Rund um den Garten

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  • Zitat

    Der Anwalt des Gartenbauers hat noch heraus gefunden, dass die angewandte DIN des Sachverständigen sich auf den Sportplatzbau bezieht.


    Ich vermute, für private Gärten wird es keine spezielle Norm geben und dann ist die Anwendung einer ähnlichen Norm durchaus sachgerecht.


    Zitat

    dafür machen die Leute eine Ausbildung


    Und was die Ausbildung nutzt sieht man ja schön...


    Bei dem Preis würde ich auch anfangen darüber nachzudenken, ob ich da nicht selbst Hand anlege und ich beauftrage durchaus viel. Alternativ könnte man jemanden befristet für den Garten einstellen, muss ja nicht Vollzeit sein. Eine weitere Möglichkeit wäre mal die Greenkeeper in einem Golfclub (die kennen sich mit Rasen wirklich aus) zu fragen ob sie sich vielleicht Interesse an einem Nebenjob haben. Ich kenne Fälle, in denen so auch Putting-Greens in Privatgärten angelegt wurden.



    Zitat

    Ich überlege, ob wir die Staunässe nicht einfach so lassen sollen.


    Wenn man solche Summen für den rasen investieren will, sollte man sich bewußt sein, dass der Rasen ständiger Pflege bedarf, sonst wird es aus diversen Gründen in ein paar Jahren nicht mehr schön aussehen. Ich persönlich würde damit leben, mich daran erfreuen dass es aus etwas Entfernung grün ist und mir klar darüber sein, dass auch beim Garten die letzten paar Prozent den größten Aufwand bedeuten.

  • Ist denn dieser Preis für die Tiefenlockerung gerechtfertigt? Mir kommt das abstrus hoch vor. Hast du einen Vergleichspreis?

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • ..... - dafür machen die Leute eine Ausbildung. Ich finde es ja bewundernswert was User wie Effendi machen, klasse, aber das ist nicht der Maßstab für den Ottonormalverbraucher.

    Du würdest staunen, wenn Du wüßtest, was ein "Ottonormalverbraucher" in seinem Leben alles lernen kann, wenn er sich ein bisschen Mühe gibt und die Zeit dafür nimmt . ;)


    Und ja... es schon so wie @Cephalopod sagt
    Es ist einfach irre, was man mit Eigenleistungen sparen kann.

    Und seien wir mal ehrlich: Wenn man´s selber macht, dann kommt öfter was G´scheits bei raus als wenn man einem sogenannten Fachmann das erledigen läßt.

    Natürlich kann man nicht alles selber machen. Von Gas/Wasser/Heizung lasse ich auch die Finger und die Elektrik überlasse ich auch zum größten Teil einem Fachmann.

    Aber alles Andere, besonders im Außenbereich, kann man ganz gut selber machen. Und bevor Du mit Deinem bekannten Einwurf kommst: Meine +1 und ich haben die vergangenen 25 Jahre auch keine 9 to 5 Jobs gehabt..... ;)

  • Und wieviel Spass Bagger fahren macht... :p

    Du willst Oli ein Bagger in die Hand geben :?: 8|


    Da ist er ja noch selbst kritischer

    Leute wenn man sieht was auf einer Baustelle eines schief läuft, wird es sicher nicht besser, wenn ein völlig Unbedarfter mit dem Bagger umher fährt und gar nicht weiß was er da tut


    Das ganze erinner mich an eine Geschichte bei uns vor x Jahren in der Umgebung

    ehemals Driver 7
    Früher war alles besser

    Einmal editiert, zuletzt von Dominik ()

  • Zitat

    Und bevor Du mit Deinem bekannten Einwurf kommst: Meine +1 und ich haben die vergangenen 25 Jahre auch keine 9 to 5 Jobs gehabt.....


    Letztlich ist das eine simple Rechnung: Was kostet die Fremdvergabe, was kann ich in der gleichen Zeit verdienen (beim Privathaus netto), wenn ich dann z.B. 2600 EUR fürs Hecke schneiden an meinem Privathaus selbst in einem Tag erledigen kann ist das ein Stundensatz von 300-400 EUR netto. Dafür kann ich einen Tag unbezahlten Urlaub nehmen oder in meinem Fall die wöchentliche Arbeitszeit deutlich reduzieren (natürlich nicht nur dafür). Und das beste: Spaß macht mir die Arbeit meistens auch noch, sie ist ein guter Ausgleich und ich kann dabei wunderbar über manches nachdenken...


    Ein zweiter Punkt bei mir: Kann ich das überhaupt in ordentlicher Qualität (damit fallen bei mir Tapezier- und Malerarbeiten im Innenbereich raus), gibt es Sicherheitsprobleme (Gas, Wasser, teils Elektro ). Und natürlich die Frage, ob ich Lust zu den Arbeiten habe. Beim letzten Punkt überlasse ich z.B. jedes größere Loch im Garten lieber dem Gärtner, nachdem ich mich mal damit beschäftigt habe einen Graben für ein Rohr zu ziehen, unglaublich wie viel Steine es in der Erde geben kann...

  • Ist denn dieser Preis für die Tiefenlockerung gerechtfertigt? Mir kommt das abstrus hoch vor. Hast du einen Vergleichspreis?

    Ist angefragt...... eine andere Firma sagte vorab, sie würde den Aufwand nicht machen sondern bis 50cm tief auflockern und Sand beimischen.



    Ich denke, jeder muss damit glücklich sein was er macht und ich möchte mich handwerklich nicht engagieren. Ich bin ein Mensch, der lieber seine Stärken nutzt und ausbaut und die Schwächen bestmöglich kompensiert. Aus einer ausgeprägten Schwäche eine Stärke zu machen, die am Ende auch zu etwas führt, ist aus meiner Sicht illusorisch und scheitert bereits am mangelnden Interesse. Ich befasse mich z. B. zur Zeit lieber mit einer Expansion mit Firmenneugründung, das verschlingt auch Stunden ohne Ende ist mir am Ende aber mehr wert als wenn ich jetzt mit dem kleinen Einmaleins des Handwerks anfange......


    Es ist doch nichts Verwerfliches daran, wenn jemand für einen angemessenen Preis, zu dem ein Galabauer gut leben kann, solche Dienstleistungen beauftragt. Ich habe ja auch im Haus nicht erst das Fliesen legen erlernt als wir das erbaut haben sondern einen Fliesenleger beauftragt (das war übrigens ein Gewerk ohne Probleme). Ich würde ja deinen wiederholten Einwand verstehen, wenn ich jetzt alles zum Schnäppchenpreis haben wollte - den berühmten Porsche zum Preis des VW - aber das ist ja bei mir gar nicht die Ausgangsbasis. Natürlich vergleiche ich Angebote, aber ich drücke die Firmen nicht bis zum geht nicht mehr, so dass ich sie indirekt zwingen würde, irgendwo an der Leistung zu sparen....


    Dass es den Firmen nicht immer nur darum geht, "dicke Aufträge" mit möglichst wenig Arbeit anzunehmen, sieht man übrigens auch daran, dass bisher keine der beiden Firmen, die die Bewässerungsanlage nach Vor-Ort-Besuch anbieten wollten, überhaupt auch nur ein Angebot zugesandt haben. Selbst die Firma mit den 25.000 €, die in den Raum gestellt wurden, hat sich nie wieder gemeldet. Ich sehe daher nicht das oft genannte Szenario, dass die bei mir nur die Dollarzeichen und fehlendes Handwerksverständnis sehen sondern die Firmen sind einfach voll, überlastet und in der glücklichen Lage, sich die Creme de la Creme an potenziellen Aufträgen heraus zu suchen. Eine Bewässerungsanlage reißt scheinbar keinen vom Hocker, wenn er zwei Häuser weiter einen 250.000 € Garten mit Pool und allen Pi Pa Po bauen kann......



    Ich persönlich würde damit leben, mich daran erfreuen dass es aus etwas Entfernung grün ist und mir klar darüber sein, dass auch beim Garten die letzten paar Prozent den größten Aufwand bedeuten.


    So sehe ich es auch. Das Geld investiere ich lieber in mein unternehmerisches Schaffen.

    Viele Grüße
    Oliver

  • ......Selbst die Firma mit den 25.000 €, die in den Raum gestellt wurden, hat sich nie wieder gemeldet. Ich sehe daher nicht das oft genannte Szenario, dass die bei mir nur die Dollarzeichen und fehlendes Handwerksverständnis sehen sondern die Firmen sind einfach voll, überlastet und in der glücklichen Lage, sich die Creme de la Creme an potenziellen Aufträgen heraus zu suchen. Eine Bewässerungsanlage reißt scheinbar keinen vom Hocker, wenn er zwei Häuser weiter einen 250.000 € Garten mit Pool und allen Pi Pa Po bauen kann......

    .....

    Ja, das ist ein Problem. Wir telefonieren gerade wegen dem Vorgarten rum, Garten selber ist abgeblasen, da unrealistisch. Es geht um 20qm ausbaggern und pflastern...also Pflasterarbeiten von einem Tag und insgesamt so 15kEuro einsacken. Den Bagger bekommen wir, aber Pflastern...erst nächstes Jahr.

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  • .....Es geht um 20qm ausbaggern und pflastern...also Pflasterarbeiten von einem Tag und insgesamt so 15kEuro einsacken. Den Bagger bekommen wir, aber Pflastern...erst nächstes Jahr.

    Ganz soo einfach ist es dann auch wieder nicht.... ;)


    Ausbaggern ist schnell. Aber der Abraum muss ordnungsgemäß beseitigt werden.

    Dann muss mindestens 40 cm Frostschutzkies eingebaut und verdichtet werden. Dazu müssen diverse LKWs bewegt werden.

    Anschliessend wird (vermutlich) eine Splitfeinplanie erstellt und darauf wird dann das Plaster verlegt.

    Dann wird es noch verfugt.. Entweder mit Sand, Split oder Kunstharz.

    In einem Tag ist das garantiert nicht erledigt.


    Wir haben unsere Hofzufahrt und den Sitz/Vorplatz und die Terasse bei Schwiegereltern vor einigen Jahren machen lassen (das waren so ca. 600m²).

    Ja...-> Da habe ich auch keine Hand angelegt, weil alles, was mit dauerndem Bücken und Knien zusammengeht, ist leider nicht mehr drin bei mir und Pflastern habe ich eh keinen Bock drauf (abgesehen davon, dass das bei mir schon an anderen Stelle nicht besonders eben geworden ist).

    Trotzdem: Der Preis war, wenn auch teuer, schon in Ordnung. Wenn ich alles zusammenrechne komme ich auf knappe 200€/m.²

    Dabei ist allerdings inbegriffen, dass die Arbeiten in 3 verschiedenen Jahren ausgeführt wurden mit einer interims-Lösung und das der größte Teil der Fläche mit Granitsteinen im Segmentbogenverband (ca. 450m²) und der Rest mit polygonalen Platten in einkorn-Beton verlegt wurde.


    Dann darf man auch nicht vergessen, dass es bei vielen Arbeiten und Fahrten egal sind, ob man 20 m² macht oder 500 m². Das macht kleinere Arbeiten überproportional teurer.


    Na ja... und zu guter Letzt sind mittlerweile auch 6 oder 8 Jahre ins Land gegangen und die Preise entsprechend gestiegen und da die Baufirmen derzeit keinen Mangel an Aufträgen haben.....

  • Olli, Jeder kann und muss mit der Zeit und dem Geld, das ihm gegeben ist, das Beste für sich anfangen.

    Da hast Du völlig recht.

    Ich seh das anders als Du, obwohl ich auch zwei Firmen gegründet habe und damit meinen Lebensunterhalt verdient habe.


    Aber nicht jeder "pflegt" einen Bau-Thread mit mittlerweile über 2000 Einträgen zu dem Bau eines (sorry) simplen EFH mit Garten.

    Da drängt sich irgendwann eine Vermutung auf......

  • Ganz soo einfach ist es dann auch wieder nicht.... ;)

    Ich habe mich falsch oder unvollständig ausgedrückt:

    Die Firma, mit der wir planen, kann Baggern und Kies liefern. Auch verdichten ist drin. Aber die hat keine Kapazität beim Pflastern, was wirklich nur noch ein Tag am Ende ist. Das ganze 15k Projekt (Preis ist ok und würde ich sofort bestellen wenn die noch zur ausgemachten Zeit könnten) ist also auf der Kippe nur wegen einem Tag Pflastern.

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  • Basti

    Ich weiß ja nicht, womit Du pflastern wolltest.

    Aber bzgl. Kleinpflasterungen (also keine Betonverbundbausteine) gibt es nicht allzuviele Pflasterer, die sowas überhaupt noch machen und das auch noch in angemessener Zeit. Die beiden "Jungs", die bei uns fast 3 Wochen lang das Hofpflaster aus Granitsteinen gelegt haben, kamen von hinter Regen (und das jeden Tag). Das sind ca 160 km einfach und das meiste davon Landstraße...... Dafür haben die dann aber auch zwischen 5 und 5:30 morgens angefangen ..... :eek:

  • Neeee so aufwändig ist das nicht. Wir haben ein Pflaster rausgesucht welches zwar ein Muster hat, aber schon so auf der Palette kommt. Man muss also nur die Steine von der Palette nehmen und auf den Kies legen, ist nicht aufwändiger als Betonverbund.

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  • Lass halt alles machen ausser erstmal pflastern. Wir haben damals ausheben lassen, aufkiesen sauber und sind dann eine ganze Weile ohne Pflaster zurechtgekommen. Nebenbei verdichtet sich dabei der Boden enorm über die Zeit und durch das rein- und rausfahren ganz besonders da wo ansonsten hinterher ruckzuck Spurrillen zu sehen wären. ;)

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Lass halt alles machen ausser erstmal pflastern. Wir haben damals ausheben lassen, aufkiesen sauber und sind dann eine ganze Weile ohne Pflaster zurechtgekommen. Nebenbei verdichtet sich dabei der Boden enorm über die Zeit und durch das rein- und rausfahren ganz besonders da wo ansonsten hinterher ruckzuck Spurrillen zu sehen wären. ;)

    Diese Version hat das Veto der Regierung....

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  • Was ist jetzt drin? Altes Pflaster oder auch nur Boden? Dreck hatten wir da nicht wirklich und das ging ja ein Jahr oder so. Müsste mal nach Fotos suchen.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Aktuell eine lange Nagelfluh Treppe und Rasen. Der Rasen ist furchtbar, nicht glatt und wegen den Mülltonnen unpraktisch. Genauso die Treppe. Dazu 10cm Höhenunterschied zum Weg.

    Das soll am Ende durch eine kurze Granit Treppe ersetzt werden (die mache ich selber) und der Rest soll gepflastert werden inkl. runtersetzen des Randsteins. Würden wir jetzt nur Kies machen, dann würde man volle Mülltonnen nicht mehr raus bekommen und wir würden den ganzen Winter durch den Kies laufen...das kommt nicht so gut.

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  • Gruß aus dem Garten.


    Der Schirm ist nun endlich da, nachdem zunächst die falsche Variante geliefert wurde.



    Ich finde, er erfüllt seinen Zweck ideal. Man kann zwar nicht zu jeder Tageszeit die volle Sitzfläche nutzen aber das hatten wir ja auch nicht erwartet. Man findet mit 3-4 Mann aber immer eine schattige Sitzfläche und das reicht völlig aus. Ich denke, eine sündhaft teure Überdachungslösung war wirklich überflüssig.

    Man hat uns freundlicherweise auf Kommission diesen Sockel zur Verfügung gestellt, um die richtige Position zu finden, bevor das einbetoniert wird. Da wo er jetzt steht, wird er wohl einbetoniert. Da verliert man allerdings nochmal ca. 15cm ion der Höhe, da der Schirm dann sozusagen tiefer anfängt ohne Sockel. Dafür steht die Couch dann aber auch wiederum näher dran, was auch Vorteile bringt von der Reichweite her.

    Viele Grüße
    Oliver

  • ja.... das ist mal ein Schirm:top:


    Ich habe gestern nen Tisch gebaut . Ein Douglasie Schwartebrett gekauft in 200cm x 40cm etwa. Daraus dann eine Tischplatte aus drei Teilen zusammengefügt (verdübelt/ verleimt) . Nun ist er etwa 100cm x 70cm .

    Dann in Eiche hell gebeizt und mit Clou Holz-Klarlack gestrichen. Den dann mit 1000er Schleifpapier angeschliffen und nochmal mit Klarlack drüber .

    Diese Platte an ein vorhandenes Tischgestell von Edelstahlshop (bei amazon) montiert . mittels Rampa-Muffen und einer Buche Grundplatte dazwischen.


    Die Bank von einer Festzeltgarnitur steht nur kurzfristig an dieser Stelle. Da soll noch eine Bank mit Rückenlehne hin


    und hier eine Autogrammwand die ich begonnen habe.