Rund um den Garten

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  • Das Problem mit dem Wassersparen haben die Kommunen.

    Die Abwassersammelleitungen sind aus "besseren" Zeiten tatsächlich, wo heute jeder eine "Klein" und "Groß" Taste am Spülkasten hat, aktuell völlig Überdimensioniert.

    Das führt zu niedrigeren Fließgeschwindigkeiten und dadurch zu mehr Ablagerungen und häufigen Wartungseinsätzen zum Sauberspülen.

    Blöderweise führt dieser höhere Aufwand zu teureren Abwasserpreisen und dadurch tendenziell zu mehr Wassersparen bei den Bürgern, was das Problem noch verstärkt.


    Deutschland hat grundsätzlich überhaupt kein Wassermangelproblem, von einzelnen Kommunen mit speziellen Themen mal abgesehen.

    Daher sind Wassersparmaßnahmen aktuell nicht nötig.

  • Deutschland hat grundsätzlich überhaupt kein Wassermangelproblem, von einzelnen Kommunen mit speziellen Themen mal abgesehen.

    Daher sind Wassersparmaßnahmen aktuell nicht nötig.

    Das hat sich die letzten beiden Jahre im Norden Deutschlands, wo viel Sandboden ist, aber anders dargestellt. Und was betraf ja nicht bloss einige lokale Gemeinden.


    Ich überleg auf jeden Fall auch, ob ich nicht eine Zisterne im neuen Bau einplane.

  • Könnte mir aber auch gut vorstellen, wie mehr Mangelware das Wasser ist, dass dies oder auch ein Gartenwasserzähler bald der Vergangenheit angehört.

    Dann bin ich ja Schachmatt. Aber was soll man machen. Alles vertrocknen lassen?

    Viele Grüße
    Oliver

  • Aber was soll man machen. Alles vertrocknen lassen?

    Ganz klar Nein ;)
    Die Pflanzen gewöhnen sich oder vertragen auch trockenheit

    Ich habe mir auch schon überlegt eine Bewässerung zu machen.
    Diese wär jedoch teilautomatisch, das isch auf Knopfdruck alles starten kann und noch änderbare Parameter für die Zeitdauer habe.


    Wenn es so trocken ist, wie vor 2 Jahren, ist es wichtig was das Zeugs nicht kaputt geht, man muss aber in dieser Zeit keinen englischen Garten haben.
    Daher sehe ich vollautomaten kritisch,
    Bewässern hängt für mich von zuviel Faktoren ab, wo der PC nicht berücksichtigen kann.

    ehemals Driver 7
    Früher war alles besser

  • Das hat sich die letzten beiden Jahre im Norden Deutschlands, wo viel Sandboden ist, aber anders dargestellt. Und was betraf ja nicht bloss einige lokale Gemeinden.

    Ich beziehe mich auf das Umweltbundesamt:

    Trockenheit in Deutschland – Fragen und Antworten | Umweltbundesamt


    Auszüge:

    Zitat

    Die öffentliche Wasserversorgung entnimmt mit 2,8 Prozent aber nur einen Bruchteil der erneuerbaren Wasserressourcen. In privaten Haushalten ist der Verbrauch von 1990 bis heute erheblich zurückgegangen (von 144 Litern/Person/Tag 1991 auf 123 Liter heute). Dabei gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern (s. S. 56 und 57 der Broschüre „Wasserwirtschaft in Deutschland“).

    Bisher gibt es in Deutschland flächendeckend keinen Wasserstress. Man spricht von Wasserstress, wenn die gesamte Wasserentnahme eines betrachteten Jahres mehr als 20 Prozent des langjährigen mittleren Wasserdargebots beträgt. Das ist in Deutschland nicht der Fall, es sind 12,8 Prozent (2016).

    Trotz des insgesamt ausreichenden Wasserdargebots gibt es regionale Unterschiede in der Wasserverfügbarkeit. Dies hat sich auch in den Jahren 2018 und 2019 gezeigt. An der einen oder anderen Stelle hat es lokale oder regionale Engpässe gegeben. Dies liegt zum einen an unterschiedlichen klimatischen Randbedingungen. Zum anderen konnte zum Teil nicht auf zusätzliche örtliche Ressourcen zugegriffen werden, da bei diesen die Nitratwerte zu hoch waren. Dies ist in der Regel ein Ergebnis zu hoher landwirtschaftlicher Düngung.

  • Das gilt aber doch für den ganzen Alpen- und Voralpenraum bis hin zum Weißwurstäquator...ggf. sogar die Mainlinie. Dort wo Vittel nicht das Wasser abpumpt auch für die ganzen Alpen.

    Geht auch um die Qualität, Kalkhaltigkeit, Mineralien, Bezugspreis etc.

    Du schenkt es nicht dem Boden, du schenkst das nicht verdunstete den Planzen und nur das wenigste wird wieder im Grundwasser ankommen ;)

    Klar sickert das nicht 1:1 wieder runter. Bei den Mengen die ich brauche, mache ich mir da wenig Gedanken, arg viel zu sinkenden Grundwasserständen beizutragen. Ich hab leider keinen Zähler dran am Hauswasserwerk, interessant wäre es. In der Anzeige des Brunnen muss man aber z.B. versichern, dass man unter glaub 6000? Liter pro Stunde bleibt mit seinen Gerätschaften und das schaffst als Gartenseppel im Hausgarten eigentlich auch kaum. Drüber braucht man tatsächlich dann eine richtige Genehmigung.

    In der Tat. Bei der Dichtigkeitsprüfung vom Kanal hatte ich damals den Abnehmer gefragt, ob was dagegen spricht, dass man gelegentlich die Dachrinne per Wasserdieb anklemmt zum Spülen weil wir vom hintersten Hausauslaß bis zum Straßenkanal fast 40m haben. Hatte nix dagegen, die haben das Problem ja genauso in großen Dimensionen. Drum laß ich auch mein Poolwasser im Herbst den Umweg über die Schüssel nehmen und nicht beim Revisionsschacht (20m) rein.

    Jepp. Mittlerweile gibt es viel Gewächs das diesbezüglich hingezüchtet wurde oder es etablieren sich Sorten die sonst eher südlicher bzw. in wärmeren Gefilden wie am Main anzutreffen sind.
    Wir bewässern "manuell". Gemüse eh klar, Blumen ein bisschen, der Rest vom Garten praktisch garnicht oder wenn mal Viereckregner, dann eher zum Amüsement der Kinder bzw. wirklich dass es nicht kaputt geht. Aber bei 38 Grad im August muss ich keinen Golfrasen vorhalten, aber auch dafür gibts robuste Sorten. Die oben irgendwo mal geposteten Wasserverbräuche finde ich teils abartig und das Zeugs sollte eigentlich mit steigendem Verbrauch nicht billiger sondern teurer werden, da war ja die Rede von 1000 Kubikmeter und mehr im Jahr... Auch wenn wir in D überwiegend keine Wasserprobleme haben, finde ich das krass. Wenn das jeder so machen würde, dann hätten wir nämlich Probleme.

    Ich so: 2020 wird ein super Jahr!

    2020 so: Halt mal mein Bier... ;-)

  • Habe zuerst die Wetterseite zu gemacht. Nun kann man schon mal eher sehen wohin die Reise führt :D


    Es handelt sich um Nut und Feder Bretter aus Douglasie in 19mm Stärke. Reicht vollkommen aus.

    An den Ecken sind diese schon auf Gehrung gesägt .Fenster und Tür sind schon in der Garage einbaubereit. Ich mache aber trotzdem erst die Wände komplett fertig.


  • Heute wurde dann endlich die Kernbohrung gemacht und eine Übergabestelle nach draußen gelegt.


    Morgen geht´s weiter......




    Kann man nur beten, dass es alles klappt.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Ich hoffe aber doch, dass da noch eine ordentliche Durchführung hinkommt...



    Und was ist das für ein Kabelhaufen im ersten Bild, die sehen auch nicht alle so aus, als wären sie für Erdverlegung geeignet...

  • Ich hoffe aber doch, dass da noch eine ordentliche Durchführung hinkommt...


    So sieht das aus. Der massive Hohlraum kommt mir auch komisch vor. Ganz vorne sitzt so eine Dichtung, die sich durch Schrauben ausdeht (so war es in der Tat bei der großen Elektrodichtung rechts daneben auch).




    Das ganze befindet sich im Heimkino und wird hinter einer Hohlraumwand verschwinden (siehe Heimkinothread). Da gibt es Bedenken eines Users hinsichtlich Schimmelbildung.


    Vorstellung Heimkino




    Und was ist das für ein Kabelhaufen im ersten Bild, die sehen auch nicht alle so aus, als wären sie für Erdverlegung geeignet...

    Das ist die Gartenbeleuchtung. Der Gartenbauer hatte Auflagen vom Elektriker, was er genau für Kabel legen soll und der Elektriker hat sich das angeschaut und für i. O. befunden. Ist auch alles angeschlossen. Der Gutachter hatte das auch gesehen. Aber wir hatten keinen Gutachter speziell für Elektrik hier sondern einen allgemeinen Baugutachter und einen Gutachter für Garten-Landschaftsbau (zwischendurch auch Sanitär aber das hat damit nichts zu tun).

    Viele Grüße
    Oliver

  • Die Durchführung könnte noch was werden, da würde ich aber nich mal einen kritischen Blick drauf werden, bevor die gehen.


    Bei den Kabeln wundere ich mich vor allem über die gelben und das dünne grüne. Auch das dünne schwarze oben sieht mir eher wie ein Einzelleiter aus, aber das kann ich auf dem Bild nicht erkennen. Ich hätte auch alles in Rohre bzw. Wellschlauch gelegt, aber notwendig ist das bei Erdkabeln eigentlich nicht.


    Falls Du es nicht schon hast, solltest Du noch Aufzeichnungen anfertigen, wo die Kabel im Garten liegen, irgendwann vergisst man es und dann sind sie irgendwann Opfer von Spaten und Hacke, da spreche ich aus Erfahrung ;)

  • Aufzeichnungen für die Kabel brauche ich erstmal nicht, denn im nächsten Jahr wird das ja sowieso alles neu gemacht, wenn die Tiefenlockerung erfolgt. :)

    Viele Grüße
    Oliver

  • Das wird erstmal Theater mit dem Gartenbauer geben weil bei der Ausschachtung große Teile der Betonrückenstütze entfernt wurden. Angeblich war es sonst zu eng um dort zu arbeiten.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Die Durchführung passt schon so, Kernbohrung + Doyma-Dichtung ist 100% dicht.

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Die Durchführung passt schon so, Kernbohrung + Doyma-Dichtung ist 100% dicht.


    Ich hatte Sorgen, dass sich Kondensat an den Leitungen bildet, denn der Fußboden ist ja beheizt und hinter der Vorsatzwand, die für das Heimkino dahin kommt, bildet sich auch viel Wärme.

    Viele Grüße
    Oliver