Bitcoin? Hat das jemand schon mal genutzt?

Registrierte und angemeldete Benutzer sehen den BMW-Treff ohne Werbung
  • Glaube ich auch. Deshalb bin ich auch investiert. Jeweils in Cryptos aus 1., 2., und 3. Generation.


    Die Technik an sich und natürlich auch die aktuelle Wertentwicklung ist echt spannend. :) Ich hoffe, man kann in Zukunft bald mal deutlich mehr mit Crypto zahlen.

  • Die Technik an sich und natürlich auch die aktuelle Wertentwicklung ist echt spannend. :) Ich hoffe, man kann in Zukunft bald mal deutlich mehr mit Crypto zahlen.

    Ein schöner Artikel, der den aktuellen Hype ad absurdum führt:


    Musk heizt den Hype an: Der Bitcoin bleibt nutzlos - n-tv.de (n-tv.de)


    Zitat

    Es gibt weiterhin nur einen einzigen Grund gibt, Bitcoin zu kaufen: die Erwartung, dass jemand anders einem die virtuellen Münzen zu einem höheren Preis wieder abnimmt. Dieser potenzielle Abnehmer kann als Motivation für seinen Bitcoinkauf nur die Hoffnung auf einen weiteren Käufer haben, und so weiter. Dieser Kette kann sich noch sehr lange fortsetzen. Aber irgendwann werden den Letzten die Hunde beißen.

    Einen anderen Nutzen als diese Aussicht auf einen finanzsprichwörtlichen "next greater fool", einen nächst größeren Deppen ähnlich einem klassischen Schneeballsystem bietet Bitcoin nicht.

    :D


    Zitat

    Als Zahlungsmittel ist und bleibt Bitcoin selbst im Vergleich mit relativ instabilen Währungen völlig ungeeignet.


    Das Allerwichtigste, was eine nutzbare und akzeptable Währung ausmacht, ist Vertrauen und Stabilität.

    Beides ist bei den Cryptos aber sowas von GARNICHT vorhanden.

    Dann kann man gleich in den venezolanischen Bolivar investieren. Hätte wenigstens den Vorteil, dass man sich die Geldscheine eingerahmt an die Wand hängen kann ^^


    Edit:

    Tatsächlich ist in Venezuela tatsächlich eine Cryptowährung fast schon Währungsersatz:

    Dash (Kryptowährung) – Wikipedia


    Ich sage nur: Pest oder Cholera :duw:

    2 Mal editiert, zuletzt von Cephalopod ()

  • Bitcoin ist keine Währung im Sinne eines Zahlungsmittels und das muss er auch gar nicht sein. Jegliche "Artikel" auf dieser Basis kann man getrost in die Tonne werfen... Bitcoin ist digitales Gold.


    Und während sich diejenigen an der Seitenlinie fleissig über diesen "Hype" mokieren, freue ich mich über mein mittleres 4-stelliges Plus in Fiat gemessen in den letzten 2 Wochen.

  • Kennt hier jemand Abchasien? :idee:


    Umspannwerke in Flammen : Abchasien macht Bitcoin-Farmen dicht - n-tv.de (n-tv.de)


    :D :D :D


    Zitat

    Schätzungen zufolge übertrifft der Stromverbrauch des digitalen Schürfens von Bitcoin den gesamten Stromverbrauch eines Landes von der Größe Argentiniens mit 45 Millionen Einwohnern


    Fazit:

    Einfach Bitcoins verbieten, dann ist genügend Strom für die Elektroautos da :top:


    Nur: Ohne Bitcoins kann man sie dann nicht mehr bezahlen :crazy:

    Einmal editiert, zuletzt von Cephalopod ()

  • Bitcoin ist keine Währung im Sinne eines Zahlungsmittels und das muss er auch gar nicht sein. Jegliche "Artikel" auf dieser Basis kann man getrost in die Tonne werfen... Bitcoin ist digitales Gold.


    Und während sich diejenigen an der Seitenlinie fleissig über diesen "Hype" mokieren, freue ich mich über mein mittleres 4-stelliges Plus in Fiat gemessen in den letzten 2 Wochen.

    This! Geht mir genauso und bringt mich täglich zum Schmunzeln.

  • Es stehen starke Interessen gegeneinander. Die herkömmlichen Geschäftsbanken hassen es (vor allem wegen der absolut minimalen Transaktionskosten - habe mal gelesen, dass eine Echtzeitüberweisung im Wert von mehr als 1 Mrd. US- Dollar für wenige cent getätigt wurde, während die Banken mehrere Millionen verlangt hätten. Die Staatenlenker hassen es auch, da das "Geld" nicht in ihrem Zugriff ist. Ich glaube deswegen wird auch in den Medien gezielt Stimmung gemacht.


    Insgesamt halte ich es aber tatsächlich nur für etwas zur Spekulation auf kurzfristige Kursgewinne, nicht zur dauerhaften Anlage.

    Populisten sind jene Menschen, die einen Spaten Spaten und eine Katze Katze nennen.
    William Shakespeare

  • Zitat

    Bitcoin ist digitales Gold.


    Das ist es in meinen Augen eben nicht. Gold hat auch einen inhärenten Wert, da es für viele industrielle Prozesse gebraucht wird. Zudem hat Gold eine Jahrtausende lange Geschichte als Mittel zu Zahlungen und zur Wertaufbewahrung. Für diese Verwendung ist vor allem Vertrauen erforderlich und da wird es noch sehr lange dauern bis Bitcoin das Niveau von Gold erreicht, vermutlich wird es nie soweit kommen.


    Gegen Goldmünzen oder Barren wist Du auch in beliebigen Endzeitszenarien Waren eintauschen können, das hat man z.B. auch in der Zeit nach dem 2 Weltkrieg gesehen. Vielleicht nicht zu optimalen "Kursen" aber selbst wenn der Sack Kartoffeln Dich dann einen Krügerrand kostet musst Du wenigstens nicht verhungern. Ich wage zu bezweifeln, dass Du dann mit Bitcoins genau so weit kommst, falls es überhaupt noch die Infrastruktur zum Übertragen von Bitcoins geben sollte.


    Bitcoin ist zur Zeit vor allem Spekulationsobjekt, letztlich bestätigst Du das ja auch, kein Mensch würde sich beim Gold für Gewinne oder Verluste innerhalb weniger Wochen interessieren.

  • Das ist es in meinen Augen eben nicht. Gold hat auch einen inhärenten Wert, da es für viele industrielle Prozesse gebraucht wird. Zudem hat Gold eine Jahrtausende lange Geschichte als Mittel zu Zahlungen und zur Wertaufbewahrung. Für diese Verwendung ist vor allem Vertrauen erforderlich und da wird es noch sehr lange dauern bis Bitcoin das Niveau von Gold erreicht, vermutlich wird es nie soweit kommen.


    Gegen Goldmünzen oder Barren wist Du auch in beliebigen Endzeitszenarien Waren eintauschen können, das hat man z.B. auch in der Zeit nach dem 2 Weltkrieg gesehen. Vielleicht nicht zu optimalen "Kursen" aber selbst wenn der Sack Kartoffeln Dich dann einen Krügerrand kostet musst Du wenigstens nicht verhungern. Ich wage zu bezweifeln, dass Du dann mit Bitcoins genau so weit kommst, falls es überhaupt noch die Infrastruktur zum Übertragen von Bitcoins geben sollte.


    Bitcoin ist zur Zeit vor allem Spekulationsobjekt, letztlich bestätigst Du das ja auch, kein Mensch würde sich beim Gold für Gewinne oder Verluste innerhalb weniger Wochen interessieren.

    Danke! Schon einige interessante Gedanken dabei.


    Um bisschen was zu entgegnen:

    - Ja, Gold hat einen inhärenten Wert, der sich aus dem Aufwand zur Gewinnung ergibt. Aber dieser inhärente Wert macht nur ein Teil des tatsächlich bezahlten Preises aus. Der Rest ist der Glaube an den Wert von Gold. Und beim Bitcoin ist es im Prinzip genauso. Er erfordert Aufwand zur Gewinnung, die Maximalmenge ist begrenzt, die Schürfrate nimmt ständig ab und die Menschen glauben an den Wert von Bitcoin.

    - Wahnsinnig weit ist Bitcoin nicht mehr entfernt von Gold was das Vertrauen angeht. Es braucht gerade mal noch eine Versechsfachung des Kurses, dann hätte Bitcoin die gleiche Marktkapitalisierung wie alle Goldbestände dieser Welt.

    - Meiner Meinung nach ist es naiv zu glauben, man könnte sich in einem ECHTEN Endzeitszenario mit Gold absichern. Es gab im Laufe der Geschichte bereits unzählige Goldverbote, die auch brutal durchgesetzt wurden. Für Beispiele muss man weder zeitlich noch räumlich weit weg: Vor 80 Jahren stand in Deutschland auf Goldbesitz die Todesstrafe. Ein Verbot von allen Cryptowährungen inkl. Privacy Coins durchzusetzen, stelle ich mir hingegen ziemlich schwierig bis unmöglich vor.

    - Wenn meine Edelmetallbestände sich innerhalb weniger Wochen im Wert verdoppeln würden, würde mich das sehr wohl interessieren. Und noch sind meine Edelmetallbestände dreimal so wie wert wie meine Bitcoins. Ich finde es macht Sinn beides im Depot zu haben.

  • Gibt es hier "Bison`s" ?

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Kurs heute: 37.000 €, fallend.


    Hat es sich für Dich hoffentlich gelohnt?

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Ich habe ich da nie ran getraut, weil ich es nicht verstehe und die Schwankungen sehr heftig sind.


    Glückwunsch an die Mutigen!


    Und nicht vergessen hin und wieder die Gewinne zumindest teilweise auch zu realisieren.

    Grüße Peter

  • Also ich kann nicht verstehen, wie man nicht in Crypto investiert sein kann. Zumindest mit einem kleinen, verschmerzbaren Betrag.


    Natürlich, es ist gut möglich, dass der Einsatz -100 % geht. Aber eine Upside von +1'000 % oder sogar +10'000 % ist genau so möglich und die haben schon zig Coins gemacht innerhalb weniger Jahre. Wer vor einem Jahr Bitcoin gekauft hat, ist jetzt bei +444 %. Wer vor einem Jahr Ethereum gekauft hat, ist jetzt bei +1'015 %.

  • Wichtig dabei ist sicher, dass man das nur mit "Spielgeld" macht. Ich würd jetzt nicht mein Haus in Bitcoins anlegen ;)

    Aber wie ralku schon schreibt: Es gibt halt sehr viele Möglichkeiten aus wenig Geld sehr viel zu machen. Und wenns schief geht ist halt nur das "wenig" Geld weg...

    Ich persönlich sehe es als reines Spekulationsobjekt für mich.

    Vier gewinnt....

  • Zitat

    Also ich kann nicht verstehen, wie man nicht in Crypto investiert sein kann. Zumindest mit einem kleinen, verschmerzbaren Betrag.


    Ich kaufe grundsätzlich nur Produkte die ich verstehe, dass gilt für Derivate, bei denen ich auch nicht alle kaufe, genau so wie bei Cryptowährungen. Ist mein Standardsatz, wenn mir jemand etwas verkaufen möchte "können sie es mir in 3 Sätzen erklären". Natürlich bin ich für manche auch bereit, etwas mehr Zeit zu investieren ;) .


    Bei Bitcoin und anderen Cryptowährungen verstehe ich zwar durchaus die Mathematik dahinter, aber in keiner Weise die Marktmechanismen oder die übrigen Marktteilnehmer. Da könnte man natürlich trotzdem mit einem kleinen Betrag spekulieren, aber dafür habe ich dann keine Lust den Aufwand zu investieren erst einmal herauszubekommen, wie genau ich das mache, wie ich die Cryptowährung absichern muss und was sonst zu beachten ist. Bei Derivaten z.B. weiß ich das alles schon.


    Speziell bei Bitcoin kommt noch hinzu, dass ich das Konzept "proof of work" und denn damit einhergehenden Energieverbrauch abartig finde.

  • Aber wie ralku schon schreibt: Es gibt halt sehr viele Möglichkeiten aus wenig Geld sehr viel zu machen. Und wenns schief geht ist halt nur das "wenig" Geld weg...

    Ich persönlich sehe es als reines Spekulationsobjekt für mich.

    Das is aber der Punkt der nicht ganz stimmt, weil wenn man nur wenig Geld anlegt (weil eben Spielgeld) dann kann aus wenig nur mehr werden und nicht viel.


    Sprich, selbst bei 500% Steigerung wird aus 1000,-€ halt "nur" 5000,-€ was zwar ein netter Zugewinn ist aber damit kann man auch noch keine größeren Anschaffungen machen und das kann halt dazu verleiten wenn man sieht dass aus den 1000,- schon 2000,- geworden sind dann mal eben den Sparstrumpf mit den mühsam gesammelten 20k nachzuschieben - und wehe wenns dann mal wieder nen gescheiten Einbruch gibt....


    Ich möchte nicht wissen, wie viele es gibt die (AFAIK) 2011 gedacht haben, "Gold ist ziemlich ausgereizt ist und Silber zieht jetzt nach und steigt kräftig" und deshalb in Silber investiert haben. Wer da nur wenige Tage zu spät eingekauft hat, konnte sich zwar noch einige Wochen am Anstieg auf >30,-/oz freuen aber kurz danach ist Silber abgestürzt und jahrelang bei 15€ rumgedümpelt.

    Erst seit kurzem wurden mal wieder über 20€ erreicht.

    Und Edelmetall ist ja nicht unbedingt das was nur die Hyperspekulierer in Betracht ziehen nachdem immer wieder propagiert wird, dass man einen Teil des ersparten in "Nicht-Geld" anlegen sollte.

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Aber ist das nicht bei allen "Spekulatius" so? Wenns was relativ sicheres ist, gibts wenig Gewinn. Bei hoch spekulativen Sachen gibts halt viel Gewinn. Und genauso siehts mitm Verlust aus. Und dann ists egal ob da Cryptowährung, Aktie oder sonstwas drauf steht.

    Am Ende muss das jeder selber wissen.

    Vier gewinnt....

  • Natürlich!


    Aber so wie es formuliert war isses halt nicht ganz richtig.

    Natürlich gibt es (bei Erfolg) viel Gewinn - aber wenn man aus Vorsicht (weil man als Normalbürger eben nicht so viel zum spielen übrig hat) nur ne kleine Summe anlegt wird daraus zwar deutlich mehr - aber am Ende ist es halt trotzdem keine Riesensumme von der man sich ein Auto oder Haus kaufen kann.

    Das wollt ich damit sagen.

    Die Riesengewinne mit Millionen machen (leider) wieder nur die, denen es am Allerwertesten vorbei geht wenn die investierten 500.000,-€ den Bach runter gehen statt zu 3Mio zu werden. :(


    Und je höher die Gewinnspanne ist, desto leichter lässt sich Ottonormalo halt ggf. verführen leichtsinnig zu werden.

    Wer erinnert sich noch an die "Volksaktie" Telekom - die hat vielen Leuten lebenslang das Interesse an Aktien verdorben.

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.