Mal was Neues zu Tesla...

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  • Das Model S ist natürlich kein Vertreterauto, da
    1. zu teuer


    Man sieht aber nur in den seltensten Fällen die Vertreter in einem Dacia rumfahren.



    2. zu langsam (bei 200 ist Schluss)


    Wie geil!! 200 reichen nicht??
    Ich bin mir sicher dass in den Labors rund um den Erdball irgendeiner am Warp-Antrieb arbeitet. Das heisst es besteht Hoffnung dass die Vertreter irgendwann mal halbwegs vernünftig voran kommen können.




    Mit einem 5er Diesel (keine Ahnung, warum der Model S mit einem M5 etc. vergleichen wird) schafft man für 30.000€ ca. 220tkm (Treibstoffkosten). Also insofern ungefähr Gleichstand. Nur der 5er ist dann beim Verkauf als dreijähriger Leasingrückläufer noch was Wert. Den Tesla kauft keiner mit fertigem Akku, den kannst Du dann in die Wertstoffsammlung geben...


    Die Zeit wird es zeigen. Ich bin mir nicht sicher ob die Gesamtrechnung so deutlich für ein Nicht Elktrofahrzeug ausfallen würde.
    Ich persönlich bin mir sicher dass die Energiepreise in Zukunft nicht sinken werden, die Akkumulatorpreise schon. Ich denke dass die Rechnung immer mehr in Richtung E-Auto geht.

    Gruß Udo

    ______________________________________
    Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen, und wer sie aufzuheben versteht, hat ein Vermögen.

  • Ich denke dass die Rechnung immer mehr in Richtung E-Auto geht.


    Sobald die E-Autos auf einen nennenswerten Anteil kommen wird der Staat was vom Kuchen abhaben wollen. Und geringere nachfrage nach fossilen Brennstoffen könnte die Preissteigerung bremsen. Bleibt abzuwarten was zukünftig für welchen Einsatzzweck am attraktivsten ist.


    Viele Grüße
    Michael

  • keine Ahnung, warum der Model S mit einem M5 etc. vergleichen wird


    Na, dann setz Dich mal rein und drück aufs "Gaspedal" - dann wirst Du sehen dass man ihn tatsächlich mit dem M5 vergleichen kann...:D


    M.M.n. sind wir derzeit in einer Umbruch (und Umdenk-) phase. Wir wissen dass wir mit Ressourcen zu verschwenderisch umgehen, dass aber Alternativen so richtig nicht zur Verfügung stehen oder zumindest keinen echten Ersatz für das Gewohnte in unserem Lebensumfeld darstellen.


    Das prinzipielle Problem ist doch dass wir zwar mittlerweile in der Lage sind umweltfreundlichere Energie herzustellen die aber großtechnisch nicht einsetzbar ist - wegen des Speicherproblems.


    Deswegen sind E-Autos nur partieller Ersatz für ein konventionelles Fahrzeug, mancher kann es gut einsetzen weil er/sie sich meist nur in einem Radius von<50km bewegt, ich z.B. bin meist auf der Langstrecke unterwegs und brauch auf ein E-Auto erstmal keinen Gedanken verschwenden...


    Aber die Beschleunigung ist schon extrem beeindruckend - selbst beim Fiat 500 Elektro

    :top:

    .


    Schönes Wochenende
    WRL


    Edit: Leider sind wir in D kaum in der Lage über die Umwelt- und Energieproblematik ohne selbstaufgesetzte Scheuklappen zu diskutieren, denn es ist leider ein "Fühlthema" geworden - so sass in der vor ein paar Jahren eingesetzten Enquetekommission z.B. kein einziger Techniker drin, dafür aber Kirchen und Philosophen...

    “Entwicklungshilfe nimmt das Geld der Armen in den reichen Ländern und gibt es den Reichen in den armen Ländern.” (Achmed Mohamed Saleh, Journalist aus Tansania)

    Einmal editiert, zuletzt von WRL ()

  • Ich habe mich gerade mal auf der Tesla Website umgesehen. Beim Tesla S gibt es auf die Batterie 8 Jahre / 200.000 km Garantie, den 85 kWh Akku ohne km-Begrenzung.


    Ja, aber man sollte mal das Kleingedruckte dazu lesen.


    Der Kapazitätsverlust der Batterie ist ausdrücklich nicht enthalten. Und wenn die Batterie einen Defekt hat, wird sie durch eine ersetzt, die die Kapazität der alten Batterie vor dem Defekt hat.


    Gruß
    Stefan

  • Ja, aber man sollte mal das Kleingedruckte dazu lesen.

    Der Kapazitätsverlust der Batterie ist ausdrücklich nicht enthalten. Und wenn die Batterie einen Defekt hat, wird sie durch eine ersetzt, die die Kapazität der alten Batterie vor dem Defekt hat.

    Gruß
    Stefan



    Es empfiehl sich immer das Kleingedruckte zu lesen.

    Das sieht bei Tesla meiner Meinung nach auch nicht anders aus wie bei den Garantien der hersteller "normaler" Autos.
    Keiner wird dir einen 100.000km alten Verbrennungs-Motor durch einen neuen ersetzen ohne den Wert alt/neu gegenzurechnen.
    Ich persönlich würde mir sofort so ein Teil zulegen wenn ich das nötige Kleingeld hätte.

    Bei allem Für und wieder muss man Tesla eines hoch anrechnen. Die lassen nicht locker und bringen die Technik nach vorne. Ich bin mir nicht sicher ob andere Hersteller jetzt schon da wären wo sie sind wenn es jemanden wie Tesla nicht gäbe.

    Der Tesla S bewegt sich nun mal im Luxus-Segment. Diejenigen die sich so was leisten können die können auch mal ein paar Euros mehr für ein Akku verschmerzen.

    Gruß Udo

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  • Auch um hier keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen, ich bin kein glühender Verfechter der E-Mobilität. Ich halte auch nach wie vor Wasserstoff als alternatives Konzept für interessanter und die E-Autos in der derzeitigen Ausprägung eher als Option für den Kurzstreckenverkehr.

    Trotzdem finde ich es durchaus mehr als respektabel, was Tesla hier auf die Straße stellt, mit allen Beschränkungen, die vom Stand der Entwicklung derzeit vorgegeben werden.

    Eine gesunde Verdorbenheit ist besser als eine verdorbene Gesundheit.

  • Hallo,

    ...
    Die Zeit wird es zeigen. Ich bin mir nicht sicher ob die Gesamtrechnung so deutlich für ein Nicht Elktrofahrzeug ausfallen würde.
    Ich persönlich bin mir sicher dass die Energiepreise in Zukunft nicht sinken werden, die Akkumulatorpreise schon. Ich denke dass die Rechnung immer mehr in Richtung E-Auto geht.

    http://www.firmenauto.de/rohst…44478.html?dontRedirect=1

    Zitat

    Zum Bau von Hybrid- und E-Autos benötigt die Industrie Rohstoffe aus Seltenen Erden. Die werden immer knapper, was letztendlich auf den Preis der Autos durchschlägt.

    Grüße,


  • Keiner wird dir einen 100.000km alten Verbrennungs-Motor durch einen neuen ersetzen ohne den Wert alt/neu gegenzurechnen.


    Kann man schlecht vergleichen. Bei manchen Marken kann man die Garantie über 100.000km hinaus verlängern. Und ein Auto mit Verbrennungsmotor unterliegt keinem konstanten Verlust an Reichweite.


    Ich wollte aber eigentlich gar nichts anderes ausdrücken als da steht. Die Aussage "Beim Tesla S gibt es auf die Batterie 8 Jahre / 200.000 km Garantie" ist eben nur die halbe Wahrheit.


    Gruß
    Stefan

  • Kann man schlecht vergleichen. Bei manchen Marken kann man die Garantie über 100.000km hinaus verlängern. Und ein Auto mit Verbrennungsmotor unterliegt keinem konstanten Verlust an Reichweite.



    Ich weiss schon. Zu meinen BMW Zeiten hatte ich schon mal eine diese über 100.000km verlängerten Garantie in Anspruch genommen. Die erste Verwunderung über die Einschränkungen seitens BMW hatten sich dann aber gelegt als ich nachträglich das Kleinstgedruckte gelesen hatte.

    Die Summe die ich erstattet bekam war weit weit weg von dem was ich mir erhofft hatte als ich die Garantie abgeschlossen hatte.
    Wäre aber durchaus vorher erkennbar gewesen wenn ich alles Kleingedruckte gelesen hätte.



    Ich wollte aber eigentlich gar nichts anderes ausdrücken als da steht. Die Aussage "Beim Tesla S gibt es auf die Batterie 8 Jahre / 200.000 km Garantie" ist eben nur die halbe Wahrheit.

    Gruß
    Stefan




    Da bin ich wieder bei dir. Man sollte aber nicht unerwähnt lassen dass die "ganze Wahrheit" bei Tesla nachzulesen ist. Der Spruch mit der halben Wahrheit bezieht sich demenstprechend nicht auf den Hersteller.



    Und zum Thema "seltene Erden". Ich kann hier massenhaft Links einstellen wo man sieht wo die überall eingesetzt werden. Und der Einsatz beschränkt sich bei weitem nicht nur auf die E-Fahrzeuge. Und kein Produzent egal was er produziert wird sich gerne in die Abhängigkeit von so was begeben. Genau so wie die "Verbrenner"-Industrie nach der Ölkrise begonnen hat sich mal Gedanken um die Verbräuche ihrer Produkte zu machen, genau so werden sich sicher jetzt schon ettliche den Kopf zerbrechen wie man sich weniger abhängig von den seltenen Erden machen kann, schon alleine der Kosten wegen.

    Gruß Udo

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    Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen, und wer sie aufzuheben versteht, hat ein Vermögen.

    2 Mal editiert, zuletzt von el-master ()

  • Ich weiss schon. Zu meinen BMW Zeiten hatte ich schon mal eine diese über 100.000km verlängerten Garantie in Anspruch genommen. Die erste Verwunderung über die Einschränkungen seitens BMW hatten sich dann aber gelegt als ich nachträglich das Kleinstgedruckte gelesen hatte.

    Die Summe die ich erstattet bekam war weit weit weg von dem was ich mir erhofft hatte als ich die Garantie abgeschlossen hatte.
    Wäre aber durchaus vorher erkennbar gewesen wenn ich alles Kleingedruckte gelesen hätte.


    BMW ist für sowas auch die falsche Marke.


    Der Spruch mit der halben Wahrheit bezieht sich demenstprechend nicht auf den Hersteller.


    Das habe ich auch nicht gesagt

    ;)


    Gruß
    Stefan

  • BMW ist für sowas auch die falsche Marke.


    Gruß
    Stefan



    Ist mir schon klar dass es bei gewissen Premium-Produkten etwas anders (besser) gehandhabt wird. Ich glaube allerdings nicht dass das Geld dass du dafür nicht mehr in die Hand nehmen musst aus der Privatschatulle des Werkstattmeisters kommt.
    Die Vermutung liegt nahe dass du das Geld durchaus in die hand nehmen musstest, nur eben zu einem deutlich früheren Zeitpunkt.

    Fakt ist. Niemand wird dir aus reiner Nächstenliebe das Geld für irgendwelche Verschleissteile hinterherwerfen. Im Endeffekt wird immer der Endverbraucher dafür zahlen.

    Gruß Udo

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  • Hallo,

    ...
    Und zum Thema "seltene Erden". Ich kann hier massenhaft Links einstellen wo man sieht wo die überall eingesetzt werden. Und der Einsatz beschränkt sich bei weitem nicht nur auf die E-Fahrzeuge. Und kein Produzent egal was er produziert wird sich gerne in die Abhängigkeit von so was begeben. Genau so wie die "Verbrenner"-Industrie nach der Ölkrise begonnen hat sich mal Gedanken um die Verbräuche ihrer Produkte zu machen, genau so werden sich sicher jetzt schon ettliche den Kopf zerbrechen wie man sich weniger abhängig von den seltenen Erden machen kann, schon alleine der Kosten wegen.

    dass die Seltenen Erden noch für weitere Erzeugnisse benötigt werden, macht die Situation nicht besser :p.
    Alleine, dass zu Beginn schon feststeht, dass das Vorkommen nicht ausreichen wird, disqualifiziert die Antriebsmethode komplett.
    Als der Verbrennungsmotor in die Pferdekutschen Einzug gehalten hat, schien der Vorrat an Erdöl unermesslich - und er wird auch nochmal mehr als hundert Jahre halten ;).
    Die Seltenen Erden werden jetzt schon teurer - und bis jetzt fährt quasi niemand elektrisch

    :rolleyes:

    .


    Grüße,


  • Alleine, dass zu Beginn schon feststeht, dass das Vorkommen nicht ausreichen wird, disqualifiziert die Antriebsmethode komplett.
    Die Seltenen Erden werden jetzt schon teurer - und bis jetzt fährt quasi niemand elektrisch

    :rolleyes:

    .

    Grüße,



    Ich bin hier in der Industrie unter anderem auch für die Antriebstechnik zuständig.
    In meinen Bereich fallen roundabout 1500 elektrische Antriebe. Davon sind mindestens 80 % Drehzahlgeregelt-oder gesteuert. Die Frequenzumrichter die da verwendet werden nehmen die Versorgungsspannung, bilden daraus eine Gleichspannung >500V. Aus dieser Gleichspannung, unter Fachleuten auch Zwischenkreis genannt, wird dann die Wechselspannung erzeugt deren Werte alle beeinflusst werden können. Spannung, Frequenz, Strom etc. Alles geht.
    Bis auf die gleichgerichtete Versorgungsspannung funktioniert das beim Tesla genau gleich. Und die Technik existiert seit bald 30 Jahren und funktioniert sehr zuverlässig. Schon deshalb ist mir die Tesla Technik sympathischer als die des i3, aber das ist ein anderes Thema.

    Diese Antriebe arbeiten effektiv und zuverlässig und in keinem Einzigen sind seltene Erden verbaut. Nicht mal in den neuen Motorgeneratoren die auf Effektivität getrimmt sind.
    Die seltenen Erden werden gebraucht um auch noch das letzte Quäntchen aus dem Antrieb zu holen und ihn noch effizienter zu machen.

    Zur Abnsteuerung des Motors wird der Tesla seltene Erden brauchen, aber vermutlich auch nicht mehr wie die Steuerung fürein Verbrennungsmotor.
    Der Tesla wurde gebaut um zu zeigen was geht. Deshalb ist man da in Richtung Highend gegangen.
    Wenn man dem die seltenen Erden wegnimmt bleibt er in etwa zum gleichen zeitpunkt stehen wie jedes andere herkömmliche Auto!

    Gruß Udo

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  • Fakt ist. Niemand wird dir aus reiner Nächstenliebe das Geld für irgendwelche Verschleissteile hinterherwerfen. Im Endeffekt wird immer der Endverbraucher dafür zahlen.


    Ganz genau. Aber bei einem Elektroauto sind das halt ganz andere Teile als bei einem Verbrenner. Mit einem Verbrenner fährt man normalerweise einige 100.000 km, ohne am Motor groß was machen zu müssen.


    Bei einem Elektroauto muss man kein Pech haben, um relativ schnell mit deutlich schwächeren Akkus dazustehen. Das ist zwangsläufig.


    Deshalb kann man bei einem Verbrenner den Motor als Hersteller in die Garantie einbeziehen. Z.B. bis 200.000 km bei Porsche. Bis dahin werden x Prozent der Motoren ausgefallen sein. Das legt man auf die Masse um und schon passt es.


    Bei Elektroautos werden nach 200.000 km 100% der Akkus ihre Kapazität nicht mehr haben. Das ist kein Risiko, sondern Verschleiß. Und daher nicht umzulegen.


    Ich will hier nicht pro oder contra Elektro argumentieren. Aber es muss einem klar sein, dass man z.B. 20 Cent pro km als realitische Größe für den Akkuverschleiß einplanen kann. Je nachdem, mit welcher Restreichweite man leben kann. Und ob man im Winter eine Heizung will. Oder laut Musik hören will

    :D


    Gruß
    Stefan

  • Hallo,

    ...
    Diese Antriebe arbeiten effektiv und zuverlässig und in keinem Einzigen sind seltene Erden verbaut. Nicht mal in den neuen Motorgeneratoren die auf Effektivität getrimmt sind.
    Die seltenen Erden werden gebraucht um auch noch das letzte Quäntchen aus dem Antrieb zu holen und ihn noch effizienter zu machen.


    Zur Abnsteuerung des Motors wird der Tesla seltene Erden brauchen, aber vermutlich auch nicht mehr wie die Steuerung fürein Verbrennungsmotor.
    Der Tesla wurde gebaut um zu zeigen was geht. Deshalb ist man da in Richtung Highend gegangen.
    Wenn man dem die seltenen Erden wegnimmt bleibt er in etwa zum gleichen zeitpunkt stehen wie jedes andere herkömmliche Auto!

    Öhm, was ist mit dem Akku???

    Grüße,

  • Hallo,Öhm, was ist mit dem Akku???

    Grüße,



    Sorry dass ich es nicht eplizit erwähnt habe. Das ist das was ich mit Highend meinte.
    Man könnte einen Standard-Akku nehmen ohne die seltenen Erden. Das wäre dann eben nicht so leistungsfähig wie das mit.
    Das meine ich damit. Man kommt auch ohne seltene Erden weit, nur für Höchstleistungen reichts nicht. Ist vermutlich aber überall so, nicht nur beim E-Auto.


    Und Stevie du hast Recht. Der Akkuverschleiss muss natürlich mit in die betriebskosten eingerechnet werden. Bei meinem Pedelec halte ich es so dass ich jedes Mal wenn ich lade 50 Cent ins Schweinderl werfe. Da habe ich dann wenn das Akku durch ist das Geld fürs neue bereitliegen.


    Und zum Thema Haltbarkeit der Antriebstechnik kann ich dir versichern dass wir hier Antriebe haben die Laufzeiten haben die kein Ottomotor auch nur annähernd erreicht. Und das nicht nur ohne "groß was drann zu machen" sondern das ist ohne das irgendwas drann gemacht wird.

    Antriebstechnisch hätte ich absolut keine Bedenken mich in die Hände eines E-Autos zu begeben. Das Problem sind wie schon mehrfach erwähnt die Akkus mit all ihren Problemen.

    Gruß Udo

    ______________________________________
    Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen, und wer sie aufzuheben versteht, hat ein Vermögen.


  • Diese Antriebe arbeiten effektiv und zuverlässig und in keinem Einzigen sind seltene Erden verbaut.


    Um den Antrieb geht's eigentlich auch weniger. Eher um den Akku. Und dort sind sehr wohl seltene Erden drin.


    Zitat aus Wikipedia zum Roadster:


    Zitat

    Der Energiespeicher besteht aus 6831 Zellen handelsüblicher Lithium-Ionen-Akkus für Laptops. Die Batterie speichert 56 kWh[4] (ca. 20 % gehen beim Laden verloren, daher werden etwa 70 kWh für eine Aufladung benötigt),[5] die mit einer Spannung von 375 Volt an den Motor abgegeben werden. Bei den Lithium-Ionen-Akku-Zellen handelt es sich um den Typ 18650, der jährlich in mehreren Millionen Exemplaren hergestellt wird.

    Also im Moment hat im Schnitt jeder Autofahrer in 8 Jahren vielleicht einen Verschleiß von 5 Notebook-Akkus. Wenn jetzt jeder einen Tesla Roadster fahren würde, vertausendfacht sich weltweit der Bedarf. Und wie man sieht, ist der Akku selbst schon ein absolutes Standardteil - trotzdem kostet das Akkupaket noch 30.000€. Ich sehe nicht, wie 400kg Akku billiger werden sollten. Scheinbar zahlt Tesla pro Akku schon <4€. Für das Geld bekomme ich als Privatperson nicht annähernd einen Notebook-Akku.


    Der Elektromotor an sich ist der Traum jedes Autobauers und -fahrers. Bei entsprechender Auslegung wird der sogar mehrere Autos überleben. Aus dem Schrottmobil ausbauen, überholen und in den Neuwagen wieder einbauen. Das Problem sind einzig und allein die Akkus.


    Und zum M5-Vergleich: Beim Kilometerfressen heißt der Vergleichskandidat wenn schon dann 550d. Der ist allerdings 1s schneller auf 100, läuft 250 (oder mehr) und verbraucht nominell 6,2l. Und bei 120km/h wie mit dem Tesla komme ich mit dem ohne Stop von zuhause nach Hamburg (900km).


    Das Model S kann man kaufen wenn man:


    - auf der Autobahn von einem Mondeo TDCI abgehängt werden darf, ohne nervös zu werden
    - kein Langstreckenfahrer ist
    - kein Laternenparker ist
    - eine große Garage mit Solarzellen hat, so daß man die 85kWh auch ökologisch/ökonomisch erzeugen kann
    - keinen Anhänger ziehen muss


    Es mag sein, daß sich Akkus in Zukunft schneller laden lassen (ein Prototyp eines Smartphone-Akkus, der sich in 30 Sekunden laden läßt, wurde vor kurzem vorgestellt). Aber immer häufiger stoßen wir im Moment an sehr feste Grenzen, die sich nicht oder nur mit immensem Aufwand verschieben lassen. Hat sich z.B. mal jemand gefragt, warum die Taktfrequenzen von CPUs seit 10 Jahren stagnieren (->Google)? Den Kernfusionsreaktor in der Reserveradmulde wirds jedenfalls nicht geben, nicht in 10 Jahren und auch nicht in 1000 Jahren. Auch wenn man sich das in den 50er Jahren noch so vorgestellt hat :D.


    Ich finde die Teslas auch sehr bemerkenswert (schon allein die Tatsache, daß es heutzutage jemand schafft eine Automobilfirma aus dem nichts zu erschaffen). Das sind sehr interessante Autos. Allerdings sind sie auch nur für eine ziemlich begrenzte Käuferschicht (im Prinzip nur für Idealisten / Individualisten) geeignet - und das ungeachtet des Preises. Steve Jobs hätte ich mir gut in einem Model S vorstellen können. Aber auch der hat in seinem Leben mehr Flops als Tops gelandet

    :p

    (wobei man sich natürlich nur an die Highlights erinnert).


    Kleine Ergänzung: Der i3 ist z.B. bei Leebmann schin in den Ersatzteilkatalogen drin. Er hat 8 Batteriemodule zu je 1500€. Mit 12.000€ ist mal also dabei. Fast schon ein Schnäppchen

    :D

    Einmal editiert, zuletzt von ThunderRoad ()

  • Ich finde die Teslas auch sehr bemerkenswert (schon allein die Tatsache, daß es heutzutage jemand schafft eine Automobilfirma aus dem nichts zu erschaffen). Das sind sehr interessante Autos. Allerdings sind sie auch nur für eine ziemlich begrenzte Käuferschicht (im Prinzip nur für Idealisten / Individualisten) geeignet - und das ungeachtet des Preises. Steve Jobs hätte ich mir gut in einem Model S vorstellen können. Aber auch der hat in seinem Leben mehr Flops als Tops gelandet

    :p

    (wobei man sich natürlich nur an die Highlights erinnert).


    Ja da scheinen die Norweger ein sehr eigenes Völkchen zu sein? Oder liegt es doch nur daran das dort keine Verbrennerlobby alles tut, damit die E-Auto keinen leichten Start haben?

  • Eher im Gegenteil. Die haben dort eine Elektrolobby. Deshalb wird Dir dort förmlich alles in den Allerwertesten geblasen, wenn Du ein E-Mobil kaufst. Angefangen von 25% Mwst geschenkt über Gratisstrom, keine City-Maut usw.


    http://www.faz.net/aktuell/wir…trom-gratis-12679293.html


    Wo findet also wohl die größere Einmischung seitens der Politik statt? Und bei 1% Marktanteil davon zu reden, daß das E-Auto in Norwegen große Erfolge feiert, paßt da bestens zum Hype um das ganze Thema und wie schwer es das E-Auto wegen der bösen Lobby doch in Deutschland hat. Wie lange hat es gedauert, bis es flächendeckend Tankstellen gab?

  • Wo findet also wohl die größere Einmischung seitens der Politik statt? Und bei 1% Marktanteil davon zu reden, daß das E-Auto in Norwegen große Erfolge feiert, paßt da bestens zum Hype um das ganze Thema und wie schwer es das E-Auto wegen der bösen Lobby doch in Deutschland hat. Wie lange hat es gedauert, bis es flächendeckend Tankstellen gab?


    Muss ich jetzt wirklich die deutschen Instrumente für die Absatzförderung unsere Verbrennerproduktion aufzählen aufzählen? Abwrackprämie, DPF, demnächst BPF usw.