Experiment i3 kann beginnen!

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  • Im Grunde ist es ganz einfach: Es gibt im Grunde für mich drei Varianten (habe keine Schnellladefunktion dazu bestellt, weil es mir zu teuer ist, und ich kaum einen Sinn darin seh, weil die Ladestationen fehlen und ich sowieso vorhabe zu 90% daheim oder in der Firma aufzuladen):


    Aus Modellbau Erfahrung, würde ich dir wenn immer möglich eine ganz normale Ladung vorschlagen (12A).
    Es ist für jede Batterie am schonensten, wenn sie langsam geladen wird, das wird zwar marginal sein aber über die Jahre hinweg, wird es sicher einen Unterschied geben.

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, daß sich so wenige Leute damit beschäftigen. (Henry Ford)

  • Aus Modellbau Erfahrung, würde ich dir wenn immer möglich eine ganz normale Ladung vorschlagen (12A).
    Es ist für jede Batterie am schonensten, wenn sie langsam geladen wird, das wird zwar marginal sein aber über die Jahre hinweg, wird es sicher einen Unterschied geben.



    Aus Elektrotechnik-Erfahrung würde ich dem zustimmen.

    Gruß Udo

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    Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen, und wer sie aufzuheben versteht, hat ein Vermögen.

  • Aus Modellbau Erfahrung, würde ich dir wenn immer möglich eine ganz normale Ladung vorschlagen (12A).
    Es ist für jede Batterie am schonensten, wenn sie langsam geladen wird, das wird zwar marginal sein aber über die Jahre hinweg, wird es sicher einen Unterschied geben.


    Da ist was dran natürlich. Aber wenn man bedenkt dass er bei jedem Bremsmanöver auch mit bis zu 40 oder 50 kW lädt, dann ist die Ladung mit 16A was etwas über 2 kW beträgt vernachlässigbar. Außerdem lädt er deutlich effektiver bei schnellerer Ladung weil die Ladeelektronik recht viel Strom braucht. Und manchmal ist man einfach über 2-3 Stunden schneller voll sehr froh ;)

  • Da ist was dran natürlich. Aber wenn man bedenkt dass er bei jedem Bremsmanöver auch mit bis zu 40 oder 50 kW lädt, dann ist die Ladung mit 16A was etwas über 2 kW beträgt vernachlässigbar. Außerdem lädt er deutlich effektiver bei schnellerer Ladung weil die Ladeelektronik recht viel Strom braucht. Und manchmal ist man einfach über 2-3 Stunden schneller voll sehr froh ;)



    Ich wäre mir da nicht so ganz sicher ob BMW nicht lieber einen geringeren Ladestrom beim Rekuperieren hätte. Das Problem ist dann eben das dass auch die Bremswirkung entsprechend abnimmt.
    Ich könnte mir denken dass man da durchaus einen Kompromiss eingegangen ist.

    Gruß Udo

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  • Er rekuperiert aber nun mal so stark wie er tut. Oder wie meinstn das wegen Kompromiss?


    Ich muss es mir erst ausrechnen wieviel es in kW sind, aber die höchste Anzeige die ich bisher bei ca. 70 km/h hatte beim Reku waren über 60 kWh/100km. Um die 30-40 kWh/100km sind der Regelfall beim Verzögern, auch bei geringen Geschwindigkeiten.

  • Hallo,


    die Frage ist, ob das auch so zum Akku durchgereicht wird? Oder fallen nur die angezeigten Werte an, der Strom zum Akku wird aber, fiktiv jetzt, auf 10 kw begrenzt.


    Prinzipiell bin ich auf deine Langzeiterfahrung gespannt.


    Gruß

    BMW fahren ist wie kiffen. Einmal angefangen, gibts kein zurück. :D


  • Der Strom muss zum Akku durchgereicht werden, sonst müssten irgendwo auf dem Dach ein paar Heizwiderstände angebracht sein. Irgendwo muss die Bremsleistung hin.


    Noch mal zurück zum Akku.


    Wenn man die Herstellerdaten für Lithium Ionen Akkus anschaut dann ist es so dass schonendere Ladung mehr Ladezyklen ergibt.
    Weniger Rekuperation heisst dann aber eben auch weniger Bremsleistung. Ich denke da hat BMW einen Kompromiss zwischen Bremsleistung und Rekuperationsenergie gewählt.

    Gruß Udo

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  • Weniger Rekuperation heisst dann aber eben auch weniger Bremsleistung. Ich denke da hat BMW einen Kompromiss zwischen Bremsleistung und Rekuperationsenergie gewählt.


    Bist schon mal einen i3 gefahren ? Von Kompromiss würde ich da nicht mehr sprechen wollen, denn die Bremsleistung durch die Rekuperation ist schon relativ maximal ausgelegt. Noch mehr würde unangenehm werden.

  • Bist schon mal einen i3 gefahren ? Von Kompromiss würde ich da nicht mehr sprechen wollen, denn die Bremsleistung durch die Rekuperation ist schon relativ maximal ausgelegt. Noch mehr würde unangenehm werden.



    Den i3 bin ich noch nicht gefahren, ein paar andere schon.

    Technisch gesehen kann man die Bremsleistung bei der Rekuperation problemlos von fast Blockieren bis zu kaum bemerkbar realisieren. Wie´s dann umgesetzt wird liegt in der Elektronik.

    Gruß Udo

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  • Nö, würd ich nicht sagen. Man bemerkt es nur etwas stärker weil sonst nix da ist. Aber ich finde der Wagen ist auch bei 80 km/h zum Beispiel sehr angenehm leise. Viel leiser jedenfalls als es der E46 war. :top: Den Vergleich zu einem 7er hab ich leider nicht ;)


    Selbst das "Elektro" Geräusch im Video ist in der Realität nicht so deutlich wahrnehmbar und sehr leise. Das kommt am Video glaub ich lauter rüber weil es mehr oder weniger das einzige Geräusch ist zu Beginn.

  • Hört sich schon super spacy an...:top:
    Aber, kann des seien dass die Abrollgeräusche etwas stärker in den Innenraum dringen als bei normalen Stahlkisten ?


    Bei meinem M3 höre ich keine Abrollgeräusche beim Beschleunigen. :D

  • Was ich nun nach knapp 2000km auszusetzen hab...


    ... ist eigentlich fast nix, außer dass ich mehr als notwendig damit fahre


    Aber im Ernst ein paar Kleinigkeiten sind da doch, von denen ich gerne die Meinung von anderen i3 Fahrern hören würde, auch weil zum Teil ich mir nicht sicher bin ob das normal ist oder ob ich das dem Händler mitteilen sollte (auch weiß ich, dass kaum welche da sind)


    1: Ist normal, aber stört mich: Das Bremspedal ist nicht so groß wie das Pedal bei einer herkömmlichen Automatik. Dadurch tu ich mich sehr schwer mit Links zu bremsen. Da hätte ich lieber ein breiteres. Bei dem muss ich eine unnatürliche Fußhaltung mit dem linken einnehmen.
    Warum ich mit Links bremsen möchte:
    a) Weil ich es vom Motorsport (früher) gewohnt bin situationsabhängig mal mit rechts, mal mit links zu bremsen. Beim i3 heißt das im normalen Gebrauch, dass ich gerne den linken Fuß auf der Bremse habe, wenn ich bergab zu einer unübersichtlichen Kreuzung hinfahre, wo ich normalerweise den rechten Fuß auf der Bremse in Bereitschaft hätte (=bremsbereit). Jetzt rekuperiert er mir aber zu stark in der Situation, so dass der rechte Fuß leicht am rechten Pedal sein muss. Und wenn ich vorhabe nicht stehen zu bleiben bei der Kreuzung, dann ist das riskant wenn der Fuß nicht schon auf der Bremse liegt. Deshalb mach ich das mit dem linken, muss ihn aber eben unnatürlich verdrehen.
    Weiß nicht ob die Situation mit der Kreuzung zu verstehen ist, jedenfalls werden mich die wenigsten verstehen, was mein linker Fuß auf der Bremse zu suchen hat.
    Das macht nichts, ich wollte es nur erwähnen


    2: Tempomat: Mich stört die Tatsache, dass wenn ich mit Tempomat eine Kurve fahre, er die Geschwindigkeit deutlich reduziert. Das macht er nämlich schon bei recht leichten Kurven und das ist ineffizient, wenn er danach wieder beschleunigen muss. Ich kann das zwar lösen mit einer entsprechenden Gaspedalstellung als Override sozusagen. Aber ich hätte es lieber so wie es bei meinem alten BMW war, nämlich dass die eingestellte Geschwindigkeit in jedem Fall gehalten wird (in Kurven) Gerade bergauf ist es sehr ärgerlich.
    Ursprünglich dachte ich,dass mich die automatische Bremsfunktion auch stören wird, dem ist aber gar nicht so. Die ist beim i3 genial zum gezielten Reuperieren bergab.


    3: Scheibenwischer vorne: Manchmal ruckt er leicht die letzen 5cm beim Aufmachen. Also bei der Wischbewegung von der Ausgangsstellung weg. Könnt Ihr das auch beobachten? Sieht so aus, als ob er über irgendein Ende leicht drüber springt. Macht er aber nicht immer, daher denke ich, da könnte ein Fehler vorliegen. Mit der Wischleistung bin ich recht zufrieden.


    4: Leichtes Klappergeräusch aus der (vermutlich) Beifahrertür bei bestimmten Bodenwellen. Nervt extrem, weil es sonst so leise ist. Müssen die sich in der Werkstatt wohl anschauen.


    5: Reifengeräusche scheinen sich ein paar zu ergeben. Erstens kommt mir vor das Abrollgeräusch wurde etwas lauter seit Beginn und in letzter Zeit höre ich bei offenem Fenster irgendein Geräusch bei jeder Umdrehung des Reifens. Nur links. Könnte theoretisch auch von der Bremse kommen, muss ich noch verifizieren. Auch bei Kurvenfahrten hab ich schon mal ein unübliches Geräusch von den Reifen vernommen. Die sind mir etwas zu laut einfach. Aber das ist Klagen auf sehr hohem Niveau


    6: Großes Nerv: Dass er sich nicht den Fahrmodus merkt nach dem Neustart. Ich habe gehört, dass man das umcodieren kann (ob es BMW macht weiß ich nicht, ich denke nicht). Muss ich mal den Codierer meines Vertrauens fragen.


    7: Dass die Klimaanlage so eine seltsame Halbautomatik ist. Aber daran gewöhne ich mich wohl noch. Vielleicht hat es sogar Vorteile. Bislang bin ich erst zweimal mit Klima gefahren.


    8: Dass die Kofferraumklappe nur mit einigem an Nachdruck wirklich zu ist und ich daher schon einige Male nochmals aussteigen musste um sie erneut zu zu machen. Die hinteren Türen haben irgendwie dasselbe Problem. Haben aber offenbar alle i3s.


    9: Dass das DSC nicht deaktivierbar ist


    Das sind jetzt zwar 8 Punkte geworden, aber nichts davon ist jetzt wirklich so schlimm, dass ich nicht darüber hinwegsehen könnte. Der Spaß und die Freude am Auto überwiegt um Welten.
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  • Vorgestern ist mir zum ersten Mal mit dem i3 beinahe eine Frau ins Auto gelaufen.


    Na ja, diese Problematik hatte ich ja schon mal hier im Forum erwähnt...damals machte man sich darüber noch lustig. :rolleyes:

  • Ich glaube eher, dass die Frau so oder so nichts mitbekommen hätte.
    Ich wäre in diesem Fall weiter links gefahren, da damit zu rechnen gewesen ist, dass die Frau auf die Strasse tritt.


    Ich hatte inzwischen genügend Situationen, bei denen ich nicht gehört wurde. Aber es war keine einzige dabei, die gefährlich war, da ich damit rechne, dass ich nicht gehört werde.


    Btw. was wäre gewesen, wenn es kein i3 sondern ein Fahrrad gewesen wäre? Das Rad hört man nämlich auch nicht.

  • 3: Scheibenwischer vorne: Manchmal ruckt er leicht die letzen 5cm beim Aufmachen. Also bei der Wischbewegung von der Ausgangsstellung weg. Könnt Ihr das auch beobachten? Sieht so aus, als ob er über irgendein Ende leicht drüber springt. Macht er aber nicht immer, daher denke ich, da könnte ein Fehler vorliegen. Mit der Wischleistung bin ich recht zufrieden._____________


    Kann es vielleicht sein, dass es sich um die alternierende Scheibenwischerablage handelt? Damit wird das Wischerblatt mal nach oben "gebogen" und mal nach unten "gebogen" abgelegt, soll einer einseitigen Verformung des Wischerblattes entgegenwirken.
    Allerdings habe ich bei BMW davon noch nichts bemerkt (nicht drauf geachtet), aber zumindest bei VW ruckt's immer nach einer gewissen Anzahl an Schließvorgängen an den Wischern. Ein Weg von 5cm wäre dafür allerdings viel zu viel...

    Basti

    "Autos, die ungeachtet der Fahrweise weniger als 15 Liter brauchen, machen mich müd und traurig" (aus: motor revue 2/84)

  • Zitat

    Nach knapp 1000 km habe ich es definitiv nicht bereut.

    Hallo Major Tom,
    nach 1000 Kilometer Fahren mit einem Auto kann man aber nicht viel sagen oder?:D
    Ich verfolge seit einiger Zeit die Berichte zu den i-Autos.
    Es fällt mir auf, dass am meisten von dem vor kurzem eingeführten i-8 die Rede ist.
    Vom i-3 hört man nicht sehr viel.
    Mag sein, das spricht für die volle Zufriedenheit der Kunden - ist das so Mr. Tom?.:rolleyes:


    Grüsse:cool: