Muss ich mir das von meinem Chef gefallen lassen?

Registrierte und angemeldete Benutzer sehen den BMW-Treff ohne Werbung
  • Zitat

    § 26 Anstiftung

    Als Anstifter wird gleich einem Täter bestraft, wer vorsätzlich einen anderen zu dessen vorsätzlich begangener rechtswidriger Tat bestimmt hat.

    Da er keine Fahrerflucht begangen hat, kommt wohl nur

    Zitat

    § 30 Versuch der Beteiligung


    (1) Wer einen anderen zu bestimmen versucht, ein Verbrechen zu begehen oder zu ihm anzustiften, wird nach den Vorschriften über den Versuch des Verbrechens bestraft. Jedoch ist die Strafe nach § 49 Abs. 1 zu mildern. § 23 Abs. 3 gilt entsprechend

    in Frage.
    Versuchte Fahrerflucht gibt es aber afaik nicht, ist also ne Nullnummer.


    Gruss
    Andreas

  • @TE


    Alles richtig gemacht. Mit so einem ..... redet man nicht mehr. Da helfen nur die schweren Geschütze :top:


    Das ist eigentlich richtig, wenn er jedoch nur eine Verwarnung/Abmanung bekommt
    ist die Chance das du verloren hast trotzdem sehr hoch, da er am längeren Hebel sitzt.





    Da er keine Fahrerflucht begangen hat, kommt wohl nur
    in Frage.
    Versuchte Fahrerflucht gibt es aber afaik nicht, ist also ne Nullnummer.


    Es geht nicht immer nur um Recht im Strafrechtlichen Sinne, es gibt auch viele NoGo, die Strafrechtlich 100 irrelevant sind.

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, daß sich so wenige Leute damit beschäftigen. (Henry Ford)

  • Da er keine Fahrerflucht begangen hat, kommt wohl nur
    in Frage.
    Versuchte Fahrerflucht gibt es aber afaik nicht, ist also ne Nullnummer.

    Gruss
    Andreas

    Das ergibt sich ja daraus. :confused: Es ist dem Chef wohl nicht bewusst, dass wenn er seinem MA anschafft (und so ist das durchaus zu verstehen, er hat´s ja sogar schriftlich!) und der dann wirklich abhaut weil er sich überlegt "rechtstreu oder arbeitslos", dass er dann auch mit dran ist. Von diversen versicherungsrechtlichen Dingen mal nicht zu reden.

    Trigger-Warnung: Posting kann Spuren von Sarkasmus enthalten!

  • Ein Vertriebler wird doch wohl erst mal ein persönliches Wort mit dem Chef sprechen können ohne den Vertrauenslehrer einzuschalten!
    Mit dem Betriebsrat würde ich über sowas sowieso nicht sprechen, das kriege ich auch selber geregelt und zwar besser. Und den ChefChef nur einschalten wenn ich die Eskalationsstufen eingehalten wurden, und an Stufe 1 steht nun mal eine 4 Augen Gespräch, zumindest unter gebildeten Leuten.

    Gruß

    Thorsten



    Ich schätze Du hattest schon länger nicht mit richtigen Cholerikern zu tun ;)? Der letze Cholerika wurde bei uns im Geschäft durch die Uniformierten abgeholt, Strafanzeige und Schadenersatzklage laufen.

    Einen betriebsrat als "Vertrauenslehrer" zu bezeichnen... nunja, er ist für die Mitarbeiter da und auch Ansprechpartner für die Geschäftsleitung. Aus welchen Gründen da eine Eskalationsstufe nicht eingehalten wurde....

    Da würd' mich ferner auch interessieren, inwieweit betriebliche Regelungen für Whistleblower hier für "überflüssig" o.ä. gehalten werden.

    Ach ja, mir sind einige Fälle bekannt, dass erst durch das Auffahren von "harten Geschützen" eine vernünftige Basis für ein Zusammenarbeiten geschaffen wurde.

    Wie dem auch sei, willst Du in einem solchen Umfeld weiterarbeiten oder ggf. wechseln?

    Gruß
    J.

    Man kann ein Problem nicht mit den gleichen Denkstrukturen lösen, die zu seiner Entstehung beigetragen haben. Albert Einstein

  • Hi,


    die erste Aktion hinter dem Rücken an den CEO zu richten, wird das Verhältnis sicher nicht verbessern, oder wie stellst du dir die Situation vor, wenn der Chef vom CEO zurück kommt und nicht rausgeschmissen wurde?
    Genau so wie in diesem Fall habe ich Betriebräte kennengelernt, wenn die mal einem "großen" ans Bein pissen können, kriegen die gleich Gänshaut vor Glück.
    Ich finde nur, dass das sicher nicht der erste Schritt hätte sein sollen und den CEO kann ich auch selber anschreiben, da brauche ich keinen Betriebsrat zu.
    Jetzt ist er beides, eine Weichei und ne Petze :D (der Smiley drückt einen Scherz aus)
    Wenn der Chef zurück kommt, ist der TE doch für immer unten durch.


    Ich würde mich schon mal nach nem neuen Job umgucken, oder mich als betriebsrat freistellen lassen.


    Gruß


    Thorsten

    Deshalb wird man ja auch nirgends aus der Kneipe geschmissen. Wer dort andere Gäste aber dauerhaft und ständig nervt muss irl. mit paar aufs Maul rechnen. Hier geht das ja leider kaum aufgrund der Entfernung

    Einmal editiert, zuletzt von tor ()

  • Genau so wie in diesem Fall habe ich Betriebräte kennengelernt, wenn die mal einem "großen" ans Bein pissen können, kriegen die gleich Gänshaut vor Glück.

    Leider sind die Betriebsräte von heute tatsächlich eine Nullnummer. In der Regel haben die ihre Stühle näher an die Geschäftsleitung gerückt als an die Belegschaft. Wer sich auf die verlässt, ist in der Tat sehr schnell verlassen. Die sogenannte "Tarifautonomie" mit gleichstarken "Tarifpartnern" ist leider eine Farce, ausgehöhlt durch (zu) viele Jahre CDU/FDP-Regierung - die SPD war unter "Gas Gerd" auch nicht besser. Den Arbeitsmarkt zu scannen ist sicher eine gute Empfehlung für den TE ;).

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Den Arbeitsmarkt zu scannen ist sicher eine gute Empfehlung für den TE ;).


    Das empfehle ich in dem Fall auch. Aber schnell. ;)


    Die Rückkehr aus dem Urlaub dürfte eher ungemütlich werden.


    Ich hätte mich persönlich an den direkten Vorgesetzten, GF oder CEO gewandt. Über eine Zwischenstelle ist immer blöd. Da ist man irgendwie ausgeliefert.

    Wenn ich mich intelligent unterhalten möchte, führe ich Selbstgespräche.

  • Zitat

    Ich hätte mich persönlich an den direkten Vorgesetzten, GF oder CEO gewandt. Über eine Zwischenstelle ist immer blöd. Da ist man irgendwie ausgeliefert.


    Ich ebenfalls.
    Ich habe durch Erfahrungen in verschiedenen Unternehmen eine genaue Meinung zu Betriebsräten, auch wenn man nicht verallgemeinern sollte.


    Ich stelle mir die Frage: Was passiert, wenn der CEO die Sache nicht so dramatisch findet, so dass für ihn die Kündigung die Konsequenz ist? Ich will dem TE nun nichts einreden vor seinem Urlaub, aber angenehm wird das in diesem Fall wohl eher nicht :rolleyes:


    Auch von mir der Vorschlag, schleunigst Alternativen suchen. In einem Unternehmen, in dem so ein Umgangston herrscht, könnte ich bei aller Liebe keinen Fuß mehr auf das Gelände setzen. Und ganz offensichtlich ist er bekannt für seine Ausfälle.


  • Genau so wie in diesem Fall habe ich Betriebräte kennengelernt, wenn die mal einem "großen" ans Bein pissen können, kriegen die gleich Gänshaut vor Glück.


    Lieber Thorsten,


    schade dass Du in Deinem Leben bisher keine guten Erfahrungen mit Betriebsräten gemacht hast, dann aber so einen defätistischen Spruch abzulassen ...
    "ist Dir beim Schreiben auch einer inkl. Gänsehaut abgegangen" ?


    Der zitierte Vorgesetze ist ein Furunkel am Ar*ch der Firma, seine Ausfälle scheinen Legende zu sein, und nun muss er (erneut?) zum CEO!


    Richtig so, und der CEO wird ihn wohl, falls der Choly nicht gegangen werden wird / schon worden ist, mitgegeben haben, seine Leute gefälligst vernünftig zu behandeln, und er wird wohl in der nächsten Zeit am Ohr der Dependance haben!
    Noch so'n Spruch, Kieferbruch!


    So eine Zecke wie den Choleriker kann man sich auf Dauer nicht leisten, wenn man nicht gute Leute verlieren will ... da wäre mir ein guter Vertriebler wichtiger als ein mittelmäßiges cholerisches Ar*chloch als Zweigstellenleiter...


    JM2C,
    Michael.


    PS: Auch leitende Angestellte können sich Abmahnungen einfangen!!

    Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Unterschied zwischen Hund und Mensch. (Mark Twain (1835-1903))
    Free Copdland - Auch mal eine andere Meinung haben im BMW-Treff :top:
    Jeep fahren heißt da stecken zu bleiben, wo andere erst garnicht hinkommen!


  • Ich hätte mich persönlich an den direkten Vorgesetzten, GF oder CEO gewandt. Über eine Zwischenstelle ist immer blöd. Da ist man irgendwie ausgeliefert.


    Wenn der CEO ein "richtiger" CEO ist, verweist er ihn an den normalen Weg und der geht in so einem Fall über den Betriebsrat.


    Der TE hat alles richtig gemacht. Wenn sein Chef ihm vorwerfen will das er sich an den CEO gewandt hat, kann er entgegnen das er sich an den Betriebsrat gewandt hat und es nicht in seiner Hand lag was der Betriebsrat daraus machte. Davon ab geht der Betriebsrat mit so einer Nummer nur an den CEO wenn sich so etwas häuft oder vom CEO die direkte Weisung vorliegt eine Wiederholung direkt zu melden.


    Das persönliche zitieren des Chef deutet auf einen Rauswurf oder Versetzung hin. Für ein "Du du du" holt kein CEO einen Abteilungs oder Teamleiter aus einem 500Km entfernten Ort um sich am Abend um 20 oder 21 Uhr mit einem unbequemen Menschen zu unterhalten.


    Ich bin gespannt wie es weiter geht.

    Gruß Hauke

  • Da bin ich auch mal gespannt....:rolleyes:


    mfg:


    ich

    Breitmaulfrosch

    Mehr Käse = mehr Löcher..mehr Löcher = weniger Käse...Mehr Käse = weniger Käse?

  • an Stufe 1 steht nun mal eine 4 Augen Gespräch, zumindest unter gebildeten Leuten.


    ich will mal nicht von der Ausdrucksweise auf die Bildung schliessen, aber hier geht wohl auch eher darum, dass so ein 4 Augen Gespraech nur Sinn hat, wenn beide Seiten die Regeln des Arbeitslebens kennen und einhalten. Ein bisschen Anstand dazu schadet auch nicht. Aber bei einem solchen Verhalten des Vorgesetzten kann zumindest ich nichts von beidem entdecken.
    Auch ich bevorzuge normalerweise das persoenliche Gespraech um Probleme auszuraeumen und Betriebs- oder Personalrat habe ich auch noch nie benoetigt. Trotzdem finde ich, dass hier der TE den richtigen Weg gegangen ist, und das als Petze und weicheierei darzustellen halte ich nicht fuer richtig. Hier scheint es ja weniger um persoenliche als um strukturelle Probleme zu gehen und fuer diese war der eingeschlagene Weg bestimmt der richtige.
    Ob das dem TE hilft, ist, wie ja hier schon vielfach geschrieben, fraglich, haengt wahrscheinlich auch ein wenig davon ab, wie der Vorgesetzte mit seiner Art zum Unternehmenserfolg beitraegt. Oftmals werden solche Methoden ja geduldet, weil sie, zumindest augenscheinlich, erfolgreich sind.


    Gruss
    Volker

  • Das sehe ich auch so: der Chef scheint ein bekannter Choleriker mir inakzeptablem Führungsstil zu sein, wenn die Schilderungen zutreffen.


    Aber das scheint allgemien bekannt zu sein und er hält sich trotzdem seit Jahren auf dieser Stellle-also muss er über irgendwelche besonderen Fähigkeiten verfügen, die sein Fehlverhalten als sekundär und tolerierbar erscheinen lassen.


    Er scheint auf einem festen Stuhl zu kleben, so wie es bisher aussieht, daher eine ungünstige Lage für den betroffenen MA.

    Grüße Peter

  • ich will mal nicht von der Ausdrucksweise auf die Bildung schliessen,


    Das ist nett von dir, würde auch zur falschen Schlussfolgerung führen :D

    Deshalb wird man ja auch nirgends aus der Kneipe geschmissen. Wer dort andere Gäste aber dauerhaft und ständig nervt muss irl. mit paar aufs Maul rechnen. Hier geht das ja leider kaum aufgrund der Entfernung

  • Ich weiß zwar nicht, was ein

    Zitat

    defätistischen Spruch

    ist, ich würde aber trotzdem ja sagen!

    Deshalb wird man ja auch nirgends aus der Kneipe geschmissen. Wer dort andere Gäste aber dauerhaft und ständig nervt muss irl. mit paar aufs Maul rechnen. Hier geht das ja leider kaum aufgrund der Entfernung

  • Aber das scheint allgemien bekannt zu sein und er hält sich trotzdem seit Jahren auf dieser Stellle-also muss er über irgendwelche besonderen Fähigkeiten verfügen, die sein Fehlverhalten als sekundär und tolerierbar erscheinen lassen.

    Er scheint auf einem festen Stuhl zu kleben, so wie es bisher aussieht, daher eine ungünstige Lage für den betroffenen MA.



    Die Frage ist doch, ob ggf. andere Vorfälle einfach nicht "gemeldet" wurden? Eine Geschäftsleitung hört selten auf Gerüchte, sondern braucht gesichertes Wissen.

    Es sollte jedoch nicht verkannt werden, dass der CEO die betreffenden MA noch Abends um 20 bzw. 21 Uhr sehen wollte. Das macht eigentlich keiner, nur zum Spaß!

    Gruß
    J.

    Man kann ein Problem nicht mit den gleichen Denkstrukturen lösen, die zu seiner Entstehung beigetragen haben. Albert Einstein

  • Danke für eure Beiträge, das hat mir die ganze Schose irgendwie besser ertragbar gemacht. :top:


    Ich antworte mal zusammengefasst.
    Chef ist tatsächlich seit Ewigkeiten als Choleriker bekannt und schon häufiger vom Betriebsrat angezählt worden. Der frühere CEO war wohl ein Freund und Golfpartner von Chef. :rolleyes: Er hat sich vor rund einem Jahr aber in den Ruhestand verabschiedet.


    Den neuen CEO kann Chef noch nicht richtig einschätzen, er greift aber wesentlich energischer zu, wenn es um die Belange der Mitarbeiter geht. :cool:


    Der Grund, weshalb ich mich entschied, den Betriebsrat einzuschalten, war, dass mir klar war, dass ich Chef nur noch nach dem Freitagsmeeting ca. 19 Uhr auf die E-Mail ansprechen könnte.
    Das wollte ich aber am Vorabend vor meinem Urlaub nicht mehr aufreissen. Von daher die Anfrage beim BR, und die nahmen für mich die Sache gern in die Hand bzw. kümmern sich während meines Urlaubs weiter darum. Sonst hätte ich den Urlaub noch weniger (wenn überhaupt) genießen können.


    Der BR-Vorsitzende hat mich heute angerufen und meinte, er dürfe noch nichts konkretes sagen, es werde aber am Montag eine firmenweite Bekanntgabe bezüglich einer "Strukturänderung" geben.
    Was meint ihr, wie ich den BR am Telefon gelöchert habe wegen mehr Details! Aber er hat wirklich dicht gehalten und meinte, ich solle einfach "das Wochende enspannt genießen" und den Montag abwarten.


    Dann versuche ich das mal...


    Gute Nacht erstmal. :)
    Kris

    Wir geben Geld aus, das wir nicht besitzen, um uns Dinge zu kaufen, die wir nicht brauchen, damit wir Leuten imponieren können, die wir nicht mögen.