Mal was Neues zu Tesla...

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  • Ah, und wenn ich das Auto nicht abschließe und er mir eine Rolex reinwirft, muss ich die auch zahlen? I

    Nö. Die kannste ja beim Fundbüro abgeben, was bei 20 Kwh Strom oder auch 35 Liter Super+ etwas schwierig ist.

  • Der Geschädigte müsste ja auch erst noch beweisen dass er das Ladekabel nicht selbst reingesteckt hat 🤔

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Ich denke, für einen formalen Kaufvertrag muss schon irgendeine Art Willenserklärung vorliegen.

    Sein Auto an der Ladesäule geparkt zu haben könnte man als Willenserklärung deuten, finde ich. Parken darf man da ja nicht. Und das ein E-Autofahrer behaupten kann er wisse nicht wie das grundsätzlich so an einer Ladesäule funktioniert finde ich weit hergeholt.


    Dann kommt noch hinzu das die App den Fahrzeugbesitzer ja unverzüglich über den Beginn des Ladevorgangs informiert. Dies könnte man als kaufmännische Bestätigungsschreiben interpretieren. Hierbei handelt es sich um ein Schreiben eines Kaufmannes an einen anderen Kaufmann (nach einer Minderansicht reicht es schon, dass der Empfänger kaufmannsähnlich auftritt) in welchem zur Beweissicherung der Inhalt eines angeblich geschlossenen Vertrages wiedergegeben wird. Widerspricht in einem solchen Fall der Empfänger diesem Schreiben nicht unverzüglich, so ist anerkannt, dass der Vertrag mit dem Inhalt des Bestätigungsschreiben geschlossen wurde.


    Ergo: Wenn der Fahrzeugbesitzer nicht innerhalb einer zumutbaren Zeit (10min?) angeflitzt kommt um auszustöpseln, wäre der Vertrag gültig.


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Wegen sowas wird keiner klagen, aber wer behauptet, ich hätte was bei ihm gekauft, muss mir das im Zweifel beweisen.


    Mich wundert wirklich, dass man sich an der Tesla Säule nicht irgendwie autorisieren muss. Wem das Auto gehört, der zahlt offenbar. Ladeklappe ist offen, es muss offenbar kein Handy und keine Karte in der Nähe sein.


    Gruß

    Stefan

  • Musst du nicht, das ist das eigentlich geniale. Die Säule muss mit keinem backend kommunizieren…was manchmal nicht geht. Das macht alles das Auto, bzw dessen online Verbindung. Ein weiterer Vorteil ist, dass nur der Strom berechnet wird, den das Auto wirklich aufnimmt…man zahlt keine ladeverluste. Soweit mir bekannt ist, ist bei abgeschlossenem Auto nicht möglich, die Ladebuchse zu öffnen beim Tesla.

  • Ob das rechtlich wirklich einwandfrei ist - anderes Thema, aber vermutlich werden einige diesen Mist nicht mehr bauen.

    Oder aktivieren spätestens nach dem ersten Fall Push up auf dem Handy / Smartwatch und deaktivieren den Ladevorgang übers Smartphone, gehen zum Auto und ziehen den Stecker ab. Ich frag mich eher welche SC so stehen das sie alternative Parkplätze sind. Die sind doch eher in der Pampa.

  • Kurios. Der Halter bzw. Fahrer kauft also Strom gegen seinen Willen. Müsste der Fahrer nicht irgendwie beim Kauf des Stroms aktiv werden, damit ein Vertrag zustande kommt? Irgendeinen Code eingeben oder eine Karte zücken?

    Je nach Modell, egal ob Tesla oder auch nicht, hinterlegst Du Deine Ladekarte im Bordcomputer und fertig. Plug & Charge. Aussteigen, einstecken, weggehen, lädt. Das Auto ansich ist die Verifizierung.

    All das sollte uns aber nicht davon abhalten, daran zu denken, dass Australien 48 Millionen Kängurus hat und Uruguay nur 3.457.380 Einwohner. Das bedeutet, wenn die Kängurus irgendwann entscheiden würden, Uruguay anzugreifen, dass jeder Uruguayer im Schnitt 14 Kängurus bekämpfen müsste. Und sollten die Kängurus siegen, heißt das Land Känguruguay.

  • Das bezweifle ich stark. Laut BGB kommt ein Vertrag durch Angebot und Annahme des Angebots zustande. An der Tankstelle gibt es denn Sonderfall, z.B. im vergleich zum Supermarkt, dass da die Preisauszeichnung schon das Angebot ist, im Supermarkt ist die Auszeichnung nur die Aufforderung zur Abgabe eines Angebots. Da Betanken ist an der Tankstelle die Annahme des Angebots.


    Wenn Dir der Betreiber also das Auto ungefragt betankt, dann hat er selbst das Angebot abgegeben und angenommen. Ein Betrag mit Dir kommt in diesem fall nicht zustande.


    Im Fall des Teslas (mal abgesehen von den praktischen Fragen den Verursacher festzustellen) hat derjenige das Angebot angenommen, der den Ladestecker eingesteckt hat, auch beim Benziner muss ich zahlen wenn ich fremde Autos betanke. Also wird der wohl für die Kosten aufkommen müssen.

  • Oder aktivieren spätestens nach dem ersten Fall Push up auf dem Handy / Smartwatch und deaktivieren den Ladevorgang übers Smartphone, gehen zum Auto und ziehen den Stecker ab. Ich frag mich eher welche SC so stehen das sie alternative Parkplätze sind. Die sind doch eher in der Pampa.

    dann ist ja das Ziel schon mal erreicht, der Schnorrer muss seinen A...... mal bewegen und merkt eventuell, dass er Mist baut, im besten Fall wartet dann derjenige, welcher eingesteckt hat und bedenkt ihn noch mit ein paar Wattebäuschchen oder Watschn ......

    Aus Fehlern lernt man. Heute habe ich viel gelernt!

  • Mich wundert wirklich, dass man sich an der Tesla Säule nicht irgendwie autorisieren muss. Wem das Auto gehört, der zahlt offenbar. Ladeklappe ist offen, es muss offenbar kein Handy und keine Karte in der Nähe sein.

    Voraussetzung dafür ist dass man eine Kreditkarte im Account hinterlegt hat. Nach meinem laienhaften juristischen Verständnis könnte man dies vermutlich als Vertragsschluss sehen, also dass man durch das Hinterlegen der KK zustimmt dass alle Ladevorgänge die dieses Fahrzeug an den Superchargern vornimmt, über die KK abgerechnet werden.


    Was mich etwas wundert ist dass man die Ladeklappe bei verschlossenem Fahrzeug öffnen können soll. Vielleicht ist das auch nur bei den Superchargern so, dort ist am Ladestecker eine Taste mit der man die Ladeklappe öffnen kann. Muss ich morgen gleich mal ausprobieren...

    Gruß Mathias (formerly known as Mathias386)


    Für einen Fahrzeugtyp, wie ihn der BMW 7er und seine nationalen wie internationalen Wettbewerber darstellen, sind rund 135 kW (gut 185 PS) angemessen und selbst bei sportlichsten Ansprüchen mehr als ca. 185 kW (rund 250 PS) nicht erforderlich.

    (aus einem BMW-Prospekt von 1980, gefunden bei www.7-forum.com)

  • Der Geschädigte müsste ja auch erst noch beweisen dass er das Ladekabel nicht selbst reingesteckt hat 🤔

    Und selbst wenn er das kann, muss er sich dann direkt fragen lassen warum er es nicht angeschlossen hat, meines Wissens ist dort das Parken ja nur zum Laden erlaubt :crazy:

    Gruß Mathias (formerly known as Mathias386)


    Für einen Fahrzeugtyp, wie ihn der BMW 7er und seine nationalen wie internationalen Wettbewerber darstellen, sind rund 135 kW (gut 185 PS) angemessen und selbst bei sportlichsten Ansprüchen mehr als ca. 185 kW (rund 250 PS) nicht erforderlich.

    (aus einem BMW-Prospekt von 1980, gefunden bei www.7-forum.com)

  • Voraussetzung dafür ist dass man eine Kreditkarte im Account hinterlegt hat. Nach meinem laienhaften juristischen Verständnis könnte man dies vermutlich als Vertragsschluss sehen, also dass man durch das Hinterlegen der KK zustimmt dass alle Ladevorgänge die dieses Fahrzeug an den Superchargern vornimmt, über die KK abgerechnet werden.


    Ich habe bei Amazon auch meine KK hinterlegt, trotzdem werde ich sicher nicht alles zahlen, was die mir schicken, wenn ich es nicht bestellt habe.



    Und selbst wenn er das kann, muss er sich dann direkt fragen lassen warum er es nicht angeschlossen hat, meines Wissens ist dort das Parken ja nur zum Laden erlaubt :crazy:


    Was sagt denn der Vertrag mit Tesla dazu? Im Gegensatz zum Fahrer anderer Marken hat ein Teslaeigentümer ja vermutlich wenigstens einen Vertrag mit dem Betreiber.

  • Im Gegensatz zum Fahrer anderer Marken hat ein Teslaeigentümer ja vermutlich wenigstens einen Vertrag mit dem Betreiber.

    :idee:

    Oder Tesla macht einfach und (fast) alle sind's zufrieden?!

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • In der Praxis dürfte Tesla wie viele andere Konzerne das eigene Recht durchsetzen. Klar kann man sich um die Zwangsbetankung streiten, aber dann fliegt man halt bei denen raus.


    Gruß

    Stefan

  • Zuzutrauen wäre es ihnen. Aber Geld zahlen würde ich auf der Basis sicher nicht.

    Du würdest Dir vermutlich auch das sonstige Gebaren, das Tesla ansonsten (oft) an den Tag legt nicht gefallen lassen - Du bist halt kein Jünger! ;)

    Grüße
    shneapfla
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    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Das Kernproblem bei dem aktuellen Thema ist ja eigentlich, dass ein Armleuchter den Ladeplatz blockiert um gratis zu parken.

    Wegen dieses Armleuchters können andere nicht laden und kommen nicht weiter. Also hört auf mit irgendwelchen Vertragsdetails. Um solche Armleuchter zu vertreiben, wäre mir auch fast jedes Mittel recht. Bei einem alten Verbrenner konnte man früher einfach eine Kartoffel in den Auspuff stopfen und der war immobil, was aber in diesem Fall eher kontraproduktiv wäre.

    Aus Fehlern lernt man. Heute habe ich viel gelernt!

  • Ich habe bei Amazon auch meine KK hinterlegt, trotzdem werde ich sicher nicht alles zahlen, was die mir schicken, wenn ich es nicht bestellt habe.

    Stimmt soweit, wobei der vergleichbare Fall ja wäre, wenn jemand Drittes ohne Dein Einverständnis mit Deinem Account bestellt. Ich weiß nicht ob und wie das bei Amazon geregelt ist; könnte mir vorstellen dass sie sich darauf berufen dass man seine Zugangsdaten geheimhalten soll... Ob tatsächlich ein gültiger Vertrag zustandekommen kann auch ohne dass man eine Willenserklärung abgibt, keine Ahnung, wäre interessant zu wissen...


    Was ich bei meinem vorigen Posting als Vergleich im Sinn hatte war das Telefon, wo ja auch alles was über einen Anschluss bzw SIM-Karte vertelefoniert wird beim jeweiligen Inhaber landet, egal ob er selbst telefoniert hat oder jemand anderes.


    Was sagt denn der Vertrag mit Tesla dazu? Im Gegensatz zum Fahrer anderer Marken hat ein Teslaeigentümer ja vermutlich wenigstens einen Vertrag mit dem Betreiber

    Gute Frage, hatte jetzt garnicht daran gedacht dass das im Nutzungsvertrag stehen könnte; ich war davon ausgegangen dass das wenn dann auf einem Schild am Parkplatz steht... Ich schau morgen mal nach, bin da zufällig eh beim Supercharger ;)

    Gruß Mathias (formerly known as Mathias386)


    Für einen Fahrzeugtyp, wie ihn der BMW 7er und seine nationalen wie internationalen Wettbewerber darstellen, sind rund 135 kW (gut 185 PS) angemessen und selbst bei sportlichsten Ansprüchen mehr als ca. 185 kW (rund 250 PS) nicht erforderlich.

    (aus einem BMW-Prospekt von 1980, gefunden bei www.7-forum.com)

  • Das Kernproblem bei dem aktuellen Thema ist ja eigentlich, dass ein Armleuchter den Ladeplatz blockiert um gratis zu parken.

    Wegen dieses Armleuchters können andere nicht laden und kommen nicht weiter. Also hört auf mit irgendwelchen Vertragsdetails. Um solche Armleuchter zu vertreiben, wäre mir auch fast jedes Mittel recht. Bei einem alten Verbrenner konnte man früher einfach eine Kartoffel in den Auspuff stopfen und der war immobil, was aber in diesem Fall eher kontraproduktiv wäre.

    Eben. Und da liegt vermutlich auch die Lösung begraben. Ich gehe mal schwer davon aus, dass man nicht einfach als Ladenetzbetreiber irgendwo eine Säule hinstellen und die Fläche davor blau anmalen darf. Sprich dafür bezahlt man in aller Regel Miete, Gebühren oder ähnliches. Dafür erwirbt man eben das Recht dort seinem Geschäft nachzugehen. Und da kann man durchaus als Betreiber von einer Besitzstörung durch den unberechtigten Parker sprechen. Evtl. ist es da sinnvoller im Streitfalle das Laden des eigenen Autos zu zahlen (von dem man immerhin nen vollen Akku hat), als womöglich Schadensersatz für entgangene Ladungen durch andere Kunden. Vielleicht erhellen uns aber auch die NUB der Ladestationen, aus denen kann man durchaus ableiten, dass man dort nur zum Laden stehen darf. Naja... und für den durchschnittlichen nichtasozialen Menschen ergibt sich das eigentlich auch aus dem gesunden Menschenverstand und Moralempfinden. Gibt ja auch genug Verbrenner die dort "nur kurz" parken.



    Blockiergebühr. Aus Rücksicht anderen Supercharger-Nutzern gegenüber möchten wir Sie bitten, Ihr Fahrzeug sofort nach dem Ladevorgang von der Ladesäule zu entfernen. Anderenfalls erheben wir von Ihnen eine Blockiergebühr für die Zeit, die Ihr Fahrzeug nach dem Laden den Ladeplatz blockiert. Wir erlassen Ihnen diese Blockiergebühr jedoch, falls Sie das Fahrzeug innerhalb von fünf Minuten nach Ende des Ladevorgangs entfernen. Diese Blockiergebühr wird nicht erhoben, falls nur weniger als die Hälfte der Ladeplätze belegt sind. Diese Blockiergebühr gilt für alle Fahrzeuge ungeachtet davon, wann das Fahrzeug gekauft wurde. Um Blockiergebühren zu vermeiden, sollten Sie Ihr Fahrzeug während der Nutzung eines Superchargers überwachen. Dazu empfiehlt sich die Tesla Mobile App, mit der Sie den Status des Ladevorgangs Ihres Fahrzeugs verfolgen können.


    Mich wundert allerdings auch, dass der Deckel einfach so aufgehen soll. Wobei in dem Artikel ja nichts von Europa stand, sondern USA und China. ;) Evtl. gibt es da andere Einstellungen oder Vorschriften für die Fahrzeuge.

    All das sollte uns aber nicht davon abhalten, daran zu denken, dass Australien 48 Millionen Kängurus hat und Uruguay nur 3.457.380 Einwohner. Das bedeutet, wenn die Kängurus irgendwann entscheiden würden, Uruguay anzugreifen, dass jeder Uruguayer im Schnitt 14 Kängurus bekämpfen müsste. Und sollten die Kängurus siegen, heißt das Land Känguruguay.