Regt das hier denn keinen auf? Alle 2km ein Blitzer

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  • ...... es ist, wie bei einem Kind:
    Wer nicht hören will, muß fühlen .... :top: ;)



    Genau das ist eben mein Ärger, gerade weil man wie im Kindergarten von den blöden Kommunen behandelt wird, mache ich erst recht manchmal das gegenteil und fahre erst recht so, wie ich es will, die können mich dann alle mal für ein paar Meter Spaß. :crazy:

    So jetzt Du und Dudu, danke! :p

  • insgesamt ist D immer noch ein Traumland


    geringe Strafen und geringe Kontrolldichte


    ich fahre seit Jahren jenseits des Erlaubten, passe allerdings sehr auf, mit Null Punkten


    fahrt mal so in France oder CHF... da landet man im Knast, weil hinter jeder Hecke einer lauert und null Toleranz gilt, weil man die Bürger für Nichtselbständigdenkende - wohl zu Recht - hält


    wenn die Deutschen in Städten wie in WI anfangen härter zu kontrollieren, dann ist das ok, ich fahre innerorts auch doppelt vorsichtig, dafür auf offener Strecke um so schlimmer:D

  • Wenn die Rate derer, die Geschwindigkeitsbeschränkungen auf unseren Straßen regelmäßig mißachten, nicht so derart groß wäre, würden sich die technischen Maßnahmen zu deren Überwachung und Ahnundung ( Radar, Laser, Lichtschranken etc. ) definitiv nicht lohnen ..... doch genau andersherum ist es:


    So ist es.

    Überwachung ist dann ok, wenn die Limits auch halbwegs sinnvoll wären.


    Ja die Limits sind jetzt oft 20kmh unter dem was möglich wäre. Der Grund? Die Punktefreiheit und x+20 Denke haben sich in den Straßenverkehrsämtern rumgesprochen. Wenn also auf einer AB-Baustelle 80 das allerhöchste der Gefühle ist, steht dort ein 60 Schild.
    Ändern würde sich das nur bei einer Strafverschärfung im bisherigen Bagatellbereich und einer noch größeren Kontrolldichte.
    Dann könnte man wieder Schilder mit x Platzieren und müsste nicht x-20 aufstellen.

    Aber Du wolltest Punktefreiheit erreichen und dazu reicht es, wenn Du weniger als 70 fährst.


    Jepp und deswegen plagen wir uns mit x-20 als Beschilderung herum.

    Mich stören diese Geräte nicht. Die können meinetwegen alle 100 Meter so´n Ding aufstellen. Regeln beachten und gut iss.


    jepp.


    Was mich eher aufregt ist wenn aller 100m das Limit geändert wird. :mad:


  • Ändern würde sich das nur bei einer Strafverschärfung im bisherigen Bagatellbereich und einer noch größeren Kontrolldichte.
    Dann könnte man wieder Schilder mit x Platzieren und müsste nicht x-20 aufstellen.


    Jepp und deswegen plagen wir uns mit x-20 als Beschilderung herum.


    Du glaubst im Ernst, wenn die Strafen verschärft würden, würden flächendeckend die Limits heraufgesetzt? Wow, ist das noch Optimismus oder schon Naivität?


    Ich sag dir, was passiert: die Kommunen machen neue Haushalte, um das zusätzliche Geld im Voraus zu verplanen. Und sie kaufen mehr Knipsen, weil die sich betriebswirtschaftlich schneller lohnen. Das ist alles, was passieren würde.


    Gruß
    Stefan

  • Du glaubst im Ernst, wenn die Strafen verschärft würden, würden flächendeckend die Limits heraufgesetzt? Wow, ist das noch Optimismus oder schon Naivität?


    Ich kenn durch Zufall jemanden der für Beschilderung zuständig ist. Die interessiert weder das Ordnungsamt noch was anderes. Die wägen das Risiko in der Hauptverkehrszeit ab. Diverse Vorschriften wie Mindestbreite von Straßen etc. schlagen auch noch rein. Danach wird beschildert. Wenn klar wäre das x+20 nicht mehr "Standard" wäre, weil Punktefrei, würden die schon nicht mehr x-20 beschildern.
    Übrigens rechnen die auch das "Rollen lassen" wie das "Gas geben wenn Aufhebungsschild sichtbar" ebenfalls mit ein und verlängern damit die Strecke der Beschränkung.
    Wir schießen uns also regelmäßig mit unserer Auslegung selbst ins Knie.
    Ja auch dort arbeiten normale Autofahrer die gern richtig beschildern würden. ;)

  • Wow, ist das noch Optimismus oder schon Naivität?


    Starker Spruch von jemandem, der glaubt, dass Tempolimits respektiert werden würden, wenn es weniger von ihnen geben würde. :crazy:


    Hier bei uns der Rheinufertunnel ist doch der beste Beweis.
    Vorher 60, dann festinstallierte Blitzer und 70.
    Sollte klar sein, dass jetzt nicht schneller gefahren wird wie vorher.

    Seit Juni 2021 ist Flashbeagle CO2-neutral.

    Er verstarb selbstbestimmt und ohne Schmerzen an den Folgen einer Krebserkrankung, die mit Leber- und Lungenmetastasen unheilbar geworden war.

    Flashbeagle hinterlässt einen BMW und zwei Fahrräder.


  • Doppelmoral mal wieder ;). In einem früheren Posting von dir beschreibst du selber, dass du auch ab und na mal mit 10-20km/h über dem Tempolimit unterwegs bist und hier postest du mit :confused: und :mad:? :top::D Die Strafen für deine Tempoüberschreitungen sind wohl auch viel zu günstig und zeigen keine Wirkung, weil sonst würdest du auch immer an die Limiten halten ;).



    @ Stevie: Sehe ich auch so, bei dem Schilderwald (in der CH ähnlich) nervt es einfach nur. Man soll sich auf die wichtigen (Unfall)schwerpunkte konzentrieren und nicht alle paar Meter ein neues Schild. Ist wie bei Tempo30 in der City, wenn es bspw. nur im festegelegt Bereich um eine Schule etc. gilt, dann wird das mehr respektiert wie wenn ein ganzes Quartier Tempo30 hat. Da kämpfe ich zur Zeit in meiner Stadt darum, dass es keine neuen solchen flächendeckenden Zonen gibt und alte überprüft und gegebenenfalls aufgehoben werden, weil die Wirkung verpufft und nur jemandem nützt, nämlich der Staatskasse ;) Weniger ist mehr, wie so oft...:top:

  • Doppelmoral mal wieder ;). In einem früheren Posting von dir beschreibst du selber, dass du auch ab und na mal mit 10-20km/h über dem Tempolimit unterwegs bist und hier postest du mit :confused: und :mad:? :top::D



    Das hat nichts mit "Doppelmoral" zu tun.

    Wenn ich diesé 10 - 20 Km/h über dem Limit unterwegs bin und es "blitzt", dann ist es ganz und gar meine eigene Schuld und Dummheit .... ich komme dann nie und nimmer auf die Idee, über die Überwachungsanlagen herzufallen oder auch einen Thread zu eröffnen, weil alle 2 Km ein Blitzer steht. ;)

    .... und würde ich behaupten, dass ich nie über dem Limit unterwegs wäre, würde ich lügen ... und dies tue ich nicht.

    "Dusche mich, aber mache mich nicht naß" .... dies ist immer der nette Spruch von den meisten, die geblitzt werden .... sie sind es ja nicht Schuld, sondern die "bösen Blitzer". :D

  • .... ich komme dann nie und nimmer auf die Idee, über die Überwachungsanlagen herzufallen oder auch einen Thread zu eröffnen, weil alle 2 Km ein Blitzer steht. ;)

    Hi,
    lies bitte noch mal (oder erstmalig ?!?;)) meinen Startbeitrag und die Intention.


    Gruß
    Henry

  • Hi,
    lies bitte noch mal (oder erstmalig ?!?;)) meinen Startbeitrag und die Intention.

    Gruß
    Henry



    ja .... ist ja schon gut ... aber dann eröffne Du doch bitte auch demnächst ein solches Posting unter dem endgültigen THREAD-Titel und nicht wie diesen, den Du ( ja auch absichtlich ) anfangs an den Beschneidungsthread angelehnt hattest.

    ...... diese (damalige) Intention verstehe ich bis jetzt noch nicht ... ;)

    Von daher bitte ich dann auch, analog zu Deiner 1. Namensgebung dieses THREAD´s, nicht alles bei anderen dann auf die Goldwaage zu legen und selbst "Gewagtes" niederzulegen. :D ;)

  • Zitat

    Ich kenn durch Zufall jemanden der für Beschilderung zuständig ist. Die interessiert weder das Ordnungsamt noch was anderes. Die wägen das Risiko in der Hauptverkehrszeit ab. Diverse Vorschriften wie Mindestbreite von Straßen etc. schlagen auch noch rein. Danach wird beschildert. Wenn klar wäre das x+20 nicht mehr "Standard" wäre, weil Punktefrei, würden die schon nicht mehr x-20 beschildern.


    Zumindest hier in der Gegend kenne ich viele Beschränkungen bei denen man den ganz starken Eindruck haben kann, dass sie politisch motiviert sind. Dazu gehören dann auch "vergessene" Aufgehoben Schilder nach einer Einfahrt oder unterschiedliche Beschränkungen in beide Richtungen!

  • Zumindest hier in der Gegend kenne ich viele Beschränkungen bei denen man den ganz starken Eindruck haben kann, dass sie politisch motiviert sind.

    Da ist auf jeden Fall etwas dran'. Bei uns im Dorf hat die SPD eine Tempo 30-Zone durchgedrückt. Entsprechend wurde die Hauptdurchgangsstraße baulich künstlich verengt und die "Geier" vom Ordnungsamt flogen regelmäßig mit einem Kombi zum Abkassieren ein.

    Nun hat die CDU nach einigen Jahren den Tempo 30-Zinnober beendet. Die 30er-Schilder wurden gegen 50er ausgetauscht. Baulich wurde jedoch nichts geändert. In einer Engstelle fuhren sich die Spezialisten bislang schon bei Tempo 30 die Außenspiegel ab. Die Bordsteine links und rechts zeigen die Spuren von vielen Reifen und zerschredderten Alufelgen. Ich möchte nicht wissen, wie das jetzt mit 50 klappen soll :confused:.

    Die SPD macht hingegen Werbung für die Wiedereinführug von Tempo 30. Die meinen offenkundig, dass dies Wählerstimmen bringt. Meines Erachtens funktionieren hier 50 nur in Kombination mit Rücknahme der künstlichen Verengungen.

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Zumindest hier in der Gegend kenne ich viele Beschränkungen bei denen man den ganz starken Eindruck haben kann, dass sie politisch motiviert sind. Dazu gehören dann auch "vergessene" Aufgehoben Schilder nach einer Einfahrt oder unterschiedliche Beschränkungen in beide Richtungen!


    Also überall gibt es irgendwelche Deppen. Hier gleich ne politische Motivierung rauszulesen halte ich doch für arg übertrieben. :D
    Glaubst du im Ernst das sich der Bürgermeister dafür interessiert und es in Auftrag gibt damit auf der einen Spur 50 und auf der Gegenspur 30 erlaubt sind?


    Frank
    Natürlich kann eine Verkehrsberuhigung politisch motiviert sein. ;)
    Das steht doch außer Zweifel.
    Meist sind es aber Sachzwänge wie Verkehrsaufkommen, Fahrbahnbreite, Lärmschutz usw. die für Beschilderung sorgen.
    So höre ich über 2,5km Motorräder auf der Autobahn, natürlich nur die mit nicht legaler Abgasanlage. Jetzt bräuchte ich nur paar mal das Umweltamt für Messungen zu bestellen und schon gäbe aus auf der AB ein neues Limit. ;)

  • Ist wie bei Tempo30 in der City, wenn es bspw. nur im festegelegt Bereich um eine Schule etc. gilt, dann wird das mehr respektiert wie wenn ein ganzes Quartier Tempo30 hat. Da kämpfe ich zur Zeit in meiner Stadt darum, dass es keine neuen solchen flächendeckenden Zonen gibt und alte überprüft und gegebenenfalls aufgehoben werden, weil die Wirkung verpufft und nur jemandem nützt, nämlich der Staatskasse ;) Weniger ist mehr, wie so oft...:top:


    Die Menschen sehen halt immer nur ihre eigenen Interessen.
    Egal ob es darum geht, dass keiner einen Biergarten bei sich vor der Tür haben will, der bis Mitternacht Party macht, aber andere Leute als Spießer bezeichnen will, der so was bei sich auch nicht haben möchte, oder halt Tempolimits, die in der eigenen Siedlung sein müssen, weil alle durchrasen, aber woanders selber auch immer durchjagen möchte.


    Weiß echt nicht, wie es dazu kommt, dass man bei Tempolimits glaubt, seine eigenen Regeln aufstellen zu können und wenn man damit baden geht, bei anderen die Schuld sucht.
    Gab früher auch kein Tempolimit auf Landstrassen und da die Autos viel sicherer geworden sind, könnte man doch auch auf Landstrassen ruhig so schnell fahren, wie man möchte.
    Und bei Autobahnen sehen sich ja auch noch viele im Recht, wenn sie bei Richtgeschwindigkeit 130 Km/h mit über 200 Km/h ankommen und vorne am Horizont jemand ausschert.
    Es gibt zwar Zeiten und Stellen, wo man mit mehr als 130 Km/h fahren kann, aber weil man in dem Punkt keine Regeln aufstellt, meinen viele, sie hätten ein Anrecht darauf, immer so schnell zu fahren, wie sie könnten.
    Der normale Bürger ist nämlich nicht in der Lage ein Tempolimit selbst zu bestimmen, was auch dazu geführt hat, dass an vielen Stellen nur noch 120 Km/h ist, weil die Deppen selbst über die Kasseler Berge geknallt sind, was der Wagen hergab.

    Seit Juni 2021 ist Flashbeagle CO2-neutral.

    Er verstarb selbstbestimmt und ohne Schmerzen an den Folgen einer Krebserkrankung, die mit Leber- und Lungenmetastasen unheilbar geworden war.

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  • Die Menschen [..]...

    Der normale Bürger ist nämlich nicht in der Lage ein Tempolimit selbst zu bestimmen, was auch dazu geführt hat, dass an vielen Stellen nur noch 120 Km/h ist, weil die Deppen selbst über die Kasseler Berge geknallt sind, was der Wagen hergab.

    "DIE" Menschen und "DER NORMALE Bürger"? Gibt es die wirklich? Was ist "normal"? Das Thema mit der selbstbestmmten Geschwindigkeit hatten wir hier im Forum auch schon zuhauf. Es gibt Projektstädte, in denen der gesamte Schilderwald abgehängt wurde und erstaunlicherweise funktioniert das prima.

    Das Problem besteht imo auch nicht darin, dass manche notorisch zu schnell fahren, sondern dass manche außerstande sind ihre Geschwindigkeit den aktuellen Verkehrsverhältnissen anzupassen. Dass heißt: 180 Km/h sind auf einer trockenen, leeren BAB absolut in Ordnung, bei Starkregen, Nebel, Glatteis oder Schnee jedoch bis zu 160 Km/h zu schnell! Aber müssen wegen einer Hand voll Verirrter alle in ihrer Freiheit beschränkt und abgezockt werden :confused:? "Die Deppen" fängt man mit tumben Limits ohnehin nur schwerlich ein.

    formerly known as Fastisfast2fast

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  • Das Problem besteht imo auch nicht darin, dass manche notorisch zu schnell fahren, sondern dass manche außerstande sind ihre Geschwindigkeit den aktuellen Verkehrsverhältnissen anzupassen. Dass heißt: 180 Km/h sind auf einer trockenen, leeren BAB absolut in Ordnung, bei Starkregen, Nebel, Glatteis oder Schnee jedoch bis zu 160 Km/h zu schnell! Aber müssen wegen einer Hand voll Verirrter alle in ihrer Freiheit beschränkt und abgezockt werden :confused:? "Die Deppen" fängt man mit tumben Limits ohnehin nur schwerlich ein.


    Den Lärmschutz unterschlägst du komplett. Dessen Notwendigkeit ist auch in vielen Fällen nur erkennbar wenn man aufmerksam das Navidisplay beachtet, was man nun wieder >200 nicht tun sollte. ;)


  • ... Es gibt Projektstädte, in denen der gesamte Schilderwald abgehängt wurde und erstaunlicherweise funktioniert das prima.
    ...
    Das Problem besteht imo auch nicht darin, dass manche notorisch zu schnell fahren, sondern dass manche außerstande sind ihre Geschwindigkeit den aktuellen Verkehrsverhältnissen anzupassen. ... Aber müssen wegen einer Hand voll Verirrter alle in ihrer Freiheit beschränkt und abgezockt werden :confused:?...


    Müsste ich jetzt noch googlen und eine Quelle anführen, wenn ich sage, dass die nicht angepasste Geschwindigkeit ein ziemliches Problem ist und es nicht nur um eine "handvoll" geht?


    Also ich bin ehrlich und sage, dass wenn es keine Blitzer geben würde, würde ich immer noch mit 90 durch die Stadt knallen.
    Und das es falsch ist, würde ich frühestens nach einem Unfall einsehen.


    Die "handvoll", die nicht in der Lage sind, sind doch auch nur die, bei denen es bereits gekracht hat.
    Wer weiß denn, wie viele außerdem nicht in der Lage sind, die aber bisher einfach Glück hatten?


    Und wenn jeder seine Geschwindigkeit selber aussucht, dann wird verstärkt gedrängelt, denn wenn der Oppa vor einem das Tempo nicht mitgehen kann, dann soll er gefälligst den Führerschein abgeben.
    Also muss es ein Tempolimit geben, dass so hoch ist, wie die Geschwindigkeit, die noch jeder im Strassenverkehr problemlos fahren kann.
    Von daher stellt ein Tempolimit natürlich immer das Mindesttempo da, dass problemlos gefahren werden kann.
    Aber da sich jeder für einen Rennfahrer und kompetenten Autofahrer hält, würde jeder wieder sein Tempolimit so hoch setzen, dass es insgesamt zu hoch ist.


    Gerade mit Rücksicht auf die Gemeinschaft sollte man doch in der Lage sein, mit den Tempolimits klar zu kommen.
    Noch dazu, wenn man bedenkt wie billig es (im europäischen Vergleich) ist, wenn man 20 Km/h zu schnell ist.


    Auch wenn ich selbst gerne mein Tempo bestimmen würde, habe ich aber nicht das Gefühl, dass ich meiner Freiheit beraubt werde, wenn ich erst am Ortsausgang auf den Pin drücke, statt schon 500m vorher.

    Seit Juni 2021 ist Flashbeagle CO2-neutral.

    Er verstarb selbstbestimmt und ohne Schmerzen an den Folgen einer Krebserkrankung, die mit Leber- und Lungenmetastasen unheilbar geworden war.

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  • Auch wenn ich selbst gerne mein Tempo bestimmen würde, habe ich aber nicht das Gefühl, dass ich meiner Freiheit beraubt werde, wenn ich erst am Ortsausgang auf den Pin drücke, statt schon 500m vorher.


    Gut, dass Du's schreibst.
    Hatte ich bei meinen beiden Fällen (paar Seiten vorher) nämlich gar nicht erwähnt:
    bei mir war das nämlich nicht innerorts, sondern auf der Autobahn, auf der A7. Einmal am Ende der 120 Zone bei Walsrode Richtung Süden, einmal am Ende der 80 Zone am Horster Dreieck.
    Innerorts sind 500m viel, keine frage. Da halte ich mich auch dran.

    Viele Grüße --Michael--
    "Frontantrieb ist entgangene Lebensfreude" (A. Merkle, 2005)
    520dT (F11)

  • Manchmal steht 40 km/h vor Kurven, gut mach ich dann so, aber wenn ich meine ich bin da viel zu langsam, fahre ich halt beim nächsten Mal mit 60 durch, weil gilt ja eigentlich nur für die Kurve und da mehr mit meinem Auto geht fahre ich halt mehr, wer Trabant fährt muß eben 30 fahren, sehe ich so, sonst kann ich ja auch an manchen Stellen gleich das Auto schieben.

    Wo das Schild für Fußgänger und Radfahrer gilt, halte ich mich aber dran, nur ist es so, daß ich bei 40 auch schon von Rennradfahrern überholt wurde und bergab durch einen Ort hatte ich schon welche vorm Auto, welche wesentlich schneller waren, als meine mir selbst auferlegte Tempomatgeschwindigkeit, nur Fahrräder werden nicht geblitzt und die Fahrer verstecken sich unterm Helm.

    Insgesamt halte ich mich ziemlich an die Vorschriften, aber nicht durchgehend 24 Stunden am Tag, ich will sagen, dass kein Tag vergeht, an welchem man mich nicht oberhalb der erlaubten Geschwindigkeit erwischen kann und so wird es jedem gehen, soll mir keiner erzählen er fährt wie ein Ziege beim Melkvorgang.

    Meine seltener gewordenen Ampelstarts können schon mal das Auto in den Blitzbereich bringen, allerdings gehe ich ich ja auch dann gleich wieder vom Gas weg und fahre im grünen Bereich.

    Bei Ludwigsburg vor Stuttgart steht übrigens vor einer Kurve 50, obwohl man dort locker wesentlich schneller durchfahren könnte, allerdings verhindert dies dort ein Festkastenblitzdingsbums, wenn man die Stelle kennt und man kennt ja viele solche Stellen und ist darauf vorbereitet, oder wird auch davor gewarnt.

    Ein bissel Freiheit nehm ich mir und wünsch sie auch DIR.

  • Der Threadtitel lautet "Alle 2km ein Blitzer". Gestern sind wir eine Strecke gefahren, da wurde diese Entfernung zwischen den Radarfallen definitiv getoppt. So etwas habe ich noch nie gesehen :eek:. Und zwar auf der Strecke zwischen Marburg und Frankenberg/Eder, welche ich früher alle paar Monate gefahren bin. Seit ca. 1,5 Jahren steht dort teilweise alle 200m eine Radarfalle: in Kurven, in Ortsdurchfahrten, zwischen den Orten. Größtenteils die grauen Säulen von POLISCAN (umstritten wegen Abstand zwischen Fotoauslösung und Meßpunkt), aber auch edel wirkende Säulen, welche mittig schwarz sind und in Edelstahl eingefasst sind. Im Ort "Wetter" stehen laut Web 18 Radarfallen (also 9 je Fahrtrichtung) - vermutlich sind hier ein paar Doppelzählungen dabei: http://www.blitzer.de/in/Wetter+(Hessen) . Auf der Gesamtstrecke zwischen Marburg und Frankenberg/Eder von ca. 37 Km würde ich auf 12 bis 15 Radarfallen pro Fahrtrichtung tippen.

    Kombiniert wird das ganze mit trickreichen Schildern, auf denen es heißt "30 - die nächsten 150m". In diesen 150m steht dann die Falle, es gibt jedoch kein Aufhebungsschild für das Limit. Man weiß also nie genau wie schnell man fahren darf ohne geblitzt zu werden. Auswärtige, die nach dem Passieren von 2 Radarfallen nicht mit weiteren rechnen, haben verloren. Die Fahrtstrecke reicht locker aus, um mit null Punkten im VZR einzufahren und weit über 18 Punkten und ohne Führerschein wieder herauszufahren :D.

    PS: Ich saß glücklicherweise auf dem Beifahrersitz und der Fahrer wußte Bescheid...

    formerly known as Fastisfast2fast

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