Lufthansa-Streik

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  • Ist ja auch super entspannend auf Flughäfen abzuhängen und nervige Mitreisende zu ertragen. Bei Kurzstrecken ist man mit Bahn oder sogar Auto fast immer schneller wenn man alle Zeiten zusammenrechnet.


    Egal, wir sind erst im Dezember wieder mit LH unterwegs - nach letzten Infos wird eine Teilstrecke von germanwings bedient. Auf Langstrecken ist LH eigentlich recht ok. Air-Berlin hat leider extrem nachgelassen bzgl. Service und Platzangebot.

  • Ist ja auch super entspannend auf Flughäfen abzuhängen und nervige Mitreisende zu ertragen. Bei Kurzstrecken ist man mit Bahn oder sogar Auto fast immer schneller wenn man alle Zeiten zusammenrechnet.


    Meine Rede...

    Viele Grüße --Michael--
    "Frontantrieb ist entgangene Lebensfreude" (A. Merkle, 2005)
    520dT (F11)

  • Ist ja auch super entspannend auf Flughäfen abzuhängen und nervige Mitreisende zu ertragen. Bei Kurzstrecken ist man mit Bahn oder sogar Auto fast immer schneller wenn man alle Zeiten zusammenrechnet.


    Kommt auf den Flughafen an. Gerade mit Emirates / Dubai habe ich da überhaupt kein Problem, ich mag die Airline und den Flughafen. Deswegen diesmal MUC -> SIN und BKK -> MUC mit Emirates statt mit Singapur Airlines. Aber Lufthansa würde ich wirklich nur um Notfall buchen, die Streiks nerven!

    Vier gewinnt....

  • Nach Asien oder USA ist schwer mit Bahn oder Auto. Alles ab 400 km mache ich mit dem Flieger. Und in ZRH gibt es auch nen gemütlichen Flughafen, wo man in der Lounge warten kann. Nicht so TXL.

    Brauner Massen Wahn

  • Nach Asien oder USA ist schwer mit Bahn oder Auto.


    Drum sprachen der Kollegen TomS als auch ich von Kurzstrecke, die mit Auto oder Bahn besser zu bewerkstelligen ist.
    Bei mir ist die Grenze je nach Strecke, Datum und der Notwendigkeit dort (m)ein Auto zu haben, zwischen 500 und 800 Km.

    Viele Grüße --Michael--
    "Frontantrieb ist entgangene Lebensfreude" (A. Merkle, 2005)
    520dT (F11)

  • Kommt auf den Flughafen an. Gerade mit Emirates / Dubai habe ich da überhaupt kein Problem, ich mag die Airline und den Flughafen. Deswegen diesmal MUC -> SIN und BKK -> MUC mit Emirates statt mit Singapur Airlines. Aber Lufthansa würde ich wirklich nur um Notfall buchen, die Streiks nerven!



    DBX - Flughafen der weiten Wege. Schön modern ist er ja und die Gastronomie ist ordentlich. Wir sind im Februar auch wieder dort zu Zwischenstop. Die Airline ist wirklich top.

    LH nur im Notfall....es ist bei so vielen mittlerweile Realität und doch finde ich es auch schade, dass wir uns in Deutschland immer mehr den eigenen Ast absägen, auf dem wir sitzen. Aber das ist kein Problem des Einzelnen sondern der Gemeinschaft.



    EDIT:
    Eine Diskussion über Kopfbedeckungen mal anders:
    http://www.n24.de/n24/Nachrich…-keine-muetze-tragen.html

    Viele Grüße
    Oliver

    Einmal editiert, zuletzt von Oliver ()

  • Hmmm... hast Du nicht neulich gefürchtet, aufgrund des LH Streiks nicht in die USA fliegen zu können? Oder verwechsle ich da etwas?

    Es ist nicht so, als hätte man es nötig, ein altes Auto zu fahren - man hat es nur nicht nötig, ein neues zu fahren!

  • Hmmm... hast Du nicht neulich gefürchtet, aufgrund des LH Streiks nicht in die USA fliegen zu können? Oder verwechsle ich da etwas?


    Hey Doc; du hast natürlich Recht. Ein Streik ist immer ärgerlich und teilweise eine Katastrophe für die Kunden. Natürlich habe ich gehofft, dass es nicht meinen Flug trifft. Das heißt aber nicht, dass ich es befürwortet hätte, dass die Lufthansa einfach den Forderungen der Piloten nachgibt und sich erpressen lässt. Jeder Tarifkonflikt ist ärgerlich für die Kunden aber gedanklich ist man ja trotzdem (gezwungenermaßen) dazu geneigt, für eine Seite Partei zu ergreifen. Und das sind bei mir ganz bestimmt nicht die Piloten.


    Ist das Gleiche wie mit der Bahn. Gestern habe ich auch zweieinhalb Stunden aufwenden müssen, um meine Frau aus Düsseldorf abzuholen, da die Züge nicht fuhren. Natürlich kotzt mich sowas an. Deswegen schimpfe ich aber auch hier nicht pauschal auf die "böse Bahn" und dass sie der GDL nicht einfach nachgibt und von sich aus ohne Rücksicht auf Verluste durch Einlassung auf die Forderungen jeden Streik abwendet (dann wären sie ja noch erpressbarer, wenn das die Gewerkschaften wüssten). Ich akzeptiere das einfach als Teil unserer Arbeitswelt - wenn ich auch oft Unverständnis für maßlose Forderungen von "mächtigen" Berufsgruppen wie Piloten entwickele. Wobei ich abschließend dazu sagen möchte, dass ich im Fall der Lokführer mich nicht damit beschäftigt habe, wie berechtigt deren Forderungen im Vgl. zu den Pilioten ist oder auch nicht. Hier stört mich nur das Thema Spartengewerkschaft....

    Viele Grüße
    Oliver

  • ...Gestern habe ich auch zweieinhalb Stunden aufwenden müssen, um meine Frau aus Düsseldorf abzuholen, da die Züge nicht fuhren.....


    Nicht mal die S-Bahnen? Die fuhren auf "meiner" Strecke nämlich. Möchte aber nicht wissen, wie voll die Dinger waren.:rolleyes:

  • Nicht mal die S-Bahnen? Die fuhren auf "meiner" Strecke nämlich. Möchte aber nicht wissen, wie voll die Dinger waren.:rolleyes:


    Wie ich meine Frau verstanden habe nein, denn sonst hätte sie sicher nicht in Kauf genommen, auf mich über zwei Stunden zu warten weil ich auch nicht direkt Zeit hatte, sie abzuholen....

    Viele Grüße
    Oliver

  • Hey Doc; du hast natürlich Recht. Ein Streik ist immer ärgerlich und teilweise eine Katastrophe für die Kunden. Natürlich habe ich gehofft, dass es nicht meinen Flug trifft. Das heißt aber nicht, dass ich es befürwortet hätte, dass die Lufthansa einfach den Forderungen der Piloten nachgibt und sich erpressen lässt. Jeder Tarifkonflikt ist ärgerlich für die Kunden aber gedanklich ist man ja trotzdem (gezwungenermaßen) dazu geneigt, für eine Seite Partei zu ergreifen. Und das sind bei mir ganz bestimmt nicht die Piloten.


    Ist das Gleiche wie mit der Bahn. Gestern habe ich auch zweieinhalb Stunden aufwenden müssen, um meine Frau aus Düsseldorf abzuholen, da die Züge nicht fuhren. Natürlich kotzt mich sowas an. Deswegen schimpfe ich aber auch hier nicht pauschal auf die "böse Bahn" und dass sie der GDL nicht einfach nachgibt und von sich aus ohne Rücksicht auf Verluste durch Einlassung auf die Forderungen jeden Streik abwendet (dann wären sie ja noch erpressbarer, wenn das die Gewerkschaften wüssten). Ich akzeptiere das einfach als Teil unserer Arbeitswelt - wenn ich auch oft Unverständnis für maßlose Forderungen von "mächtigen" Berufsgruppen wie Piloten entwickele. Wobei ich abschließend dazu sagen möchte, dass ich im Fall der Lokführer mich nicht damit beschäftigt habe, wie berechtigt deren Forderungen im Vgl. zu den Pilioten ist oder auch nicht. Hier stört mich nur das Thema Spartengewerkschaft....


    Ob Forderungen überzogen sind oder nicht darüber lässt sich sicherlich streiten. Gewerkschaftliche Forderungen sind, wie die Angebote der Arbeitgeber, zuersteinmal Verhandlungsmasse in einem Tarifstreit. Das Instrument des Streiks ist den Gewerkschaften aus gutem Grund vom Gesetzgeber zugestanden worden, einfach weil es keine andere Möglichkeit gibt Soziale Verbesserungen in einem Betrieb effektiv durchzusetzen.


    Im Fall der Spartengewerkschaften ist auch hier der Fall, dass der Gesetzgeber die Tarifpluralität erst geschaffen hat. Es ist doch völlig normal das sich (exponierte) Berufsgruppen seperat zusammenschliessen wenn diese sich von den "großen" Gewerkschaften nicht mehr richtig vertreten sehen.


    IMHO gibt es nur zwei Möglichkeiten entweder die Gesellschaft akzeptiert das solche Berufsgruppen von ihrem StreikRECHT gebrauch machen, auch wenn dadurch wichtige Infrastrukturbereiche nicht zur Verfügung stehen. Oder aber diese Gruppen bekommen einen anderen adäquaten Ausgleich (Verstaatlichung).


    Da ich nicht der Meinung bin das Vater Staat gut wirtschaftet kommt für mich nur das Aushalten solcher Streiks in Frage.


  • IMHO gibt es nur zwei Möglichkeiten entweder die Gesellschaft akzeptiert das solche Berufsgruppen von ihrem StreikRECHT gebrauch machen, auch wenn dadurch wichtige Infrastrukturbereiche nicht zur Verfügung stehen. Oder aber diese Gruppen bekommen einen anderen adäquaten Ausgleich (Verstaatlichung).


    Da ich nicht der Meinung bin das Vater Staat gut wirtschaftet kommt für mich nur das Aushalten solcher Streiks in Frage.


    Ja, so ist es wohl. Sie haben das Recht zum Streik, deswegen verstehe ich das, auch wenn ich es in Teilen für überzogen halte (Piloten). Auf der anderen Seite bin ich auch kein Freund von Verstaatlichungen.


    Bei uns im Lebensmittel-Einzelhandel ist das alles weniger ausgeprägt und die Mitarbeiter haben auch wenige Möglichkeiten zum Druck aufbauen, denn es ist einfach möglich, Dienstleister zu holen, die Regale auffüllen, kassieren etc. - schwierig wird´s nur in Teilen in den Bedienungsbereichen.... und vielfach gibt´s im gesamten Einzelhandel gar keine Tarife und jeder muss für sich selbst verhandeln.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Ja, so ist es wohl. Sie haben das Recht zum Streik, deswegen verstehe ich das, auch wenn ich es in Teilen für überzogen halte (Piloten). Auf der anderen Seite bin ich auch kein Freund von Verstaatlichungen.


    Bei uns im Lebensmittel-Einzelhandel ist das alles weniger ausgeprägt und die Mitarbeiter haben auch wenige Möglichkeiten zum Druck aufbauen, denn es ist einfach möglich, Dienstleister zu holen, die Regale auffüllen, kassieren etc. - schwierig wird´s nur in Teilen in den Bedienungsbereichen.... und vielfach gibt´s im gesamten Einzelhandel gar keine Tarife und jeder muss für sich selbst verhandeln.


    Ich halte Leiharbeit und das Thema Werkverträge für eins der größten Übel im heutigen Arbeitsmarkt. Grade der Einzelhandel ist für mich ein perfektes Beispiel was passiert, wenn die Arbeitnehmerrechte quasi nicht existent sind (bezogen auf den Tarifbereich).

  • Ich halte Leiharbeit und das Thema Werkverträge für eins der größten Übel im heutigen Arbeitsmarkt. Grade der Einzelhandel ist für mich ein perfektes Beispiel was passiert, wenn die Arbeitnehmerrechte quasi nicht existent sind (bezogen auf den Tarifbereich).


    Das ist eben die Folge von überzogenen Tarifforderungen. Die Politik tut ihr Übriges dazu, dass die Kommunen immer mehr und mehr EH-Fläche genehmigen obwohl der Markt längst mehr als nur gesättigt ist. Dass so die einzelnen Betriebe z. T. nur noch wirtschaftlich bleiben können, wenn sie auf AÜ oder Werkverträge ausweichen, das ist doch nur verständlich.


    Volkswirtschaftlich gesehen finde ich es auch nicht gut aber man muss eben auch den Gesamtzusammenhang versuchen, zu sehen....


    Durch den Mindestlohn werden ja wenigstens die schlimmsten Ausbeutungen verhindert....

    Viele Grüße
    Oliver

  • Das ist eben die Folge von überzogenen Tarifforderungen.


    Mmmhhh.....


    Definiere "überzogen" ...

    Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Unterschied zwischen Hund und Mensch. (Mark Twain (1835-1903))
    Free Copdland - Auch mal eine andere Meinung haben im BMW-Treff :top:
    Jeep fahren heißt da stecken zu bleiben, wo andere erst garnicht hinkommen!


  • Ich versuch mal.

    Überzogen ist für mich, dass für "normale" Arbeitnehmer die Rente mit 67 angesagt ist. Wer früher will, darf sich über Abschläge freuen.

    Die Piloten hingegen wollen schon mit Mitte 55 aufhören .... auf Kosten der Lusthansa versteht sich. So habe ich es jedenfalls bisher wahrgenommen.

    Ob sowas normal ist?? Für mich jedenfalls nicht.