Mal was Neues zu Tesla...

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  • Naja wltp werte dienen dem Vergleich…kein e Auto schafft die bei diesen Temperaturen. Der Tesla ist aber für die Verhältnisse und Geschwindigkeit trotzdem effizient, das war ja das Model mit dem kleinen Akku.

  • Schon, trotzdem ist die Diskrepanz zwischen der offiziellen Angabe und dem erreichten Wert schon extrem. Bei meinen beiden BMW ist der Reichweitenunterschied zwischen Sommer und Winter ungefähr 25%.

    Den Verbrauch von rund 23 kWh auf 100 km bei diesen Bedingen (um 0 Grad, Autobahn 120 km/h und 21 Grad Innenraumtemperatur) schaffe ich mit dem i4 (Allrad und über 500PS) auch problemlos.

  • Den Verbrauch von rund 23 kWh auf 100 km bei diesen Bedingen (um 0 Grad, Autobahn 120 km/h und 21 Grad Innenraumtemperatur) schaffe ich mit dem i4 (Allrad und über 500PS) auch problemlos.

    Mit dem Model 3 Long Range würde man wahrscheinlich auch einen ähnlichen Verbrauch schaffen, und das hat ja ebenfalls 500 PS und Allrad. Will damit sagen, beim E-Auto hängt der Verbrauch nicht so sehr von der maximalen Leistung ab wie das beim Verbrenner ist; dafür wirken sich die Randbedingungen wie Temperatur oder auch gefahrene Geschwindigkeit stärker aus als das wohl beim Verbrenner der Fall ist.

    Gruß Mathias (formerly known as Mathias386)


    Für einen Fahrzeugtyp, wie ihn der BMW 7er und seine nationalen wie internationalen Wettbewerber darstellen, sind rund 135 kW (gut 185 PS) angemessen und selbst bei sportlichsten Ansprüchen mehr als ca. 185 kW (rund 250 PS) nicht erforderlich.

    (aus einem BMW-Prospekt von 1980, gefunden bei www.7-forum.com)

  • Das ist eine oft gehörte Annahme bei den Verbrennern, die aber weitgehend unzutreffend ist.


    Der Verbrauch hängt ganz wesentlich vom konkreten Leistungsbedarf ab und recht wenig von der maximalen Leistung des Motors.


    Man schaue sich z.B. einen 520 d xdrive und einen 540 d xdrive an, gleiche Karosserie und gleiche Bereifung angenommen.

    Und fahre damit z.B. mit konstant 130 die gleiche Strecke direkt hintereinander.


    Ich behaupte, dass der Verbrauchsunterschied höchstens 1 Liter / 100 km beträgt, trotz der wesentlich höheren Leistung des großen Motors.


    Grund: beide haben fast den gleichen Leistungsbedarf bei diesem Tempo, etwa 45 bis 50 PS.


    Und dann spielt nur die geringfügig schlechtere Effizienz des größeren Motors eine Rolle, aber das macht nicht allzu viel aus. Übersetzung mal nicht betrachtet.


    Anders sieht es aus, wenn man die Leistung voll abrufen würde (ohne Abriegelung), also Höchstgeschwindigkeit fahren, geschätzt 230 zu ca. 270 - dann würde der große Motor wesentlich mehr Sprit brauchen, weil knapp 200 PS ca. 340 PS gegenüberstehen.


    Aber bei gleichem Fahrwiderstand ist der Unterschied bei Verbrennern sehr gering, eben weil gleicher Fahrwiderstand. Entscheidend für den Fahrwiderstand ist auf der Autobahn die Aerodynamik, auch deshalb ist das Model 3 so sparsam ähnlich dem i4 und ein iX schluckt mehr.


    Wobei Benziner generell etwas mehr verbrauchen als Diesel, klar, und ein Elektroantrieb energetisch betrachtet sehr günstig ist.

  • Kann ich aus der Erfahrung voll unterschreiben (zumindest für BMW/MB)

    Ich habe früher immer gerechnet:

    Durchschnittsverbrauch vom 6-Zylinder ausgehend: Pro 2 Zylinder mehr ca 0,5 l-Mehrverbrauch.

    Und dann noch das Fahrzeuggewicht berücksichtigen.

    Das hat meistens ziemlich genau hingekauen.


    Einzige Ausnahme war der SL65. Der hat grundsätzlich ca 1,5-2 Liter mehr gebraucht als ein ziemlich gleichschwerer SL600 mit gleicher Zylinderzahl und gleicher Automatik.

  • Man schaue sich z.B. einen 520 d xdrive und einen 540 d xdrive an, gleiche Karosserie und gleiche Bereifung angenommen.

    Und fahre damit z.B. mit konstant 130 die gleiche Strecke direkt hintereinander.


    Ich behaupte, dass der Verbrauchsunterschied höchstens 1 Liter / 100 km beträgt, trotz der wesentlich höheren Leistung des großen Motors.

    Stimmt schon, wirklich deutlich erhöhter Verbrauch kommt auch beim Verbrenner erst dann zustande wenn man die Mehrleistung auch wirklich nutzt. Wobei 1 Liter in dem Fall 520d/540d auch schon irgendwas in der Größenordnung 15% ausmachen dürfte; beim Model 3 ist der Unterschied zwischen dem mit ca 300 PS und dem mit 500 PS in der Werksangabe nur ca 5%...


    Wobei es ja auch bei den E-Autos merkliche Unterschiede in der Effizienz gibt, nur ist da nicht in erster Linie die maximale Leistung das entscheidende sondern auch wie gut der Aufbau der ganzen Leistungselektronik ist...

    Gruß Mathias (formerly known as Mathias386)


    Für einen Fahrzeugtyp, wie ihn der BMW 7er und seine nationalen wie internationalen Wettbewerber darstellen, sind rund 135 kW (gut 185 PS) angemessen und selbst bei sportlichsten Ansprüchen mehr als ca. 185 kW (rund 250 PS) nicht erforderlich.

    (aus einem BMW-Prospekt von 1980, gefunden bei www.7-forum.com)

  • Wobei es ja auch bei den E-Autos merkliche Unterschiede in der Effizienz gibt, nur ist da nicht in erster Linie die maximale Leistung das entscheidende sondern auch wie gut der Aufbau der ganzen Leistungselektronik ist...


    Ich finde die elektrischen Einsitzer interessant. Die haben durch das geringe Gewicht auch einen geringen Energiebedarf.

    Vom Renault Twizy Cargo hab ich immer geschwärmt, war mir aber zu teuer.

    Sollte es Realität werden bin ich schon gespannt auf den Preis bzw Abo Preis vom Renault Bento.

    Wäre für mich das einzig vorstellbare elektrisch betriebene Fahrzeug.


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