NAS Server für den Heimgebrauch

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  • Ja, das war das, weshalb ich weiter oben geschrieben habe, dass ich plötzlich ein paar mehr Platten tauschen musste.

    Bei WD hatte ich die noch bekommen. Woanders waren immer die EFAX mit SMR.

    Seit Juni 2021 ist Flashbeagle CO2-neutral.

    Er verstarb selbstbestimmt und ohne Schmerzen an den Folgen einer Krebserkrankung, die mit Leber- und Lungenmetastasen unheilbar geworden war.

    Flashbeagle hinterlässt einen BMW und zwei Fahrräder.

  • ich erwarte nächste Woche eine Synology 918 mit 40 TB

    soll vor allem die Dokumentenablage absichern

    mal sehen was das Ding kann.

    so, das Teil ist angekommen.

    Erster Eindruck: erstmal :m:

    die Festplatten waren im Halter verschraubt (-> Dämpfer wirkungslos) und weil die Kunststoffschienen so nicht mehr passen ohne diese Schienen installiert -> alle 4 Platten klappern im Rahmen :kpatsch:

    Installiert sind 4x 10 TB Toshiba Festplatten allerdings X300 8| statt N300

    warum um alles in der Welt installiert man in einem NAS eine Desktop Festplatte wenn es eine quasi preisgleiche NAS Type gibt?


    bin etwas verärgert, ein bestücktes NAS zu kaufen war wohl eine dumme Idee

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Ich bin am überlegen mir fürs Büro eine neue Synology zuzulegen. Aktuell nutze ich eine DS716+II mit zwei WD Red Platten á 3 TB im Raid 1 Verbund. Die Datensicherung erfolgt auf die Synology C2 Cloud.

    Umstiegen würde ich auf die DS720+.

    Nun ist meine Überlegung ob ich wieder klassische HDDs zur Bestückung nehmen soll oder ob auch SSDs funktionieren würden? An Daten haben wir derzeit knapp 550 GB, es würden also 2 x 1TB Platten reichen.


    Sind SSDs anfälliger wie die HDDs oder kann man sie problemlos verwenden?

  • Ich habe in der Firma seit 2016 eine Synology 916+ mit 4 INTEL SSD DC S4500 480 GB im Raid 5 mit aktuell 700 GB Daten, absolut problemlos. Im Gegensatz zu den zwei 12 bay Synology mit HDD, wo ich in der gleichen Zeit schon etliche Platten getauscht habe.

    Grüße Chris

  • Ich hatte noch nie eine kaputte SSD.

    Allerdings seit 20 Jahren auch praktisch keine kaputten Deskop-Festplatten mehr. Laptop-Platten gingen öfters mal hops.

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Wenn es nicht der Beschreibung entspricht, ab zurück!

    Wenn man es großzügig nimmt ist die Beschreibung ja nicht falsch ...

    Nun, ich habe die Festplatten ordentlich befestigt, war ja kein großer Akt.

    Die Konfiguration lief problemlos durch, Testlauf kommt auf 108 MByte/s, das finde schon okay.

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Zitat

    Sind SSDs anfälliger wie die HDDs oder kann man sie problemlos verwenden?


    Auch SSDs fallen aus, halt anders als Festplatten, haben aber z.B. den Vorteil unempfindlicher gegenüber Vibrationen zu sein.


    Bei einer hohen Schreiblast kannst Du an die Haltbarkeitsgrenze der Speicherzellen kommen, da würde ich dann mindestens einen Blick in das Datenblatt des Herstellers werfen. Bei modernen 1TB SSDs dürfte die Grenze aber deutlich jenseits der 100TB gesamte Schreibmenge liegen, wahrscheinlich auch sehr deutlich drüber, ich meine bei manchen SSDs etwas von 300-600TB garantiert durch den Hersteller gelesen zu haben. Tatsächliche Haltbarkeit liegt dann noch drüber.


    Ein weiterer Punkt ist, dass SSDs den Speicher ohne Stromversorgung nur begrenzt halten (einige Monate bis wenige Jahre), das dürfte aber in einem NAS ja keine Rolle spielen.

  • Noch eine Frage: Ich habe nun doch ein größeres Modell bestellt ( DS1621+ | Synology Inc. )

    Das hat 6 Laufwerkschächte, kann man z.B. zwei Festplatten in einem Raid (1) Verbund nutzen und zwei weitere Festplatten in einem separaten Raid1 Verbund? Oder ist immer nur ein Verbund möglich?


    Ich möchte Windows 10 auf einer VM aufsetzen und bin am überlegen das auf separaten Festplatten zu machen.

  • Das hat 6 Laufwerkschächte, kann man z.B. zwei Festplatten in einem Raid (1) Verbund nutzen und zwei weitere Festplatten in einem separaten Raid1 Verbund? Oder ist immer nur ein Verbund möglich?

    Nach der Beschreibung ist das möglich.

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • Danke, ich hatte das wohl übersehen, werd es jetzt aber doch erstmal mit einem SHR Verbund von 4 Festplatten testen.

    Ich hab jetzt mal 4x2 TB Ironwolf HDDs, 2x 16 GB ECC Ram und 2x500 GB M2.NVM SSDs (als Cache) bestellt.

    Bin mal gespannt wie die Performance der VM ist, ich hatte es ja mal auf meiner derzeitigen 716+ versucht, aber das konnte man vergessen.

  • Bei mir scheint jetzt ein Schacht kaputt zu sein.

    Die Meldung hört sich zwar nach Festplatte an, aber ich kann da beliebige Laufwerke reinstecken, die melden alle den gleichen Fehler.

    Hatte den Fehler erst einmal in der Woche, jetzt aber alle 10 Minuten.

    Dabei ist der Raid-Verbund kaputt gegangen. Läuft natürlich mit vier Platten noch weiter. Aber die Platten fahren dann nicht mehr "normal" runter, wenn ein Fehler vorliegt.


    Hat jemand schon mal gehört, dass man einen Schacht einzeln auswechseln kann? Weiß nicht, ob ein Kurzschluss im Kabel oder so vorliegen kann.

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    Er verstarb selbstbestimmt und ohne Schmerzen an den Folgen einer Krebserkrankung, die mit Leber- und Lungenmetastasen unheilbar geworden war.

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  • Hat jemand schon mal gehört, dass man einen Schacht einzeln auswechseln kann? Weiß nicht, ob ein Kurzschluss im Kabel oder so vorliegen kann.

    Sind die Platten direkt über Kabel oder oder über ne Platine gesteckt?

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • Muss ich mal drauf achten. Muss die Tage ja bestimmt mal alle Festplatten raus holen.

    Seit Juni 2021 ist Flashbeagle CO2-neutral.

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  • Nur mal so als Frage: Ein HP Microserver würde nicht in Frage kommen als Alternative? Hab gerade ein Angebot für einen HPE Micro-Server inkl. 4 x 4 TB HDD, 32GB RAM, Intel Xeon, iLO Advanced, Hardware-RAID-Controller und 3 Jahre CarePack für 2000 EUR netto... :sz:

    Klar kommt da dann noch eine Betriebssystem-Lizenz oben drauf. Aber dafür hat man halt ein ECHTES OS und nix irgendwie angepasstes

  • Nur mal so als Frage: Ein HP Microserver würde nicht in Frage kommen als Alternative? Hab gerade ein Angebot für einen HPE Micro-Server inkl. 4 x 4 TB HDD, 32GB RAM, Intel Xeon, iLO Advanced, Hardware-RAID-Controller und 3 Jahre CarePack für 2000 EUR netto... :sz:

    Klar kommt da dann noch eine Betriebssystem-Lizenz oben drauf. Aber dafür hat man halt ein ECHTES OS und nix irgendwie angepasstes

    das Teil ist aber auch nichts halbes und nichts ganzes

    ein richtiger Server fängt mit SAS Platten an, von redundanten Netzteilen reden wir gar nicht

    so etwas ist dann aber laut und frißt Strom

    Kofferraum statt Hubraum !

  • das Teil ist aber auch nichts halbes und nichts ganzes

    ein richtiger Server fängt mit SAS Platten an, von redundanten Netzteilen reden wir gar nicht

    so etwas ist dann aber laut und frißt Strom

    Also mal ehrlich: Im Vergleich zu nem QNAP oder SYNOLOGY ist das durchaus ein Server.

    Keine Sorge, ich weiß, wie ein RICHTIGER Server aussieht. Aber wie gesagt: Da sind wir bei nem NAS auch meilenweit entfernt von, zumindest bei den Modellen, um die es sich hier im Thread gerade dreht.

    Wir haben ein paar QNAPs im Einsatz und werden die jetzt nach und nach durch die Mikro-Server ersetzen. Reicht für ein paar Hansel im Sales-Office, hat ein CarePack und 1000 mal mehr Möglichkeiten.

  • Hallo


    Mal im Ernst: Ich habe mir vor Jahren mal den hier gekauft: HP ProLiant MicroServer: Amazon.de: Computer & Zubehör [Anzeige]


    Wenn man will das das System einfach läuft ist ein Qnap/Synology einfach besser. Ich habe weder Lust in meinem Eigenheim eine Domäne aufzuziehen noch brauche ich eine zentrale Benutzerverwaltung.


    Den an den Endbenutzer gerichteten Windows Homeserver hat Microsoft ja leier ersatzlos eingestellt.


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Ja, ich denke mit den Anforderungen ans Betriebssystem steht und fällt es.

    Reines Datengrab kann ein QNAP/Synology natürlich problemlos.

    Allerdings geht mir bei unseren QNAPs zum Beispiel auf den Zeiger, dass mit jedem Firmware-Update irgendwelche Programme dazukommen, die kein Mensch braucht. Die lassen sich aber auch nicht löschen/deinstallieren.


    Jan Henning Es muss ja nicht gleich ne Domäne sein ;) Die können übrigens die QNAPs auch, man kann die als DomainController konfigurieren. :party:

  • Auf die HP Micros kann man doch auch ein schlankes Linux als Dateiserver installieren?

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party: