Hausautomatisierung. Der Erfahrungsthread...

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  • Damals musste nämlich jeder noch wissen wo Schmiernippel sind und wie oft man welches Öl nachschütten musste etc. - und das wär sicher auch was das für Dich gar nicht in die Tüte käme weil Du willst ja fahren und nicht schrauben...

    Einspruch!


    Gerade damals gab's jede Menge Werkstätten/Tankstellen, die das gemacht haben ("Schmierservice")!


    Und Menschen, die mit Technik nur eingeschränkt was am Hut haben, gab's zu jeder Zeit!


    Ich würde mir sowas übrigens auch nicht in's Haus tun, weil ich weder Lust noch Zeit hätte, mich damit zu befassen! ;)

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Ich würde mir sowas übrigens auch nicht in's Haus tun, weil ich weder Lust noch Zeit hätte, mich damit zu befassen!

    Ich hab's getan, Gott sei Dank nicht auf KNX level, und hatte auch keine Lust mich damit zu befassen, nun muss ich es aber leider weil selbst die Vertretung von Bticino das nicht hinbekommt. Aber wenn es dann mal richtig funktioniert, hat es fuer mich handfeste Vorteile. Ich kann meine Raffstores der Sonne entsprechend auf- und zufahren. Ich simuliere Praesenz im Haus, indem ich die Beleuchtung steuere, wenn ich nicht zuhause bin. Die Alarmanlage ist ein Teil der Automatisierung und wird hoffentlich wenn mal alles funktioniert, im Einbruchsfall auch Beleuchtung und Raffstores steuern, Licht an, Stores hoch.


    Allerdings ist mein System nur auf Sicherheit und Beschattung ausgerichtet, und fuer mehr sehe ich fuer mich persoenlich auch keinen Bedarf. Ich verstehe aber auch die Automatisierungsfreaks, bei denen alles was moeglich ist realisiert wird, weil denen macht es ja Spass und ist meist ein Hobby.

  • Das ist eine Aussage die gilt für DICH, weil Du (leider) weder nen guten Ansprechpartner hast, noch Lust, Dich mit der Materie zu beschäftigen und nein, dazu muss man kein Programmierer sein.

    Nur kurz dazu.

    Es ist ja schon komisch, dass selbst Leute, die das hauptberuflich machen und den ganzen Tag als Programmierer vor dem Monitor hängen, ewig brauchen um sowas vernünftig zu programmieren. Und auch jetzt wieder haben wir die Situation dass des nachts immer wieder für Sekunden kurze Aktivität an den Raffstores zu vernehmen ist und keiner kann sich erklären, wo das her kommt.....


    Ansonsten ist es schon richtig, dass das nicht pauschal gilt. Ich gönne es ja auch jedem, dass er mit KNX Freude hat, gar keine Frage.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Mag sich vielleicht besserwisserisch anhören…


    Nach meiner Erfahrung sind unklar und unvollständig formulierte Anforderungen die Hauptursache für fehlgeschlagene Projekte. Egal ob im ganz großen oder im eher kleinen. Leider verstehen das viele Kunden und Lieferanten nicht, halten den Aufwand für eine ordentliche Leistungsbeschreibung für überflüssig und wundern sich hinterher.


    Ich mag es aufgrund meiner Erfahrung vielleicht manchmal übertreiben, aber im Zweifel setze ich mich auch bei kleineren Handwerkerarbeiten hin, mache eine ordentliche Aufstellung und vielleicht eine Zeichnung. Bei größeren Sachen, wie der Elektroinstallation eines Hauses, wird es natürlich deutlich aufwändiger. Dafür habe ich hinterher in der Regel kaum Probleme und falls doch, wenigstens eine ordentliche Dokumentation um den Streit zu gewinnen. Auch da gilt, wer schreibt der bleibt.


    Klar kann man davon abweichen, beim Maler der seit über 20 Jahren für uns arbeitet gebe ich auch nur im Gespräch die Farbproben frei und das war es. Aber man muss halt wissen wann man das so machen kann und sollte sich des Risikos bewusst sein.


    Heute kommt noch erschwerend hinzu, dass es auch bei den Handwerkern viel Mittelmaß oder noch schlechtere gibt. Außerdem hat für viele Kunden der Preis höchste Priorität, was die Handwerker auch an eine Richtung erzieht, die man nicht unbedingt will. Lieber etwas teurer und dafür ordentlich kommt oftmals in deren Welt nicht mehr vor, daher ist die Auswahl so wichtig.


    Und man muss nicht wissen wie KNX funktioniert, um aufschreiben zu können, welche Funktionen man möchte, die Art der Umsetzung spezifiziert man ja in der Regel nicht. Idealer Weise hat man als Fachfremder aber einen unabhängigen Berater, der weiß was mit welchem Aufwand möglich ist. Bei KNX kann das zum Beispiel ein Systemintegrator oder aber auch der Architekt sein.



    Zitat

    Die mit Aussenisolation Pool Abdeckungen etc. hatten bis 6 stellige Schäden im Quartier 10km neben dran war +/- nichts mehr


    Glaube ich sofort… Ich kann mich auch an Hausfassaden erinnern, die es komplett zerlegt hatte… Erstaunt war ich nur, dass es die Dachfenster meist überlebt haben.


    Zitat

    Ich hab's getan, Gott sei Dank nicht auf KNX level, und hatte auch keine Lust mich damit zu befassen, nun muss ich es aber leider weil selbst die Vertretung von Bticino das nicht hinbekommt.


    Wobei KNX, wenn man das Prinzip einmal verstanden hat eigentlich nicht sonderlich kompliziert ist. Ein paar übliche Fallstricke sollte man bei der Parametrisierung kennen, aber das ist durchs machbar. Die Schwierigkeit liegt da eigentlich eher in einer guten Marktübersicht um zu wissen, welche Komponenten es mit welchen Eigenschaften gibt und natürlich in der Integration „fremder“ Komponenten.



    Zitat

    Ich verstehe aber auch die Automatisierungsfreaks, bei denen alles was moeglich ist realisiert wird, weil denen macht es ja Spass und ist meist ein Hobby.


    Für manche ist es halt eine Modelleisenbahn, da nehme ich mich auch nicht ganz aus und dann macht es halt Spaß zu tüfteln. Aber klar ist auch, nicht alles was möglich ist sollte man auch tun und da habe auch ich deutliche Grenzen sogar bei Sachen, die für andere selbstverständlich wären.


    Maßstab ist für mich immer, dass auch ein „Fremder“, wie zum Beispiel die Schwiegereltern wenn sie hier nach dem Rechten sehen, die normalen Funktionen ohne Nachdenken bedienen können. Darum haben wir zum Beispiel auch mehr Taster als es die meisten „Freaks“ machen würden. Dank KNX aber auch nur jeweils eine und keine ganzen „Batterien“ neben der Tür, die wir aus optischen Gründen keinesfalls haben wollten.


    Oftmals sind es aber schnell umgesetzte Kleinigkeiten die einen erheblichen Komfortgewinn nach sich ziehen. Bei uns zum Beispiel die Benachrichtigung bei fertiger Waschmaschine und Trockner, die überflüssige Wege in den Keller vermeidet oder eine Anzeige, ob Einfahrtstor oder Garage noch offen stehen.


    Zitat

    Und auch jetzt wieder haben wir die Situation dass des nachts immer wieder für Sekunden kurze Aktivität an den Raffstores zu vernehmen ist und keiner kann sich erklären, wo das her kommt.....


    Das sind so Aussagen bei denen ich schon wieder an der Kompetenz der Ausführenden zweifle… Im schlimmsten Fall lässt man in solchen Fällen mal einen Busmonitor mitlaufen und schaut dann, welche Telegramme es zur fraglichen Zeit gab, das ist absoluter Standard.

  • Das sind so Aussagen bei denen ich schon wieder an der Kompetenz der Ausführenden zweifle… Im schlimmsten Fall lässt man in solchen Fällen mal einen Busmonitor mitlaufen und schaut dann, welche Telegramme es zur fraglichen Zeit gab, das ist absoluter Standard.

    Daran zweifele ich auch. Aber ich habe hier alles richtig gemacht augenscheinlich. Extra eine spezialisierte Firma genommen, die nur KNX macht. Mir war bewusst, dass ich es nicht selbst machen werde und dass ich auch viel Geld bezahlen muss dafür. Aber ich wollte Geld für eine Leistung bezahlen und kein Lehrgeld. Ich meine die Empfehlung kam sogar hier aus dem Forum wenn mich nicht alles täuscht. Aber es hapert halt in der Umsetzung. Und ich habe nicht Zeit, Nerven und Geld das durchzuexerzieren. So ein Systemintegrator sitzt auch definitiv am längeren Hebel.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Das Problem bei solchen Sachen ist ja, dass man immer erst frühestens nach dem ersten Projekt weiß, wie gut die Leute wirklich sind und selbst dann erlebt man manchmal Wunder.


    Als ich hier mit KNX angefangen habe, sollte das zunächst der Elektriker machen, der seit über 20 Jahren für uns gearbeitet hat. Aufgrund einer Sache, die mit KNX nichts zu tun hatte, habe ich dann seine Leute aber schon bei Vorarbeiten von der Baustelle geschmissen. Aufgrund des weiteren Umgangs damit haben wir uns dann von dem Mann getrennt, offensichtlich hatte der keine Lust mehr.


    Mit dem nächsten habe ich dann einige Gespräche geführt, aber nach dem ersten Angebot abgelehnt. Das war so pauschal und nichts sagend, dass ich keine Lust hatte.


    Auf den dritten bin ich dann eher zufällig gekommen, der arbeitet mehr für die Industrie hat deswegen aber Erfahrung mit KNX. Zunächstbhabe ich mit sein Privathaus mit KNX angeschaut. Danach haben wir ihn „probeweise“ für ein kleineres Projekt beauftragt, dass sehr gut lief und auch nach längerer Planung hatte ich weiter ein gutes Gefühl. Vielleicht hatten wir auch Glück, dass das in die Finanzkrise viel und er nicht ganz so den Druck mit anderen Aufträgen hatte. Jedenfalls waren 2 Mann, manchmal mehr, für viele Monate dauerhaft auf der Baustelle, müsste ich mal nachschauen wie lange das insgesamt war. Haben aber sehr ordentlich gearbeitet und vor allem mitgedacht. Was mich auch sehr positiv überrascht hat, für die Fertigmontage, bei verlegtem Parkett und Tapeten an der Wand, kamen sie mit Baumwollhandschuhen und Hausschuhen um nichts zu beschädigen! Normalerweise muss man da eher aufpassen, dass nicht mehr abgerissen als aufgebaut wird…


    Das war sicher ein Glücksfall. Mittlerweile kenne ich auch einige andere, bei denen der gearbeitet hat, teils aufgrund unserer Empfehlung teils unabhängig und alle waren sehr zufrieden.


    Aber klar, ich kenne das auch anderes und manchmal sind auch Firmen, mit denen man jahrelang gearbeitet hat, nicht mehr zu gebrauchen. Wenn es um Mietwohnungen geht habe ich meistens auch eine etwas höhere Tolleranzschwelle als bei mir zu Hause, anders wäre das nicht machbar.

  • Nach meiner Erfahrung sind unklar und unvollständig formulierte Anforderungen die Hauptursache für fehlgeschlagene Projekte.

    Da wir es ja grade vom Lastabwurf beim festgefrorenen Raffrollo haben: Das dürfte kaum einer auf dem Schirm haben der das nicht regelmäßig plant und oder umsetzt. Ich für mich würde bei diesen Rohrmotoren einfach davon ausgehen, dass diese einen Überlastschutz zur Selbstsicherung haben. Dass ich den extra bestellen muss hat für mich ein gschmäckle. Ein ordentliches Produkt zum ordentlichen Preis hat einen solchen Selbstschutz. Zu haben. Punkt. Oder es muss beim konfigurieren direkt auf das Risiko hingewiesen werden. Von daher sind erfahrene Systemplaner bei so etwas komplexem doch sinnvoll.Es gibt einfach zu viele Ecken an die man als Laie nicht denkt.

    Ich bin nur zum pöbeln da :zf::sz: