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  • So, nachdem ich nun den nächsten Steinschlag habe, ohne Nummernschild vom Vordermann erkennen zu können, muss in mein neues Auto eine Cam.

    Was haltet Ihr von dieser [Anzeige] oder sogar dieser [Anzeige]?

    Was wäre sonnst gerade aktuell??

    DLzG
    Alexander

  • So, nachdem ich nun den nächsten Steinschlag habe, ohne Nummernschild vom Vordermann erkennen zu können, muss in mein neues Auto eine Cam.

    Nützt dir aber nur was, wenn der Vordermann Steine geladen und nicht ordentlich gesichert hat .
    Für einen aufgewirbelten Stein kannst du niemanden haftbar machen, da es ein unabwendbares Ereignis ist.


    Zu den Kameras kann ich leider mangels Erfahrung nichts sagen. Bin aber auch am überlegen, mir sowas zuzulegen.


  • Was haltet Ihr von dieser [Anzeige]


    Ich kenne die Kamera nicht, aber die angepriesenen IR-Dioden kannst du in die Tonne treten. Die leuchten bei weitem nicht weit genug, um irgendeinen Nutzen zu haben. Wenn die Kamera nicht Lichtempfindlich genug für das normale Scheinwerferlicht ist, ist sie für Nachtfahrten untauglich.



    oder sogar dieser [Anzeige]?


    Auch diese Kamera kenne ich nicht. Die technsichen Daten sind aber vergleichbar mit der Rollei DVR-110, von der hier auf den letzten Seiten die Rede ist.
    Die Rollei ist ziemlich gut und liegt preislich auf einer Höhe mit der iTracker. Also nimmst Du entweder die Rollei, oder Du probierst die iTracker einfach mal aus. Vielleicht meldet sich ja auch noch jemand, der die hat.


    Gruss
    Andreas

  • Wer sie noch nicht hat oder noch eine braucht: Rollei CarDVR-110 GPS Auto-Kamera mit Mikrofon (Full HD, Weitwinkel-Objektiv) heute Abend günstig online im MediaMarkt-Rausverkauf. Preis ist noch nicht bekannt, tippe aber auf um die 100,-

  • ich werde mich jetzt mal erkundigen, ob ich die Leute verklagen kann, die mich mit Uhrzeit und GPS Koordinaten ohne meine Genehmigung aufzeichen.


    Gruß


    Thorsten


    Edit: Schlechte Nachrichen für Dejay58


    http://diepresse.com/home/pano…filmt-macht-sich-strafbar

    Deshalb wird man ja auch nirgends aus der Kneipe geschmissen. Wer dort andere Gäste aber dauerhaft und ständig nervt muss irl. mit paar aufs Maul rechnen. Hier geht das ja leider kaum aufgrund der Entfernung

    3 Mal editiert, zuletzt von tor ()

  • Daztu habe ich letztens einen Artikel gelesen, ich meine auf Spiegel.de. Das Aufzeichnen muss man wohl hinnehmen, solange nicht einzelne Personen herausgestellt werden. Die Veröffentlichung ist aber nicht zulässig solange Kennzeichen oder einzelne Personen zu erkennen sind.


    Würde ich ein solches Video von mir entdecken würde ich auch dagegen vorgehen!

  • ich werde mich jetzt mal erkundigen, ob ich die Leute verklagen kann, die mich mit Uhrzeit und GPS Koordinaten ohne meine Genehmigung aufzeichen.


    Kannst Du imho nicht. Ich sehe in Deutschland keine rechtliche Grundlage um gegen die Videos vorzugehen.



    Edit: Schleche Nachrichen für Dejay58


    http://diepresse.com/home/pano…filmt-macht-sich-strafbar


    Aus dem verlinkten Artikel:

    Zitat

    Die Konsequenz ist, dass jeder Autofahrer mit einer Videoausstattung mit einer Anzeige und einer Verwaltungsstrafe in der Höhe von bis zu 10.000 Euro, im Wiederholungsfall bis zu 25.000 Euro rechne muss.


    Ich kenne mich mit den österreichischen Gegebenheiten nicht so aus. Müsste so eine Strafandrohung nicht in irgendeinem Gesetz nachlesbar sein?
    Und was ist diese im Artikel erwähnte ARGE Daten? Eine staatliche Institution? Mit welchen Befugnissen?
    Kann mich einer der anwesenden Österreicher mal aufklären?


    Gruss
    Andreas

  • Kannst Du imho nicht. Ich sehe in Deutschland keine rechtliche Grundlage um gegen die Videos vorzugehen.


    §6b BDSG in Verbindung mit dem Allgemeinen Persönlichkeitsrecht dürfte einen Unterlassungsanspruch begründen.


    Marcus

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • genau, ich zitiere mal Uwe Lenhart:



    Quelle: http://www.lenhart-ra.de/wp-co…uf_dem_Armaturenbrett.pdf


    Gruß


    Thorsten

    Deshalb wird man ja auch nirgends aus der Kneipe geschmissen. Wer dort andere Gäste aber dauerhaft und ständig nervt muss irl. mit paar aufs Maul rechnen. Hier geht das ja leider kaum aufgrund der Entfernung

  • Wer sie noch nicht hat oder noch eine braucht: Rollei CarDVR-110 GPS Auto-Kamera mit Mikrofon (Full HD, Weitwinkel-Objektiv) heute Abend günstig online im MediaMarkt-Rausverkauf. Preis ist noch nicht bekannt, tippe aber auf um die 100,-



    Habe das Ding gerade ummontiert in meinen 650i, könnte noch eine gebrauchen, damit ich das Hin und Her los bin, morgen werde ich mal schauen.

    Da ich nur Landschaften für mein Archiv aus dem fahrenden Auto aufnehme, ist es doch eigentlich Privatsache, denn ich filme ja aus meinem Privatfahrzeug heraus, was das gleiche ist, als wenn ich mit Helmkamera durch eine Fußgängerzone laufe und filmen würde.

    Habe viele Aufnahmen von Alpen-Pässen, welche so geschnitten sind, dass selten ein fremdes Auto drauf ist, will ja keine Autos sehen, sondern Berge und Kurven, wenn meine Frau eine Kamera während der Fahrt in der Hand halten würde, wäre das ja auch nicht anderes und nicht verboten.

    Natürlich wäre ein Auto, was mir reinfährt auch auf den Aufnahmen zu sehen und wenn ich keine Zeugen hätte und schuldlos wäre, würde ich das Video auch meinem Rechtsanwalt zur Verfügung stellen, welcher wohl das Gesehene zur Auslegung der Schuldfrage verwenden kann und nur im Bedarfsfalle weiterreichen würde.

    Wenn ich auf einem Schaden von 10.000 € sitzen bleiben würde, wäre es mir egal mit dem Video meine Unschuld zu beweisen, dann zahle ich dafür halt 10.000 Strafe und werde zumindestens nicht hochgestuft.

    Der Rechtsanwalt kann ja ggf. auch gleich noch gegen die Strafe klagen, vielleicht brauchts mal einen Musterprozess.

    Mit einem Unfallvideo gäbe es in den seltensten Fällen Diskussionen zur Schuldfrage und noch besser wäre jeweils eine Kamera an Front- Heck- und beiden hinteren Seitenscheiben.

  • §6b BDSG


    Der passt nicht, denn eine Videoüberwachung ist immer stationär. Das trifft für Videokameras in fahrenden Autos nicht zu. Und auch an einer Ampel wird daraus imho keine stationäre Überwachung.


    genau, ich zitiere mal Uwe Lenhart


    Ich teile die Schlussfolgerungen von Lenhart nicht. Wenn seine Argumentation greift, ist jede Videokamera eines Touristen in der Öffentlichkeit ein Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht.
    Letzten Endes kann es keine Rolle spielen, zu welchem privaten Zweck jemand ein Video in der Öffentlichkeit anfertigt, denn das Ergebnis ist immer gleich: Ein Video, auf dem verschiedene, zufällig anwesende Personen und Autos zu sehen sind. Ob der Zweck nun die Dokumentation einer Urlaubsreise ist, oder einer Autofahrt, oder eines möglichen Unfallgeschehens, ist dabei unerheblich.


    Soweit zur Anfertigung von Videos. Davon getrennt zu betrachten ist die Veröffentlichung von Videos. Hier dürfte das selbe gelten, was auch für Fotos im öffentlichen Raum gilt: Porträts sind nur mit dem Einverständnis der abgebildeten Person erlaubt. Sind Personen als "Beiwerk" auf dem Bild zu sehen, etwa bei der Aufnahme eines Denkmals oder Gebäudes, ist ein Einverständnis der betroffenen Personen nicht nötig.
    Autos haben keine Persönlichkeitsrechte und dürfen daher uneingeschränkt fotografiert/gefilmt werden, solnage der Fahrer oder die Insassen nicht erkennbar sind. Ein lesbares Kennzeichen im Video ist auch kein Problem, weil von dem Kennzeichen nicht auf die Anwesenheit einer bestimmten Person geschlossen werden kann.


    Gruss
    Andreas

  • Die Einschränkung auf stationäre Aufnahmen finde ich im zitierten Paragraphen aber nicht!


    Das Rechrt auf das eigene Bild gilt unabhängig von der Veröffentlichung und zielt nur darauf ab, ob die Person als Beiwerk aufgenommen wurde oder nicht. Darüber hinaus sind auch die Ansprüche an die "Erkennbarkeit" nicht besonders hoch. Bedenklich dürfte es also zumindest dann werden wenn durch das Kennzeichen und andere Umstände auf den Fahrer geschlossen werden kann.


    Persönlich käme ich allerdings nicht auf die Idee Kennzeichen leserlich im Internet zu veröffentlichen.


    Irgendwie ist es ja schon merkwürdig, dass ich zwar keine Aufnahmen von der Straße vor meinem Haus anfertigen darf, selbst wenn ich sie nicht veröffentlichen will aber das Posten solcher Verkehrsvideos erlaubt sein soll.


  • Letzten Endes kann es keine Rolle spielen, zu welchem privaten Zweck jemand ein Video in der Öffentlichkeit anfertigt


    Ich sehe hier 2 rechtliche Probleme.


    1. werden ungefiltert Daueraufnahmen gemacht wegen einer eventuell eintretenden Verletzung des Eigenumsrechtes.
    2. Werden hier in Datensammelwut Kennzeichen und GPS Koordinaten vereint.


    Zumindest Punkt 2 kann auf keinen Fall rechtens sein, sonnst will ich sofort ein neues Grundgesetzt. Das sind mir hier die richtigen, über die NSA aufregen aber selber... :D


    Gruß


    Thorsten

    Deshalb wird man ja auch nirgends aus der Kneipe geschmissen. Wer dort andere Gäste aber dauerhaft und ständig nervt muss irl. mit paar aufs Maul rechnen. Hier geht das ja leider kaum aufgrund der Entfernung


  • Irgendwie ist es ja schon merkwürdig, dass ich zwar keine Aufnahmen von der Straße vor meinem Haus anfertigen darf,


    Damit soll verhindert werden, dass die Leute ihre Nachbarn ausspionieren. Wenn Du eine Kamera mit Bewegungsmelder auf die Straße vor Deinem Haus richtest, hast Du in kürzester Zeit ein umfangreiches Dossier über alle in der Nähe wohnenden Personen: Wann verlassen sie ihr Haus, an welchen Tagen, mit welchem Verkehrsmittel, in Begleitung oder nicht, wann kehren sie zurück, usw. Allein aus diesen Daten lassen sich zahlreiche Schlüsse ziehen. Angesichts der schier unstillbaren Neugier meiner Nachbarn finde ich es ganz gut, dass es hier Grenzen gibt.


    aber das Posten solcher Verkehrsvideos erlaubt sein soll.


    Von erlaubt kann keine Rede sein. Es ist nur nicht explizit verboten. Unter anderem auch deswegen, weil es zu dem Thema weder ein passendes Gesetz noch eine gefestigte Rechtsprechung gibt. Wenn sich die Carcams hierzulande weiter verbreiten, wird das Thema aber sicherlich irgendwann mal auf der Agenda stehen. Was dann am Ende dabei rauskommt, muss man abwarten.


    Gruss
    Andreas

  • Der passt nicht, denn eine Videoüberwachung ist immer stationär. Das trifft für Videokameras in fahrenden Autos nicht zu. Und auch an einer Ampel wird daraus imho keine stationäre Überwachung.


    Nun denn:


    "Der Begriff der Einrichtung ist insoweit nicht vorbestimmt. Eine Einrichtung kann stationär oder mobil sein. Neben dem Wortlaut ist auch den Materialien zu § 6 b BDSG nicht zu entnehmen, dass der Gesetzgeber sich auf ortsfeste Videosysteme festgelegen wollte."
    Zitat aus: "Private Videoüberwachung im öffentlichen Raum. Eine Untersuchung der Zulässigkeit des privaten Einsatzes von Videotechnik und der Notwendigkeit von § 6 b BDSG als spezielle rechtliche Regelung" von Dr. Markus Lang


    "Bei einer restriktiven Auslegung kann ein Videoeinsatz, der zwar als Hobby betrieben wird, aber dauerhaft den öffentlichen Bereich erfasst, nach der Verkehrsanschauung nicht mehr als privat-familiär qualifiziert werden. Eine Freistellung von den datenschutzrechtlichen Anforderungen zum Schutz der Rechte und Interessen des Anwenders von Videotechnik ist unter Berücksichtigung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung der Betroffenen, ohne deren Beteiligung und Einfluss die Daten verwendet werden, nicht gerechtfertigt." - ebenda


    "Zusammenfassend sind zwei Konstellationen des Einsatzes von Videotechnik im öffentlichen Raum als ausschließlich persönliche oder familiäre Tätigkeiten i.S.d. § 1 II Nr. 3 BDSG zu qualifizieren. Das sind zum einen der eingangs erwähnte Videoeinsatz zur Erstellung von Urlaubs- oder Familienvideos und zum anderen die ohne privaten Sicherheitsdienst, also selbst durchgeführte Zugangskontrolle bei einer privaten häuslichen Einrichtung in Form einer kurzzeitigen, nur nach Betätigen des Klingelknopfes realisierbaren Beobachtung ohne Aufzeichnungsmöglichkeit. Diese Tätigkeiten unterfallen nicht dem Anwendungsbereich des BDSG, also weder § 6 b noch §§ 27 ff. BDSG." - ebenda


    Ob das nun Urlaubsvideos sind, die man mit diesen Kameras macht? Naja. Und sobald man diese Videos veröffentlicht, greift §22 KUrhG und da wird es schnell ganz böse.


    Marcus

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe


  • "Der Begriff der Einrichtung ist insoweit nicht vorbestimmt. Eine Einrichtung kann stationär oder mobil sein. Neben dem Wortlaut ist auch den Materialien zu § 6 b BDSG nicht zu entnehmen, dass der Gesetzgeber sich auf ortsfeste Videosysteme festgelegen wollte."


    Was den Begriff der Einrichtung angeht, stimme ich zu. Aber schließlich geht es ja um die "Beobachtung öffentlich zugänglicher Räume" und ein Raum ist immer ortsgebunden, also stationär. Eine bewegte Videokamera kann einen konkreten Raum nicht beobachten in dem Sinne, dass ein Eindruck vom Geschehen in diesem konkreten Raum über einen nennenswerten Zeitraum entsteht. Das genau ist es aber meiner Ansicht nach, was der Gesetzgeber bezweckt hat: Die Regulierung der Überwachung eines konkreten, öffentlichen Ortes über einen hinreichenden Zeitraum (wer kommt, wer geht).




    "Bei einer restriktiven Auslegung kann ein Videoeinsatz, der zwar als Hobby betrieben wird, aber dauerhaft den öffentlichen Bereich erfasst, nach der Verkehrsanschauung nicht mehr als privat-familiär qualifiziert werden.


    Eine Videoaufzeichnung von einer halbstündigen Autofahrt ist imho mitnichten "dauerhaft". Da müsste die Kamera im Auto schon 24/7 laufen, was wohl hier nicht der übliche Anwendungsfall ist.


    Gruss
    Andreas

  • Bei Google Street View gibt es auch "Landschaftsaufnahmen" zu sehen und die Aufnahmen sind


    1. mit einer 360° Videokamera aufgenommen worden
    2. öffentlich zuganglich


    Nur Personen und Kennzeichen sind unkenntlich gemacht worden. Von daher sollten private Videos, die nicht veröffentlicht werden, rechtlich unproblematisch sein.

    Diplomatie ist die Kunst, mit dem Schwein freundlich, aber erfolgsorientiert über den Sonntagsbraten zu reden

  • Was heißt hier nur? Das ist der Kern

    Deshalb wird man ja auch nirgends aus der Kneipe geschmissen. Wer dort andere Gäste aber dauerhaft und ständig nervt muss irl. mit paar aufs Maul rechnen. Hier geht das ja leider kaum aufgrund der Entfernung


  • Nö im Gegenteil. Tatsächlich gibt mir die Formulierung im Urteil alle Freiräume die ich brauche. Aber das ist eine längere Geschichte :)