Wölfe zurück in Deutschland

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  • Falls sich jemand tiefer in das Thema einlesen möchte, hier ein recht ausgewogenes und sachliches Buch, das es aus Österreich kommt sollte erst einmal keinen Unterschied machen: Der Wolf: Im Spannungsfeld von Land- & Forstwirtschaft, Jagd, Tourismus und Artenschutz: Amazon.de: Hackländer, Klaus: Bücher [Anzeige]


    Zitat

    Ich kann ja mal den Acker hinterm Haus der Schwiegers fotografieren wenn mal wieder Besuch von Singularis Porcus da war. Da weiß man nicht was einem lieber ist. Ein Wolf der sich von Licht und Lärm abschrecken lässt oder eine Horde Wildsauen die irgendwie nix interessiert und im Zweifel erstmal lieber auf einen Störenfried losgeht


    Sauen die auf dem Acker brechen sind in der Regel auch schneller weg als Du schauen kannst. Habe schon häufiger probiert die anzupirschen und das ist durchaus anspruchsvoll. ..

  • Otti


    Danke für die Links! 👍🏻


    Der Wolfsbesatz in den von mir genannten Bundesländern liegt an der Weltspitze!


    Wir sind aber in D und nicht in Alaska.


    Wir machen immer alles gründlich! Auch die Wolfsansiedlung. Geht ja nicht, dass wir mal Zweiter sind.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Jepp, Hatte ich oben @#119 auch so geschrieben. Aber hier wird ja gerne mal etwas äh... persönlicher reagiert seit einiger Zeit, da kann man schon mal einen Absatz überlesen. ;)

    Der Punkt ist wie in anderen Sachen auch, dass Leute, welche nicht betroffen sind den Betroffenen vorschrieben, was diese zu tun oder zu lassen haben. Und wenn diese dann ihrem Unmut Gehör verschaffen, werden ihre Einwände abgewatscht.


    Insofern, nichts für Ungut. 😊

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Der Punkt ist wie in anderen Sachen auch, dass Leute, welche nicht betroffen sind den Betroffenen vorschrieben, was diese zu tun oder zu lassen haben. Und wenn diese dann ihrem Unmut Gehör verschaffen, werden ihre Einwände abgewatscht.

    So ist es leider. Und die gleichen Experten, die bei wirklich jedem Thema alles besser zu wissen glauben, reißen ihre Klappe auch hier wieder weit auf.

  • Sauen die auf dem Acker brechen sind in der Regel auch schneller weg als Du schauen kannst. Habe schon häufiger probiert die anzupirschen und das ist durchaus anspruchsvoll. ..

    Musst halt besser zielen, dann brauchst nicht so nah rann... :hehe: SCNR :D Ich schieß/stell hier grad ein olles Feinwerkbau 150 wieder ein. Allerdings natürlich nicht wildsaugeeignet. Aber das freistehende Zielen fiel mir auch schon mal leichter. :rolleyes:

    Wir sind aber in D und nicht in Alaska.

    Das ist wohl das Hauptproblem. Kannst ja mal den alten Bruno-Thread suchen, war lustig damals, ich der böse Bärenkiller nech. ;) Wie geschrieben: Ich bin der letzte der vorne in den Lauf Blümchen steckt, aber schießen nur dass geschossen wurde, ist nicht mein Ding.

    Der Punkt ist wie in anderen Sachen auch, dass Leute, welche nicht betroffen sind den Betroffenen vorschrieben, was diese zu tun oder zu lassen haben. Und wenn diese dann ihrem Unmut Gehör verschaffen, werden ihre Einwände abgewatscht.


    Insofern, nichts für Ungut. 😊

    Vorschreiben tut ja nur das Bundesnaturschutzgesetz tun tun. Wobei das mittlerweile bzgl. der Wölfe wohl aufgeweicht wird, man scheint das Problem durchaus erkannt zu haben.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Der Punkt ist wie in anderen Sachen auch, dass Leute, welche nicht betroffen sind den Betroffenen vorschrieben

    Ach man darf sich nicht über die Panikmache der Wolfskritiker auslassen?

    Wie schon geschrieben ... nach dem Maßstab müsste die Hundehaltung verboten werden.

  • So ist es leider. Und die gleichen Experten, die bei wirklich jedem Thema alles besser zu wissen glauben, reißen ihre Klappe auch hier wieder weit auf.

    Ich kann Dich nur einladen, mal nach Bruno Bär zu suchen und dann zu lesen. War witzig damals. Kannst froh sein, dass die Experten größtenteils nicht mehr da sind. :hehe:


    Ich bin nur der Meinung, dass man Tiere nicht zum Spaß oder aufgrund von geschürten Ängsten umlegen sollte sondern aufgrund sachlicher Überlegung und Gründen die eine entsprechende Vorgehensweise angebracht machen.


    Wie sachlich seht Ihr das eigentlich dann bei Hunden die Menschen (oder Tiere) verletzen? Auch abknallen? Oder ist DAS was anderes? Wir haben jedes Jahr tausende Vorfälle mit Hunden im Land. Die wenigsten stehen in der Zeitung. Wäre wohl nur logisch, oder? In meinem Leben kann ich mich an mindestens 10 explizite Vorfälle erinnern in denen auf mich oder meine Familie ein Hund losgegangen ist. Vom einfachen agressiven "Anspringen" fremder ohne ersichtlichen Grund bis hin zum Biss in die Rippen bei meinem Bruder von einem bereits amtsbekannten Hund. Mir ist klar, dass das Problem in der Regel am anderen Ende der Leine ist, das macht es aber nicht besser.


    EDIT: Ich hab das mal verlinkt, mag sich jeder selber ein BILD machen.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

    2 Mal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • Ich bin nur der Meinung, dass man Tiere nicht zum Spaß oder aufgrund von geschürten Ängsten umlegen sollte sondern aufgrund sachlicher Überlegung und Gründen die eine entsprechende Vorgehensweise angebracht machen.

    Das sehe ich im Grunde genauso. Jedoch sehe ich die geförderte und beklatschte Ausbreitung sehr kritisch. Mir konnte noch keiner plausibel erklären wozu das gut sein soll...

    Einmal editiert, zuletzt von kel ()

  • Ich meine ein Video welches ich auf WhatsApp bekommen habe 🤔

    Ebenso. Das hast du ja im Ordner WhatsApp Videos. Hochladen auf Youtube und verlinken. Ggf. Urheberrechte beachten.

  • Das sehe ich im Grunde genauso. Jedoch sehe ich die geförderte und beklatschte Ausbreitung sehr kritisch. Mit konnte noch keiner plausibel erklären wozu das gut sein soll...

    Prinzipiell spricht wenig gegen mehr Biodiversität. Der Frischling oder das Kitz/Reh das von nem Wolf erlegt wird, das muss schon mal nicht später geschossen werden um irgendeine Quote zu erfüllen damit der Verbiss und die Felderverwüstung nicht zu viel wird.


    Die Wölfe waren letztlich schon immer da, die abgeregelten Grenzen gen Osten haben halt die (Wieder!)-Ausbreitung gebremst und da "drüben" hat man nicht viel Federlesen veranstaltet wegen sowas. Letztlich müsste wohl auch bei den Wölfen sowas wie eine Quote her. Grundsätzlich regelt sich die Population ja über die Nahrung. Viel Nahrung = viel Wölfe, zuviele Wölfe = Nahrung wird weniger = Wolf wird weniger. Theoretisch. Praktisch ist Nahrung im Überfluss da. Sowohl die, die frei rumrennt, als auch die, die hinter Zäunen steht. Und davon dass die frei rumlaufende Nahrung der Wölfe auch gerne von Zweibeinern gejagt wird, das sorgt natürlich für eine gewisse tendenziöse Berichterstattung. Der o.g. Valerius Geist ist nicht nur Caniden-Forscher sonder auch aktives Mitglied vom Internationalen Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd. :sz:

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Stefan


    Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.


    Ich finde nicht, das man Hund mit Wolf vergleichen kann. Lies mal den verlinkten Artikel von Otti von der Agrar Zeitung. Da steht drin, wieviel Fläche ein Wolf/Rudel braucht. Im nächsten Jahr sind es 220 neue Reviere.


    Es geht auch nicht drum, Tiere „abzuknallen“, nur wenn wir an der Weltpitze liegen was den Wolfsbesatz angeht, dann haben wir ein Problem im am dichtesten besiedelten Industrieland der Welt.


    Wäre man böswillig könnte man unterstellen, dass mit dieser Art der Diskussionsführung selbige unterbunden werden sollen könnte.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Also du meinst wenn es nicht mehr genug freilebendes „Futter“ für die Wölfe gibt werden sie sich schon wieder zurücknehmen und ihre Population selbst reduzieren 🤔


    Im Moment geht man von 2200 Wölfen in Deutschland aus (man kann durch die Geburten mit einer jährlichen Steigerung von 30 Prozent rechnen) und das sind die offiziellen Zahlen, bei den inoffiziellen rechnet man mit bis zu 5000 Wölfe, auf 47.614 Quadratkilometer (Deutschland)


    In Finnland sind auf 338465 Quadratkilometer 200 Wölfe

    Schweden auf 447435 Quadratkilometer 300 Wölfe

    Norwegen auf 385207 Quadratkilometer 56 Wölfe


    Yellowstone Nationalpark auf fast 900000 Hektar sage und schreibe 94 Wölfe


    Auch schon mal an die Weidetierhalter gedacht, die haben überwiegend ihre Tiere abends nicht im Stall eingesperrt sondern oft das ganze Jahr draußen stehen.


    Diese Weidetiere brauchen wir dringend für die Landschaftspflege in Deutschland, es gibt da auch ohne die Wölfe immer weniger Halter die dafür da sind. Wenn die jetzt auch noch immer mehr Probleme mit dem Wolf bekommen hören die auch noch auf.

    Aber alles kein Problem, das machen ja dann in Zukunft irgendwelche staatlich angestellte Landschaftspfleger.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Musst halt besser zielen, dann brauchst nicht so nah rann... :hehe: SCNR


    Es ist ein bewährter Grundsatz nur auf Ziele zu schießen, die man sicher erkannt hat ;) Da ist es, vor allem nachts schon hilfreich recht nahe dran zu kommen...


    Ich schieß/stell hier grad ein olles Feinwerkbau 150 wieder ein. Allerdings natürlich nicht wildsaugeeignet. Aber das freistehende Zielen fiel mir auch schon mal leichter. :rolleyes:


    Da ist erstaunlich viel Technik dabei und natürlich Übung. Grundsätzlich ist ein Luftgewehr aber nicht schlecht zum üben. Man muss aber aufpassen, sich keine Fehler anzugewöhnen, die sind nur sehr schwer wieder auszumerzen.


    Ach man darf sich nicht über die Panikmache der Wolfskritiker auslassen?

    Wie schon geschrieben ... nach dem Maßstab müsste die Hundehaltung verboten werden.


    Natürlich darf man sich darüber auslassen, Kenntnis der Verhältnisse schadet aber auch da nicht. Was vielen auf dem Land übel aufstößt ist, dass Städter, die Kühe und Schafe nur vom Hörensagen kennen, der Landbevölkerung meint die Wahrheit verkünden zu müssen. Und das leider oft genug, ohne die Dinge wirklich zu kennen und durchdrungen zu haben, Sachkenntnis wird dann oft durch Ideologie ersetzt.


    Wie sachlich seht Ihr das eigentlich dann bei Hunden die Menschen (oder Tiere) verletzen?


    Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass es zu viele Hunde in der Gesellschaft gibt und die leider zu oft von Leuten gehalten werden, die keine Ahnung haben was sie tun. Und ja, ist ein Hund dauerhaft auffällig wird man nicht drum herum kommen ihn einzuschläfern.


    Und auch nicht zu vergessen, dass es schon jetzt besondere Vorschriften zur Haltung bestimmter Rassen gibt


    Jagd ist eher Teil des Problems und eher kein Teil einer Lösung.

    Zwangsbejagung ade: Keine Jagd auf meinem Grundstück!


    Das ist mal wieder die übliche Aneinanderreihung von vermeintlichen Argumenten und Vorurteilen, zum Teil auch einfach falsch. In Genf ist z.B. zwar die Privatjagd verboten, gejagt wird da aber durchaus.


    Die „Naturschützer“ sollten sich auch mal entscheiden, ob jetzt alles Schalenwild zum Schutz des Waldes erlegt werden oder ob die Jagd verboten werden soll.

  • Wieso diese Panik beim Wolf?

    Auch hier ist die Wildsau fleißig ohne das du Panik schiebst:


    https://www.jagderleben.de/new…rfall-wirft-fragen-712169

    Ich zitiere mal aus dem Beitrag:


    Auf der Weide haben sich etwa 250 Schafe befunden, wovon nun 75 Tiere tot sind. Die drei mit der Herde lebenden Herdenschutzhunde seien mit Wildschweinenaneinander geraten, so die Vermutung des Schafzuchtverbandes. Dadurch ausgelöst hätten die Schafe Panik bekommen und sich totgetrampelt bzw.


    Soso, vermutet man, ah-ja :idee:



    Nabu-Schäfer nennen sie den Schafhalter dort und auch einige andere Ungereimtheiten kommen da zu Tage wenn man diesen Artikel liest: :idee:


    https://www.berliner-kurier.de…hr-im-wolfsland-li.109387

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Otti ()

  • Man muss nur die richtigen Aktivisten für seine Ideen einbinden: :crazy:

    1. Ein Wolf ist eher nicht vegetarisch/ vegan -> da hat man Potential für Gegendemonstrationen;

    2. "Der" Wolf -> Da muss Gendermäßig gewaltig nachgebessert werden (ganz zu Schweigen davon, dass Rotkäppchen und nicht das Rotkappende (m/ w/ d) gefressen wird);

    Thomas
    Doppelspitzen verhindern nicht die galoppierende Dummheit sondern verdoppeln die Inkompetenz.

  • Also du meinst wenn es nicht mehr genug freilebendes „Futter“ für die Wölfe gibt werden sie sich schon wieder zurücknehmen und ihre Population selbst reduzieren 🤔

    Otti, lies doch mal meinen ganzen Beitrag und pick Dir nicht einzelne Sätze raus um sie aus dem Kontext zu nehmen ;)


    Grundsätzlich regelt sich die Population ja über die Nahrung. Viel Nahrung = viel Wölfe, zuviele Wölfe = Nahrung wird weniger = Wolf wird weniger. Theoretisch. Praktisch ist Nahrung im Überfluss da. Sowohl die, die frei rumrennt, als auch die, die hinter Zäunen steht.

    Da das natürliche Gleichgewicht in einer Kulturlandschaft nicht mehr aufrecht erhalten werden kann braucht es offensichtlich für den Wolf eine Quote, spricht ja wenig dagegen. Beim anderen Wild hat man die ja genauso zum Schutz der Kulturlandschaft. Lustigerweise erwähnst Du die Landschaftspflege, ist nichts anderes bei genauer Betrachtung. Man bräuchte keine Quote für Wölfe oder sonstiges Wild und auch keine künstliche beweidete Landschaftspflege wenn wir in einer natürlichen Umgebung leben würden (was ja nicht geht und wohl auch keiner so wirklich ernsthaft will), weil dann wäre eben ein Gleichgewicht da. Aber das ist eher ein Theorem und führt sicher zu weit.


    Achso, wir haben 27 Hunde auf den Quadratkilometer Deutschland sagen die Statistiker. Immerhin aufgerundet 0,013 Wölfe. Wir können auch alternativ auch Deine 47614km² nehmen, ich nehme an das ist die Fläche auf der man Wölfe vermutet? Dazu die 5000 Wölfe. Dann komme ich auf 0,10 Wölfe pro km².

    Für Berlin gibt es sogar eine Statistik für Vorfälle. 71 schwerer verletzte, 500 leichter verletzte Personen 2019 plus 429 angegangene Hunde und eine unbekannte Anzahl anderer Tiere. Und das sind nur die gemeldeten. Da muss der "Städter" wohl mehr Angst haben vor Hunden als der Landbewohner vor Wölfen.

    Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat sich übrigens auch damit beschäftigt: WD-8-041-18-pdf-data.pdf Interessant zu lesen.


    Ja, die Vorschrift. Sieht leider nicht jeder Waidmann so. Die wenigsten geben es zu, aber es wird gerne mal auf "wird schon ein Vieh sein" geschossen, gerade wenn das Augenlicht schon etwas schwächer wird. Geht ja auch immer gut, wer joggt schon morgens um vier durchs Unterholz. ;)


    Das LG ist ein Erbstück, will halt dass es wieder gerade aus schießt und auch dahin wohin die Zieleinrichtung zeigt. Dazu mal bisschen Wartung und Pflege. Wird jetzt kein Hobby werden, hab genug anderes Material ständig in der Hand, da muss ich nicht in meiner Freizeit auch noch nach Stahl riechende Pfoten haben.


    Es ist interessant, dass der Landbewohner ständig dem Städter unterstellt Kühe nur in lila zu kennen und Bambis nur aus dem Fernsehen. Ich bin nicht sicher, aber wieviel Prozent der Landbevölkerung war denn selber schon beim Jagen aktiv, hat eine Waffe abgefeuert (LG schiessen im Schützenverein zählt nicht wirklich) oder hat (zumindest mit-)geschlachtet? 2%? 5%? ^^ Dass es den Kuschelfaktor Brunobär, Bambi oder meinetwegen auch Wolfsromantiker gibt ist mir allerdings auch klar. Ob der in der Stadt so wesentlich höher wie am Land ist?


    Hunde sind nicht das Problem. Das Problem sind die Halter und dass es deren zu viel gibt und da viel zu wenig Sachkunde vorhanden ist und das Herrchen oftmals nicht der mit den zwei Beinen ist. Von der tiergerechte Haltung ganz abgesehen.


    Bei obiger (Berliner) Statistik ist interessant, dass 90% der Vorfälle von "normalen" Hunden ausgehen. Wobei ich persönlich die Haltung der äh.. "besonderen" Rassen ohnehin verbieten würde. Mir erschließt sich nicht ganz die Notwendigkeit der Haltung von solchen Hunden. Klar, auch einen Collie kann man aufhetzen oder einen Pudel. DIe gefährlichen sind eh die kleinen Fußhupen... :hehe:


    Die Jagd soll nicht verboten werden, dafür ist schon das Ergebnis viel zu lecker. :hehe: Und wie oben schon geschrieben, wir brauchen sie zur Pflege der Kulturlandschaft. Genauso wie das Wild seinen Teil dazu beiträgt, aber eben begrenzt werden muss, weil es sonst zu viel werden würde weil wir eben auch für süßes Wild ein massives Überangebot an Futter bereitstellen. Das Gleichgewicht der menschlichen Kulturlandschaft kann nur noch durch Jagd gehalten werden. Man wird daher auch für Wölfe Quoten einführen müssen. Ob es deswegen einen WOLFALARM braucht der die Leute nur in Panik versetzt, das wage ich zu bezweifeln.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Ostersamstag lief eine Doku : Erlebnis Erde: Die Wolfsaga | MDR.DE


    Die "Wolfsaga" dokumentiert wie zwei eingewanderte Wölfinnen - 2000 aus Richtung Osten - die heutigen Rudel begründet haben und wie der Wolf sich seitdem ausgebreitet hat.


    Ich fand das sehr gut gemacht und die Doku sehr sehenswert.

    "Bitte ohne Speck und Eier !"

    Manfred, 53, Trucker - bestellt sich gerade eine Frau aus Thailand ...