Allgemeine Fragen zum Hausbau

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  • Wenn die Mieterhöhung die sich daraus ergibt höher ist als das was man sich an Energiekosten spart, dann werden die meisten Mieter dankend ablehnen.

    Ich habe das vorhin wohl überlesen. Ich meinte mit Mieterhöhung das, was der Vermieter als CO2 Beitrag an den Heizkosten des Mieters aufgebrummt bekommt. Dadurch wird keine Energie gespart.

    Wie melde ich jetzt eigentlich Gender-und diskriminierungsgerecht ein herrenloses Damenfahrrad im Schwarzwald? :idee:

  • Zitat

    Sowas kriegt man hier garnicht, bei neuen Mietverträgen ist alles unter 7€ in einem rattenverseuchten Höllenloch, unter 10€ sind einer bis achtundzwanzig Haken an der Wohnung und so ab 12€ gehts dann los mit was, wo zumindest ein Teil von uns einziehen würde. Nach oben wenig Grenzen versteht sich.


    Bei Euch vielleicht. Der gerade neu erschienene Mietspiegel meiner alten Heimat ist für Wohnungen in der Größe 80-100qm, was wohl Standard sein dürfte, bei 8,11 EUR am Ende. Für diverse Ortslagen, auch wenn z.T. nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt (absolut Fahrradtauglich) gibt es Abzüge bis zu 1 EUR, Zuschläge für Balkon 0,15 EUR und Fußbodenheizung im Bad 0,51 EUR. Letzteres kann ich nicht ganz verstehen. Innenstadt noch mal +0,18 EUR.


    Interessanter Weise gibt es auch für einen Stadtteil, der eigentlich eher sozialer Brennpunkt ist (ich würde da nicht wohnen wollen) einen Zuschlag von 0,51 EUR. Der Grund dürfte sein, dass die Wohnblocks dort fast vollständig einer der großen Gesellschaften gehört, die da ein recht aggressives Verhalten an den Tag legt. Aber das wird mehr werden.


    Aber wenn man im Winter nicht mal 15 Grad in einem Zimmer hinbringt das die Hälfte der Heizkosten trotzdem verursacht, dann fehlt das Druckmittel.


    Wenn Du ein Zimmer wirklich nicht wärmer bekommst rechtfertigt das eine Mietkürzung und auch das wäre wieder ein Druckmittel.


    Davon abgesehen wäre der beste Schutz der Mieter ein breites Angebot an Wohnraum, durch solche Aktionen erreicht man das genaue Gegenteil.


    Echt schwer. Wirkliche Anreize setzt das aktuelle System kaum irgendwas zu investieren. Vielleicht denken aber auch manche Vermieter, eine neue Heizung die 20 Jahre hält muss nach spätestens 3 Jahren wieder drin sein.


    Die allermeisten Vermieter Vermieter die ich kenne aber durchaus ein Interesse an regelmäßigem Unterhalt ich persönlich kenne jedenfalls keinen der nicht regelmäßig investiert.


    Man muss sich aber auch darüber im klaren sein, dass man in vielen Gegenden Deutschlands als privater Vermieter das Geld nicht Schubkarrenweise einfährt, auch wenn die Berichterstattung etwas anderes suggeriert. Ich wage mal dieThese, dass die meisten, wenn sie wirklich alle Kosten und den persönlichen Aufwand rechnen würden bei +/- 0 landen, mehr als 2-3% werden es aber in aller Regel nicht sein. Davon kann man dann auch nicht alle 5 Jahre eine neue Heizung einbauen.


    Hinzu kommen dann schnell noch Diskussionen mit dem Mieter, wenn der dann mal ein paar Tage auf die Heizung verzichten soll.


    Das Hauptproblem ist die geringe Wohneigentumsquote in Deutschland: Wohneigentumsquote in Europa | Statista


    Allerdings, dass ist ein Grundproblem. Und ich behaupte mal, ob absichtlich oder unabsichtlich sei dahingestellt, von der Politik befördert. Eine höhere Quote an Eigentümern würde vielen Quatsch nicht so einfach mitmachen.


    Du hast ja eben Einfluss darauf. Mit Isolierung, vernünftigen Fenstern, ordentlichen Türen, einer gut funktionierenden, richtig eingestellten und auch dimensionierten Heizung.

    Und dann soll ich dem Mieter in den Vertrag schreiben, dass er max auf 21 Grad heizen darf und die Fenster nur 30min am Tag zu öffnen sind? Wäre übrigens beides unzulässig.


    Wenn ich mir anschaue wie manche so agieren, den ganzen Tag das Fenster gekippt, die Bude auf 25 Grad geheizt und zur Regulierung wird das Fenster aufgemacht… Da kann ich nicht einsehen, dass ich das in irgend einer Form mit finanziere.


    Dann ist es auch schwer möglich sinnlos CO2 zu verpulvern, weil dann ja auch die Heizung richtig dimensioniert sein sollte. Dann friert der Mieter einfach wenn er die Fenster offen hat.


    Die Heizung muss auf die niedrigst mögliche Temperatur ausgelegt sein und außerdem auch eine Raumtemperatur über den 20,5 Grad, die ich hier im Hause habe, ermöglichen. Das impliziert dass man an den allermeisten Tagen des Jahres Reserven hat, die man sinnlos verpulvern kann.



    Es ist btw. nicht das Problem des Vermieters, dass es zu wenig Wohnungen auf dem Markt gibt. Da ist das schöne Wörtchen "Markt" drin. Und für das Problem des Mangels ist ironischerweise der Staat zuständig, für den Du arbeitest und der hier jetzt versucht mit unsinnigen Methoden regulierend einzugreifen.


    Und was entweder nicht gesehen oder bewusst ignoriert wird, genau durch solche Aktionen wird es immer weniger private Vermieter geben, sehe ich ja bei mir. Am Ende landet dann alles bei den großen Gesellschaften, die einfach mehr Möglichkeiten haben auch in solchen Märkten noch Renditen zu erzielen und alle fragen sich, wie das nur passieren konnte.

  • Nun, selbst wenn ich es aus Mietersicht betrachte ist es Blödsinn, da damit meine Grundmiete über kurz oder lang eben teurer wird. Egal wie viel oder wie wenig ich heize, der Vermieter wird im Rahmen der Möglichkeiten die Miete so anpassen dass er soweit wie möglich (oder darüber hinaus) von den Kosten raus ist. Mit dem Wissen kann ich als Mieter dann eben auch den Knopf an der Heizung höher drehen, das ist dann Energiesparen par excellance staatlich verordnet.

    Jede Modernisierung wird sicher auf den Mieter umgelegt. Warum auch nicht, schliesslich ist er es der davon am meisten profitiert. Egal ob Heizung, neue Fenster oder sonstwas. Mit dem Status quo ist der Mieter halt völlig allein verantwortlich für seine Heizkosten. Wobei ich denke, ganz so einfach ist das nicht wenn man sagt "Dann dreh halt nicht so weit auf" wenn man ne Bude bewohnt die naja... nicht sooooo energetisch optimal ist.


    Ich hab mal grad mein alten Krams raus aus unserer ETW damals. 2006 haben wir auf 100m² ziemlich genau 1000€ Heizkosten gehabt. In der Mietbude mit 60m² dann mit einem milden Winter und gut heizenden Rentnern unter uns 460€. Mittlerweile sind die Energiekosten ja ordentlich gestiegen, trotzdem liegen wir jetzt auch "nur" bei 1000€ obwohl mehr als Verdoppelung der Wohnfläche und 2 Kindern mehr. Da schwätzt sich natürlich leicht daher. Will garnicht wissen, was die ETW jetzt heizungstechnisch kosten täte weil einfach schon älter und an einer FBH kann man auch wenig modernisieren. Und das ist ja noch relativ modern. Da wenn so eine Bude hast mit ohne Isolierung oder Nachtspeicheröfen, da muss die Miete schon janhennigsch sein dass nochmal 300€ im Monat in Kauf nimmst. Letztlich ist das ja auch eine gewisse Abwärtsspirale. Hast wenig Kohle kannst wenig Miete zahlen also hast meistens nur ältere Buden die mehr brauchen. Letztlich ein Teufelskreis. Die Mami mit 2 Kids wird sich selten eine Neubaumietswohnung in KFw40 leisten können.


    Einer ist immer der gelackmeierte eigentlich dabei. Entweder weil er mitzahlen soll was er nur indirekt (über die Technik die er bezahlen muss) beeinflussen kann oder aber weil er mangels Möglichkeit AKA Kohle nicht eine entsprechend ausgestattete Wohnung zahlen kann. Kuck doch auch bei den ganzen Elektrogeräten. Wenn der Kühlschrank verreckt, dann geht der kleine Mann eher nicht los und kauft sich den Liebherr A++++++++++ sondern den A--- weil der halt einfach nur ein Drittel kostet, dass der irgendwann im Gesamten teurer wird ist egal. JETZT muss es zahlbar sein. Mit den Energiekosten in Mietwohnungen ist es nicht unähnlich. Dass man letztlich auf Dauer günstiger wohnt wenn der VM was macht und man dafür aber eine höhere Miete hat, das sehen nicht viele. Die sehen erstmal die Mieterhöhung und nicht die NK-Abrechnung in einem Jahr. Und warm ist ja trotzdem. ;)


    Einfach ein blödes Thema. Ich wüsste auch nicht, wie man auf Vermieterseite Anreize schaffen kann diesbezüglich tätig zu werden ohne dass dieser am Ende der gekniffene ist. Von daher trotz gutem Vorsatz dahinter nicht verkehrt, dass das so nicht durchgekommen ist.

    Ich habe das vorhin wohl überlesen. Ich meinte mit Mieterhöhung das, was der Vermieter als CO2 Beitrag an den Heizkosten des Mieters aufgebrummt bekommt. Dadurch wird keine Energie gespart.

    Dass der Mieter das durchreichen will, ist klar. Energie spart man durch entsprechendes Verhalten aber auch entsprechende Technik. Ideal wäre ein Mix aus beiden. Die Wärmpumpe hat auch wenig Sinn wenn man 28 Grad in der Bude will. Genauso will aber auch keiner bei 16 Grad im Wohnzimmer hocken weil die Nachtspeicher 3 Monatsgehälter im Jahr kosten.

    Mozarella schmeckt ja ganz gut, etwas salzig, aber ansonsten lecker. Aber was zur Hölle macht man danach mit dieser weißen Kugel die mit in der Tüte ist? :idee:

  • Bei Euch vielleicht. Der gerade neu erschienene Mietspiegel meiner alten Heimat ist für Wohnungen in der Größe 80-100qm, was wohl Standard sein dürfte, bei 8,11 EUR am Ende. Für diverse Ortslagen, auch wenn z.T. nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt (absolut Fahrradtauglich) gibt es Abzüge bis zu 1 EUR, Zuschläge für Balkon 0,15 EUR und Fußbodenheizung im Bad 0,51 EUR. Letzteres kann ich nicht ganz verstehen. Innenstadt noch mal +0,18 EUR.


    Interessanter Weise gibt es auch für einen Stadtteil, der eigentlich eher sozialer Brennpunkt ist (ich würde da nicht wohnen wollen) einen Zuschlag von 0,51 EUR. Der Grund dürfte sein, dass die Wohnblocks dort fast vollständig einer der großen Gesellschaften gehört, die da ein recht aggressives Verhalten an den Tag legt. Aber das wird mehr werden.

    Wenn wir wo sind, dann bleib ich gerne mal an Banken oder ähnlichen Aushängen stehen wo Immos angepriesen werden. Da kann man manchmal nur weinen. Hab schon oft zu meiner Frau im Scherz gesagt "Wir verkaufen jetzt einfach eine Garage von uns und kaufen uns das da als Ferienhaus" :crazy: Wir haben eine Preissteigerung ums Dreifache bei unserer eigenen Hütte. Eher mehr. Wahnsinn. Ich bin Millionär und hab nix davon. Und heilfroh JETZT nichts kaufen zu müssen sondern schon zu haben.

    Wenn Du ein Zimmer wirklich nicht wärmer bekommst rechtfertigt das eine Mietkürzung und auch das wäre wieder ein Druckmittel.


    Davon abgesehen wäre der beste Schutz der Mieter ein breites Angebot an Wohnraum, durch solche Aktionen erreicht man das genaue Gegenteil.

    Die Kollegin ist da... äh... naja... dezent hilflos. Ich sach mal so, ich weiß nicht genau wie sie das macht, aber ich glaube ihr Vater hat durchaus einen Anteil an der Lebenshaltung. Die hat einfach Riesenbammel vor einem möglichen Auszug den sie sich nicht leisten kann. Wenn ich mich recht erinnere liegt sie bei ziemlich genau 10€/m². Und das wär jetzt nicht soooo meine bevorzugte Wohngegend. Noch ok mal für eine Weile, aber dauerhaft never. Hatte ihr ja damals auch Thermometer gegeben und sie sollte protokollieren. Rausgekommen ist letztlich nichts. Die Vermieterin sagt mehr oder weniger "dann ziehen sie halt aus". Die kann das aussitzen.

    Die allermeisten Vermieter Vermieter die ich kenne aber durchaus ein Interesse an regelmäßigem Unterhalt ich persönlich kenne jedenfalls keinen der nicht regelmäßig investiert.

    Auf den WEG-Versammlungen hat man genau zwei Lager erkannt: Die, die dort wohnen und die, die dort nur vermieten. Da konnte man dann auch mal 3 Jahre darüber streiten ob man jetzt für 150€ ein FFB-Modul in die TG-Steuerung einbaut. Die FFBs gingen eh nach Bestellung versteht sich.

    Man muss sich aber auch darüber im klaren sein, dass man in vielen Gegenden Deutschlands als privater Vermieter das Geld nicht Schubkarrenweise einfährt, auch wenn die Berichterstattung etwas anderes suggeriert. Ich wage mal dieThese, dass die meisten, wenn sie wirklich alle Kosten und den persönlichen Aufwand rechnen würden bei +/- 0 landen, mehr als 2-3% werden es aber in aller Regel nicht sein. Davon kann man dann auch nicht alle 5 Jahre eine neue Heizung einbauen.

    Meins wär´s vermutlich auch eher nicht. Ich weiß wie ich mit geliehenen Sachen umgehe und weiß, dass nicht jeder meiner Mitmenschen das so handhabt wie ich. Schätze ich müsste mich viel zu viel aufregen. Am meisten Rendite mit Mietbuden machst Du, wenn Du sie nicht selbst bezahlen musstest weil geerbt. ;)

    Hinzu kommen dann schnell noch Diskussionen mit dem Mieter, wenn der dann mal ein paar Tage auf die Heizung verzichten soll.

    Erinnerst Dich an den Thread mit dem Handwerkerstrom? :D

    Da kann ich nicht einsehen, dass ich das in irgend einer Form mit finanziere.

    Brauch mer net reden... ;) Die Grundidee ist nicht völlig verkehrt, aber die Umsetzung kann nur scheitern weil es eben immer sowas geben wird und das auch nicht trennbar wäre was noch hinnehmbar ist und was nicht mehr. Da müsstest ja mitloggen und sagen "Ok, bis 21,7 grad zahlt der VM mit, alles darüber geht schrittweise immer mehr bis zu 100% zulasten des Mieters" oder sowas. :crazy:

    Mozarella schmeckt ja ganz gut, etwas salzig, aber ansonsten lecker. Aber was zur Hölle macht man danach mit dieser weißen Kugel die mit in der Tüte ist? :idee:

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • Kuck doch auch bei den ganzen Elektrogeräten. Wenn der Kühlschrank verreckt, dann geht der kleine Mann eher nicht los und kauft sich den Liebherr A++++++++++ sondern den A--- weil der halt einfach nur ein Drittel kostet, dass der irgendwann im Gesamten teurer wird ist egal. JETZT muss es zahlbar sein. Mit den Energiekosten in Mietwohnungen ist es nicht unähnlich. Dass man letztlich auf Dauer günstiger wohnt wenn der VM was macht und man dafür aber eine höhere Miete hat, das sehen nicht viele. Die sehen erstmal die Mieterhöhung und nicht die NK-Abrechnung in einem Jahr. Und warm ist ja trotzdem.

    Rechnen kann halt nicht jeder. Schon klar dass es jetzt bezahlt werden muß, und wennze eh keine Asche auf der Tasche hast ists Essig.

    Ich wüsste auch nicht, wie man auf Vermieterseite Anreize schaffen kann diesbezüglich tätig zu werden ohne dass dieser am Ende der gekniffene ist.

    Durch vernünftige Abschreibemöglichkeiten (zum Beispiel steuerfreie Mieteinnahmen bis 80% der Investitionskosten an der Steuerersparnis drin ist...?) inkl. Zuschüssen ohne Einschränkungen von A-Z? Das ganze ist dann über einen Energieausweis gut meßbar und somit nachweisbar. Und der Schorni als Fast-Staatsdienstleister kann da auch ins Boot. Dafür dann keine Mieterhöhung für die Modernisierung oder X Jahre usw. usf.. Da würde mir als Laien viel einfallen.

    Wie melde ich jetzt eigentlich Gender-und diskriminierungsgerecht ein herrenloses Damenfahrrad im Schwarzwald? :idee:

  • Zitat

    Wenn wir wo sind, dann bleib ich gerne mal an Banken oder ähnlichen Aushängen stehen wo Immos angepriesen werden. Da kann man manchmal nur weinen. Hab schon oft zu meiner Frau im Scherz gesagt "Wir verkaufen jetzt einfach eine Garage von uns und kaufen uns das da als Ferienhaus" :crazy:


    Überall nach Immobilien zu schauen ist auch so ein Hobby von mir, manchmal zum Leidwesen meiner Frau ;) Klar gibt es Gegenden in denen die Preise explodiert sind, aber der Gesetzgeber darf nicht davon ausgehen dass das überall so ist. Ich habe aber den Eindruck, dass sich die Diskussion vor allem um München & Co und nicht um die vielen anderen Gegenden dreht.



    Zitat

    Die Kollegin ist da... äh... naja... dezent hilflos.


    Mehr Schutz als als Mieter in Deutschland kann man eigentlich nicht haben. Aber klar, manche muss man zum Jagen tragen…


    Zitat

    Auf den WEG-Versammlungen hat man genau zwei Lager erkannt: Die, die dort wohnen und die, die dort nur vermieten.


    Eigentümergemeinschaften sind manchmal schon sehr speziell. Und da trifft man dann häufig auch auf Vermieter, die nur eine Einheit vermieten und von den Realitäten des Lebens nicht viel mitbekommen. Ist auch immer schön an den veröffentlichten Leserfragen in der Mitgliederzeitung von Haus & Grund zu sehen.


    Diese Kleinstvermieter haben auch das Problem, dass sie keinen Ausgleich über mehrere Einheiten haben, wenn die eine mal mehr kostet gibt es eben keine andere die vielleicht mehr abwirft. Und irgendwoher muss das Geld ja kommen. Wirklich verallgemeinern kann man das aber nicht.


    Zitat

    Meins wär´s vermutlich auch eher nicht. Ich weiß wie ich mit geliehenen Sachen umgehe und weiß, dass nicht jeder meiner Mitmenschen das so handhabt wie ich. Schätze ich müsste mich viel zu viel aufregen.


    Manchmal muss man wirklich gute Nerven haben, aber es gibt natürlich auch viele unproblematische Mietverhältnisse.


    Zitat

    Am meisten Rendite mit Mietbuden machst Du, wenn Du sie nicht selbst bezahlen musstest weil geerbt. ;)


    Selbst dann musst Du Dich aber fragen, ob nicht der Verkauf und alternative Anlagen die bessere und stressfreiere Variante wäre. Man darf auch nicht vergessen, dass für viele kleine Vermieter eine Immobilie ein hohes Klumpenrisiko darstellt und sie mit hohen Kosten aufgrund geänderter gesetzlicher Vorschriften oder z.B. Sanierungskosten der Straße, schnell überfordert sind.


    Zitat

    Erinnerst Dich an den Thread mit dem Handwerkerstrom? :D


    Oh ja ^^ Ich hatte schon den Fall, dass Mieter bei der Erneuerung der Therme ein Hotel für die Zeit gefordert oder die Miete für die Zeit um 100% senken wollten. Wohlgemerkt warte ich in der Regel nicht, bis eine Therme ausfällt und versuche den Tausch in die Sommermonate zu legen…


    Zitat

    Durch vernünftige Abschreibemöglichkeiten (zum Beispiel steuerfreie Mieteinnahmen bis 80% der Investitionskosten an der Steuerersparnis drin ist...?) inkl. Zuschüssen ohne Einschränkungen von A-Z? Das ganze ist dann über einen Energieausweis gut meßbar und somit nachweisbar. Und der Schorni als Fast-Staatsdienstleister kann da auch ins Boot. Dafür dann keine Mieterhöhung für die Modernisierung oder X Jahre usw. usf.. Da würde mir als Laien viel einfallen.


    In der Tat, da gäbe es genug Möglichkeiten die deutlich einfacher umzusetzen wären als fas, was jetzt passiert.


  • Es geht um die 5a - Wie man sieht ist zwar ein Schornstein vorhanden, der entlüftet aber aktuell das (unser FeWo) Innenbad im Untergeschoß, ist also belegt.

    Und was spricht jetzt gegen eine Gastherme im DG?


    Davon mal abgesehen kann man ein Lüftungsrohr für ein Innenbad sicher leichter neu verlegen als ein Schornstein neu bauen.

  • Überall nach Immobilien zu schauen ist auch so ein Hobby von mir

    :hehe: kenne ich irgendwoher

    Mehr Schutz als als Mieter in Deutschland kann man eigentlich nicht haben. Aber klar, manche muss man zum Jagen tragen…

    Das muss man in aller deutlichkeit unterstreichen

    In der Tat, da gäbe es genug Möglichkeiten die deutlich einfacher umzusetzen wären als fas, was jetzt passiert.

    Und das war nicht mal 5 Minuten nachgedacht. Und ich habe keinen Beraterstab....

    Wie melde ich jetzt eigentlich Gender-und diskriminierungsgerecht ein herrenloses Damenfahrrad im Schwarzwald? :idee:

  • Detlev kriegen wir irgendwie hin ^^


    Du kannst doch hier direkt Bilder hochladen.... Dateianhänge, neben den smileys?

    Wie melde ich jetzt eigentlich Gender-und diskriminierungsgerecht ein herrenloses Damenfahrrad im Schwarzwald? :idee:

  • Wenn euch die Ferienwohnung gehört...wie ist die denn beheizt?


    Ansonsten: Wenn die Lage so gut ist, euch die Ferienwohnung am Herzen liegt...dann spricht doch nichts dagegen da ne ordentliche Heizung einzubauen. Ich verstehe das mit der Lage, ich habe Teile meiner Kindheit ein paar km östlich in BIR verbracht.


    Ohne jetzt wieder Seiten zurück zu blättern: Was spricht gegen Gas? Außenkamin wurde ja schon genannt. Der große Vorteil ist die nahezu Wartungsfreiheit, die große Bandbreite an Leistung weil die gut moduliert (Ferienwohnung oder an aus, kein Problem) und der Preis. Wenn das preislich und vom Aufwand her nicht gut ist...müssen halt die Nachtspeicher bleiben. Wie vor 1-2 Seiten auch schon mal besprochen gibt es da zum Beispiel für Warmwasser schöne Lösung mit Wärmepumpen.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Wenn euch die Ferienwohnung gehört...wie ist die denn beheizt?

    Ebenfalls Elektro Nachtspeicheröfen. Das soll auch so bleiben, für die 3 Wochen Nutzung im Jahr lohnt sich das nicht dort was anderes zu investieren.


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Ebenfalls Elektro Nachtspeicheröfen. Das soll auch so bleiben, für die 3 Wochen Nutzung im Jahr lohnt sich das nicht dort was anderes zu investieren.


    Munter bleiben: Jan Henning

    Dann würde ich das Gebäude als Einheit betrachten und die Speicheröfen lassen. Man muss auch bei der Lage realistisch sein...beim Mietpreis in der Gegend ist man auf deutschem Mindestniveau. Bei Renovierungen zahlst du aber fast genauso viel wie in Lagen mit doppelter Miete pro qm.


    Der Energiebedarf kommt mir trotzdem hoch vor. Ggf. eher Fenster machen als Investition in die Zukunft, ist ja auch Wohnbehagen. Aber da muss man dann nen günstigen lokalen Anbieter finden.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Dann würde ich das Gebäude als Einheit betrachten und die Speicheröfen lassen. Man muss auch bei der Lage realistisch sein...beim Mietpreis in der Gegend ist man auf deutschem Mindestniveau. Bei Renovierungen zahlst du aber fast genauso viel wie in Lagen mit doppelter Miete pro qm.


    Der Energiebedarf kommt mir trotzdem hoch vor. Ggf. eher Fenster machen als Investition in die Zukunft, ist ja auch Wohnbehagen. Aber da muss man dann nen günstigen lokalen Anbieter finden.

    Sehe ich das richtig:

    für die ca 120qm Wohnfläche hatten wir bis jetzt knapp 400€ Miete kalt kassiert. Zu den Stromkosten (s.o.) kommt dann nur noch Wasser und Müllabfuhr, ich glaube nicht das das einen Mieter überfordert.


    400 € Kaltmiete und 400 € Nebenkosten :m:


    Ich halte das schon für fragwürdig :idee:


    Du musst doch einen Energieausweis anfertigen als Vermieter.

  • 400 € Kaltmiete und 400 € Nebenkosten :m:


    Ich halte das schon für fragwürdig :idee:

    Ich ja auch. Aber...um wieviel drückst du die Nebenkosten? An den 300Euro Heizung im Monat sind nicht (nur) die Nachtspeicher schuld. Wenn du jetzt ne Gasheizung für 25-30kEuro einbaust, landest du dann bei 100Euro oder immer noch bei 200Euro weil man beim Fenster raus heizt?


    Du musst doch einen Energieausweis anfertigen als Vermieter.

    Wie meinst du das? Klar, aber der wird ja am Ende auch vom Mieter entsprechend eingepreist.

    Das Problem ist, dass man bei dem Alter immer den Bedarfsausweis braucht...also Aufwand und da wird drin stehen: Dach renovieren, Wände dämmen, Fenster austauschen...

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Das Problem ist, dass man bei dem Alter immer den Bedarfsausweis braucht...also Aufwand und da wird drin stehen: Dach renovieren, Wände dämmen, Fenster austauschen...

    Zitat

    Das Ergebniss im Energieausweis hat rechtlich gesehen keine Folgen. Auch wenn Ihr Gebäude eine „Energieschleuder“ ist, ergeben sich keine Pflichten zur energetischen Modernisierung.

    Dach hatten wir erst machen lassen, Fenster sind jetzt auch ca. 35 Jahre drin. Haustür und Rolladenkästen wären noch machbar bzw. sind geplant. Fassadendämmung an einer Hausseite auch bereits gemacht.....


    Irgendwann bezweifelt man auch die Gewinnerziehlungsabsicht und es ist Liebhaberei.... :rolleyes:


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Und was spricht jetzt gegen eine Gastherme im DG?


    Davon mal abgesehen kann man ein Lüftungsrohr für ein Innenbad sicher leichter neu verlegen als ein Schornstein neu bauen.

    Fossiles Erdgas?

    Nicht Annalena-kompatibel.


    Verantwortungsvolle Familienväter setzen doch bekanntlich voll auf erneuerbare Energie...

  • Fossiles Erdgas?

    Nicht Annalena-kompatibel.


    Verantwortungsvolle Familienväter setzen doch bekanntlich voll auf erneuerbare Energie...

    dann eben Flaschengas

    das kann man nachkaufen

    Kofferraum statt Hubraum !