NAS Server für den Heimgebrauch

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  • Kurioser Zufall, meine alten 419 und 459er laufen wie Lokomotiven, ohne jedes Problem 24/7 seit Jahren.... :confused:


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Wegen -bis jetzt- guten Erfahrungen....


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Ich denke QNAP oder Synologie ist im wesentlichen eine Frage der persönlichen Präferenzen. Ich bin bislang auch mit QNAP immer zufrieden gewesen.


    Raid 5 würde ich bei sehr großen Platten überdenken, da kommt man beim Rebuild in eine Größenordnung von gelesenen Daten bei der die Lesefehlerrate der Platten relevant werden kann. Wahrscheinlich kein riesiges Problem, aber man sollte sich dessen bewusst sein.

  • Sind 16TB-Platten groß? :crazy:

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Zitat

    Sind 16TB-Platten groß?


    Reicht nicht mal für meine Urlaubsfotos ;)


    Für die Frage des Raids ist das auch eine Funktion der vom Hersteller spezifizierten Lesefehlerrate, da gibt es durchaus mehrere Zehnerpotenzen Unterschied. Würde ich mal nachschauen und dann schauen, wie oft die Platte gelesen werden kann bis statistisch mit einem Fehler gerechnet werden muss. Dabei auch daran denken, dass zum Rebuild mehr als eine Platte gelesen werden muss.


    Zu dem Thema gibt es einiges, zum Teil auch konträres im Internet.

  • Für die Frage des Raids ist das auch eine Funktion der vom Hersteller spezifizierten Lesefehlerrate, da gibt es durchaus mehrere Zehnerpotenzen Unterschied. Würde ich mal nachschauen und dann schauen, wie oft die Platte gelesen werden kann bis statistisch mit einem Fehler gerechnet werden muss.

    Das kann man bei Platten für den Heimbereich nur unterschreiben. Im Storagebereich kosten Platten nicht umsonst das ca. 3-15 Fache, oder noch mehr bei bestimmten Herstellern mit Zertifikaten und Schlagmichtot. Für die Geschwindigkeit eines (hoffentlich nie gebrauchten) Rebuilds ist natürlich vor allem der Controller zuständig. Von einem NAS für deutlich über 1000€ ohne Speichermedien würde ich schon Qualität dahingehend erwarten.

    Nur wer Sprache gut beherrschen tut ist in der Lage dem Gegner Ravioli zu bieten! :sz::zf:

  • War einer der Gründe warum ich die Ironwolf Pro gekauft hatte - bis jetzt laufen die Platten zuverlässig.....


    Munter bleiben: Jan Henning

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  • Wenn ich das richtig gelesen habe sind dir mit 1 nicht korrigierbaren Fehler auf 10^15 gelesene Bit spezifiziert. Das würde bedeuten, dass im Schnitt bei 7-8x lesen der gesamten Platte ein Fehler auftritt. Beim Ausfall einer Platte müssen die verbliebenen 3 für den Rebuild gelesen werden.


    Soll heißen, kann gut gehen, muss es aber nicht...


    Ich würde es von den Daten abhängig machen, ob ggf. ein anderer Raid Level eine bessere Wahl ist.

  • Hallo


    Mein defektes NAS wurde gegen ein neues ersetzt. :top:


    Cyberport hat das unkompliziert und ohne große Scherereien oder Rückfragen abgewickelt.:party:


    Munter bleiben: Jan Henning

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  • Raid 5 würde ich bei sehr großen Platten überdenken, da kommt man beim Rebuild in eine Größenordnung von gelesenen Daten bei der die Lesefehlerrate der Platten relevant werden kann.

    Du meinst Ausfallsicherheit mit nur einer zusätzlichen Platte?

    Mir ist in der Tat mal eine Platte beim Rebuild kaputt gegangen.

    War auch noch ein wenig Vergrößerung von 3 auf 4 TB (pro Platte).

    Jetzt vor kurzem noch mal von 4 auf 6 TB pro Platte gegangen. Da hatte ich, aus Angst das es demnächst von dem Modell nur noch SMR-Platten gibt, noch vier Platten hintereinander gewechselt. Das ging aber gut, obwohl die Platten schon 5 Jahre auf dem Buckel hatten.


    Wenn die auch wieder voll sind, muss es wohl ein neues NAS geben. Wird dann eins mit SSDs. Sollte bis dahin kein (finanzielles) Problem mehr sein.

    Seit Juni 2021 ist Flashbeagle CO2-neutral.

    Er verstarb selbstbestimmt und ohne Schmerzen an den Folgen einer Krebserkrankung, die mit Leber- und Lungenmetastasen unheilbar geworden war.

    Flashbeagle hinterlässt einen BMW und zwei Fahrräder.

  • 43TB Netto als SSD wäre aber für mich schon eine Hausnummer.... Raid ist keine Sicherung. Ist Verfügbarkeit. Und wegen Geschwindigkeit ist ohne Aufrüstung auf 10Gbit (nein, habe ich noch nicht:p) auch kein großer Unterschied... Sprich wenn beim Rebuild das Raid abraucht muß halt die Sicherung eingespielt werden. Dafür wäre sie da. Der wichtige/wesentliche Teil hängt in einem Backup-NAS sowieso parallel im Netz, deswegen hatte ich den Totalausfall des NAS auch erst bemerkt als mir das Laufwerk plötzlich als "fast voll" angezeigt wurde und kein Direktzugriff auf die Oberfläche mehr möglich war. Da hatte mein altes 459er unauffällig wieder übernommen, und das ist wirklich knüppelvoll.... Und seien wir ehrlich: Wenn das ganze NAS aussteigt ist der Raidlevel erst mal sekundär...


    Munter bleiben: Jan Henning

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  • ich erwarte nächste Woche eine Synology 918 mit 40 TB

    soll vor allem die Dokumentenablage absichern

    mal sehen was das Ding kann.

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Ich frage mich ob ich meinen alten 419er meiner Schwester schenke, für ihre TimeMachine-Backups und Netzwerkspeicher, aber nicht mehr mit meinen alten Hitachi 4TB-Platten die Ironwolf Pro scheinen mir für das alte ARM-NAS aber eine Nummer zu kraß. Sind die WD Red gut? 5400/min hatten mich abgeschreckt, aber ich glaube hier reichen sie locker - wenn ich nur bei WD nicht immer noch an die "Reihenausfälle" meiner alten WD Green denken müßte.....


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Ich habe jetzt 20 TB netto. Bis ich die voll habe, sind wohl auch 43 TB günstig mit SSDs zu realisieren. :p

    Mir geht es da nur um die Lautstärke mit den SSDs.

    Von der Geschwindigkeit komme ich am Win10-Rechner jetzt schon auf die maximale Netzwerkgeschwindigkeit (WD Reds mit 6 TB). Immer nur große Dateien.

    10 GBit bräuchte ich auch erst bei Ultra HD BluRay. Bin ich momentan noch nicht heiss drauf.

    Aber klar, bei solchen Sachen reicht mir auch ein extra Laufwerk, weil man sowieso noch ein Backup hat.

    Seit Juni 2021 ist Flashbeagle CO2-neutral.

    Er verstarb selbstbestimmt und ohne Schmerzen an den Folgen einer Krebserkrankung, die mit Leber- und Lungenmetastasen unheilbar geworden war.

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  • Zitat

    Du meinst Ausfallsicherheit mit nur einer zusätzlichen Platte?

    Mir ist in der Tat mal eine Platte beim Rebuild kaputt gegangen.


    Beim Rebuild haben die Platten halt besonderen Stress, da ist ein weiterer Ausfall nicht so unwahrscheinlich. Dem könnte nan natürlich mit noch mehr Hardware begegnen, aber das dürfte sich im privaten Bereich wohl nicht lohnen.


    Was ich meinte ist folgendes: Das Lesen von Daten von der Festplatte geht mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit unkorrigierbar schief, die Spezifikation der Ironwolf dazu hatte ich oben mal aufgeführt. Beim Rebuild eines großen Raid-5 müssen so viele Daten gekesen werden, dass man mit deutlicher Wahrscheinlichkeit einen solchen Lesefehler erleben wird und dann sind die Daten, zumindest an dieser Stelle, hinüber, da es in dem Moment keine Redundanz gibt. SSDs sind da übrigens besser, da geringere Fehlerrate.



    Zitat

    Raid ist keine Sicherung. Ist Verfügbarkeit.



    Das kann man gar nicht oft genug betonen. Wobei ein zweites NAS im gleichen Netz als Sicherung auch nicht optimal ist. Selbst bei einer Sicherung am anderen Ende des Landes würde ich mich besser fühlen, wenn das Sicherungsmedium nur für das Backup in Betrieb ist.


    Nutzt hier irgendwer eigentlich Bandlaufwerke für die Sicherung? Hab ich zu QIC 80 Zeiten mal gemacht, lange ist es her... Im Moment denke ich über ein LTO Laufwerk nach, aber das ist halt kein Schnäppchen. Auf der anderen Seite werden mehrere Sätze an Festplatten fürs Backup auch lästig.



    Zitat

    Ich frage mich ob ich meinen alten 419er meiner Schwester schenke, für ihre TimeMachine-Backups und Netzwerkspeicher, aber nicht mehr mit meinen alten Hitachi 4TB-Platten die Ironwolf Pro scheinen mir für das alte ARM-NAS aber eine Nummer zu kraß. Sind die WD Red gut? 5400/min hatten mich abgeschreckt, aber ich glaube hier reichen sie locker -


    TimeMachine in der Standardkonfiguration ist so langsam, dass die Festplatte mit Sicherheit nicht der begrenzende Faktor ist. Die WD Red hab ich selber in 2 NAS und kann nichts negatives darüber sagen, allerdings kommt es bei mir auch nicht auf Geschwindigkeit an.


    Zwei Sachen aber zu den Platten:

    1. Manche WD-Red-Festplatten für NAS verursachen Probleme | heise online


    2. WD hatte mal eine Serie mit blödsinnig eingestelltem Timeout, die kamen in kürzester Zeit auf irrsinnige Werte beim „load cycle count“. Allerdings hat eine meiner Platten, bei der ich es es bei 600.000 Zyklen gemerkt habe dann noch Jahre problemlos gearbeitet. Seitdem achte ich aber auf den Wert.


    TimeMachine würde ich einrichten, wie hier im ersten Teil beschrieben (nicht über das Standardkonto): https://www.qnap.com/de-de/how-to/tutorial/article/ihren-mac-mit-time-machine-%c3%bcber-smb-auf-einem-qnap-nas-sichern//


    Bei mehreren NAS, die parallel verwendet werden, sollte das Share auf jedem NAS einen anderen Namen haben, die Benutzer können gleich lauten. Zumindest hatte ich Probleme mit dem gleichen Namen des Shares auf verschiedenen NAS.

  • So meinen TVS 873e kann ich heute wieder abholen. Garantiefall akzeptiert. Ich bekomme ein neues Gerät.

    Früher war alles besser. Vor allem die Zukunft!

  • OK, also doch lieber Toshiba oder Seagate... :sz:


    Munter bleiben: Jan Henning


    Mittlerweile ist das Problem etwas entschärft, WD hat es eingesehen und dafür die "WD Red Plus" eingeführt: NAS-Festplatten: Western Digital führt WD Red Plus für CMR-Garantie ein | heise online

    Gruß Mathias (formerly known as Mathias386)


    Für einen Fahrzeugtyp, wie ihn der BMW 7er und seine nationalen wie internationalen Wettbewerber darstellen, sind rund 135 kW (gut 185 PS) angemessen und selbst bei sportlichsten Ansprüchen mehr als ca. 185 kW (rund 250 PS) nicht erforderlich.

    (aus einem BMW-Prospekt von 1980, gefunden bei www.7-forum.com)