Mal was Neues zu Tesla...

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  • Da sieht man wieder, jeder Jeck ist anders, jeder hat andere Ansprüche :top:!


    Ich bin jedenfalls schon länger als 20 Minuten pro Strecke über 180 Km/h gefahren - und der Wagen hatte keine 700 PS im Fahrzeugschein stehen.

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Eben. Finde ich jetzt auch nicht wirklich außergewöhnlich.
    Veyron passt auch nur bedingt, da ist man nach 20 Minuten VMax ein gutes Stück weiter entfernt. ;)


    Aber müssten ja noch nichtmal 20 Minuten am Stück sein.


    Wüsste mal gerne, wie das zum Beispiel auf so ner Strecke wie Kassel - Hannover - Berlin auf der A7/A2 ist.
    Dreispurig, aber halt immer mal wieder überholende LKW, weshalb auf der dritten Spur dann auch mal langsame PKW unterwegs sind.
    Wie würde sich da der Tesla schlagen, wenn man recht zügig vorankommen will?
    Hängt den dann nach dem fünften Mal bremsen von 200 auf 100 dann der Passat Kombi 1,9tdi ab?


    Natürlich ist dafür kein Elektroauto gebaut.
    Aber wenn wie gesagt mit 700 PS und irgendwelchen Mordsbeschleunigungswerten geworben wird und so getan wird, als wenn man nun umweltfreundlich sportlich fahren kann, wäre es schön, wenn das auch ginge.


    Der Umwelt hilft das Teil wohl sowieso eher wenig und ob man bei dem Preis großartig spart, selbst wenn der Strom häufig umsonst zu haben ist, ist auch fraglich.
    Was bleibt denn dann, wenn er im Alltagsbetrieb nicht die angepriesenen Werte jederzeit auf die Straße bringt?


    Schickes Design?

  • Was bleibt denn dann, wenn er im Alltagsbetrieb nicht die angepriesenen Werte jederzeit auf die Straße bringt?


    Kein einziges Auto kann unbegrenzt unter allen Bedingungen Dauervollgas. Ist halt die Frage, was ist für den normalen Nutzer in Ordnung. Wenn ein VW Golf nach einer Rundkursrunde die Leistung reduziert ist das in Ordnung, bei einem 911er wäre es fatal.


    Sogesehen: wer es schafft einen VW Golf in die Knie zu zwingen, wird das auch beim Tesla schaffen.

  • Geht doch gar nicht um Dauervollgas. 200-220 km/h finde ich jetzt bei freier Strecke ein völlig normales Autobahntempo.


    Wenn dann zwischendurch immer mal wieder auf 100-150 verzögert werden muß, um dann wieder zu beschleunigen, ist das doch Alltag auf jeder Strecke. :confused:
    Wenn es nach Nordschleifenrunden geht, also sagen wir mal so um die 10 Minuten.
    Also jetzt nicht sooo die Entfernung, wenn man die auf der Autobahn mit wechselnden Lastzuständen verbringt.



    Mit einem Golf möchte sich Tesla vermutlich nicht vergleichen lassen. Wobei - da schafft auch der 1,4er von Flensburg bis Kempten Tempo 200...

  • Hallo,
    ich finde man sollte fairerweise auch nicht ganz außer Acht lassen, dass diese Bedingungen hier bei uns weltweit recht einzigartig sind – außer auf dem deutschen Markt stellt sich das Problem für Tesla sonst in keiner Weise.
    Für mich ist dieses "Handicap" daher IMHO leicht verschmerzbar.


    Sebastian

    „Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit ihrer Bewunderer zusammen.“ ― Heiner Geißler

  • aber die 20min sind beim dodge sicherlich auch bei normalen temeperaturen. Ich wollte eigentlich das beispiel der stadtfahrt oder in der kolonne bringen. Was ist wenn die kühlung hier im sommer an ihre grenzen stößt?
    Öltemp wäre auch noch so ein thema.


    edit
    es reicht ja schon ein höherer verschleiß

    2 Mal editiert, zuletzt von =Floi= ()

  • highliner
    Da ist was dran, stimmt.


    Andererseits, wo, hat man denn dann was von der Leistung?


    Für Rennstrecken nicht geregnet, da nur kurzfristig verfügbar, auf deutschen Autobahnen nur kurz verwendbar.
    Was bleibt dann?

  • highliner
    Da ist was dran, stimmt.


    Andererseits, wo, hat man denn dann was von der Leistung?


    Für Rennstrecken nicht geregnet, da nur kurzfristig verfügbar, auf deutschen Autobahnen nur kurz verwendbar.
    Was bleibt dann?


    Ja nun :D Vielleicht sollte man dann hier lieber gleich auf das "Spinnermodell" verzichten, den normalen Tesla nehmen (ist ja mit 5,4s von 0-100 auch kein Kind von Traurigkeit) und sich am fast lautlosen Gleiten und dem gesparten Geld erfreuen ...


    Über die Sinnhaftigkeit von soviel Leistung zu diskutieren ist eh müßig und wird wohl niemals zu einem für alle Seiten befriedigenden Ergebnis führen.



    Sebastian

    „Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit ihrer Bewunderer zusammen.“ ― Heiner Geißler

  • @Vandit
    Ich meinte, was man da mit kurzfristigen 700PS anfangen möchte?
    Auf der Straße darf man nicht, auf Rennstrecken geht nicht.


    highliner
    Den Sinn verstehe ich schon, da habe ich absolutes Verständnis für.
    Aber gerade in der Preisklasse hätte ich die dann auch wirklich gerne.
    Erst recht, wenn es gerne als die umweltfreundliche Möglichkeit dargestellt wird, einen echten Sportwagen zu fahren.


    Den normalen Tesla hatte ich letztens in einem Kreisverkehr vor mir, der ist da recht zügig durch und ich natürlich hinterher.
    Muß zugeben, daß der Abstand bis 100km/h doch recht schnell größer wurde.


    Regelt der auch nach mehreren Sprints runter, oder ist da die Kühlung der Akkus nicht so am Limit?

  • Ist es nicht Sinnfrei ein "Spielzeug" (als vollwertigen Alltagswagen kann ich weder den Tesla noch den I8 sehen) zu kaufen das seine volle Leistung, auch wenn es 700 PS sind, nur kurzfristig bringt um dann runterzuregeln (ist ja fast wie LTE :). Da nehm ich doch lieber einen 3/535i der hat seine 306 PS immer und überall anliegen und klingt dazu nicht wie ein RC Auto.

  • highliner
    Andererseits, wo, hat man denn dann was von der Leistung?


    Für Rennstrecken nicht geregnet, da nur kurzfristig verfügbar, auf deutschen Autobahnen nur kurz verwendbar.
    Was bleibt dann?


    Um möglichst spektakulär von 0 auf 120 km/h beschleunigen zu können. Das kann der Tesla perfekt und genau das ist im wichtigen Heimatmarkt von Tesla auch ein Argument.


    Ich bin den normalen Tesla eine Stunde gefahren und das Auto hat mich fasziniert. Ich könnte es mir tatsächlich vorstellen einen Tesla zu fahren, wenn ich die Möglichkeit hätte diesen nachts aufzuladen. Leider habe ich keine Möglichkeit dazu.


    Zum Thema Autobahn. Deutschland ist da wirklich besonders. Ja, hier kann man über lange Zeit die Leistung eines Fahrzeuges voll abrufen, ob jetzt durch lange Vmax Abschnitte oder immer wieder volles Beschleunigen auf hohen Tempo.
    Das mache ich auch viel und ist in keinster Weise die Ausnahme. Daher kann ich das Argument, "wo kann man die Leistung schon mal nutzen..." nicht verstehen.
    Für die Autoindustrie in Deutschland ist das auch ein sehr wichtiges Verkaufsargument "Tested on German Autobahn". Das ist der einzigste Grund, warum wir noch kein Tempolimit haben.

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "

  • Interessant wäre auch, wie sich der i8 im Vergleich geschlagen hätte.


    Anscheinend die selben Probleme:
    http://www.autobild.de/artikel/bmw-i8-test-5198744.html


    Grüße,



    Sorry, diese Art von Bericht zeigt mir nur einmal mehr, warum diese Postille auch Autoblöd genannt wird :kpatsch: :rolleyes:
    Ich durfte den i8 selber auch schon fahren und kann keinen einzigen der genannten "Mängel" wirklich nachvollziehen. Im Alltag bewegt ist immer genügend Bumms dagewesen um jederzeit einen Heidenspaß zu haben. Und dass der Ein- und Ausstieg jetzt etwas beschwerlicher als bei einem Niederflurlinienbus ist, geschenkt - ein Kurierdienstfahrer wird sich auch ein anderes Fahrzeug suchen :p



    Zu Tesla: scheint so, als ob sich der ein oder andere Hersteller konventioneller Automobile gaaaanz langsam etwas wärmer wird anziehen müssen: Klick!


    Sebastian

    „Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit ihrer Bewunderer zusammen.“ ― Heiner Geißler

  • Micha M3
    Als wenn Du aus meinem Wort jemals hören würdest "Wo kann man die Leistung schon nutzen" :D


    Aber wie oft geht das mit dem Tesla einmal bis über 200 km/h und vielleicht 2-3 mal von 120 bis 200?
    Dann zieht der nächste Reisebus vor die Nase und wenn der weg ist, hat man den lichthupenden Passat Kombi samt Anhängerkupplung im Nacken.


    Nur das meine ich.


    ICH wäre mit dem Tesla, so klasse er auch aussieht, schnell frustriert im Alltagsbetrieb. Vielleicht fehlt mir auch Selbstbewusstsein, aber mich würde es stören, wenn mir auf einmal die Luft ausgeht, nachdem ich vorher so auf den Putz gehauen habe.


    Und da er auch nicht für Rennstrecken geeignet ist, was er sowieso weder rein gewichtsmäßig ist, noch dafür gedacht ist, bleibt das kurzfristige Beschleunigen. Ampelsprint halt. Aber auch möglichst nicht mehrmals.


    Die für 0-100 benötigte Zeit ist zwar nicht schlecht, aber für normale Autos nicht unerreichbar.
    Und die bekommt man günstiger und kann die Zeiten dauerhaft erreichen. Umweltfreundlicher ist es vermutlich auch noch (Gesamtökobilanz inkl Förderung seltener Erden für Akkus und Herstellung sowie Entsorgung dieser)


    Auch die erlaubten maximalen 120km/h auf irgendwelchen Highways oder skandinavischen Autobahnen erzielt man nicht aus dem Stand, sondern hat schon ein gewisses Tempo drauf.


    Sagen wir mal 60 zu Beginn der Auffahrt, also setzt man sich dann zu dem nachfolgenden Corsa A bis 120 km/h um 5 Autolängen ab,oder wie?


    Was halt witzig ist, ist die fehlende Geräuschkulisse und das ruckfreie Beschleunigen. Da gebe ich Dir Recht. Ist im Smart ED ja schon irgendwie cool ;)


    Was natürlich bei Vielfahrern ein Argument wäre, sind die vielen kostenlosen Ladestationen vor allem in den Niederlanden und Belgien (und bei Aldi Süd :D )
    Da würde es sich vielleicht sogar rechnen.


    Aber nicht, um einen rasanten Wagen zu fahren und auch nicht, um der Umwelt einen Gefallen zu tun.


    2 Mal editiert, zuletzt von L'âme ()

  • Dieser 700 PS-TESLA ist gut für den Stammtisch. Unter 4 Sekunden auf 100 Km/h ist beeindruckend - man muss ja nicht sagen wie oft das pro Fahrt geht :crazy:. Und die tumbe Masse hält den Wagen auch für politisch korrekt oder gar umweltfreundlich. Für die ist Strom sauber, denn er kommt ja clean aus der Steckdose. Wieviel Schadstoffe herausgepustet werden, um Strom zu erzeugen und überhaupt den ganzen Karren mit seinen zig Akkumulatoren herzustellen, bedenken doch die Wenigsten. Und um die Entsorgung des ganzen hochgiftigen Elektroschrotts, wenn die Akkus nach vielleicht 8 Jahren den Geist aufgeben, machen die sich bestimmt auch keine Sorgen.

    aber die 20min sind beim dodge sicherlich auch bei normalen temeperaturen. Ich wollte eigentlich das beispiel der stadtfahrt oder in der kolonne bringen. Was ist wenn die kühlung hier im sommer an ihre grenzen stößt?
    Öltemp wäre auch noch so ein thema.

    Ach so, Du meintest den DODGE mit den 20 Minuten. Dass der nicht vollgasfest sei, wurde zumindest bei GRIP nicht erwähnt. Autobahnfest werden sie den wohl schon hinbekommen haben, die Amis laufen gerne on Track heiß. Da muss man dann nachrüsten.

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Lustiger Konfigurator bei Tesla. Irgendwelche fiktiven Spriteinsparungen werden gleich mutig vom Listenpreis abgezogen, während die ziemlich sicher anfallenden Überführungskosten ziemlich klein aufgeführt werden :D


    Gruß
    Stefan

  • Micha M3
    Die für 0-100 benötigte Zeit ist zwar nicht schlecht, aber für normale Autos nicht unerreichbar.
    Und die bekommt man günstiger und kann die Zeiten dauerhaft erreichen. Umweltfreundlicher ist es vermutlich auch noch (Gesamtökobilanz inkl Förderung seltener Erden für Akkus und Herstellung sowie Entsorgung dieser)


    Welche Autos wären das? Mir kommen spontan nur Porsche Panamera Turbo, 911 Turbo und Nissan GTR in den Sinn, okay vielleicht auch noch ein E63S und Konsorten aber günstiger wie ein Tesla?


    Der Tesla ist doch keine Kiste für Baumstreichler, die kaufen sich einen Prius oder ne Carsharingkarte. Dafür ist der Tesla zu schnell und zu nobel ausgestattet verglichen mit den anderen Stromautos. :D

  • ...Und die tumbe Masse hält den Wagen auch für politisch korrekt oder gar umweltfreundlich. Für die ist Strom sauber, denn er kommt ja clean aus der Steckdose. Wieviel Schadstoffe herausgepustet werden, um Strom zu erzeugen und überhaupt den ganzen Karren mit seinen zig Akkumulatoren herzustellen, bedenken doch die Wenigsten...

    Es geht noch schlimmer:
    400g CO2/km mit Toyotas Brennstoffzellenauto :crazy: :kpatsch:

    http://www.heise.de/newsticker…s-ueberhaupt-2252166.html

    Grüße,