Wölfe zurück in Deutschland

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  • Man muss nur die richtigen Aktivisten für seine Ideen einbinden: :crazy:

    1. Ein Wolf ist eher nicht vegetarisch/ vegan -> da hat man Potential für Gegendemonstrationen;

    2. "Der" Wolf -> Da muss Gendermäßig gewaltig nachgebessert werden (ganz zu Schweigen davon, dass Rotkäppchen und nicht das Rotkappende (m/ w/ d) gefressen wird);

    1. Uh... von der Seite noch garnicht betrachtet. Wie wir wissen sind Fleischesser generell schlechte Menschen. :hehe:

    2. Und noch schlimmer: Hitler´s privater Spitzname war: Wolf :eek:

    Mozarella schmeckt ja ganz gut, etwas salzig, aber ansonsten lecker. Aber was zur Hölle macht man danach mit dieser weißen Kugel die mit in der Tüte ist? :idee:

  • Wolfsschanze, Wolfsrudel...

    Ich ahne, wohin das führt.

    Das Wiedererscheinen des Wolfs ist eine AfD-Verschwörung mit Beteiligung der Querdenker.

  • Da das natürliche Gleichgewicht in einer Kulturlandschaft nicht mehr aufrecht erhalten werden kann braucht es offensichtlich für den Wolf eine Quote, spricht ja wenig dagegen.

    Und was spricht dagegen dass man diese Abschussquote jetzt schon einführt, in den skandinavischen Ländern zum Beispiel wird das schon länger so gehandhabt und die haben auf den Quadratkilometer wesentlich weniger Wölfe als wir hier im dichtbesiedelten Land?


    Muss es erst zum Problem werden bevor aufgewacht wird, wahrscheinlich.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Und was spricht dagegen dass man diese Abschussquote jetzt schon einführt, in den skandinavischen Ländern zum Beispiel wird das schon länger so gehandhabt und die haben auf den Quadratkilometer wesentlich weniger Wölfe als wir hier im dichtbesiedelten Land?


    Muss es erst zum Problem werden bevor aufgewacht wird, wahrscheinlich.

    Das Problem ist wohl das Schwarzweißdenken, und die generelle Beißhemmung in Richtung Grün und Naturschutz


    Wenn die Population ein .. sagen wir mal gesundes Maß erreicht hat muß der Wolf auch wieder bejagt werden. Niemand kann daran Interesse haben daß der Bestand ausufert.

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Und was spricht dagegen dass man diese Abschussquote jetzt schon einführt, in den skandinavischen Ländern zum Beispiel wird das schon länger so gehandhabt und die haben auf den Quadratkilometer wesentlich weniger Wölfe als wir hier im dichtbesiedelten Land?


    Muss es erst zum Problem werden bevor aufgewacht wird, wahrscheinlich.

    Gegen eine geregelte Quote spricht herzlich wenig.

    Bin mal gespannt wer die Jagd da übernimmt. 99'% vermutlich staatlich bezahlte Jäger und das restliche 1% geht auf "Ich dachte, das war ne Wildsau" weil der Wolf keinen Nutzwert für den Jäger hat, im Gegenteil nur Geld kostet in der Tierkörperverwertung.


    Was heißt Problem? Sobald sie in Gärten auftauchen? Sobald der erste Mensch verletzt wird? Juckt doch bei anderen Caniden auch keinen. 6 Tote durch Hunde 2018, dazu unzählige Verletzte. Wo bleibt der Hundealarm? Ach.. ist was anderes? Konsequent ist das dann aber nicht. Darf ich dann künftig auch Hunde erlegen die mein Grundstück unerlaubt betreten oder auf mich losgehen? Frage für einen Freund.

    Das Problem ist wohl das Schwarzweißdenken, und die generelle Beißhemmung in Richtung Grün und Naturschutz


    Wenn die Population ein .. sagen wir mal gesundes Maß erreicht hat muß der Wolf auch wieder bejagt werden. Niemand kann daran Interesse haben daß der Bestand ausufert.

    Eben. Ich lese hier aber eher großes Halali und drauf die Flinte und nicht wirklich eine Überlegung, wo muss der Mensch geschützt werden und wo kann man eine Besiedlung durch den Wolf zulassen.Es gibt seit zig Jahren Managementpläne, Hotlines an die man sich wenden kann bei Sichtungen/Begegnungen und dann ist ein Artikel in der BamS und die Welt steht ab.

    Mozarella schmeckt ja ganz gut, etwas salzig, aber ansonsten lecker. Aber was zur Hölle macht man danach mit dieser weißen Kugel die mit in der Tüte ist? :idee:

  • Ja, die Vorschrift. Sieht leider nicht jeder Waidmann so. Die wenigsten geben es zu, aber es wird gerne mal auf "wird schon ein Vieh sein" geschossen, gerade wenn das Augenlicht schon etwas schwächer wird. Geht ja auch immer gut, wer joggt schon morgens um vier durchs Unterholz. ;)


    Du hast einen Smiley dahinter gesetzt, trotzdem kann ich das so nicht umkommentiert stehen lassen. Ja, Idioten gibt es überall und Unfälle passieren, bei der Jagd übrigens wesentlich weniger (auch relativ) als im Haushalt. Aber der mit Abstand größte Teil der Jäger geht verantwortungsvoll und sorgfältig mit der Waffe um und schießt ganz sicher nicht auf "irgend etwas im Unterholz". Wenn Du schreibst "gerne mal" dann wäre das so ähnlich wie zu schreiben der Autofahrer fährt "gerne mal" in Menschenmengen oder mit 200 durch die Stadt... Und der Anteil der Autofahrer die das tun (zumindest letzteres) ist sicherlich sehr viel größer als der Anteil der Jäher die "auf irgendwas im Unterholz" schießen.


    Für Berlin gibt es sogar eine Statistik für Vorfälle. 71 schwerer verletzte, 500 leichter verletzte Personen 2019 plus 429 angegangene Hunde und eine unbekannte Anzahl anderer Tiere. Und das sind nur die gemeldeten. Da muss der "Städter" wohl mehr Angst haben vor Hunden als der Landbewohner vor Wölfen.


    Ich denke, die wenigsten Landbewohner haben wirklich Angst um ihr eigenes Leben. Viele, die auf dem Landtierhaltung im Freiland betreiben haben aber Angst um ihre Tiere und da hilft es dann auch nicht lapidar zu sagen "gibt ja eine Entschädigung". Und diese Leute fühlen sich von der Politik und in der öffentlichen Diskussion alleine gelassen und nicht ernst genommen.


    Was dem Land aber massiv auf den Keks geht, dass vom Landleben völlig losgelöste meinen anderen ihre, oft etwas weltfremde, Denke aufzwingen zu wollen. Da kann ich nur sagen, wir (soll heißen mein Freundes und Bekanntenkreis, für andere kann ich nicht sprechen) haben uns um Umweltschutz schon Gedanken gemacht als in den Städten keine Wäsche nach draußen gehängt werden konnte weil sie schwarz wurde. Und das teils mit erheblichem persönlichen Einsatz, finanziell und zeitlich. Keine Ahnung, um nur ein Beispiel zu nennen, wie viele tausend Quadratmeter an "Blühwiese" ich auf Äckern und an Wegesrändern im meinem Leben angelegt habe, als von Insektenschutz noch keiner gesprochen hat. Teils hat mein Vater den Acker vorher auch noch mit eigenem Geld gepachtet. Und das wohlgemerkt oftmals ohne direkten Nutzen für die Jagd. Da muss ich mich nicht von jemandem belehren lassen, der meint er täte was für die Umwelt weil er mal 10 EUR an den Nabu überweist (der übrigens bei eigenen Projekten auch alles andere als Vorbildlich ist)


    Wie oft lesen wir hier verwundert von der Spaltung der Gesellschaft in den USA und genau durch so etwas treiben wir da hier auch vorran.


    Es ist interessant, dass der Landbewohner ständig dem Städter unterstellt Kühe nur in lila zu kennen und Bambis nur aus dem Fernsehen. Ich bin nicht sicher, aber wieviel Prozent der Landbevölkerung war denn selber schon beim Jagen aktiv, hat eine Waffe abgefeuert (LG schiessen im Schützenverein zählt nicht wirklich) oder hat (zumindest mit-)geschlachtet? 2%? 5%?


    Es gibt in Deutschland rund 400.000 Jagdscheininhaber, Tendenz steigend, das ist schon mal mehr als nichts. Ansonsten dürften die meisten, die wie ich auf dem Land aufgewachsen sind, in irgend einer Form Kontakt zur Jagd oder zum Schlachten von Tieren bekommen haben, auch wenn sie es vielleicht nicht selbst erledigt haben. Kleintierhaltung gibt es auch heute noch, wenn auch stark rückläufig. Aber klar, diejenigen die dort nicht aufgewachsen sind und irgendwann in die Stadtrandlagen "aufs Land" ziehen haben dazu keinerlei Kontakt, aber das sind auch verkleidete Stadtbewohner, die das Klagen anfangen wenn morgens der Hahn kräht ;) Witz beiseite , da kann ich auch einige unglaubliche Geschichten erzählen.


    Mein Bruder hat seinen Kindern (6 & 4) schon vor einiger Zeit beigebracht, wie der Fisch aus dem Wasser auf den Teller kommt.


    Hunde sind nicht das Problem. Das Problem sind die Halter und dass es deren zu viel gibt und da viel zu wenig Sachkunde vorhanden ist und das Herrchen oftmals nicht der mit den zwei Beinen ist. Von der tiergerechte Haltung ganz abgesehen.


    Da bin ich zu 100% bei Dir. Wenn ich mir manchen bedauernswerte Hunde anschaue kann ich eigentlich nur noch weinen... Und die Anzahl nimmt auch noch immer weiter zu.


    Und was spricht dagegen dass man diese Abschussquote jetzt schon einführt, in den skandinavischen Ländern zum Beispiel wird das schon länger so gehandhabt und die haben auf den Quadratkilometer wesentlich weniger Wölfe als wir hier im dichtbesiedelten Land?


    Ich als Jäger würde in Deutschland sicher keinen Wolf schießen, illegal sowieso nicht aber auch nicht legal. In der Vergangenheit ist es immer mal wieder Angriffen jeder Art von sogenannten Naturschützern gekommen, da wird man seines Lebens nicht mehr froh. Schade, dass man das so sagen muss, aber das ist ja Gewalt von den Guten. Das sollen mal schön diejenigen lösen, die die Sache mit dem Wolf rein ideologisch diskutieren. Aus gleichem Grund bin ich auch gegen die Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht.


    Das Problem ist wohl das Schwarzweißdenken, und die generelle Beißhemmung in Richtung Grün und Naturschutz

    Wenn die Population ein .. sagen wir mal gesundes Maß erreicht hat muß der Wolf auch wieder bejagt werde


    Die allermeisten Menschen die ich kenne (und das sind auch viele Jäger und Landbewohner), mich selbst eingeschlossen, haben nichts dagegen, dass in Deutschland ein paar Wölfe herumlaufen. Sie haben aber was gegen die große ideologische Verblendung mit der die Diskussion, teils weitab jeglicher Sachkenntnis geführt wird. Und ja, die meisten meinen auch das ein Wolf, der in den Städten und Dörfern auftaucht (was schon vorgekommen ist) dort nicht hingehört und im Zweifel auch erlegt werden muss. Alleine schon, damit der Wolf seine natürliche Scheu vor dem Menschen nicht verliert, was im übrigen einer der Gründe gibt, warum in Gegenden mit traditionellem Wolfbestand nicht so viel passiert.


    Die meisten haben auch etwas gegen einen solchen Umgang mit Steuergeldern: https://www.welt.de/politik/de…en-aber-keine-Woelfe.html

    Wohlgemerkt für eine Wildart, die weltweit in keiner Weise bedroht ist. Da gäbe es sicher andere Wildarten, die etwas mehr Aufmerksamkeit verdient hätten.

  • Gegen eine geregelte Quote spricht herzlich wenig.

    Bin mal gespannt wer die Jagd da übernimmt. 99'% vermutlich staatlich bezahlte Jäger und das restliche 1% geht auf "Ich dachte, das war ne Wildsau" weil der Wolf keinen Nutzwert für den Jäger hat, im Gegenteil nur Geld kostet in der Tierkörperverwertung.

    Staatlich bezahlte Jäger?

    Die Jäger mit eigenen Revieren bekommen für jede neue Jagdsaison einen behördlichen Abschussplan in die Hand gedrückt wo gefordert wird wieviel Stück Wild von jeder Art in ihrem Revier zu schießen ist, selbst bei Nichterfüllung bekommen die keine staatlich bezahlten Jäger auf‘s Auge gedrückt.


    Und keine Sorge dass das mit den Abschüssen bei den Wölfen seitens der Jäger nicht klappen würde, wenn die dürften wie sie wollten hätten wir keine Probleme mehr mit dem Wolf ^^


    Ich kenne genug Jäger und KEINER sagt mir dass der Wolf in seinem Revier herzlich willkommen ist, im Gegenteil, hinter vorgehaltener Hand wird gesagt dass man den Wolf nur einmal im Revier sehen würde und das wäre auch das letzte mal.


    Die TBAs sind auch nicht soo teuer, da reden wir von Cent-Beträgen für das Kilo Abfall, die Anfahrt ist noch das teuerste mit ca. 30 Euro und da kann man ja die Abfälle sammeln und die Tonnen 3 Wochen in der Kühlung stehen lassen bis sie voll sind.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Meine Meinung. Wolf braucht kein Mensch - und die Natur auch nicht. Befreundete Bauern im Odw. hatten schon massive Probleme mit ihrer Schafzucht. Völlig hirnrissiger, wohlstandsverwahrloster Schwachsinn für Versorgungspöstchen in Ämtern und Unis. Schwer arbeitende und Wert schöpfende Menschen werden für eine dümmliche Ökoromantik in Geiselhaft genommen.

    Populisten sind jene Menschen, die einen Spaten Spaten und eine Katze Katze nennen.
    William Shakespeare

  • Und zum Thema Wölfe sind doch harmlos und für den Menschen total ungefährlich, hier mal ein Artikel aus der Welt.


    Die Zeit ist zwar schon etwas länger zurückliegend, aber wenn es immer mehr und mehr Wölfe gibt haben wir die gleichen Probleme wie die Leute vor Hundert Jahren.


    https://www.google.com/amp/s/a…en-ihre-Opfer-holten.html

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Guck bitte die Doku.

    Seit 2000 kein nachgewiesener Angriff vom Wolf auf den Menschen - auf deren Hunde schon.


    Es wird auch schön erklärt welche Tiere in Dörfer laufen (die Jungen, nicht so erfahrenen und wie sie daraus für die Zukunft lernen) - warum alte Wölfe wieder auf Schafe los gehen (unsere Älteren sprinten auch nicht mehr so wie mit 20) und was ihr Speiseplan ist.


    Wir haben die Wölfe in D ausgerottet und nun kehren sie zurück.

    Mir egal was andere sagen oder was für finanzielle Einbußen auszustehen sind : Ich finde das gut - denn es ist ihr Lebensraum den wir nun wieder teilen müssen.

    "Bitte ohne Speck und Eier !"

    Manfred, 53, Trucker - bestellt sich gerade eine Frau aus Thailand ...

  • Zitat

    Mir egal was andere sagen oder was für finanzielle Einbußen auszustehen sind :


    Sorry, aber genau das ist die Arroganz die viele so aufregt!


    Und wie schon ein paar mal geschrieben, der Schafzüchter der neben seinen gerissenen Tieren steht interessiert sich eben nicht nur für seine finanziellen Einbußen.

  • Sorry, aber genau das ist die Arroganz die viele so aufregt!


    Und wie schon ein paar mal geschrieben, der Schafzüchter der neben seinen gerissenen Tieren steht interessiert sich eben nicht nur für seine finanziellen Einbußen.

    Danke für das zerpflücken meines Zitates - ja dann klingt es tatsächlich arrogant.

    "Bitte ohne Speck und Eier !"

    Manfred, 53, Trucker - bestellt sich gerade eine Frau aus Thailand ...

  • Wer bezahlt die Ausfälle bzw. die toten Tiere der Weidetierhalter, richtig der Staat und wer ist der Staat, der blöde Steuerzahler 🤮


    Von den Zahlungen bekommt der Schäfer aber keine neuen Tiere und er verliert auch die Lust weiterhin Schafe zu halten, gibt eh immer weniger Schäfer die die Landschaft pflegen. Das muss dann wohl der Wolf erledigen, mal gucken ob man ihm irgendwie die Gräser und Hecken schmackhaft machen kann :idee:

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Sorry, aber genau das ist die Arroganz die viele so aufregt!

    Hast du nicht mit der gleichen Arroganz die komplexe Kritik zum Jagen weggebügelt?

    Steh dazu das du gern jagst, steh dazu das du gern das Fleisch ist.

    Aber verbreite eben nicht das Märchen mit Hege. Ihr hegt das Wild damit genug zum Schießen da ist. Damit ein Otti es möglichst billig kaufen kann und zu halbwegs brauchbaren Preisen los bekommt.

    Der Fleischer (Otti) verdient sowenig an dem Fleisch das er nicht mal einfach nach Sachsen kommen kommen und sich paar Tiere zu holen, obwohl die hier verramscht werden.


    Wer bezahlt die Ausfälle bzw. die toten Tiere der Weidetierhalter, richtig der Staat und wer ist der Staat, der blöde Steuerzahler

    Lebt der Schafzüchter nicht eh von Steuergeld? Wird die geschorene Wolle nicht sogar zum großen Teil untergepflügt weil man die nicht los bekommt?


    Hat nicht unsere industrielle Massentierhaltung genau diese Branchen kaputt gemacht? Jetzt wird der Wolf rausgeholt der angeblich das Übel sein soll?

  • Zitat

    Steh dazu das du gern jagst, steh dazu das du gern das Fleisch ist.

    Aber verbreite eben nicht das Märchen mit Hege. Ihr hegt das Wild damit genug zum Schießen da ist. Damit ein Otti es möglichst billig kaufen kann und zu halbwegs brauchbaren Preisen los bekommt.

    Der Fleischer (Otti) verdient sowenig an dem Fleisch das er nicht mal einfach nach Sachsen kommen kommen und sich paar Tiere zu holen, obwohl die hier verramscht werden.


    Ach ja, wo habe ich das? Wild nutze ich übrigens selber oder verschenke es, verkauft wird nichts, haben wir noch nie gemacht, außer vielleicht die zähen Stücke ;)


    Und es ist vielleicht wirklich schwer zu glauben, aber wir hegen das Wild eben nicht nur um es schießen zu können. Bei uns im Revier haben wir z.B. schon seit vielen jähren keinen Hasen mehr geschossen, trotzdem kümmern wir uns um die Niederwildhege. Wenn ich Nistkästen aufhänge und pflege nur ich das auch nicht, weil ich Abends Lust auf Amselbraten habe und auch nicht jeder begrünte Wegesrand liegt so, dass man ihn bejagen könnte. Bei mir im Garten treibe ich unter anderem Aufwand für Insekten, Vögel und Igel, liege aber nicht mit der Flinte im Wohnzimmer.


    Und Wild Hegen und gerne Fleisch essen schließt sich auch absolut nicht aus.

  • Bei uns im Revier haben wir z.B. schon seit vielen jähren keinen Hasen mehr geschossen, trotzdem kümmern wir uns um die Niederwildhege. Wenn ich Nistkästen aufhänge und pflege nur ich das auch nicht, weil ich Abends Lust auf Amselbraten

    Es gibt halt verschiedene Arten von Umwelt- und Artenschützern


    Der Eine hat einen Bio-Hof und jedes gerissene Tier ist Totalverlust weil man es nicht einfach so nachkaufen kann

    der nächste ist Schäfer und die Herde sowieso ein Verlustgeschäft

    dann gibt es Jäger denen Revier und Wild nicht ganz egal sind


    und dann gibt es noch Christoph aus Wanne-Eickel Süd der für die Grünen im Stadtrat sitzt

  • Westfale


    Danke für die differenzierte Sicht eines naturverbundenen Menschen.


    :top:

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Lebt der Schafzüchter nicht eh von Steuergeld? Wird die geschorene Wolle nicht sogar zum großen Teil untergepflügt weil man die nicht los bekommt?

    Ja, der Schäfer bekommt staatliche Subventionen, er bekommt die aber nicht für‘s Nichtstun, wie geschrieben macht er mehr für die Landschaftspflege als jeder Bauer, der übrigens auch staatliche Subventionen bekommt, je größer sein Betrieb umso mehr Geld gibt’s.

    Der Schäfer bekommt eigentlich noch viel zu wenig für seine Arbeit, aber das ist ein anderes Thema.


    Wenn der Schäfer jetzt wegen der Verbreitung des Wolfes irgendwann aufgibt kommen auf den Staat noch viel höhere Kosten zu als was sie dem Schäfer im Jahr zahlen müssen, glaube mir, ich kenne die Summen die ein Schäfer mit 600 Mutterschafen an Subventionen bekommt, davon willst du den Betrieb nicht aufrechterhalten und dann auch noch davon leben.


    In meiner Zeit in Heilbronn habe ich 2 Jahre bei einem Schäfer gelebt, tagsüber in einer Metzgerei gearbeitet und dann ab dem Nachmittag dann bei den Leuten in der Schäferei geholfen, das ging oft bis nachts um 11, 12 Uhr bis man mit der Arbeit fertig war und nix mit Urlaub für den Schäfer.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Zitat

    Ja, der Schäfer bekommt staatliche Subventionen, er bekommt die aber nicht für‘s Nichtstun, wie geschrieben macht er mehr für die Landschaftspflege als jeder Bauer, der übrigens auch staatliche Subventionen bekommt, je größer sein Betrieb umso mehr Geld gibt’s.


    Stimmt, man denke unter anderem an Schafe bei der Deichpflege!