Regt das hier denn keinen auf? Alle 2km ein Blitzer

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  • Danke ... ich hab´den Beitrag selbst gefunden und auch schon angeschaut.:top:


    Die in diesem Beitrag gemachten Aussagen von (wenigen) Polizeibeamten und deren Gewerkschaft hins. der Zwänge zum Knöllchen machen kann ich auf alle Fälle definitiv (leider) bestätigen.:mad:

  • Aber wieso kann man sich denn als Ortskundiger darüber aufregen, wenn auf der Landstrasse jeder KM ein Blitzer steht (objektiv betrachtet)?

    Hi,
    aus meiner Sicht ist das so:
    Erstens wird rund um den Blitzer deutlich langsamer gefahren als möglich und erlaubt. D.h. bei 100 wir 80 gefahren (so zu sehen bei uns auf der B3 durch Marburg), bei 50 wird 35 gefahren etc.
    Zweitens legen Ortsunkundige angesichts eines Blitzers häufig, selbst wenn sie mit konformer Geschwindigkeit unterwegs sind, eine Vollbremsung hin oder bremsen heftig an. Das ist bei der Menge der Blitzer der Verkehrssicherheit auch nicht gerade zuträglich.

    Bei Autobahnen ist ein Tempotrichter ohne Blitzer noch okay, damit man sich die Bremsen nicht ruiniert, um rechtzeitig beim Tempo zu sein.

    Hier in Marburg ist es z.B. so, dass auf der Kraftfahrstraße (autobahnähnlich ausgebaut) die 100er Geschwindigkeitsbeschränkung durch vorherige Kurven erst etwa 300-400m vorher zu sehen ist. (https://maps.google.de/maps?ll….012576,0.032079&t=m&z=16 - Das 100-Schild ist hier in der Bildmitte)
    D.H. fährt man höhere Geschwindigkeiten ist nichts mehr mit Heranrollen, so dass man am Schild etwa die vorgeschriebene Geschwindigkeit hat und vielleicht nur noch sanft bremsen muss. Nein, hier muss man schon kräftiger in die Eisen steigen. Ein am Ende der vorherigen Geraden aufgestelltes 120 Schild könnte man schon gut 2km sehen und langsam ausrollen, ohne sich die Bremsen zu 'ruinieren'. Das betrifft natürlich Ortsunkundige. Ich weiß schon, wo was ist, habe dann aber immer mit den irren Aktionen anderer, nämlich der Ortsunkundigen, zu tun.


    Ich plädiere einfach für ein vernünftiges Verhaltensmanagement seitens der Verkehrsbehörden.


    Gruß
    Henry

  • Ja und?
    Wer gerne schnell fährt, muss halt auch bereit sein stark zu bremsen!

    Noch nie war ein Alfa Romeo so schlecht wie sein Ruf.


    Tanti Saluti
    Alfisto


  • Abolut korrekt.

    Zitat


    Hielten sich die Autofahrer regelmäßig und überwiegend an die Limits, wären die Ausgaben für diese Überwachungsanlagen ratz fatz so teuer, dass die Städte, Gemeinden und auch Privatfirmen diese fix abbauen oder stillegen würden, denn die haben alle keinen Bock, Geld da reinzuschießen ... die wollen Geld damit verdienen.

    Da muß man sich Fragen, warum unsere verkehrsclubs nicht mal zu konformem Fahren aufrufen, mal nur einen Monat lang. Alle. Da werden einige Kämmerer schwitzen und einige Geschäftsmodelle platzen.



    Zitat

    Wer nicht hören will, muß fühlen ....

    ...zahlen ;)

    Wie melde ich jetzt eigentlich Gender-und diskriminierungsgerecht ein herrenloses Damenfahrrad im Schwarzwald? :idee:

  • Da muß man sich Fragen, warum unsere verkehrsclubs nicht mal zu konformem Fahren aufrufen, mal nur einen Monat lang. Alle. Da werden einige Kämmerer schwitzen und einige Geschäftsmodelle platzen.


    Dies verstehe ich ebensowenig, wie Du .... würden durch solche Aufrufe vielleicht nur 40 - 50 % der Autofahrer erreicht, würde dies schon ausreichen, enorme Löcher in diese vorgeplanten Einnahmen zu reißen. :top:




    ...zahlen ;)


    Stimmt ..... und hier kommt dann die nächste Anmerkung:


    Warum, wenn viele/die meisten die Limits ignorieren und zu schnell fahren, warum fahren sie dann so verdammt oft noch schneller, als +21 vorwerfbare Kilometer :confused: :kpatsch:


    Darunter wären es maximal 35 € ( innerhalb geschlossener Ortschaften ) und der Führerschein wäre zu keiner Zeit in Gefahr. :confused:

  • Der Kontrolldruck hat in den letzten Jahren immens zugenommen. Städte & Gemeinden haben die Abzocke über den fließenden Verkehr mittlerweile fest in ihre Haushaltsplanung übernommen. Mein Tipp: Tempomat nutzen! In der City fahre ich nur noch mit dem Ding. Zudem nutze ich mehr den ÖPNV, sofern es über kurze Distanzen geht. Mein Ziel ist die Punktefreiheit vor Einführung der irren Punktereform zu erreichen ;). Auf der BAB und auf Landstraßen kostet es mich jedoch öfters sehr viel Überwindung nicht zu "zaubern", BMW bereitet nunmal (leider) "Freude am Fahren" - sogar im 320d.

    Und den Usern mit den PS-starken BMW kann ich nur Trackdays oder Touristenfahrten am Nürburg- oder Hockenheimring ans Herz legen (jeweilige Webseiten geben Auskunft). Die heutigen Sportwagen lassen sich definitiv nicht mehr legal auf der Straße ausfahren.

    formerly known as Fastisfast2fast

    2 Mal editiert, zuletzt von Frank ()

  • Wenn man ohne Tempomat nicht mehr in der Lage ist, in der Stadt weniger als 70 zu fahren, sollte man aber eher mal woanders bei der Problemlösung ansetzen.

    Seit Juni 2021 ist Flashbeagle CO2-neutral.

    Er verstarb selbstbestimmt und ohne Schmerzen an den Folgen einer Krebserkrankung, die mit Leber- und Lungenmetastasen unheilbar geworden war.

    Flashbeagle hinterlässt einen BMW und zwei Fahrräder.

  • Wenn man ohne Tempomat nicht mehr in der Lage ist, in der Stadt weniger als 70 zu fahren, sollte man aber eher mal woanders bei der Problemlösung ansetzen.

    Du, falls es Dir entgangen sein sollte: Innerstädisch fährt man heutzutage 50 oder gar 30 Km/h ;). Wenn ich den rechten Fuß soweit zurücknehme, sitze ich mit 1,97m im E46 extrem unbequem :crazy:.

    formerly known as Fastisfast2fast


  • :top: :mad: Genau so ist das! Zumindest in 97,9 % der Fälle kommunalen Blitzens. da geht es alleine um die leeren Stadtsäckel.

  • Wieso macht man es nicht mal so: man fährt überall maximal so schnell, wie es erlaubt ist, dann können die so viele Blitzer aufstellen, wie sie wollen. Verdienen tun sie dann gar nichts.


    Doch. Ich behaupte, dass ich ziemlich StVO-konform unterwegs bin. Geblitzt wurde ich trotzdem. Weil: ein Verkehrsschild von einem haltenden Lkw verdeckt war, ich bei der Ortseinfahrt keine Vollbremsung hinlegen will und noch Restgeschwindigkeit hatte (immer toll, wenn der Ortseingang hinter einer Kurve liegt), oder das Highlight: weil ich gar nicht zu schnell fuhr, sondern das Fahrzeug vor mir. Dem blitzenden Privatunternehmen war das scheinbar egal, ich war halt dummerweise mit aufm Foto.


    Entsprechend habe ich mich auch schon erkundigt. Diese kommunalen Blitzer dürfen (im Gegensatz zur Polizei) nur an definierten Gefahrenpunkten messen. Und hier ist der Punkt zum Ansetzen. In meiner "Lieblings"-Blitzergemeinde befindet sich so ein Punkt unmittelbar vor dem Ortsausgang - da befindet sich nichts mehr, kein Haus, kein gar nichts - außer: die Dorffeuerwehr. Und deren Ausfahrt gilt Unfallschwerpunkt, da es dort schon "sehr oft" (Zitat Gemeinde) "fast" zu Unfällen gekommen wär.
    Will heissen: die Sinnhaftigkeit dieser Gefahrenschwerpunkte muss stärker überprüft werden. Sonst wird bald jeder Gullydeckel als Gefahrenschwerpunkt definiert.

  • Umgekehrt, oder nicht?


    Die Polizei blitzt nur an Gefahrenschwerpunkten, die komunalen Blitzer an lohnenswerten Stellen.


    So habe ich das in Erinnerung und so sind auch meine Beobachtungen

  • Du, falls es Dir entgangen sein sollte: Innerstädisch fährt man heutzutage 50 oder gar 30 Km/h ;).


    Aber Du wolltest Punktefreiheit erreichen und dazu reicht es, wenn Du weniger als 70 fährst.
    Immer höchstens 50 fahren, kann schon schwer sein, weil man ja kein Hindernis sein will und man dann ständig auf den Tacho gucken müsste, denn ab 49 wird gehupt und gedrängelt.
    Aber weniger als 70 sollte doch vom Gefühl drin sein.
    Und dann kommt ja eigentlich noch 3 Km/h Toleranz und etwas Tachovoreilung hinzu. Bedenkt man dann noch, dass man nicht jedes Mal erwischt wird, dann braucht man doch keinen Tempomaten um außerhalb des Punktebereichs zu sein.


    Öfters mit Tacho 80 durch die Stadt zu fahren ist doch Vorsatz.
    Vom Können wird es doch wohl jeder drauf haben, langsamer zu sein, ohne Tempomaten.

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  • Will heissen: die Sinnhaftigkeit dieser Gefahrenschwerpunkte muss stärker überprüft werden. Sonst wird bald jeder Gullydeckel als Gefahrenschwerpunkt definiert.


    Jo. Und auch die Sinnhaftigkeit der Tempolimits müsste regelmäßig geprüft werden. An kilometerweit einsehbaren und völlig leeren Landstraßen muss ewig dieses 70/100/70/100/70 Spiel gespielt werden. Wie schon gesagt: wenn ein Schild einmal da ist, wird man das erfahrungsgemäß nie mehr los. Auch, wenn sich keiner mehr daran erinnert, warum es da sein sollte.


    Wenn nur sinnvolle Limits ausgeschildert wären, würden die auch viel besser respektiert.


    Gruß
    Stefan

  • Ich hab' auch nen Hals. In drei Monaten zweimal erwischt worden weil ich vorm Aufgehoben-Schild etwas früh aufm Gas war.
    Der Blitzer stand einmal 400m und einmal 500m vor dem Aufgehoben-Schild.


    Das hat doch mit Verkehrssicherheit nichts mehr zu tun, das ist meiner Meinung nach reine Abzocke. :flop:

    Viele Grüße --Michael--
    "Frontantrieb ist entgangene Lebensfreude" (A. Merkle, 2005)
    520dT (F11)

  • Aber Du wolltest Punktefreiheit erreichen und dazu reicht es, wenn Du weniger als 70 fährst.

    OK, das stimmt, sry Mißverständnis ;). In der Stadt habe ich bis dato noch nie Punkte eingefahren - bis auf 1x telefonieren. Ich bin ja nicht wahnsinnig. Mich erwischt es punktemäßig praktisch nur auf der BAB und rundum die BAB (BAB-Zubringer auf denen man das Gas früher stehenlassen konnte). Aber wie gesagt, es gibt heute Autos mit denen steht man auf öffentlicher Straßen stets mit einem Fuß im Gefängnis. Wenn man die nicht auf der Rennstrecke einsetzt, sollte man imo gleich zwei Nummern kleiner einkaufen. Ausnahme: Man will den Nachbarn beeindrucken.

    Ich hatte übrigens schon Fahrverbote auf BAB einkassiert auf denen heute (ohne bauliche Veränderung!) keine Vmax-Beschränkung mehr gilt! Alles reine Willkür!

    formerly known as Fastisfast2fast

  • An kilometerweit einsehbaren und völlig leeren Landstraßen muss ewig dieses 70/100/70/100/70 Spiel gespielt werden.


    So fällt die Einmündung wenigstens auf und man fährt nicht im gleichen Trott vorbei, wie sonst auch.


    Zitat


    Wenn nur sinnvolle Limits ausgeschildert wären, würden die auch viel besser respektiert.


    Du glaubst jetzt nicht wirklich, dass es weniger Motzer geben würde, wenn es 10% weniger Tempolimits geben würde?
    Und wieso sollte der Autofahrer, der an einer Stelle mal vorbei fährt, eine Stelle besser beurteilen können, als jemand, der womöglich auch Unfallstatistiken u.a. Informationen besitzt?



    Der Blitzer stand einmal 400m und einmal 500m vor dem Aufgehoben-Schild.


    Wäre das Tempolimit 400m-500m kürzer gewesen, wärst Du aber trotzdem 400m-500m eher auf dem Gas gestanden.

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  • So fällt die Einmündung wenigstens auf und man fährt nicht im gleichen Trott vorbei, wie sonst auch.


    Eine Einmündung fällt zumindest mehr auf als ein 70 Schild.



    Du glaubst jetzt nicht wirklich, dass es weniger Motzer geben würde, wenn es 10% weniger Tempolimits geben würde?


    Ja, ich wäre weniger Motzer, wenn man nicht durch einen Schilderwald fahren müsste. Der Wunsch, dass die Aktualität und Notwendigkeit von Zeit zu Zeit geprüft wird, ist doch wohl legitim. Durch den Schilderwust wird das eigene Denken aberzogen. Wo 70 steht, geht noch lange nicht immer 70.


    Gruß
    Stefan


  • Ich hatte übrigens schon Fahrverbote auf BAB einkassiert auf denen heute (ohne bauliche Veränderung!) keine Vmax-Beschränkung mehr gilt! Alles reine Willkür!


    Ich bin mal mit "100drüber" des Nachts auf einer Autobahn gefahren, wo zwischen 22h-6h nur 120 Km/h war.
    Aber wer sollte Nachts schon blitzen?
    Bis ich die Typen auf einem Parkplatz habe stehen sehen, wie sie gerade so einen Blitzer aufbauten.
    5 Minuten später und in Italien hätten sie mein Auto gepfändet und in der Schweiz hätte man mich mit Gewichten an den Füßen in den Genfer See geworfen.
    Aber wenn man sein Glück nicht zu oft heraus fordert, dann geht es noch oft gut aus.
    Und die Strafe wäre hier halt immer noch relativ harmlos gewesen.



    Ja, ich wäre weniger Motzer, wenn man nicht durch einen Schilderwald fahren müsste. Der Wunsch, dass die Aktualität und Notwendigkeit von Zeit zu Zeit geprüft wird, ist doch wohl legitim. Durch den Schilderwust wird das eigene Denken aberzogen. Wo 70 steht, geht noch lange nicht immer 70.


    Nein, aber 100 soll halt auch keiner probieren. ;)
    Möchte nicht sagen, dass alles richtig ist, was "die" machen.
    Aber trotzdem liegt es nicht beim Fahrer, sich selbst die zu fahrende Geschwindigkeit auszusuchen. Vielleicht hat es ja doch mal einen Grund, den der Fahrer nicht immer erkennt.

    Seit Juni 2021 ist Flashbeagle CO2-neutral.

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