Motor nach langer Standzeit drehen lassen

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  • Mahlzeit an diesem schönen Sonntag

    Ich hab meinen alten 528i E39 z.Z. in der Garage aufgebockt untergestellt um ein paar Reparaturen zu machen. Damit die Batterie nicht den Geist auf gibt auch ein entsprechendes Ladegerät angeschlossen und lasse immer wieder den Motor an und warm laufen.

    Ich möchte nun nach einer längeren Standzeit den Motor anlassen, Problem ist aber das er beim Starten sofort kurz hoch jagt auf 2000 Umdr. und dann auf die normale Leerlaufdrehzahl abfällt. Was immer schon so war und ja auch in Ordnung ist. Aber da der Motor leer gelaufen ist wird das den Lagern nicht gut bekommen.
    Mit welchem Trick kann ich nun nur den Motor drehen lassen ohne das er startet, um erst mal Motoröl durch den leer gelaufenen Motor zu pumpen?
    Hat einer schon mal die Erfahrung mit dieser Prozedur gemacht, irgendeine Sicherung oder Stecker ziehen?

    Sonntäglichen Gruß

    Ulrich

  • Hallo Ullrich
    Unser Cabrio E36 steht in den 5Monaten Winterpause auch in der Garage, aber eben ohne den Motor anzulassen. Das funktioniert seit Jahren vollkommen problemlos. Nach dder Winterpause lasse ich ihn zur Schmierung erst ein wenig im Leerlauf laufen, das war es dann.

  • Danke :top: ,

    das hatte ich gebraucht, vor allen mit der Sicherung. Ob ich die Kerzen raus machen will/möchte, weis ich nocht nicht. Is immer so nen Akt wegen dem LPG-Geweih was oben auf der Abdeckung montiert ist.

    Lange Standzeit wäre jetzt grade nen halbes Jahr. Beim letzten mal wo ich ihn angelassen hab, nagelte der Motor schon vernehmlich ne gefühlte Ewigkeit, was wohl auch am Vanos liegt. Aber ich muss noch den Kühler und die WaPu tauschen, und bei meiner Freizeit dauert das eh länger, da wird's wohl Frühling kommendes Jahr.

    Gruß Ulrich

  • Vanos und Hydros.
    Ganz normal, mach dir keine Gedanken.

    Unser hat mittlerweile 340.000 km drauf und läuft immernoch problemlos, auch vMax 245 im Begrenzer.

    Mir stellen sich zwar jeden Morgen die Haare auf, wenn die Kiste direkt nachm Anlassen auf 2.000 U/Mins hochdreht, aber das ist ja normal und so gewollt... scheint ihm auch nichts groß auszumachen.

    Dreh ihn 2x 30 Sekunden lang durch ohne Benzinpumpe und dann ab dafür.
    Beim M52 halte ich das zwar für übertrieben, aber man tut seinem Schätzchen ja gerne mal etwas gutes.

    Erfreue dich einfach an einem der robustesten Motoren, die BMW je gebaut hat :top:

    Mein E36 328 hat auch eine hohe Laufleistung und hält dennoch klaglos lange vMax Orgien auf der Bahn aus ebenso wie Streckenbesuche bei denen er kein bisschen geschont wird ;)

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • So im normalen Gebrauch mach ich mir auch keine Gedanken, nur halt wenn der Motor zu lange gestanden ist. Aber die Antworten beruhigen mich und werd's dann so machen wie ihr's vorgeschlagen habt. Bei meinen frühren 5ern hat man halt die Zündspule abgezogen, Sicherung der Benzinpumpe raus und Ruhe war beim orgeln.

    Nur hat der Hirsch auch schon 340.000Km weg, läuft aber samtweich ohne Klackern o. ä. und das soll auch so bleiben.

    Danke für die Tips.

    Gruß Ulrich

  • Am bequemsten dreht man einen Motor so durch: Höchsten Gang einlegen und Fahrzeug schieben.

  • Moin,

    das scheidet aus mehreren praktischen Gründen aus wie ich ja geschrieben hab. Ich bleib da lieber beim Ziehen der Sicherung, aber Danke.

    Gruß Ulrich

  • Hallo,

    ich mache seit 30 Jahren damit rum - früher Zündkerzen raus, Öl in die Zylinder geträufelt, Tank voll, Vergaser (ja sowas gab es noch damals) entleeren.

    Ich habe Fahrzeuge, die länger stehen als 6 Monate. Das tödlichste ist alle paar Wochen den Motor für ein paar Minuten laufen lassen - keine gute Idee!

    Meine Erfahrung ist daher folgende:
    (Fast) nichts machen - Batterieminuspol runter, regelmäßig Batterie laden, mehr ist nicht zu machen!

    Gruß
    Mmickey

  • Ja..., aus dieser Zeit bin ich auch mit den gleichen Aktionen.

    Nur im jetzigen Fall geht es nicht um alle paar Wochen sondern schon um größere Zeiträume so 4 - 6 Monate zwischen dem Anlassen und nutze dann die Wärme dazu den Innenraum zu trockenen. Ich hab grundsätzlich Trockensatz im Wageninneren und halte ihn auch geschlossen. Batterie hängt an einem elektronischen Ladegerät.

    Passt eigentlich soweit. Nur tut einem das metallische Hämmern beim Anlassen doch in den Ohren weh bis das Öl mal seine verzweigten Wege gefunden hat.

    Ich kann halt mit dem Wagen z.Z. nicht fahren, müsste dazu immer ne rote Nummer holen und da der Gute fußkrank ist, fehlen ihn diverse Teile an der Radaufhängung die ja hier hinreichend bekannt sind - ist aufgeständert.

    Gruß Ulrich

  • Ähm, Innenraum trocknen?
    Aus welchem Grund?
    Was sollen da feucht / nass werden?

    Mein 325i steht auch 5 Monate still. Da wird nix feucht.
    Wenns schön knackig kalt ist und dementsprechend die Luft sehr trocken, werden die Türen mal ne halbe Stunde aufgemacht, das wars dann.

    Ah ja, außer Luftdruck auf ca. 2,8 bar erhöhen und C-Tec an die Batterie wird sonst nix gemacht.
    Halt, alle 3-4 Wochen schieb ich ihn mal n' halben Meter vor und dann wieder zurück.
    Absolut keine Standplatten bis jetzt!

    Gruß vom Sepp

    2 Mal editiert, zuletzt von 528i - Sepp (16. November 2014 um 18:33)

  • Guten Morgen

    Das Trocknen ist m.E. schon notwendig, die Luftfeuchtigkeit findet ihren Weg. Die Garage ist nicht kuschelig in einem Haus integriert und beheizt, sondern Unterbau einer Scheuer aber trocken. Und trotzdem hab ich schon zwei kleine Eimerchen mit Salz ausgetauscht weil's Wasser drin stand. Und bevor ich mir da Stockflecken einhandle betreibe ich da den Minimalaufwand.

    Nur ne ironische Bemerkung und net bös sein, ...aber wann hatten wir denn zuletzt nen knackig kalten Winter :rolleyes: ? Die zwei Wochen wo's mal grad unter 0° war kann man ja nicht Winter nennen.

    Gruß Ulrich