Unfall Schuldfrage

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  • Hallo,

    folgendes ist passiert: Heute auf der Autobahn hat sich´s vor mir leicht gestaut, ich hab gebremst und war dann quasi das Stauende. Das übernächste Auto hinter mir hat das nicht gepeilt und fuhr auf dessen Vordermann so stark auf, dass der mir noch in´s Heck reinknallt.

    Welche Versicherung zahlt jetzt was, bzw. kriegt der, der den anderen noch in mich reingeschoben hat die volle Schuld?

    Hat jemand sowas schon mal erlebt und weiss, wie das ausgeht.

    Gruss Armin

    Einmal editiert, zuletzt von Adrenalin (26. März 2014 um 18:19)

  • Wenn klar ist, dass der Mittelsmann :D schon gestanden hat, dann zahlt der hintere. Ist das unklar, dann zahlt jeder das vom jeweiligen Vordermann bzw. da gibt's AFAIK so ne Art Fonds für unklare Geschichten dieser Art oder da zahlen die Auffahrenden jeweils ohne Hochstufung. Sir Henry weiss das aber sicher genauer wie das in diesem Fall ist. Wenn Du halbwegs nachweislich schon gestanden bist, dann bist Du aus dem Schneider.

    Meine Frau hatte das mal vor Jahren, da war sie die Mittelsfrau, aber nebenan stand die Polizei (vom vorhergehenden Unfall) und das war damit auch klar bezeugt, dass sie definitiv schon stand und nur aufgeschoben wurde.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Wenn Du halbwegs nachweislich schon gestanden bist, dann bist Du aus dem Schneider.

    Ich bin ja niemandem draufgefahren und wurde auch nirgends draufgeschoben. Bei mir ist ja nur der Heckschaden. Der hinter mir wurde auf MICH draufgeschoben. Ich war quasi ganz vorne in dieser Unfallkette. Gottseidank augenscheinlich nur die Stoßstange. Aber das soll sich der BMW-Onkel dann mal genauer anschauen.

  • Dann ist der Nachweis erstmal dessen Problem und an dessen Versicherung würde ich mich auch zunächst wenden.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Mach Fotos. Am besten mit de Bildzeitung auf der Heckklappe..........


    PS: ist kein Scherz....

    Breitmaulfrosch

    Mehr Käse = mehr Löcher..mehr Löcher = weniger Käse...Mehr Käse = weniger Käse?

  • Aus eigener Erfahrung:
    - Bilder machen
    - Unfallbericht mit Skizze erstellen
    - Daten aller Beteiligten sammeln, auch der Mitfahrer
    - Adresse möglicher Zeugen
    - alle sammeln und ab zum Anwalt

    Ich hatte in den letzen 2 Jahren zwei unverschuldeten Unfälle:
    - Unfall 1 über Anwalt, Schaden am PKW ca. 12.000 €, schnelle Abwicklung
    Fahrzeug nach zwei Wochenwieder abgeholt
    -Unfall 2, nur neue Stoßstange, ca. 1.000 €, selber abgewickelt, Dauer 2 Monate,
    6 Wochen nach Vorkostenanschlag durch BMW kam die Freigabe nach mehreren
    Mahnschreiben, nur Ärger und Streß

    LG

  • Aus eigener Erfahrung:
    - Bilder machen
    - Unfallbericht mit Skizze erstellen
    - Daten aller Beteiligten sammeln, auch der Mitfahrer
    - Adresse möglicher Zeugen
    - alle sammeln und ab zum Anwalt

    LG


    Krieg ich wohl alles von der Polizei.
    Anwalt ist ein guter Tip. Wozu hab ich denn schliesslich Verkehrsrechtschutz. Sollen die auch mal was bezahlen.

  • Anhand der Unfallspuren kann ein Sachverständiger ablesen ob der Mittelmann bereits stand und somit die Alleinschuld beim "dritten Mann" liegt,

    Hatte so einen Fall auch schon.
    Hinter mir ein Freund mit seinem Fahrzeug, beide stehen an einer Bedarfsampel die eigentlich immer "aus" ist und dann kommt eine E-Klasse von sonstwo und schiebt uns zusammen.

    Die Sache war glasklar.
    Der Erste ist sowieso aus dem Schneider.;)

    "Bitte ohne Speck und Eier !"

    Manfred, 53, Trucker - bestellt sich gerade eine Frau aus Thailand ...

    Userpage des Lexus ist nun online.

  • Der Erste ist sowieso aus dem Schneider.;)

    Und ist heutzutage vmtl. der Mohr weil er nicht weiß an wessen Versicherung er sich wenden soll und weil es da dann schnell heisst "VN wurd aufgeschoben, da zahlen wir nicht" bzw. "Da war noch einer zwischendrin, das muss erst geprüft werden". Ab zum Anwalt ist in so einem Fall sicher ein sehr guter Rat.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:


  • Hat jemand sowas schon mal erlebt und weiss, wie das ausgeht.


    Ja, ist mit 1:1 schon so passiert.
    Ein Spezi ist mir (stehend) ins Heck gekracht und hat mich auf den vor mir stehenden aufgeschoben.

    Meine Unschuld war eindeutig, der Vorderste hat nur einen Einschlag gespürt.

    Zufällig war um die Ecke die Hauptverwaltung der Versicherung des Schuldigen.
    Habe ihn dann gleich da hin gezerrt, mich seinem Berater als Geschädigter vorgestellt und ihm auch noch die Daten des vor mit stehenden genannt (der es eilig hatte und weg musste).

    Regulierung lief über die Werkstatt.

    Ging alles ohne Anwalt und Polizei.

    Einmal editiert, zuletzt von Cephalopod (27. März 2014 um 12:15)

  • J

    .......nur einen Einschlag gespürt.

    So war´s bei mir auch. Nur ein Einschlag.

    Hab´s jetzt trotzdem dem Anwalt gegeben. Man hat bei sowas Anspruch auf Rechtshilfe, was die gegnerische Versicherung bezahlt. Deshalb lehn ich mich jetzt mal zurück und lass den machen.:p

  • Hab´s jetzt trotzdem dem Anwalt gegeben. Man hat bei sowas Anspruch auf Rechtshilfe, was die gegnerische Versicherung bezahlt. Deshalb lehn ich mich jetzt mal zurück und lass den machen.:p


    Wenn Du den bezahlt bekommst. Man hat als Geschädigter eine http://de.wikipedia.org/wiki/Schadensminderungspflicht .
    D.h. man darf nicht mehr Kosten verursachen als unbedingt nötig.
    Wenn jeder gleich bei einem unstrittigen Bagatelldelikt (und sowas ist das hier IMHO) einen Anwalt einschaltet, würden die Kfz-Versicherunsgbeiträge aber ganz ordentlich steigen ...

    2 Mal editiert, zuletzt von Cephalopod (27. März 2014 um 13:51)

  • Damit sind aber so Sachen gemeint wie "keinen neuen 7er als Leihwagen für 2 Wochen während der 15 Jahre alte e36 repariert wird". In so einem Fall wo es zwei mögliche Schädiger gibt, kann man wohl kaum davon sprechen, dass die Inanspruchnahme eines Rechtsbeistandes ausufernd wäre.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Ich finde schon dass es zum jetzigen Zeitpunkt völlig unnötig ist Anwaltskosten zu verursachen, da noch überhaupt keine Reaktion der Versicherung vorliegt.
    Es gibt gemäß Zeugenaussagen nur EINEN Schädiger und damit ist die Lage klar.

    WIR Allgemeinheit zahlen dann für solche Menschen, falls die Versicherung den Anwalt übernehmen muss.


  • WIR Allgemeinheit zahlen dann für solche Menschen, falls die Versicherung den Anwalt übernehmen muss.


    Das Problem ist, dass manche Versicherungen einen ohne Anwalt locker vor die Pumpe laufen lassen. Das Verhalten wird also eher durch die Versicherungen verursacht.

    Gruß
    Stefan

  • Ich finde schon dass es zum jetzigen Zeitpunkt völlig unnötig ist Anwaltskosten zu verursachen, da noch überhaupt keine Reaktion der Versicherung vorliegt.
    Es gibt gemäß Zeugenaussagen nur EINEN Schädiger und damit ist die Lage klar.

    WIR Allgemeinheit zahlen dann für solche Menschen, falls die Versicherung den Anwalt übernehmen muss.

    Ich habe Deine Gedanken erst auch gehabt und gedacht, was soll das, eigentlich ist das ja alles klar. Mir würde sowas auch nie einfallen, wenn mir einer in der Seitenstrasse ´ne Delle reinfährt und mir sagt, das regelt seine Versicherung.

    Aber in so einer Lage, in der ja bis jetzt KEINER gesagt hat, jawoll, ich bin Schuld, bei einem Autobahnunfall mit mehreren Fahrzeugen, bei dem die Autobahn eine halbe Stunde voll gesperrt war, also da geb ich das mal lieber dem Anwalt ab. Auch wenn ich der vorderste, erste Geschädigte bin, der keinen anderen beschädigt hat.

    Btw: Ich hab mich beim abbremsen sehr über die Hammerbremse meines 5er gefreut. Die beisst wie sau. Wäre ich mit meiner alten Corvette unterwegs gewesen, wäre die jetzt Schrott, das Auto vor mir dann auch und ich entweder im Krankenhaus oder schon im Palmwedeltaxi.

    Einmal editiert, zuletzt von Adrenalin (27. März 2014 um 14:59)

  • Nachdem wir bei drei Unfällen bisher zweimal Theater hatten (einer davon ein glasklarer Pennerauffahrunfall und der zweite war der unter Polizeiaufsicht bei meiner Frau) gehe ich davon aus, dass es die Versicherungen nicht anders wollen. Und wenn es eine Versicherung bei einem Schaden von 1500 DEM für nötig hält einen weiteren Gutachter zu beauftragen um den Schaden um 200 DEM zu drücken, dann entspricht das auch nicht wirklich dem Gedanken der Schadensminderung. :rolleyes:

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf: