Wer hat sich bei BMW über die 6-Zylinder beschwert ...

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  • Diese Diskussion ist ja schön und gut, aber dann erkläre einmal jemand, warum BMW seine R6 nicht mehr im unteren Segment anbietet und warum DAIMLER gerade dabei ist, neue R6 auch für das untere Segment zu entwickeln, ist schon merkwürdig, aber eins steht fest, wenn ich einen kleineren R6 bei Daimler bekommen kann und ich nicht mehr eine Leistung oberhalb 300 PS benötige, ich werde ja auch älter, dann wandere ich sicherlich von BMW ab zu einem anderen Hersteller, wie z. B. Daimler, der mir das geben kann, was ich mir vorstelle, zur Zeit vermisse ich ja nichts und durch die derzeit den R6 Sound überdeckenden Performance Endtöpfe, höre ich eh nicht sooooo viel vom leisen Sound. ;)



    Seit wann baut Daimler wieder R6? :confused:

  • Seit wann baut Daimler wieder R6? :confused:



    Sind gerade dabei:


    Es ist noch nicht allzu lange her, da verabschiedeten sich die Schwaben von ihrem lang gehegten Reihensechszylinder-Konzept und tauschten es vor allem wegen der kompakteren Bauweise gegen das moderne V6-Prinzip ein. Jetzt könnte der Daimler-R6 seine Wiederbelebung feiern.
    http://de.autoblog.com/2011/10…kelt-reihensechszylinder/

    Hat vielleicht auch diesen Grund, der V6 kommt nicht in die Hufe und sieht den BMW R6 nur noch am Horizont, wobei der zwischenzeitlich aber auch erstarkt ist:

    http://www.autobild.de/artikel…rcedes-clk-350-57003.html

  • Sorry, ich erkläre es genauer:
    Der Verkäufer meinte, vom E9x als 325i/330i seien deutschlandweit in 2011 nur 1300 Stück ausgeliefert worden.
    Ergo wurden auch nur wenige R6-Sauger gekauft.

    Der Kund ist also selbst Schuld, wenn R6 entfältt.
    Obwohl man bei den Ursachen auch sicher die Euro-Einführung sehen muss....


    Da habe ich meine Zweifel.
    Wenn ich jemand im E46 Cabrio sehe, schaue ich imme genau hin, und bei einem bin ich sicher: Den 318 ist das allerseltenste Modell.

    Renne nach dem Glück, aber renne nicht zu sehr - denn das Glück läuft Dir hinterher !
    Mein Haus, mein Pferd, mein Auto

  • Zitat

    Audi hat es ja auch schon verstanden, dass der 3.0TDI ein guter Sprtsparer ist. Bevor ich den BMW 525d F10 kaufe, fahr ich lieber den besagten Audi V6


    Und welchen Vorteil bietet der V6 TDI? Ruhiger laufen als der neue BMW R4 Diesel tut er auf jeden Fall nicht.


    Zitat

    Es ist noch nicht allzu lange her, da verabschiedeten sich die Schwaben von ihrem lang gehegten Reihensechszylinder-Konzept und tauschten es vor allem wegen der kompakteren Bauweise gegen das moderne V6-Prinzip ein. Jetzt könnte der Daimler-R6 seine Wiederbelebung feiern.
    http://de.autoblog.com/2011/10/26/me...sechszylinder/


    Der Hintergrund von der Geschichte ist aber weder Sound noch Laufruhe. Der Hintergrund ist einzig und alleine reduzierte Reibung und Gleichteilpolitik, weil der R6 nur ein verlängerter R4 ist.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Monaco
    Du, es ging da um 2011 undE9x.
    Damals, zu E46 Zeiten sah das noch anders aus.


    Und im Cabrio war der R6 Anteil schon immer höher ;)


    Mich würde mal interessieren, was einN53 mit der 8Gang-Automatik
    verbrauchen würde.


    Wenn ich den Verbrauch mit dem alten Wandler sehe, dann dürfte der im Alltag
    den N20 bei gleichem Getriebe noch unterbieten.
    Heute mit max 160km/h (Ausnahme 50km 180 und 15km 220)
    quer durch D nach Hause. Breitreifen.
    Beim Abstellen nach 585km immer noch 61 Restreichweite, wird wohl auf 9,5l hinauslaufen.
    Das ganze stelle man sich echt mit 8Gang vor.:cool:

    Das Gegenteil von Gewöhnlich

  • Der Hintergrund von der Geschichte ist aber weder Sound noch Laufruhe. Der Hintergrund ist einzig und alleine reduzierte Reibung und Gleichteilpolitik, weil der R6 nur ein verlängerter R4 ist.



    Und der V6 ein abgesägter V8. ;) Die Frage ist nur, baut Mercedes jetzt mehr R4 als V8, und hat deswegen eine Einsaprung bei Gleichteilen zu erwarten? Aufgrund dem Downsizing und vor allem den vielen kleinen Modellen könnte das in der Tat der Fall sein.

  • Und welchen Vorteil bietet der V6 TDI? Ruhiger laufen als der neue BMW R4 Diesel tut er auf jeden Fall nicht.

    Abgesehen davon, dass er in der Tat ruhiger läuft: Er klingt nach Hochklassigem und nicht nach Lieferwagen.

  • Der Audi V6 läuft bedeutend ruhiger, klingt kernig beim ausdrehen und verbraucht bei ruhiger Fahrweise weniger als der BMW R4 Bi-Turbo. Einziger Nachteil ist die Multitronic, da die 8-Stufen Automatik bei BMW besser ist. Aber bevor ich den 525d als R4 kaufe, suche ich entweder nach nem gebrauchten 525d R6 oder nehme den Audi A6 mit dem V6.

  • Schade, dass man die Bereifungen der beiden F10 nicht sieht. Vermutlich wird der 525d mit Sportpaket größere/breitere Reifen aufweisen, nichtsdestotrotz ist der 530d schwerer und verbraucht aber trotzdem weniger.

    Die R6 von BMW waren immer schon besser, nun setzt sich das auch bei den Dieseln fort.

    epic fail.

  • Dieser Test beweist wieder einmal, wieviel wert der im Laborzyklus erfahrene Normverbrauch tatsächlich ist und was Downsizing tatsächlich bringt.:flop:


    Im Verkaufsprospekt lesen sich die hier veröffentlichen Werte natürlich toll und super .... nur, wer die Fahrzeuge dann im Alltag so bewegt, wie es zum einen der tatsächliche Verkehr fordert und zum anderen auch ein Fahrer tut, der nicht nur zum Sprit sparen ins Auto steigt und fährt, wird feststellen, dass diese hier genannten Verbräuche sowas von nichts mit dem tatsächlich im Alltag vorliegenden Verbrauch zu tun haben.


    Und das hochgelobte Downsizing wird gleichzeitig mit einzaubert.


    Das der neue 525d 4 Zylinder, wenn er genauso gefahren und gefordert wird, wie der 530d 6 Zylinder mehr Sprit benötigt, sollte keine Neuigkeit sein .... dies konnte man in der Vergangenheit schon beim Vergleich von z.B. 520i und 523i (oder 525i) sehen.


    Die Sache mit dem Downsizing ist einzig und allein dem niedrigeren Normverbrauch dieser kastrierten Motore geschuldet und dem Druck der Hersteller, damit ihre Flottenverbräuche zu senken, um Strafzahlungen zu vermeiden.


    Der Kunde hingegen wird, wenn er das Auto auch entsprechend nutzt, keine Spritersparnis einfahren, eher das Gegenteil und dies dann noch mit dem Risiko, dass z.B. bei den Benzinern wieder die Turbos mit all ihren Risikos und Kosten für den Nutzer ein Thema sind, welche die Sauger nicht im geringsten mitbrachten.


    Neuwagenkäufer wird dies natürlich wenig interessieren .... nur bei den heute aufgerufenen Preisen für Neufahrzeuge wird sich jeder vernünftige Mensch ab einer bestimmten Klasse üpberlegen, ob er sein Geld nicht anders und weitaus sinnvoller verbrennen kann, als es in einen Neuwagen zu stecken.


    ....... und für die Folgebesitzer wird das Thema dann wieder interessanter und bestimmt auch brennender, wenn sich nach 100.000 Km für einige tausend Euro Teile einfach verabschieden.

  • Monaco
    Du, es ging da um 2011 undE9x.
    Damals, zu E46 Zeiten sah das noch anders aus.

    Und im Cabrio war der R6 Anteil schon immer höher ;)



    OK, Punkt für Dich. Das waren noch die Zeitren, wo man einen BMW wegen des Autos und nicht wegen der "badge" gekauft hat.

    Renne nach dem Glück, aber renne nicht zu sehr - denn das Glück läuft Dir hinterher !
    Mein Haus, mein Pferd, mein Auto

  • Ok, aber das ist nichts Neues, daß ein größerer, hubraumstärkerer Motor nicht so an der Leistungsgrenze schrubbt und daher verbrauchsgünstiger ist. Das hätte ich auch ohne Labor sagen können.

    Sie hätten mich nur fragen müssen. Ich hätte die Studie für 50% des Preises angeboten.

  • Caramanza,
    schon 1990 oder 1992 besagte eine Studie, dass grossmotorige Autos bei Tempo 160 sauberer fahren als die kleinen.
    Nur hat bei den Grünen und der EU niemand diese jemals in der Hand gehabt.


    Vergleich 320iA E91 mit 205er Winterreifen 10,2l bei Reisetempo 180
    330iA E93 mit 235/265 SR 10,5l.
    Ich möchte nicht wissen, was der N53 in der E91-Karosse verbraucht.



    Wie gesagt, viele lassen sich blenden und haben nicht den Überblick.
    Dasselbe gilt für die Politiker.


    Würde man mehr mit der Wahrheit arbeiten, wäre vieles anders - und BESSER.

    Das Gegenteil von Gewöhnlich

  • Caramanza,
    schon 1990 oder 1992 besagte eine Studie, dass grossmotorige Autos bei Tempo 160 sauberer fahren als die kleinen.
    Nur hat bei den Grünen und der EU niemand diese jemals in der Hand gehabt.

    Ist dir noch nicht aufgefallen, dass "sauber" bei der heutzutage maximal dilettantischen Fachpresse meist nicht "schadstoffarm", sondern "verbrauchsarm" bedeutet? Alle glotzen nur noch auf den Verbrauch, aber der Schadstoffausstoß bei höherer Last ist scheinbar völlig egal. :rolleyes:


    Gerade der als "sauberster Benziner" in der Werbung beworbene Zweizylinder von Fiat hat sich diesbezüglich absolut nicht mit Ruhm bekleckert, Zitat aus dem ADAC - Test:


    Der TwinAir erfüllt die Euro5-Abgasnorm und zeigt im NEFZ keine Auffälligkeiten bei den
    Schadstoffwerten. Fordert man allerdings dem Motor Leistung ab (z.B. bei Autobahnfahrten), wird das
    Kraftstoffgemisch stark angefettet. Das hat zur Folge, dass der Ausstoß an Kohlenstoffmonoxid (CO) unter
    Last stark ansteigt. Im Autobahnzyklus wurde ein CO-Ausstoß von 18 g/km ermittelt.


    Da ist ein Euro 1 - Benziner Bj. Mitte der 80er Jahre um Welten sauberer.
    Hier der Test:


    http://www.adac.de/_ext/itr/te…t_500C_TwinAir_Lounge.pdf

  • solange die EU nicht in der Lage ist einen realitätsnahen Messzyklus zu definieren und durchzusetzen, wird sich an der ganzen Misere auch nichts ändern.
    Die Autos werden heute auf den NEFZ-Zyklus hin optimiert, weil danach der CO2-Ausstoß berechnet wird und die Sanktionen verhängt werden.


    Das die Abweichungen zwischen NEFZ- und tatsächlichem Verbrauch z.T. exorbitant auseinandergehen, interessiert leider immer noch niemand. Das ist Politik.
    Hört sich doch super an, wenn wir den Flottenausstoß bis 2020 auf unter 95g CO2 verringern. Da sind wir voll im Ziel......


    Die Autofahrer selber haben in Brüssel leider keine Lobby. Dazu kommt, dass es den meisten Neufahrzeugkäufern in der Klasse, in der überhaupt mal 6-Zyl. zur Auswahl standen entweder egal ist bzw. sein muss (Dienstwagen-Policy).
    Und die weit über 90% aller Autofahrer, die sowieso nie was anderes unter den Hinter bekommen als 4-Zylinder: Warum sollen die sich aufregen?


    Sein wir mal ehrlich: Die meisten, die sich hier über das Verschwinden der 6-Zylinder aufregen, sind überwiegend "second-hand-eigner". (Ist ja nichts Diskriminierendes, sondern zeugt von einer gesundem wirtschaftlichen Einstellung) Aber die Second-Hander sind nunmal für die Leute bei den Autokonzernen, die den Neufahrzeugabsatz planen und realisieren im ersten Anlauf mal ziemlich wurscht und das zu Recht.
    Die Restwerte für Autos mit großen Motoren sind nämlich schon seit Jahren derart im Keller, dass sie eh nicht nehr tiefer fallen können.

    Einmal editiert, zuletzt von Detlev ()

  • Test 525d NEU mit 4 Zylindern gegen 530d 6-Zylinder mit 245 PS:


    http://www.sueddeutsche.de/aut…leich-sparsamer-1.1317089


    Dieser Vergleich bestätigt auch meine Wahrnehmung im richtigen Leben. ;)


    Btw: Meinen E60 525dA (2993 ccm) habe ich nach 40 TKM (ca. 65% Stadt) einen Durchschnitt von 7,7 Liter (lt. Bordcomputer).
    Auch wenn ich mich sehr über die Entwicklung des Dieselpreises in den letzte Jahren sehr ärgere, steht die Fahrfreude für mich im Vordergrund. Wenn es die Verkehrssituation zulässt, trete ich gerne genüsslich "Unten-Rechts" kräftig rein. Wer weiss schon wie lange wir das noch dürfen und können.


    Aber BTT:


    Mal abgesehen von EU-Verordnungen und Zyklus-Rechenspielereien, hat sich meiner Meinung nach BMW diese Misere zum Teil selbst zu zuschreiben.
    Da viele Dienstwagen-Fahrer gerne ein Prestigeträchtiges Auto fahren möchten, wird oft auf den letzte "Buxeknopp" ein nackiger 520d gerechnet.
    Das dieser Effekt, nicht den wahren Kundenwünschen entspricht, ist in München scheinbar noch niemanden aufgefallen.
    Und wenn doch, ist BMW für mehr Umsatz und Marktanteile das Risiko eingegangen, treue Markenfans zu verlieren, die für einen großen Anteil des Marken-Image verantwortlich zeichnen.


    Wir werden sehen.


    PS: Von meinen bisherigen 4 BMW war nur der erste ein 4-Zylinder. Die Wahrscheinlichkeit das der Nächste wieder ein 4-Zylinder wird, geht gegen Null.

  • und was willst du gegen hohe preise machen? es geht ja irgendwo nicht anders.
    Ein 5er hat auch andere vorteile und vielen dürften die 184ps reichen. Es ist ja nicht so, dass dem wagen ein zu kleiner motor eingebaut wurde. Man bekommt viel auto und komfort für wenig geld und geringen unterhalt.