Wölfe zurück in Deutschland

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  • Meine Miniherde an Rasenmähern umfasst übrigens nur 12 Tiere. Nichts desto trotz ist jedes von einem Wolf gerissene Tier eins zuviel.


    Als Kind haben Autos meine Katze überfahren. Ich fordere den Verbot von Auto und LKW.


    Wildschweine waren übrigens auch wiedermal nicht das Thema.


    Richtig, ist aber ein Wildtier was Probleme bereitet und gern mal auf anderes übertragen wird.


  • (1)Wie immer das Problem der Statisitken, hier eine Prozentzahl anzugeben,
    die den Gesamtbestand von ganz Dt. angibt und vor allem auch von
    Regionen die nicht betroffen sind .
    Interessant wäre mal die Zahl, wie es in den Regionen aussieht,
    in denen es tatächlich auch Wölfe gibt, das wäre mMn eine sinnvolle Betrachtungsweise.


    Zehn tote Schafe in einer 50-100 Tiere großen Herde sind definiv ein Problem
    und können ein ökonomisches wirtschaften für diesen Betrieb unmöglich machen.


    Wenn Dt. wieder Wölfe hier haben will, dann sollte der Dt. Staat auch die
    Bauern dafür einschädigen und zwar voll ! Brauchen tun wir die Wölfe hier
    definitv nicht.


    (2) Die Schäden die dir die Natur zufügen könnte, die sind in der Regel so
    selten das man sie auch ziemlich günstig versichern kann, das ist für die
    Bauern zukünftig nicht der Fall, vor allem bei defintiv steigenden Schadenszahlen.



    Ich wohne hier sehr ländlich , im Spreewald, als Kind war es für uns
    normal im Wald rumzutollen zu spielen, sollte sich der Wolf auch
    noch näher oder ganz in unsere Region ausbreiten, werde ich meine
    Kinder nicht mehr in den Wald lassen können, denn die neue Gefahr
    ist definitiv für meine Kinder eine Gefahr.

    _____________________________
    Gruß Rico

  • @Grizzly & Zinn

    Ihr zwei werdet in diesem Leben wohl keine Freunde mehr.:D

    Ich denke Grizzly regt eher auf das Du wieder anfängst zu verharmlosen bzw. festlegst ab wann ein Schaden durch Wölfe erwähnenswert ist und wann nicht. Fakt ist, jedes einzelne Schaaf eines Schäfers ist ein nicht unbedeutender Teil seiner ohnehin schon schwierigen Existenz. Da schwingt man sich nicht auf einen Thron und sagt "..alles halb so wild...."

    Trotzdem finde ich es schön das so manches Viehzeug bei uns wieder populiert.

    Coal keeps your lights on.

    Gruß aus NRW - Christian



  • Ist ja nichts persönliches aber die Verallgemeinerungen und Relativierungen nerven halt manchmal.

  • Ist ja nichts persönliches aber die Verallgemeinerungen und Relativierungen nerven halt manchmal.


    Und mich nervt das ewige Gejammer und die ewigen Verallgemeinerungen.
    Ist aber schon korrekt das pro Schafe von 50-200€ reden oder?
    Wieviel wurde schon bei den Schutzmaßnahmen verbrannt? Wirklich weniger als 100t€?

  • Und mich nervt das ewige Gejammer und die ewigen Verallgemeinerungen.
    Ist aber schon korrekt das pro Schafe von 50-200€ reden oder?
    Wieviel wurde schon bei den Schutzmaßnahmen verbrannt? Wirklich weniger als 100t€?


    Ja ist korrekt und nu? Meinst du ein Schäfer ist ja reich genug um einfach neue Schafe kaufen zu können? Anscheinend kennst du keinen denn dann wüsstest du das dieser Beruf nur noch für Idealisten interessant ist. Rein Wirtschaftlich gibts da kaum was zu verdienen.


    Wäre schön wenn du deinen Ton mal etwas unter Kontrolle bekommen könntest.


    Zitat

    Und mich nervt das ewige Gejammer


    Ich glaube kaum das hier jemand Gejammert hat.

  • Jörg, mal angenommen Du hast richtig Pech und Dir hauen ein paar Wandalen den Laden ein paar mal so richtig auseinander. Keiner kommt dafür auf, Deine Existenz ist hochgradig gefährdet. Sagst Du dann auch ich bin ja nur einer von vielen und es wäre auch zu teuer meine einzelne Existenz zu schützen?

    Coal keeps your lights on.

    Gruß aus NRW - Christian

  • Ich glaube kaum das hier jemand Gejammert hat.


    Was ist das?

    Ja ist korrekt und nu? Meinst du ein Schäfer ist ja reich genug um einfach neue Schafe kaufen zu können?


    Ach die Digitalisierung führt zu Verlusten in meinem Unternehmen.
    Unsere Mitarbeiter sind so lieb und so fleißig. Kann der Staat das mal bitte ausgleichen?


    Wer entscheidet was markt und was Hilfebedürftig ist? Du?


    Ich wollte mit den 50-200€ klar machen, das es möglicherweise deutlich billiger ist, die verlorenen Schafe zu ersetzen, als sinnlose Schutzmaßnahmen zu finanzieren.
    Wobei ja auch diverse Schäfer schon versuchen, ihre Verluste dem Wolf unterzujubeln.


    Christian
    ich verweise einfach hier drauf:
    http://www.auto-treff.com/bmw/…php?p=3179328#post3179328


  • Ich glaube die Diskussion mit dir ist heute Müßig auf dem Niveau hat das keinen Sinn. Ich bin raus.

  • Jörg, weich einmal nicht aus und beantworte die konkret gestellte Frage.

    Coal keeps your lights on.

    Gruß aus NRW - Christian

  • Jörg, weich einmal nicht aus und beantworte die konkret gestellte Frage.


    Ich weich nicht aus sondern mache klar, das ich schon in meinem ersten Beitrag hier Thread, klar gesagt habe das man entschädigen kann.


    Jörg, mal angenommen Du hast richtig Pech und Dir hauen ein paar Wandalen den Laden ein paar mal so richtig auseinander. Keiner kommt dafür auf, Deine Existenz ist hochgradig gefährdet. Sagst Du dann auch ich bin ja nur einer von vielen und es wäre auch zu teuer meine einzelne Existenz zu schützen?


    Nein, mir wird außer einer Versicherung, die ich abschließen und bezahlen muss, keiner was geben.
    Außer dann die Stütze nach der Pleite.
    Die bekommt der Schäfer aber auch.
    Ob er das Risiko versichern kann, keine Ahnung. Spätestens nach dem ersten ernsthaften Schaden haben er und ich das gleiche Problem.
    Der Versicherer kündigt und wir sind beim zweiten richtigen Schaden am *****.

  • Wenn der Staat Rahmenbedingungen schafft, die ein 'sich wehren können' unterbinden, muss der Staat auch die Einflüsse bzw. Folgen daraus ausgleichen.


    Staatlicherseits ist bei uns Selbstjustiz verboten. Das ist auch gut so. Zum Ausgleich unterhält der Staat einen wirkungsvollen Apparat zur Strafverfolgung *). Somit werden Einflüsse aus dem unterbundenen 'sich wehren können' ausgeglichen.


    Würden nun staatlicherseits Voraussetzungen zur Verfolgung und Beseitigung der so genannten Problemwölfe (die Viecher, die Nutztiere reißen und sich bis in Siedlungen hinein begeben) geschaffen, also hätten beispielsweise die Wolfsbeauftragten auch entsprechende Handlungskompetenzen, müsste kaum jemand - wirtschaftlich wie persönlich - Angst vor Wölfen haben.


    Wenn ich einschlägigen Publikationen vertrauen darf: in der Mehrheit stimmt es nämlich, dass der Wolf scheu ist und für Menschen keinerlei Gefahr darstellt.
    Lediglich die 'aus der Art geschlagenen' Problemwölfe machen die Probleme. Da kommt wohl einer auf 100 normale Wölfe.


    Wenn man sich, insbesondere seitens der Presse, also mal aus der polarisierenden »Guter Wolf - Böser Wolf« Diskussion verabschieden und etwas Hirn investieren würde, hätte man das Problem recht schnell gelöst.







    *) Nein, ich möchte an diese Stelle nicht über Missstände bei Polizei, Gerichten etc. diskutieren

  • Und Du wärst dann zufrieden existenziell in den sprichwörtlichen Ar$ch gekniffen zu sein? Laden weg, Hütte weg nur weil Deine Existenz in der Masse unbedeutend ist? Respekt wenn das so wäre, aber das nehme ich Dir nicht ab.

    Coal keeps your lights on.

    Gruß aus NRW - Christian

  • Wieso sollte ich zufrieden damit sein?
    Das leben ist kein Ponyhof.
    Das ich etliches kritisch sehe solltest du schon gemerkt haben.
    Das ich gern mal den Staat in die Verantwortung nehme auch.
    Auch hier hab ich es getan
    Obwohl möglicherweise der richtige Hütehund das Problem deutlich verringern könnte. Eine geänderte Bejagung von Nahrungsquellen des Wolfes, das Problem deutlich verringern könnte.

  • Meinst du ein Schäfer ist ja reich genug um einfach neue Schafe kaufen zu können? Anscheinend kennst du keinen denn dann wüsstest du das dieser Beruf nur noch für Idealisten interessant ist. Rein Wirtschaftlich gibts da kaum was zu verdienen.


    Das mag schon sein, aber ist das ein Problem, das die Gesellschaft lösen muss? Ich denke nicht. Wenn 10% der Schafe pro Jahr vom Wolf gefressen werden, müssen Schafe (oder deren Dienstleistungen) eben 10% teurer werden. Wenn dieser Preis am Markt nicht durchgesetzt werden kann, ist eben kein Geschäft mehr zu machen.


    Gruss
    Andreas

  • Heute in der Lokalzeitung:
    http://www.badische-zeitung.de…wolf-kommt-nach-karlsruhe


    Ganz schön viel Aufwand für das niedergemähte Vieh ;)


    Ein vollgefressenes, "dummes" Schaf wird auf der Speisekarte eines Wolfs immer ganz weit oben stehen. Daß der auch Kinder auf seinen Speiseplan setzt, halte ich für unmöglich.
    Die Wölfe, die jetzt zu uns kommen, kommen aus dem Osten (wie schon angesprochen Polen). Ob und wie die dort geschossen werden, weiß ich nicht. Aber es werden wohl immer mehr, deshalb breiten sie sich mehr und mehr nach Westen aus. Daher habe ich ja auch früher schon die Frage gestellt: Wie leben die Polen damit? Vielleicht sollten wir es einfach genauso machen - wenn einer stört, wird er halt "unbürokratisch" ruhig gestellt, den Rest läßt man in Ruhe.


    Daß es in Deutschland irgendwo ein natürliches Gleichgewicht gibt oder auch nur geben könnte, halte ich für vollkommene Illusion. Praktisch jeder deutsche Baum steht dort, wo er steht, weil ihn jemand genau dort haben will - oder weil er im Moment dort nicht stört. Falls er doch mal stört, kommt er weg. Und genauso ist es mit den Viechern im Wald auch.


    Es gibt ja mittlerweile viele Rückkehrer. Wildkatze, Luchs und Wolf sind da ja fast noch unproblematisch. Aber es gibt Versuche, Wisente wieder auszuwildern. Sobald der erste Kleinwagen auf einer Landstraße an so einem 1000kg-Trümmer zerschellt, werden die Diskussionen wieder losgehen. Bären werden sowieso gleich niedergeballert - und die hätten auch sonst keine Chancen - ein Schaf reicht denen nämlich nicht.


    Bei uns am Rhein hat sich eine kleine Gruppe Biber niedergelassen. Leider passen die gar nicht in die Bewirtschaftungspläne der Anwohner. Die Handvoll Viecher macht jetzt schon richtig Ärger, und die haben mit den Umbaumaßnahmen wahrscheinlich noch gar nicht richtig begonnen :D


    Ich fände es ja gut, wenn die ganzen Tiere, die eigentlich hierher gehören auch wieder da wären - aber Tatsache ist, es geht einfach nicht. Der Umweltschutz ist weitestgehend vorbei, wenn wirtschaftliche Interessen ins Spiel kommen oder Schlagzeilen vom bösen Wolf die Runde machen.


  • Daß es in Deutschland irgendwo ein natürliches Gleichgewicht gibt oder auch nur geben könnte, halte ich für vollkommene Illusion. Praktisch jeder deutsche Baum steht dort, wo er steht, weil ihn jemand genau dort haben will - oder weil er im Moment dort nicht stört. Falls er doch mal stört, kommt er weg. Und genauso ist es mit den Viechern im Wald auch.


    Du hast zu 99,9% Recht. Aber es gibt ganz zarte Anfänge, so dass es einen echten Urwald vielleicht doch eines Tages auch bei uns wieder gibt: klick.


    Gruss
    Andreas

  • Du hast zu 99,9% Recht. Aber es gibt ganz zarte Anfänge, so dass es einen echten Urwald vielleicht doch eines Tages auch bei uns wieder gibt: klick.


    Gruss
    Andreas


    Wenn die Zuwanderung so weiter fortschreitet wie in den letzten Wochen, gibt bald gar kein Wald mehr!
    Dieser muss dann nämlich Containersiedlungen weichen...:p