Wird der I3 ein Erfolg? Meinungen gesucht.

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  • Soweit ich gelesen habe ist das grundsätzlich richtig, gilt aber nur für Beschädigungen der inneren Carbon-Zelle.


    Ja, aber z.B. Schweller oder Dachlauf müssten da schon betroffen sein.


    Der Gebrauchtkauf stellt damit eine ganz neue Herausforderung dar. Nicht nur muss man den Zustand des Akkus abschätzen. Man muss auch die Carbonzelle auf kleinste Beschädigungen untersuchen. Das könnte auch ein sehr unterhaltsames Thema bei der Leasingrückgabe werden.


    Gruß
    Stefan

  • Soweit ich weiß gibt es Mustercrashversuche im Allianz-Forschungszentrum, anhand derer dann die Schadenshöhe bei einigen typischen Unfällen errechnet wird.


    Man wird die ersten Berichte abwarten müssen, BMW gibt sich da recht optimistisch, aber das ist ja keine große Überraschung.


    Edit: Falls ich das Bild der Life Zelle richtig deute, dann ist zumindest im Schwellerbereich nur das Innere aus Carbon, normale Kunststoffplanke sitzt davor.


    Wie ist denn das bei den Carbondächern vom M3 CSL E 46 oder beim neuen M3?

    Grüße Peter

    Einmal editiert, zuletzt von Miracoli ()

  • Zu den Versicherungskosten des i3, insbesondere in Punkto VK, können vielleicht dessen Eigner etwas schreiben ;).

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Sind denn Arbeiten wie "Schweller tauschen" bei normalen Autos überhaupt für die Versicherungskalkulation relevant? Das kommt doch normal kaum vor. Wenn jemand das Auto unsanft auf ein Hindernis (Parkhausrampe, Stufe auf dem Parkplatz) setzt, wird man ja kaum den Schweller tauschen. Beim i3 muss wahrscheinlich das halbe Auto zerlegt werden.


    Sind natürlich seltene Fälle. Trotzdem wird es ein Problem, einen i3 gebraucht zu kaufen, ohne die Carbonzelle zu untersuchen. Das gleiche wird vermutlich bei der Leasingrückgabe passieren. Man kann Schäden ja wunderbar verdecken.


    Und was passiert eigentlich bei einem Auffahrunfall? Bei Metall muss man nur prüfen, ob es eine plastische Verformung des Chassis gegeben hat. Wie prüft man, ob eine Carbonzelle einen Riss bekommen hat oder sich eine Klebestelle gelöst hat? Die Geometrie des Autos kann danach noch durchaus ok sein. Man sieht das in der Formel 1, wo schon mal Chassis getauscht werden, weil sich ein Auto seltsam fährt. Danach findet man manchmal einen Riss, manchmal nicht (wie grad bei Vettels Auto).


    Gruß
    Stefan

  • Nur mal so eine Zwischenfrage:


    Wer glaubt denn hier ernsthaft ohne das man es hinterfragen müsste dass ein 0,1mm tiefer Kratzer ein ernsthaftes Problem für die Fahrgastzelle darstellen könnte?


    Bitte bedenken das wir hier wohl lediglich Epoxi ankratzen und kaum einer Faser ein Haar gekrümmt wird.:kpatsch:

  • Ob es stimmt, weiß ich nicht. Wurde mir so von dem Lackierer berichtet, der auf dem BMW i-Lehrgang war.


    Falls es stimmen sollte: ob die Vorschrift übertrieben ist, ist die nächste Frage. Oder wie das in der Praxis gehandhabt wird. Würde mich aber nicht wundern, wenn BMW sich da erst mal warm anzieht.


    Letztlich ist der genaue Wert aber auch egal. Sobald Fasern beschädigt sein könnten, wird BMW eine Reparatur vorschreiben. Kann man als nicht-Leasing Kunde natürlich ignorieren. So lange der TÜV sowas nicht kontrolliert.


    Gruß
    Stefan

  • durch das harz und durch die quasi komplett einheitliche struktur könnte so etwas schon wie eine sollbruchstelle wirken. es kommt auch darauf an wo das teil sitzt und welchen belastungen es ausgesetzt ist. das teil wird sicherlich nicht wegen überbelastung brechen, aber es können sich ermüdungsrisse bilden. (wer das schon mal bei stahl gesehen hat, wie sich ein riss durcharbeiten kann wird mir wohl zustimmen)



    das thema reparatur ist bei dem auto schon ein wichtiger punkt, weil er doch oft on der stadt bewegt wird. hat der wagen erweiterte oder verstärkte pralldämpfer?

  • durch das harz und durch die quasi komplett einheitliche struktur könnte so etwas schon wie eine sollbruchstelle wirken.


    Verstehe ich nicht, eigentlich ist doch das glatte Gegenteil der Fall. CFK ist doch nicht homogen? Metalle sind das weitgehend wenn man mal von der Walzrichtung absieht. Bei CFK ist das ein abwechseln zwischen Harz und Faser. Bin da aber sicher nicht der Materialexperte.

  • In anderen Ländern verkauft sich der i3 recht gut (entsprechend lange sind die Lieferzeiten).

    Vermutlich gibt es dort mehr staatliche Subventionen oder BMW bietet den i3 direkt preiswerter an. In Japan werden solche Autos, wie derzeit z. B. der TOYOTA mit Brennstoffzelle, aus dem staatlichen Wirtschaftsförderungs-Etat bezuschusst. Dort geht man davon aus, dass innovative Technologien aufgrund des Skaleneffekts eine Anstoßfinanzierung benötigen.

    Außerdem kann man solche Artikel nicht ernst nehmen.

    Yepp, die Autosparte ist recht traurig bei SPON. Der RENAULT Twingo landet dort in den Top 4, der nahezu baugleiche SMART in der Flop 4 des Jahres 2014 :rolleyes::crazy:...

    formerly known as Fastisfast2fast

  • @Topic
    http://www.spiegel.de/auto/fah…tenen-vier-a-1009288.html


    2130 Zulassungen in Deutschland in 11 Monaten....


    Ist vielleicht der Grund warum ich bis heute keinen auf den Straßen gesehen habe außer denen die vor dem BMW Autohaus stehen und laden.


    Das Hauptproblem der E-Mobilität ist doch, dass keiner die Kunden gefragt hat ob sie das auch möchten. Produkte zu entwickeln die keiner will ist schon bei anderen Firmen in die Hose gegangen. BMW kann sich aktuell sowas leisten und es ist auch gut Erfahrungen zu sammeln. Gleiches galt damals für Audi mit dem A2. Komplett am Markt vorbei entwickelt. Außer ein paar Liebhabern fand er keinen großen Anklang.Gleiches gilt auch für das Marketing. Ich kenne keine I3 Werbung?!? Hallo was ist hier schief gelaufen, erinnert mich auch an den A2 bei dem das Marketing komplett vernachlässigt wurde. Es gab für den I3 mal Kampagnen auf Youtube bevor das Modell raus kaum, das haben sich meist die angeschaut die sich das Fahrzeug wirklich nicht leisten können. Seit das Fahrzeug draußen ist gibt es imho keine Werbung mehr oder ich kenne sie nicht.



    Ob der I3 zu teuer ist weiß ich nicht, Geld spielt eigentlich nie die große Rolle wenn das Produkt gefragt ist und der Preis nahezu irrelevant. BMW versucht natürlich bei einem komplett neuen Produkt der Preisspierale zu entgehen und gibt kaum oder gar keinen Nachlass aber das funktioniert genauso wenig wie bei den normalen Autos. Kein Mensch kauft ohne Rabatt.


    Ein weiterer Punkt ist die geringe Reichweite ich denke hier liegt der Hase begraben. Dabei ist es unrelevant ob die 160km wirklich reichen oder nicht. In den meisten Köpfen ist das viel zu wenig, fertig, wird nicht gekauft. Ich habe jemand unbedarftes im Bekanntenkreis mal gefragt ob sie sich ein E-Auto vorstellen kann. Sie fährt in der Regel 15-50km pro Tag. Also echt wenig und ideal für E-Autos. Auf den Punkteder Reichweite hat sie empört reagiert dass das ja viel zu wenig sei!

  • Für meine Frau wäre es das ideale Auto, auch von der Reichweite. Zur Arbeit sind es 2x 15km und dann ggf noch mit unser Tochter irgendwo hin oder einkaufen. Die Reichweite würde problemlos ausreichen. Laden wäre auch kein Problem auf unserem Grundstück.
    Nur der Anschaffungspreis passt nicht ins Bild, leider. Wir fahren jetzt (zum dritten Mal) einen Ibiza Benziner.

  • Selber Schuld Deine Bekannte. Aber keine Sorge, das umdenken wird schneller kommen als man erwartet...



    Soll ich dir sagen, wann es vielleicht mal, irgendwann für die Masse attraktiv wird? Wenn
    - das Thema vom Staat stärker subventioniert wird
    - so ein E-Auto auch 500km Strecke schafft ohne dass ich gleich einen Tesla kaufen muss
    - der Ausbau von E-Zapfsäulen erfolgt
    - die Preise auch für den Durchschnittsverdiener bezahlbar sind


    Was kostet so ein neuer i3? Mit entsprechender Ausstattung ganz locker 50t€?
    Ein vom Antrieb abgesehen vergleichbares Fahrzeug bekomme ich für die Hälfte, meinetwegen für 2/3 des Neupreises des i3. Und da habe ich ein Fahrzeug, welches vor allem eines ist: praktisch. Und das ist der i3 nicht, in keiner Hinsicht. Das Teil befriedigt möglicherweise das Gewissen des ein oder anderen, etwas zur Weiterentwicklung alternativer Antriebstechnologien beizutragen.
    Ich weiß nicht, wie viel ich fahren müsste, damit sich ein i3 überhaupt mal finanziell lohnt.


    Den Schritt in Richtung E-Antrieb sehe ich durchaus positiv. Aber aktuell befindet sich die Technik in den Kinderschuhen. Durch entsprechendes Marketing hat es BMW dann auch geschafft, 2000 i3 in diesem Jahr an den Mann zu bringen.

  • Vorsicht Halunke, gleich darfst du dir wieder die Mär vom sparsamen i3 anhören, der im Vergleich zum 3er - den sich Dejay58 als Alternative (natürlich voll vergleichbar ;-)) gekauft hätte - viel günstiger ist, egal ob es Unterhalt, Steuern oder Anschaffung betrifft.


    Ich finde das Konzept E grundsätzlich gut und würde auch einen gewissen Aufpreis zahlen. Aber ich bin jetzt schon mit 50 bzw. 65 Liter Tanks ständig im Bereich der Reserve, weil ich anhalten und tanken nicht mag. Da nützt mir ein E Auto leider nichts. Ab 350 km realistischer Reichweite haben sie einen neuen Interessenten gewonnen.

    Ski WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen

  • Vorsicht Halunke, gleich darfst du dir wieder die Mär vom sparsamen i3 anhören, der im Vergleich zum 3er - den sich Dejay58 als Alternative (natürlich voll vergleichbar ;-)) gekauft hätte - viel günstiger ist, egal ob es Unterhalt, Steuern oder Anschaffung betrifft.


    In Österreich spart man sich mit dem i3 die motorbezogene Steuer, ca. 800 im Jahr sowie die ca. 7% NoVA bei der Anschaffung. Also wer nicht gerne Steuern zahlt und keine Langstrecke fährt, ist mit dem i3 gut bedient. ;) Ein 320iA ist ca. 3.000 Euro teurer in der Anschaffung, wobei hier wohl mehr Rabatt gewährt wird als beim i3, denke ich.

  • Manchmal verstehe ich bestimmte Vergleiche nicht.


    Der i3 ist zu teuer im Vergleich zu einem Seat Ibiza:confused:
    Ist auch klar, die beiden Autos sind doch nicht vergleichbar.


    Ich verstehe nicht warum sich ein i3 immer rechnen muss. Bei allen anderen BMW Modellen wird diese Frage nicht gestellt (die rechnen sich nämlich auch nicht).


    Subventionen werden das Problem er geringen Verbreitung nicht lösen. Wenn ich mir ansehe, welche Autos gefahren werden, dann ist das Geld in vielen Fällen nicht ausschlaggebend. Es muss ein Umdenken im Kopf stattfinden.


    Keine Frage, der i3 ist nicht billig. Ich denke aber, dass neue Technologien immer von oben (also von teuer nach billig) eingeführt werden.
    Nur so als Beispiel: Die ersten Flachbildschirme waren für die Mehrzahl der Bevölkerung ebenfalls nicht bezahlbar.