit dem Rad) überholte mich ein Skoda Roomster so knapp, dass er mich fast an der Schulter streifte. Nach dem Überholen ist er dann rechts rüber geschert und voll auf die Bremse, Platz zum Ausweichen bestand keiner mehr. Trotz Vollbremsung bin ich noch leicht in sein Heck gerutscht, konnte aber im Sattel bleiben. Der Vollpfosten ist dann noch ausgestiegen und hat mit Schlägen gedroht. Erst mit dem Hinweis, dass ich jetzt die Polizei rufe, ist er ins Auto gesprungen und abgehauen.


    Zum Glück passiert sowas recht selten. Ich habe aber keinen Bock, wegen einzelnen Ausfallern mal frühzeitig unter der Erde zu liegen.


    Der hat wohl gedacht: Wer auffährt, hat immer Schuld. ;) Ein typischer Irrtum. :rtfm: Da ist gerade noch alles gut gegangen, ein Gruß noch an deine Bremsanlage.

    Idioten gibt es überall, und auch in/auf jedem Vehikel. Ich gehe sogar soweit und behaupte, dass auch Fußgänger aktiv am Verkehrsgeschehen teilnehmen (kleiner Hinweis: Es ist lt. Gesetzesgeber schlichtweg so) und die StVO kennt da offensichtlich auch kaum jemand. Muss ja jetzt auch nicht jedes Kleinkind kennen, davon rede ich nicht. Viele Radfahrer sind aber sicherlich auch im Besitz (oder waren im Besitz) eines Führerscheins.

    Just because you're paranoid, don't mean they're not after you.

  • Kann ich nur beipflichten. Diese Kennzeichenpflicht empfinde ich als garnicht verkehrt. :top:

    Möchte mit diesem Beitrag auch garnicht alle Radler über einen Kamm scheren. Auch Kritik ist kein Problem. Aber solches Verhalten mit dem Versuch mutwilliger Sachbeschädigung kanns nicht sein. Habe in der Tat kurz überlegt dem Dödel hinterher zu fahren - aber wer weiß ob ich den nochmal bekommen hätte und vor allem zum Stehen. :rolleyes: Aber nutzt ja doch nix.

  • Bei der Kennzeichenpflicht - wohlgemerkt Kennzeichen- nicht Versicherungspflicht - frage ich mich, wie lange es dauern würde, diese durchzusetzen.

    Das würde eher die treffen, die nicht negativ auffallen.
    Allzuhoch kann die Strafe dafür nicht sein und da vertrauen dann gewisse Gruppierungen einfach drauf, dass sie - weil die Polizei anderes zu tun hat - lange Zeit nicht angehalten werden und wenn doch, dann würden vielleicht 5,- fällig und das is denen doch wurst, weil die riskieren ja auch die deutlich höhere Strafe für das Überfahren einer roten Ampel.
    Und nebenbei dürfte es bei solchen Kennzeichen an einem Fahrrad ein leichtes sein, es runter zu reissen, was dann sicher deutlich öfter passiert, wie bei Autos.
    Nicht um damit Straftaten zu begehen, sondern weils als Kavalierdelikt angesehen würde.

    Was will man denn machen?
    Jemanden der zum 5. mal erwischt wird das Radl abnehmen?

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.


  • Was will man denn machen?
    Jemanden der zum 5. mal erwischt wird das Radl abnehmen?


    Punkte in Flensburg, muss ich ja wenn ich über eine rote Ampel radel auch bezahlen...

    Noch nie war ein Alfa Romeo so schlecht wie sein Ruf.


    Tanti Saluti
    Alfisto

  • Ja, genau...

    Leider wurde gerade der Punktekatalog derart revidiert, dass es für Dinge die mit der Verkehrssicherheit nicht viel zu tun haben keine Punkte mehr gibt und wie willst Du das rechtfertigen wenns nicht mal beim Auto welche gibt wenn man ohne Kennzeichen fährt?

    Dazu kommt noch, dass die Verhältnismäßigkeit gegeben sein muss.
    Wenn ich beim Auto nen Unfall verursache und abhaue weil ich ohne Kennzeichen rumfahre, dann kann ich problemlos nen Schaden in Millionenhöhe hinterlassen - beim Fahrrad wohl eher nicht.

    Is IMHO alles nicht so einfach wenn man den Faden weiterdenkt.

    Georg

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.


  • So auch nicht vollkommen korrekt, auch mit dem Fahrrad kannst du Sachschaden von über 100 000ts anrichten und Fahrerflucht begehen. Die Kurrierfahrer fahren oft als haben sie nicht alle Latten am Zaun. Erst kürzlich gabes wieder einen Unfall in Leipzig als ein Kurrierfahrer kreuz und quer über die Kreuzung fuhr, ein LKW muste eine Notbremsung einleiten und krachte mit einen Linienbus zusammen. Der Radler schaute sich noch um und fuhr zu.
    Nein...keine Ausnahme.
    Radwege fehlen in vielen Gemeinden und Städten und somit sind die Radler gezwungen auf der öffentlichen Strasse zu fahren, Lackschäden an parkenden Autos auch keine Seltenheit.
    Nicht für umsonst kommt ja solch eine Umfrage oder Foderrung zu stande.;)
    Also kommen muss/ sollte da etwas.


    Viele Radler meinen sonst, was solls kann mir ja keiner etwas beweisen.

    Gruss Olzo

  • @ Olzo et all,


    was soll der Unfug mit der Einzelfallschilderung?


    In 2012 hatte es ca. 75T Fahrradunfälle mit ca. 400 getöteten Fahrradfahrern.
    In ca. 1/3 aller Fälle lag das Alleinverschulden bei dem Auto / LKW Fahrern.
    Quelle: http://www.nationaler-radverke…igkeiten/news.php?id=4102


    Strafen für verletzte / getötete Radfahrer sind lächerlich gering!

    Wieviele verletzte / getöte Auto / LKW Fahrer haben alle Radfahrer wohl zu verantworten?


    Als Radfahrer bin ich vollkommen gleichberechtigter Verkehrsteilnehmer!


    Warum sind andere Verkehrsteilnehmer nicht in der Lage / Willens sich entsprechend zu verhalten?


    Gruß,
    Volker


  • Wird von mir auch beachtet, dann aber bitte mit Nummernschild auch für Dich!

    Gruss Olzo


  • Als Radfahrer bin ich vollkommen gleichberechtigter Verkehrsteilnehmer!


    Warum sind andere Verkehrsteilnehmer nicht in der Lage / Willens sich entsprechend zu verhalten?


    Gruß,
    Volker


    Meiner Meinung nach verhalten sich sehr viele Radfahrer nicht an die Regeln, es gibt so viele Beispiele:


    falsche Richtung in Einbahnstraßen, obwohl nicht explicit erlaubt
    Überfahren roter Ampeln auf Straßen
    Überfahren roter Fußgängerampeln und Fahren über Zebrastreifen
    Nichtbenutzung von Radwegen
    mit 2 oder mehr nebeneinanderfahren und Verkehr behindern (besonders die s.g. Sportler)
    Fahren ohne Beleuchtung
    usw., usw.


    Alles Dinge, die die Vermeidung von Unfällen nicht gerade fördern.

    Gruß
    schecke

  • Als Radfahrer bin ich vollkommen gleichberechtigter Verkehrsteilnehmer!

    Mit der Ergänzung, dass man nicht nur gleichberechtigt ist, sondern auch gleich verpflichtet.


    Und genau da hapert es meiner Meinung nach bei sehr vielen Radlern leider ganz gewaltig. Das hat sicher mehrere Gründe, zum einen die Einstellung dass man im Falle eines Falles kaum identifizierbar ist (rote Ampeln und andere StVO-Missachtungen), aber auch dass viele Strecken schlichtweg nicht radlerfreundlich sind. Wenn man aufgrund der Ampelschaltung dauernd anhalten und wieder antreten muss, dann ist mir schon auch klar, dass dann gerne mal die eine oder andere Ampel übersehen wird.


    Viele Radfahrer fordern gerne ihre Rechte, sind aber im Gegenzug bei der Beachtung der Pflichten (die sie ganz selbstverständlich auch wie alle anderen Verkehrsteilnehmer auch) nicht ganz so bei der Sache. Da werden viele Dinge für die man als Autofahrer schnell mal in den Bereich des Führerscheinverlustes oder gar einer MPU kommen würde allenfalls Bagatellsachen.


    Wenn 1/3 der Unfälle von Autofahrern verschuldet werden, dann sind es immer noch 2/3 die von Radfahrern verursacht werden. Und bei diesem 1/3 würde mich mal interessieren bei wievielen da auf dem Grabstein oder dem Versicherungsfragebogen steht "Aber ich hatte doch Vorfahrt". ;)

    Achtung! Dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus, Zynismus, Nüssen und Ironie enthalten.


    Ich weiß dass ich ein Rad ab habe. Aber kuck mal wie toll es rollt... huiiiiiiiiiiiiiiii.... ;)

  • Der Anteil der Radfahrer der sich selber ins Nirvana bringt ist doch völlig irrelevant.

    Warum regen sich Täter über die Opfer auf?

    Warum ist es für einen Autofahrer unmöglich einen Radfahrer zu respektieren und ihn am Leben zu lassen?
    Das ist die Frage!

    Gruß,
    Volker


  • Du beachtest mit deinem Auto immer und überall an die STVO?
    Ich kanns mir kaum vorstellen. Übrigens hättest du dann auch fast 0% Konfliktpotential mit den Zweiradfahrern bei der Fahrt auf den 4 Rädern.