Internetanschluß per Wlan "teilen"

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  • Hallo,

    ich hab gerade eine Anfrage bekommen. In dem Haus in dem wir wohnen ist unter anderem auch eine Garage als Werkstatt vermietet an einen Hobby Modellbauer. Ggf. auch in Planung ein weiteres Zimmer wochenweise an Montageleute zu vermieten.

    Dieser Modellbauer würde gerne ab und an mal ins Internet gehen. Hierzu dann auch die Frage ob ich meinen Internetanschluß teilen würde.

    Mal abgesehen von den Rechtlichen Haftungsfragen (Anschlußinhaber haftet)

    Wäre es möglich das Wlan auch so zu trennen das keine Verbindung auf meine Rechner möglich ist?

    Das ganze ist nur eine theoretische Geschichte. Ich will meinen Anschluß nicht teilen wegen der ganzen Haftungsgeschichte.

    Zumal in Zeiten von Surfsticks das ganze ja anders zu lösen ist.

    Gruß Rene

  • Hallo Rene,


    das ist natürlich möglich. Die neueren Fritzboxen bieten sogar die Möglichkeit eines getrennten Gastzuganges.

  • Hallo,


    die Rechner wären dann jeweils mit dem Router verbunden. Ein Zugriff auf den/die anderen Rechner ist damit nicht automatisch möglich.


    Aber sowas sehen die Provider nicht wirklich gerne, auch wenn das gerade in Mehrfamilienhäusern oder Studentenwohnheimen natürlich gerne gemacht wird.


    Sollten von dem Anschluß irgendwelche illegalen Tätigkeiten stattfinden, wirst Du ermittelt werden und hast das Theater. Wäre für mich schon Grund genug.

  • Ich teile meinen Internetanschluss auch (Gastzugang der Fritzbox).
    Allerdings mit einer jungen, hübschen Nachbarin.
    Wenn es da mal Ärger geben würde, könnte sie den abarbeiten. :cool:

    Seit Juni 2021 ist Flashbeagle CO2-neutral.

    Er verstarb selbstbestimmt und ohne Schmerzen an den Folgen einer Krebserkrankung, die mit Leber- und Lungenmetastasen unheilbar geworden war.

    Flashbeagle hinterlässt einen BMW und zwei Fahrräder.

  • .......
    Wenn es da mal Ärger geben würde, könnte sie den abarbeiten. :cool:


    Vielleicht hat der Modellbauer eine Schwester...


    BTT:


    Es sollte auf jeden Fall Vertrauen da sein, wenn man teilt.

  • Hi,


    Du kannst auch einfach an einen Switch einen weiteren Wlan-Router einstecken. Den konfigurierst Du dann auf IP - DHCP (also, dass er seine IP-Adresse von Deinem Router bezieht), besser noch manuell.


    Beispiel: Dein LAN ist konfiguriert auf:
    192.168.0.1 - Dein Router
    192.168.0.10 - Dein PC
    192.168.0.254 - der neue Router


    Der neue Router stellst Du dann auf einen anderen Bereich ein, zum Beispiel
    192.168.1.1


    hier können nun Deine Bekannten sich verbinden, IP-Adressen im Bereich 192.168.1.* beziehen und nicht auf Deine Geräte zugreifen.


    Wie schon gesagt, die Fritzbox kann das von Haus aus, nennt sich VLAN.
    Vorteil von meiner Lösung wäre, dass man den zweiten Wlan-Router so geschickt anders platzieren kann, dass Deine Bekannten einen guten Empfang haben. Ausserdem könnte man so ein bisschen QoS definieren, damit Du Deinem Nachbarn nur einen gewissen Teil Deiner Bandbreite einräumst, Du also auch dann noch arbeiten kannst, wenn Dein Nachbar vollgas downloadet.


  • Der neue Router stellst Du dann auf einen anderen Bereich ein, zum Beispiel
    192.168.1.1


    hier können nun Deine Bekannten sich verbinden, IP-Adressen im Bereich 192.168.1.* beziehen und nicht auf Deine Geräte zugreifen.


    Ähhh .. die brauchen trotzem eine Route ins 192.168.0er Netz, weil das der Default GW ist. Dann können Sie mit ein bisschen Geschick auch auf die PCs zugreifen. Wenn, dann braucht er wirklich einen Switch der VLANs kann.

  • Ich habe nur einen Telekom Speedort W701V. In neue Hardware zu investieren nur um so sicher den Internetzugang zu teilen sehe ich nicht ein. Dann bleibt immer noch die Haftungsfrage.

    Ich glaub das lasse ich sein.

    Gruß Rene

  • Hallo,


    Mal abgesehen von den Rechtlichen Haftungsfragen (Anschlußinhaber haftet)




    Wie funktoniert das denn bei HotSpots? Da kann doch auch jeder drüber ins Internet. Was da immer für ein Geschisse drum gemacht wird, wenn alle die WLANe offen hätten, dann könnte man ständig und überall mit sehr guter Geschwindigkeit ins Internet gehen. Natürlich dürfte nicht der bestraft werden, der das WLAN zur Verfügung stellt.

  • Ich habe bisher noch nie mit Hotspots gearbeitet. Vermutlich steckt da aber auch eine entsprechend eingerichtete Firewall oder sowas dahinter die bestimmte dinge einfach blockiert wo man blödsinn machen könnte. (Bittorrent, XXX Seiten,...)

    Aber da ich weder in Hardware investieren oder mich selber einsperren will (Richtlinien) kommt das ganze für mich im Haus nicht in Frage.

    Gruß Rene

  • Wie funktoniert das denn bei HotSpots? Da kann doch auch jeder drüber ins Internet.


    In Hotels muß man aber meist nen Zugang an der Reception holen über den ne Zuordnung möglich wäre und viele offene W-LAN HS sind in Händen der Telekom o.ä. wo man auch registriert sein muß.

    In irgendwelchen Lokalen wo ein wirklich offener Zugang ist hat man das IMHO oft den Wirten aufgeschwatzt "braucht man, bringt Gäste, is Hip" ohne sie wirklich über die Folgen aufzuklären.
    Da ich selbst ab und an in der Szene zu tun habe hab ich bei Gesprächen schon einige Gesichter runterklappen sehen, wenn ich mal gesagt hab, wie die reale rechtliche Situation aussieht.

    Was da immer für ein Geschisse drum gemacht wird, wenn alle die WLANe offen hätten, dann könnte man ständig und überall mit sehr guter Geschwindigkeit ins Internet gehen. Natürlich dürfte nicht der bestraft werden, der das WLAN zur Verfügung stellt.


    Wenn Du überall ins Netz gehen willst, dann kauf Dir ein NB mit UMTS oder stell das UMTS-fähige Handy auf Tethering.
    Sorry, aber mit so einem "Freibrief" wäre dem kriminellen Handeln Tür und Tor geöffnet.

    Georg

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.




  • Ich war bis jetzt immer im Glauben, dass jedes Gerät eine IP-Adresse mitsendet, worüber zurück verfolgt werden kann, um wen es sich handelt. Ich sollte doch besser wieder in die Kirche gehen. ;)


  • Sorry, aber mit so einem "Freibrief" wäre dem kriminellen Handeln Tür und Tor geöffnet.


    Das mag schon sein, aber dem "kriminellen Handeln" ist sowieso Tür und Tor geöffnet. Diese merkwürdigen Haftungsregeln - ich kann bestraft werden für etwas, das ich gar nicht getan habe - gelten nämlich in den meisten Ländern nicht. Deshalb gibt es auch in vielen beliebten Urlaubsländern offene WLan-Hotspots. Nur bei uns eben nicht. Besonders sinnvoll finde ich das nicht, denn der Effekt für die Verbrechensbekämpfung ist gleich Null.


    Gruss
    Andreas

  • Ich war bis jetzt immer im Glauben, dass jedes Gerät eine IP-Adresse mitsendet, worüber zurück verfolgt werden kann, um wen es sich handelt. Ich sollte doch besser wieder in die Kirche gehen. ;)



    1. Die IP Adresse wird vom Router vergeben.

    2. Das was Du evtl. meinst ist die sog. MAC Adresse der Netzwerkkarte.

    Die SOLLTE eigentlich ähnlich eindeutig sein wie die IMEI von einem Handy oder die VIN von nem Auto.
    aber
    1. wird die nirgends registriert

    2. ist die mittlerweile nicht mehr eindeutig (das Prob doppelter gleicher MAC hatte gerade ein Bekannter von mir)

    3. Kann man die mittlerweile mit Tools ändern was eigentlich icht sein sollte.

    Georg

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Hi René,


    ich würde mich darauf nicht einlassen. Bei sehr guten Freunden (die man wirklich gut kennt) oder Familie könnte man das machen, aber Fremden würde ich keinen Zugang über den eigenen Router geben. Was, wenn der doch mal Filme oder Musik von irgendwoher runterlädt und bei Dir dann auf Deinen Namen angeschrieben eine Vorladung zum Gericht in den Briefkasten flattert? Selbst wenn Du beweisen könntest, das er die Downloads gemacht hat, kommst Du wegen Beihilfe ran. Da wurden schon Leute verklagt, nur weil sie ihren Routerzugang nicht verschlüsselt haben (passives ermöglichen des Internetzugangs, Nachbarjunge hat dann fleisssig aus Torrents rutnergeladen).


    Als Tip für mobilen Einsatz: Es gibt heute schon viele preisgünstige Prepaid-Surfsticks, wenn man noch kein Smartphone mit Datenflat hat.