Wölfe zurück in Deutschland

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  • Die wichtigste und vermutlich auch eigentlich einzige Frage im Leben die man sich immer und immer wieder stellen sollte ist ein Einsilber: "Hä??" ;)


    Es macht 0 Sinn ein Wandertier das der Wolf offensichtlich ist irgendwo paar 100km weiter westlich zu fahren. Was soll das Sinn machen? Zumal gezüchtete Wölfe absolut gegen jede BUND-Logik wären, weil genau DAS vermutlich am ehesten Tiere wären die aufgrund Gewöhnung an Menschen Probleme machen würden.

    Das Faszinierende an Pumuckl war im Nachhinein betrachtet ein selbständiger, quasi alleinerziehender Schreiner der in München gut davon leben kann pro Woche einen Stuhl zu reparieren...

  • Wegen der Angriffe von Wölfen stehe die Weidetierhaltung vor dem Aus, hieß es vom Landvolk Mittelweser. "Wir sind massiv von Rissen betroffen", sagte Göckeritz mit Blick auf den Landkreis.


    https://www.ndr.de/nachrichten…en-Feuer,rodewald138.html


    Und das war im Jahr 2019, die Situation wird sich nicht zum besseren geändert haben.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Die jährliche Vermehrungsrate von Wölfen liegt bei 30 Prozent. „Dementsprechend wird sich das Problem von Jahr zu Jahr potenzieren. Wir Bauern werden unsere Tiere bestimmt nicht als ‚Wolfsfutter‘ auf die Alm treiben. Damit gibt es nur zwei Wege: legale Entnahme oder das schleichende Ende der Kulturlandschaft Alm.“


    https://www.google.com/amp/s/w…srisse-tirol-561983%3famp


    Wie schon von einigen geschrieben, die Leute die den Wolf herbeireden und bestimmen wollen wieviel Wolf gut für die Natur ist haben NULL Ahnung von Weidetierhaltung und der Landschaftspflege durch Schafe, Ziegen, Kühe usw. 😡🤮

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Zitat

    Es macht 0 Sinn ein Wandertier das der Wolf offensichtlich ist irgendwo paar 100km weiter westlich zu fahren. Was soll das Sinn machen? Zumal gezüchtete Wölfe absolut gegen jede BUND-Logik wären, weil genau DAS vermutlich am ehesten Tiere wären die aufgrund Gewöhnung an Menschen Probleme machen würden.


    Wobei der BUND ja nun nicht immer konventioneller Logik folgt ;)


    Das das ganze im großen Stil passier glaube ich auch nicht, aber dass ein paar verquere militanten "Tierschützer" auf solche Ideen kommen könnte ich mir wenigstens vorstellen.


    Zitat

    Ich sehe nur keinen Markt für Wölfe (im Gegensatz zu Hundewelpen)?!


    Es gibt wohl Leute, die Wolfshybriden als Haustiere halten. Ansonsten: Wolfsberater, Seminare und Zertifizierungen, "Wolfkrankenwagen", Vorträge. Da entwickelt sich schon eine gewisse Wirtschaft und das Thema wird von einigen mit Sicherheit nicht nur altruistisch betrachtet.

  • Der Biologe und Verhaltensforscher Dr. Kurt Kotrschal bewertet in einem Interview obig verlinkte Begegnung. Ich vermute, da das mittlerweile ein Plus-Artikel geworden ist, habe ich ein paar Sachen Passagen gekürzt. Übrigens kann man aktuell für 1€ einen Probemonat Spiegel+ machen.

    Das Faszinierende an Pumuckl war im Nachhinein betrachtet ein selbständiger, quasi alleinerziehender Schreiner der in München gut davon leben kann pro Woche einen Stuhl zu reparieren...

  • Naja, wenn man mal nach diesem Mann googelt findet man solch interessante Dinge wie: Die Menschen werden aussterben weil sie ein Formel 1 Gehirn haben und grob gesagt, für die Aufnahme von Flüchtlingen ist der Wolfsforscher auch noch.


    Grün, grüner am Grünsten 😂

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    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Da hat der Mann sicher nicht unrecht, wie ich oben schon geschrieben habe, es hängt viel vom eigenen Verhalten ab.


    Zwei Anmerkungen:


    Wenn Wölfe lernen, dass Menschen leichte und ungefährliche Beute sind, weil sie nicht rechtzeitig vergrämt werden und sich an den Menschen gewöhnen, dann wäre ich nicht sicher, ob aus Sicht des Wolfes Schaf und Mensch nicht ähnlich attraktiv sind. Keine Ahnung, was ihm besser schmeckt ;)


    Und warum er ausgerechnet die Tollwut erwähnt verstehe ich nicht. In Deutschland ist die, bis auf Reservoirs bei Fledermäusen kaum noch bis gar nicht verbreitet. Außerdem wird sie vorrangig durch den Biß infizierter Tiere übertragen. Wenn ich von einem Wolf gebissen werde ist die Tollwut aber vermutlich nicht mein größtes Problem. Da würde ich eher an die diversen Wurmerkrankungen denken, die alle Caniden übertragen können. Ist aber sicher für den normalen Spaziergänger auch keine wirklich erwähnenswerte Gefahr.

  • Ich würde gerne mal die Reaktion von den Weidetierhaltern aus Österreich, Frankreich und Deutschland sehen wenn ihnen der Mann auf einem Vortrag seine Sicht des Wolfes darlegen würde.


    Es gibt halt meistens zwei Sichtweisen auf ein Thema.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Naja, wenn man mal nach diesem Mann googelt findet man solch interessante Dinge wie: Die Menschen werden aussterben weil sie ein Formel 1 Gehirn haben und grob gesagt, für die Aufnahme von Flüchtlingen ist der Wolfsforscher auch noch.


    Grün, grüner am Grünsten 😂

    Klingt aber zumindest glaubwürdiger als das Hörensagenhörensagenhörensagen von Jägern die über 28 Ecken irgendwas gesehen haben wollen dass irgendeiner Wölfe durch Europa karrt. ;)


    Ich denke, die Thesen die der aufstellt sind nicht ganz von der Hand zu weisen.


    Wenn Wölfe lernen, dass Menschen leichte und ungefährliche Beute sind, weil sie nicht rechtzeitig vergrämt werden und sich an den Menschen gewöhnen, dann wäre ich nicht sicher, ob aus Sicht des Wolfes Schaf und Mensch nicht ähnlich attraktiv sind. Keine Ahnung, was ihm besser schmeckt ;)

    Sehe ich auch so. Es gibt sicher Vollpfosten die die auch noch anfüttern. Wär ja dämlich als Wolf nem kranken Reh nachzujagen wenn einem irgendein Samariter gratis Pansen hinwirft. Anscheinend sind das dann genau die, die man dann - völlig zurecht - erlegen muss. Das mit der Tollwut kann ich nicht beurteilen, dachte das hätte man einigermaßen im Griff oder man stellt die Schilder schlichtweg nicht mehr auf. Apropos Tollwut: Rotluchs in den USA


    Das Faszinierende an Pumuckl war im Nachhinein betrachtet ein selbständiger, quasi alleinerziehender Schreiner der in München gut davon leben kann pro Woche einen Stuhl zu reparieren...

  • Ich würde gerne mal die Reaktion von den Weidetierhaltern aus Österreich, Frankreich und Deutschland sehen wenn ihnen der Mann auf einem Vortrag seine Sicht des Wolfes darlegen würde.


    Es gibt halt meistens zwei Sichtweisen auf ein Thema.

    Und ich würde gerne mal die Reaktion von Eltern sehen, deren Kind von einem Hund ins Gesicht gebissen wurde und denen dann gesagt wird, dass das halt vorkomme und sicher das Kind was falsch gemacht hat.


    DAS ist genau die Konsequenz die mir hier fehlt in der Diskussion. Man kann nicht zum großen Halali blasen wollen aufgrund vereinzelter Vorfälle und gleichzeitig bei tausenden Verletzten und mehrere Toten im Jahr sagen, ja mei, passiert halt.

    Das Faszinierende an Pumuckl war im Nachhinein betrachtet ein selbständiger, quasi alleinerziehender Schreiner der in München gut davon leben kann pro Woche einen Stuhl zu reparieren...

  • Die Hunde die ein Kind oder Erwachsenen angegriffen haben müssen doch einen Wesenstest machen, besonders gefährliche Hunde werden den Haltern auch ganz schnell abgenommen oder sogar direkt eingeschläfert.


    Es gibt eben auch zuviel Idioten die sich ohne Probleme einen Kampfhund zulegen können, ich verstehe eh nicht warum man diese Rassen nicht schon längst verboten hat.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Ich glaube nicht daß der Wolf dem Menschen zur Gefahr wird.


    Ich bin in einer Gegend groß geworden die zum Oderbruch gehört, und dort gehörte der Respekt vor Wildtieren zur frühkindlichen Erziehung.

    Allerdings ging es dabei um Wildschweine.

    Es wurde uns gesagt wie wir uns verhalten sollen und das haben wir auch verstanden.

    Ich sehe keine Grund warum das bei Wölfen nicht auch funktionieren sollte.


    Die Gefahr die der Wolf darstellt liegt für mich in der Tatsache daß Deutschland zu > 80% aus Kulturlandschaft besteht. dort gibt es schlicht keinen annähernd natürlichen Lebensraum für ein großes Raubtier wie den Wolf.

    Soll er sich doch in Naturparks und auf Truppenübungsplätzen tummeln.

    Auf einer Viehweide hingegen hat er schlicht nichts verloren und gehört bejagt.

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Zitat

    Das mit der Tollwut kann ich nicht beurteilen, dachte das hätte man einigermaßen im Griff oder man stellt die Schilder schlichtweg nicht mehr auf. Apropos Tollwut: Rotluchs in den USA


    In Deutschland hat es seit den 80igern regelmäßige Impfaktionen durch das Auslegen entsprechender Köder gegeben. Den letzten bekannten Fall bei einem Wildtier hat es Mitte der 2000er gegeben, seit mindestens 10 Jahren gilt Deutschland als Tollwutfrei. Es gibt aber noch Vorkommen bei Fledermäusen und es bringt wohl auch schon mal jemand tollwütige Haustiere über die Grenze. In den USA ist die Tollwut wohl etwas mehr verbreitet, aber auch nicht sehr stark.


    Wobei ich meine Beteiligung an der Verteilung des Impfstoffes inzwischen als Fehler ansehe, da es auch zur starken Vermehrung der Füchse beigetragen hat, unter anderem zu Lasten der Bodenbrüter. Wirklich dramatische Zahlen beim Menschen hat es auch vorher nicht gegeben, insbesondere seit Einführung der Impfung, die mit den modernen Impfstoffen seit den 60igern auch gut verträglich ist.


    Der Patenonkel meines Bruders hat mit ein paar Freunden, direkt nach dem Krieg, versehentlich ein Tollwütiges Reh gegessen, mein Vater wurde in den 50igern von einem tollwütigen Fuchs gebissen (in der Garage). In beiden Fällen ist nichts passiert, mein Vater wurde direkt behandelt, beim Patenonkel auch ohne Behandlung nicht.


    Zitat

    Es gibt eben auch zuviel Idioten die sich ohne Probleme einen Kampfhund zulegen können, ich verstehe eh nicht warum man diese Rassen nicht schon längst verboten hat.


    Stimmt wohl. Wobei viele Leute ganz offensichtlich auch nicht mit „normalen“ Hunden klar kommen, da muss ich nur schauen, was hier so durch die Stadt läuft. Oft genug geht da Hund mit Herrchen und nicht anders herum

  • Unser alter Veterinärtierarzt ist jetzt 94, der hatte in seinen jungen Praxisjahren mal Tollwut und hat es damals nur knapp überlebt.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.