Regt das hier denn keinen auf? Alle 2km ein Blitzer

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  • Hier es um die Beschneidung von Fahrfreude und nachvollziehbare Abzocke.


    Bei mir vor der Haustür haben die Städte und Gemeinden nun den Vogel abgeschossen.
    Auf 40,1 km Bundesstraße stehen 19 feste Blitzer!


    Und zwar: von B3, Marburg Süd, Richtung Norden fahren, abfahren auf die B62, in Lahntal-Göttingen weiter auf die B252 Richtung Frankenberg bis Bottendorf Ortsausgang.


    Ich bin dafür, eine neue Maßeinheit einzuführen und Strecken damit zu kennzeichnen: B/km


    = Blitzer pro Kilometer


    Der Wert für die o.g. Strecke liegt bei 0,474 B/km. Ganz schön hoch. Umgerechnet sind das etwa alle 2km ein Blitzer. Die mobilen Geräte nicht mal mitgerechnet.


    Bei Marburg-Süd wurde ein sinnvoller Geschwindigkeitstrichter wieder entfernt: http://www.op-marburg.de/Lokal…-um-verschwundenes-Schild
    Ginge es tatsächlich um Verkehrssicherheit und die vorgebliche Lärmminderung, wäre der Geschwindigkeitstrichter gar kein Thema. Alle Argumente dagegen sind wohl mit dem Stadtkämmerer abgestimmt :rolleyes:


    Von Norden her gibt es ihn, da ist der Ertrag der Stadt Marburg gleich auch deutlich geringer: http://www.op-marburg.de/Lokal…schraenkung-soll-120-sein


    Seit die Hersteller die Anlagen für die Kommunen kostenneutral aufstellen und für jedes geblitzes Fahrzeug eine Pauschale kassieren reiben sich die Gemeinden allerorten die Hände und lassen die Dinger aufstellen. Und zwar meist so nah wie irgendwie gesetzlich möglich hinter dem Schild mit der Geschwindigkeitsbeschränkung.


    Ich will hier dem Zuschnellfahren nicht das Wort reden, Geschwindigkeitsbeschränkungen sind vielerorts wichtig und sinnvoll.


    Ich meine aber, alles sollte mit Maß geschehen. Wenn es Ortseinfahrten gibt, wo der örtlichen Gegebenheiten wegen (z.B. ewig breite Straße) gerne zu schnell reingefahren wird, warum nicht schon 200m vorher auf 70 reduzieren? Oder am Ortsschild ein Schild 'Radarkontrolle' aufstellen. Das bringt m.E. mehr im Sinne der Verkehrssicherheit, allerdings weniger in die klammen Gemeinde- und Städtekassen, die sich die Fahrzeugführer als neue Melkkühe ausmalen.


    Dafür müsste es gesetzliche Vorgaben geben. Noch weitere Ideen und wie sowas umzusetzen wäre? Z.B. via Petition?


    Gruß
    Henry

    Einmal editiert, zuletzt von Henry ()

  • Wasn Threadtitel :D:D:D:D:D


    Hier muss mal ein Mod überarbeiten :crazy:


    Pssst... der wird später noch geändert ;) Wozu kann ich das...
    Den provokanten Titel habe ich zunächst in Anlehnung an den Beschneidungsthread (der muss dann auch geändert werden) gesetzt. :D


    Gruß
    Henry

    Einmal editiert, zuletzt von Henry ()

  • Pssst... der wird später noch geändert ;) Wozu kann ich das...
    Den provokanten Titel habe ich zunächst in Anlehnung an den Beschneidungsthread (der muss dann auch geändert werden) gesetzt. :D


    Gruß
    Henry


    Beide Themen zusammenführen, mit dem vielversprechenden Titel, "Beschneiden der Freiheit"

    ehemals Driver 7
    Früher war alles besser

  • Ok,
    das hat vom Thema abgebracht :D


    Da war aber noch was. S.o.

    Zitat

    Noch weitere Ideen und wie sowas umzusetzen wäre? Z.B. via Petition?


    Gruß
    Henry


  • Das ist einfach nur krank! :frust:


    Ich würde mich hier an alle im entsprechenden Landtag vertretenen Parteien wenden und zusätzlich an die einschlägigen Krawall-Medien.

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    "Eigentlich bin ich ganz anders - ich komm nur so selten dazu..."
    Meine aktuelle Userpage zum F40 120d xD: hier mal klicken...

  • Das Betreiben von Privatblitzern scheint sich durchzusetzen. Eigentlich wie eine Mietwohnung, wenn die Investition drin ist klingelts. Hier auch:
    http://www.tlz.de/web/zgt/lebe…cht-Blitzer-auf-748976882
    Mich würden die Zahlen mal interessieren. Wer liest das UMTS-Zeug aus? :D
    Thomas


    edit: auch wenns Frevel ist, den einen finde ich Sinnvoll, den am Löbdergraben. Das sind ca. 200m an der Innenstadt wo links und rechts Haltestellen Bus/Straßenbahn sind. Eigentlich eher eine kurze Fußgängerzone. Auf Deutsch rennt dort Hinz und Kunz blind nach dem Bus über die Straße. Die 200m sind 20 km/h. Und ich wohne da :D. Die 20 sind in dem Stückchen angebracht, und das Ding spricht sich ja schnell rum. Mal sehen wann die erste Leberwurstsemmel am Objektiv klebt. (so gesehen an einem Mobilblitzer hier).

    Wir sind jung, weiß und ledig. Also!
    Userpage

    2 Mal editiert, zuletzt von thomas525ix ()

  • Ich meine aber, alles sollte mit Maß geschehen. Wenn es Ortseinfahrten gibt, wo der örtlichen Gegebenheiten wegen (z.B. ewig breite Straße) gerne zu schnell reingefahren wird, warum nicht schon 200m vorher auf 70 reduzieren? Oder am Ortsschild ein Schild 'Radarkontrolle' aufstellen.

    Schilder wie "Radarkontrolle" sind doch für Einheimische wertlos, da weiss man ja wo der Stahlmast einbetoniert ist ;)

    Richtig sinnvoll ist m.E. nur eine wirklich mobile Kontrolle, alles andere ist mumpitz. Z.B. in M und S (Innenstadttunnel/Ringtunnel) hat auch jeder wissende bisher kurz vorher runtergebremst und danach wieder Gas gegeben. Als Nicht-Einheimischer fahre ich bei solchen Schildern dann schon mal langsamer als erlaubt und nötig, weil man ja aufmerksam sucht oder ein Schild verpasst haben könnte, das ist auch blöd.

    Mobile Kontrollen an immer ein und derselben Stelle passen aber auch in dieses Raster, kennt man ja auf Autobahnen - z.B. unter Brücken o.ä., wo diese Pfeile zur Justage der Geräte aufgepinselt sind. Alle steigen vorher auf die Bremse und hinterher aufs Gas :crazy: Das sind doch dann nur Zufallstreffer, und die dienen am wenigsten der Verkehrssicherheit.

    Unter sinnvoller mobiler Kontrolle verstehe ich also wechselnde Standorte mit Bezug zur Verkehrssicherheit, an Schulen, Kigas usw.

    Wie melde ich jetzt eigentlich Gender-und diskriminierungsgerecht ein herrenloses Damenfahrrad im Schwarzwald? :idee:


  • Ich will hier dem Zuschnellfahren nicht das Wort reden, Geschwindigkeitsbeschränkungen sind vielerorts wichtig und sinnvoll.


    Ich meine aber, alles sollte mit Maß geschehen. Wenn es Ortseinfahrten gibt, wo der örtlichen Gegebenheiten wegen (z.B. ewig breite Straße) gerne zu schnell reingefahren wird, warum nicht schon 200m vorher auf 70 reduzieren? Oder am Ortsschild ein Schild 'Radarkontrolle' aufstellen. Das bringt m.E. mehr im Sinne der Verkehrssicherheit, allerdings weniger in die klammen Gemeinde- und Städtekassen, die sich die Fahrzeugführer als neue Melkkühe ausmalen.


    Ich würde am liebsten auch überall mit 50 Km/h mehr durchbrettern, aber wenn ich versuche objektiv zu bleiben, kann ich nicht verstehen, wieso man sich über Geschwindigkeitskontrollen aufregen kann.


    Was soll denn ein Schild "Radarkontrolle"?
    Soll das heißen "hier meinen wir das Tempolimit aber wirklich Ernst"?


    Irgendwie hat sich in der Bevölkerung tatsächlich durchgesetzt, dass das Tempolimit immer nur als Empfehlung angesehen wird.
    Kommt man von einer Landstrasse in die Stadt, dann bedeutet das Ortsschild, dass man an dieser Stelle höchstens 50 km/h fahren darf, stattdessen gilt die Vorstellung, dass man frühestens beim Ortsschild den Fuß vom Gas nimmt und von 100 ausrollen lässt.
    Ähnlich bei der Ortsausfahrt. Da gilt, dass man bei der Ortsausfahrt schon das Landstrassentempo drauf haben muss.


    Bei Autobahnen ist ein Tempotrichter ohne Blitzer noch okay, damit man sich die Bremsen nicht ruiniert, um rechtzeitig beim Tempo zu sein.
    Aber wieso kann man sich denn als Ortskundiger darüber aufregen, wenn auf der Landstrasse jeder KM ein Blitzer steht (objektiv betrachtet)?
    Es soll sich doch nicht jeder Autofahrer sein Lieblingstempo aussuchen und eigene Regeln aufstellen.


    Wir haben hier eine Stadtautobahn auf der überall Tempo 100 ist.
    Und scheinbar gibt es tatsächlich Leute, die zwar tagtäglich die gleichen Tätigkeiten erledigen, aber auf dem Weg zur Arbeit immer in Eile sind.
    Und diese Leute fahren auf der Stadtautobahn 130 und bremsen nur kurz beim festinstallierten Blitzer.
    Bei so einem Verhalten braucht man sich doch nicht wundern, wenn eines Tages "Section Control" ermöglicht wird.


    Wir haben hier auch einen Tunnel, bei dem Tempo 60 "empfohlen" wurde.
    Seit dem es aber möglich war, auch in Dunkelheit zu "blitzen" wurden feste Anlagen montiert und das Tempo auf "70" angehoben.
    Scheinbar weiß man also, dass der normale Bürger sowieso 10 Km/h schneller fährt und passt das Tempolimit schon daran an.
    Man sieht aber auch, dass es beim normalen Bürger so ist, dass er das Tempolimit eher als Mindestgeschwindigkeit begreift und nicht als Höchsttempo.
    Denn wer regt sich nicht auf, wenn in der Stadt vor einem jemand nur 45 fährt?

    Seit Juni 2021 ist Flashbeagle CO2-neutral.

    Er verstarb selbstbestimmt und ohne Schmerzen an den Folgen einer Krebserkrankung, die mit Leber- und Lungenmetastasen unheilbar geworden war.

    Flashbeagle hinterlässt einen BMW und zwei Fahrräder.

  • Solange die von klammen Gemeinden forcierte Privatblitzerei nicht gesetzlich unterbunden wird, werden solche untragbaren Zustände weiter zunehmen. Ich fürchte aber, dass wir noch lange warten müssen, bis mal ein nennenswerter Politiker den Mut hat, Schritte gegen diese Abzockerei zu unternehmen.
    Die Frage ist, was man sinnvolles in der Zwischenzeit dagegen unternehmen kann. Wie wäre es z.B. wenn man den besonders unsinnigen Blitzern in einem unbeobachteten Moment einen schwarzen Müllsack überstülpen würde? Wäre das Sachbeschädigung oder sonst irgendwie strafbar?


    Gruss
    Andreas

  • Überwachung ist dann ok, wenn die Limits auch halbwegs sinnvoll wären.


    Ich hab den Eindruck, dass früher galt: wenn wir hier auf 70 begrenzen fahren die Leute 90, dann passt das. Heute muss man allerdings wirklich 70 fahren, wenn es dunkel ist, man sich nicht auskennt und deshalb die Knipsen nicht sieht. Eine absolute Unsitte sind meiner Meinung nach z.B. Tempolimits vor jeder Kurve. Die sind so ausgelegt, dass eine randvolle Tasse im Cupholder unbeschadet durchkommt. Sowas muss im Verantwortungsbereich des Fahrers liegen. Diese Limits führen nur dazu, dass keiner mehr denken muss und man z.B. bei 70 dann doch abfliegt, weil Dreck auf der Straße liegt. Unverschämtheit, hier war doch 70.


    Es gibt noch einzelne Landstraßen, auf denen trotz Kurven durchgängig 100 erlaubt ist. Dann muss der Fahrer halt denken, das ist imo zumutbar.


    Aber wie gesagt, diese überbehütenden Limits sind erst seit ein paar Jahren so richtig lästig geworden. Seit jede Gemeinde das als Hauptstütze ihres Haushalts ansieht.


    Gruß
    Stefan

  • Wie wäre es z.B. wenn man den besonders unsinnigen Blitzern in einem unbeobachteten Moment einen schwarzen Müllsack überstülpen würde? Wäre das Sachbeschädigung oder sonst irgendwie strafbar?


    Eine hier in der Gegend sehr "beliebte" Knipse (Autobahndreieck Jackerath) hat inzwischen eine eigene Überwachungskamera bekommen. Allerdings fehlt noch eine zweite Kamera, um die erste zu überwachen.


    Wobei ich sagen muss, dass die Knipse noch zu den sinnvolleren gehört.


    Gruß
    Stefan

  • So ganz versteh ich die Diskussion nicht. Hält man sich nur an die vorgegebene Geschwindigkeit, wenn geblitzt wird? Wieso macht man es nicht mal so: man fährt überall maximal so schnell, wie es erlaubt ist, dann können die so viele Blitzer aufstellen, wie sie wollen. Verdienen tun sie dann gar nichts. Also haben sie nur Kosten und dann überlegt man sich vielleicht, ob man in neue Blitzer investiert, wenn sie keinen Ertrag bringen. es hat schon seinen Grund, warum es Blitzer gibt.


    Sorry, das ist meine eigene persönliche Meinung: Wer sich über Blitzer aufregt, der hält sich in der Regel nicht an die Geschwindigkeitsvorschriften. Der bremst nur für Blitzer.



    Sent from my iPad using Tapatalk HD

    mfg
    gaenseklaus


  • Wieso macht man es nicht mal so: man fährt überall maximal so schnell, wie es erlaubt ist, dann können die so viele Blitzer aufstellen, wie sie wollen.




    Oha!!

    Er hat Jehova gesagt!!!:o :D

    Gruß Udo

    ______________________________________
    Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen, und wer sie aufzuheben versteht, hat ein Vermögen.

  • So ganz versteh ich die Diskussion nicht.


    Wie gesagt, es gibt zu viele Tempolimits. Irgendwer hat mal was aufgestellt, geprüft wird das (glaub ich) nie wieder. Die Schilder werden also immer mehr, ausgelichtet wird nicht. Da stehen teilweise ziemlich absurde Sachen rum. Und genau das sind die beliebtesten Stellen für Kontrollen.


    Gruß
    Stefan

  • Ich weiss nun nicht, was alle, die einen Führerschein gemacht haben, in der Fahrschule beigebracht bekommen haben. :confused:


    Bei mir war es auf jeden Fall so, dass man sich an die Geschwindigkeiten zu halten hat, die da auf den Schildern am Straßenrand zu lesen sind. :mad:


    Machte man dies nicht, gab´s einen A.n.s.c.h.i.s.s vom Fahrlehrer oder in der Prüfung war die Prüfung eher zu Ende, als sie überhaupt anfing.;)


    So ... nun haben die Leute ihren Führerschein ... und glauben plötzlich, dass die Schilder am Rande der Straße nur noch einen groben "Empfehlungswert" dessen haben, wie man sich auf den Straßen verhalten sollte :confused:


    Nicht wirklich, oder :confused:


    Wenn die Rate derer, die Geschwindigkeitsbeschränkungen auf unseren Straßen regelmäßig mißachten, nicht so derart groß wäre, würden sich die technischen Maßnahmen zu deren Überwachung und Ahnundung ( Radar, Laser, Lichtschranken etc. ) definitiv nicht lohnen ..... doch genau andersherum ist es:


    Je mehr Überwachungsanlagen installiert werden, desto größer werden die Einnahmen daraus :kpatsch:


    Bedeutet:


    Die Autofahrer sind es am Ende selber Schuld, wenn immer mehr ( und auch teurere ) Überwachungsanlagen angeschafft werden, denn das "Raserverhalten" spült richtig viel Geld in die Kassen.


    Hielten sich die Autofahrer regelmäßig und überwiegend an die Limits, wären die Ausgaben für diese Überwachungsanlagen ratz fatz so teuer, dass die Städte, Gemeinden und auch Privatfirmen diese fix abbauen oder stillegen würden, denn die haben alle keinen Bock, Geld da reinzuschießen ... die wollen Geld damit verdienen.;)


    Der Autofahrer hat es selbst in der Hand, etwas zu ändern ..... aber anscheinend fehlt ihm da noch etwas der Durchblick ..... :mad:


    ...... der wird ihm wohl erst dann kommen, wenn er an jeder Ecke geblitzt wird und es so teuer wird, dass dies dann bei ihm das Verhalten dahingehend ändert, doch mal wieder die Limits, die vorgegeben sind, zu beachten und nicht immer nach eigenem Gutdünken regelmäßig nach oben zu verschieben.;)


    ...... es ist, wie bei einem Kind:


    Wer nicht hören will, muß fühlen .... :top: ;)


  • Auf meinem Arbeitsweg, stehen die mobilen Kästen zu 80% nicht an sicherheitsrelevanten Stellen innerorts, sondern an den Stellen mit der besten rentabilität :rolleyes:


    Das Wort heißt nicht Rentabilität, sondern "rentierlich". Scheint sich als Fachbegriff in der Branche durchgesetzt haben. Wahrscheinlich, weil man auch den Weihnachtsmann mit seinen rentier-Schlitten noch ausnehmen will.


    Wer eine halbe Stunde Zeit hat, kann sich das mal anschauen: ZDF Mediathek: Kleinkrieg auf deutschen Straßen


    Dort werden die Begrifflichkeiten erklärt und der ein oder andere Offizielle verplaudert sich in Puncto Verkehrssicherheit :D