Allgemeine Fragen zum Hausbau

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  • Sehr schwieriges Thema, für beide Seiten eines Mietvertrages. Danke Otti für den neuen Link. Damit scheint das Thema vom Tisch zu sein, Annalena hat sich ja auch grad selber ins Knie geschossen. ;)

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Hatte hier ja schon mal von einer Kollegin berichtet deren Vermieterin es schlichtweg egal ist,

    Ja, wäre es mir auch. Es muss nur vor dem Abschluss des Vertrages bekannt sein. Oder muss jetzt AMG auch 1/3 deines Spritpreises bezahlen weil die Kiste so viel braucht?

    Ich dachte echt erst die verarschen uns mit der CO2 Steuer. Aber kaum bezahlt, zack, 16 Grad im August :idee:

  • Jan Henning


    Mein Freund baut gerade ein geerbtes Haus um. Die neue Heizung von ELCO ist eine kombinierte L/W WP und Gastherme. Die WP läuft bis 5 Grad, darunter springt die Therme an. Das Haus ist Bj. Ende 60er, da dürfte die Bauausführung Deines Hauses besser sein.


    Viel Glück! 🍀

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Zitat

    Hatte hier ja schon mal von einer Kollegin berichtet deren Vermieterin es schlichtweg egal ist,


    Wenn der Gesamtpreis aus Miete und Betriebskosten zu hoch ist, wird der Mieter doch in der Regel ausziehen, passiert es öfter ist es dem Vermieter wahrscheinlich nicht mehr egal.


    Das ich einen Anteil der Heizkosten zahlen soll, obwohl ich auf das Verhalten des Mieters keinen Einfluss habe halte ich für ein absolutes Unding. Noch schöner wird es, wenn die Wohnung schon den aktuellen Stand der Technik hat und ich nicht einmal theoretisch etwas verbessern kann. Wie schon ein paar mal geschrieben, genau das wird mittelfristig dazu führen, dass es keine privaten Vermieter geben wird.


    Im Fall von Jan Henning würde ich eine Gastherme einbauen, „Schornstein“ inklusive Zuluft gehen zur Not durch die Wand nach draußen, da findet sich mit Sicherheit eine vernünftige Lösung

  • Ja, wäre es mir auch. Es muss nur vor dem Abschluss des Vertrages bekannt sein. Oder muss jetzt AMG auch 1/3 deines Spritpreises bezahlen weil die Kiste so viel braucht?

    Es war sicher vor Abschluss des Vertrages nicht bekannt, dass dieses Zimmer - warum auch immer - nicht warm zu kriegen ist. Die Abhilfe der Vermieterin besteht darin einen Bekannten zu schicken der ratlos ein bisschen am Ventil rumdreht und meint, es wär alles in Ordnung. Als Alleinerziehende mit 2 Kindern ist es nicht ganz einfach im hiesigen Wohnungsmarkt zu sagen "Ach scheiss drauf, dann such ich halt was anderes". Ich habe die Heizabrechnungen gesehen von ihr. Wird die VM auch weiterhin nicht interessieren. Ist ja nicht ihr Geld. Instandhaltung = Vermieter ;)


    Wie geschrieben, ein sehr sehr schwieriges Thema. In vielen Mietverhältnissen ist ja sicher das Thema in Ordnung, wer verbraucht der zahlt, ganz einfach. Wer meint 28 Grad in der Bude zu brauchen, der soll das auch zahlen. Aber wenn man im Winter nicht mal 15 Grad in einem Zimmer hinbringt das die Hälfte der Heizkosten trotzdem verursacht, dann fehlt das Druckmittel. Aber in solchen Fällen sitzt leider der VM am längeren Hebel und tut nix weil er weiß, es tut sich eh nix weil Kohle für Auszug und/oder Anwalt fehlt und viele einfach Angst haben nichts anderes mehr zu finden. Ich bab gerade mal BAL und A in immscout bisschen verglichen. Kann man nicht so ganz vergleichen vom Mietpreis her. Für10€/m2, da willst Du hier nicht wohnen. ;)

    Wenn der Gesamtpreis aus Miete und Betriebskosten zu hoch ist, wird der Mieter doch in der Regel ausziehen, passiert es öfter ist es dem Vermieter wahrscheinlich nicht mehr egal.


    Das ich einen Anteil der Heizkosten zahlen soll, obwohl ich auf das Verhalten des Mieters keinen Einfluss habe halte ich für ein absolutes Unding. Noch schöner wird es, wenn die Wohnung schon den aktuellen Stand der Technik hat und ich nicht einmal theoretisch etwas verbessern kann. Wie schon ein paar mal geschrieben, genau das wird mittelfristig dazu führen, dass es keine privaten Vermieter geben wird.


    Im Fall von Jan Henning würde ich eine Gastherme einbauen, „Schornstein“ inklusive Zuluft gehen zur Not durch die Wand nach draußen, da findet sich mit Sicherheit eine vernünftige Lösung

    Selbstverständlich. Wir würden das tun. Gibt aber ne Menge Leute die das eben nicht können weil sie am Wohnungsmarkt kaum eine Chance haben. Also werden zähneknirschend Mängel hingenommen. Als Alleinerziehende hast Du hier bei der Wohnungssuche am besten nicht nur einen guten Verdienst sondern auch eine Bürgschaft für die Miete dabei. Und selbst dann... Traurig aber wahr.


    Wie geschrieben: Wer verbraucht der zahlt. Hier wären mal wieder alle Vermieter bestraft worden für das Gebahren einer Minderheit. Weil selbst mit modernster Technik im vermieteten Haus müsste man ja seinen Anteil zahlen. Ich mein, was soll der Vermieter noch mehr machen? Und je nach Anlage hat ja der Vermieter auch nicht wirklichen Einfluss auf die Heiztechnik. Jede WEG-Versammlung ist voll mit dem Thema. ;)


    Echt schwer. Wirkliche Anreize setzt das aktuelle System kaum irgendwas zu investieren. Vielleicht denken aber auch manche Vermieter, eine neue Heizung die 20 Jahre hält muss nach spätestens 3 Jahren wieder drin sein. Max. 8% der Modernisierungskosten dürfen als Modernisierung auf die Jahresmiete aufgeschlagen werden. Das wären bei 20k€ für eine Heizung also 1600€ oder satte 133€ im Monat. Ok, hätte ich persönlich als Mieter kein Problem damit wenn dadurch meine Heizkosten um mindestens diesen Betrag sinken würden. Darauf muss es halt rauslaufen dass es ein Win-Win für beide ist. Die Aussicht erstmal den Gewinn zu schmälern ist für viele natürlich wenig zugkräftig.


    --------------


    In der Familie und auch im Umkreis gibt es einige Vermieter. Die allermeisten handeln nach dem Prinzip leben und leben lassen und sind an eher langfristigen Mietverhältnissen interessiert. Dazu gehört auch, dass man eben auch mal was tun muss an der Wohnung. Letztlich erhält oder erhöht es ja auch deren Wert. Hatten wir ja oben schon, man kann nicht 30, 40 Jahre nichts tun und dann jammern.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

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  • Hallo


    Das Hauptproblem ist die geringe Wohneigentumsquote in Deutschland: Wohneigentumsquote in Europa | Statista


    An seinem eigenen Haus dürfte jeder machen was er will. Halt nein, wir sind ja in Deutschland, auch da darf man ja nur was einem vorgeschrieben ist. :kotz: Jetzt kann man trefflich darüber philosophieren warum dem so ist, ob es an den durch das Dickicht der Vorschriften unnötig verkomplizierte und verteuerte Bauen ist, durch die Grundstückspreise, durch die Armut der Bevölkerung, durch das was dir dein Staat alles wegnimmt damit du damit nicht macht was du willst....


    BTT: Die Bude ist nicht nur vermietet. Es ist ein Doppelhaus, und in dem neu zu vermieteten Teil ist unten auch unsere Ferienwohnung drin, in der alten Tischlerwerkstatt meines Urgroßvaters. Saarburg ist jetzt auch eher so eine Kleinstadt. für die ca 120qm Wohnfläche hatten wir bis jetzt knapp 400€ Miete kalt kassiert. Zu den Stromkosten (s.o.) kommt dann nur noch Wasser und Müllabfuhr, ich glaube nicht das das einen Mieter überfordert.


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • 400 Euro Kaltmiete für 120 Quadratmeter Wohnfläche ist extrem wenig 8|

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Das ich einen Anteil der Heizkosten zahlen soll, obwohl ich auf das Verhalten des Mieters keinen Einfluss habe halte ich für ein absolutes Unding.

    Du hast ja eben Einfluss darauf. Mit Isolierung, vernünftigen Fenstern, ordentlichen Türen, einer gut funktionierenden, richtig eingestellten und auch dimensionierten Heizung.

    Noch schöner wird es, wenn die Wohnung schon den aktuellen Stand der Technik hat und ich nicht einmal theoretisch etwas verbessern kann.

    Dann ist es auch schwer möglich sinnlos CO2 zu verpulvern, weil dann ja auch die Heizung richtig dimensioniert sein sollte. Dann friert der Mieter einfach wenn er die Fenster offen hat.

  • BTT: Die Bude ist nicht nur vermietet. Es ist ein Doppelhaus, und in dem neu zu vermieteten Teil ist unten auch unsere Ferienwohnung drin, in der alten Tischlerwerkstatt meines Urgroßvaters. Saarburg ist jetzt auch eher so eine Kleinstadt. für die ca 120qm Wohnfläche hatten wir bis jetzt knapp 400€ Miete kalt kassiert. Zu den Stromkosten (s.o.) kommt dann nur noch Wasser und Müllabfuhr, ich glaube nicht das das einen Mieter überfordert.

    Uh... ok.. das lässt das durchaus in einem leicht anderen Licht erscheinen. Das relativiert die hohen Energiekosten dann natürlich deutlich wenn am Ende die Warmmiete bei rund 800€ steht.

    Sowas kriegt man hier garnicht, bei neuen Mietverträgen ist alles unter 7€ in einem rattenverseuchten Höllenloch, unter 10€ sind einer bis achtundzwanzig Haken an der Wohnung und so ab 12€ gehts dann los mit was, wo zumindest ein Teil von uns einziehen würde. Nach oben wenig Grenzen versteht sich.


    Du hast ja eben Einfluss darauf. Mit Isolierung, vernünftigen Fenstern, ordentlichen Türen, einer gut funktionierenden, richtig eingestellten und auch dimensionierten Heizung.

    Wobei man aber schon sagen muss dass es verdammt schwer ist die richtige Balance zu finden dabei, auch in Bezug auf die Miethöhe. Man kann nicht 100k€ in ein Haus stecken und die Miete gleich lassen. Oder wie ein Mieter hier mal angefragt hat, ob ihm der VM nicht einen Kaminofen reinbaut, dann würde er Heizkosten sparen. Ja ne... :D

    Wie geschrieben: Sehr schwieriges Thema. Als selbstbewohnender Eigentümer wird man sicherlich viel mehr Aufwand betreiben was Sanierung. Modernisierung und Unterhalt betrifft als wie wenn das Objekt nur der Rendite bzw. zum Einkommen dient.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

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  • Hier wären mal wieder alle Vermieter bestraft worden für das Gebahren einer Minderheit.

    Und das findest du sinnvoll?

    Es ist btw. nicht das Problem des Vermieters, dass es zu wenig Wohnungen auf dem Markt gibt. Da ist das schöne Wörtchen "Markt" drin. Und für das Problem des Mangels ist ironischerweise der Staat zuständig, für den Du arbeitest und der hier jetzt versucht mit unsinnigen Methoden regulierend einzugreifen.

    Ich kann jeden Vermieter verstehen der schon mal vorsorglich wenn möglich die Miete erhöht, um sowas einzupreisen. Das ist natürlich zum Vorteil aller Mieter, auch der sparsamen :sz::rolleyes:

    Ich dachte echt erst die verarschen uns mit der CO2 Steuer. Aber kaum bezahlt, zack, 16 Grad im August :idee:

  • Und das findest du sinnvoll?

    Es ist btw. nicht das Problem des Vermieters, dass es zu wenig Wohnungen auf dem Markt gibt. Da ist das schöne Wörtchen "Markt" drin. Und für das Problem des Mangels ist ironischerweise der Staat zuständig, für den Du arbeitest und der hier jetzt versucht mit unsinnigen Methoden regulierend einzugreifen.

    Ich kann jeden Vermieter verstehen der schon mal vorsorglich wenn möglich die Miete erhöht, um sowas einzupreisen. Das ist natürlich zum Vorteil aller Mieter, auch der sparsamen :sz::rolleyes:

    Nein, ich habe lediglich damit geschrieben, dass die Idee dahinter zweischneidig ist. Ansich gut, weil es Anreize setzt mehr zu tun als das nötigste, aber auch bescheuert weil es einfach pauschal alle abrasiert, auch wenn sie was tun.


    Der persönliche Seitenhieb war nötig? :rolleyes:

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

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  • Nein, ich habe lediglich damit geschrieben, dass die Idee dahinter zweischneidig ist.

    Die Idee ist nicht zweischneidig, sie ist komplett Idiotisch. Weil sie an sich nur den Anreiz bietet die Kosten vorab umzulegen. Denn eines ist sicher, bezahlen tut es immer derjenige am Ende der Nahrungskette.

    Es gibt durchaus andere Möglichkeiten Vermieter dazu zu bringen, energetisch sinnvoll zu handeln.

    Der persönliche Angriff war nötig?

    Persönlich angegriffen ist nur der, der sich angegriffen fühlt. Du versuchst offensichtlich zumindest teilweise etwas zu rechtfertigen was hier wieder blödsinnigerweise vom Gesetzgeber verzapft wird. Und ja, ich war auch mal im öffentlichen Dienst - und ich würde mich für solch einen Schwachsinn schämen wäre ich heute noch dort. Genauso wie für vieles andere. Genauso wie ich mich für Jo Kaeser fremdschäme, der mal fast mein Chef geworden wäre, wenn ich nicht vorher abgehauen wäre.

    Ich dachte echt erst die verarschen uns mit der CO2 Steuer. Aber kaum bezahlt, zack, 16 Grad im August :idee:


  • Es geht um die 5a - Wie man sieht ist zwar ein Schornstein vorhanden, der entlüftet aber aktuell das (unser FeWo) Innenbad im Untergeschoß, ist also belegt.


    Bezüglich des Vorschlags verkaufen und was anderes holen möchte ich Conrad Hilton zitieren, was die 3 wichtigsten Eigenschaften einer Immobilie sind: „Erstens: Die Lage – zweitens: Die Lage und drittens: Die Lage!" - da käme ich eher auf die Idee abzureißen und neu zu bauen.


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Die Idee ist nicht zweischneidig, sie ist komplett Idiotisch. Weil sie an sich nur den Anreiz bietet die Kosten vorab umzulegen. Denn eines ist sicher, bezahlen tut es immer derjenige am Ende der Nahrungskette.

    Es gibt durchaus andere Möglichkeiten Vermieter dazu zu bringen, energetisch sinnvoll zu handeln.

    Persönlich angegriffen ist nur der, der sich angegriffen fühlt. Du versuchst offensichtlich zumindest teilweise etwas zu rechtfertigen was hier wieder blödsinnigerweise vom Gesetzgeber verzapft wird. Und ja, ich war auch mal im öffentlichen Dienst - und ich würde mich für solch einen Schwachsinn schämen wäre ich heute noch dort. Genauso wie für vieles andere. Genauso wie ich mich für Jo Kaeser fremdschäme, der mal fast mein Chef geworden wäre, wenn ich nicht vorher abgehauen wäre.

    Äh ja. Wie geschrieben: Es muss sich für beide Seiten lohnen. Wenn die Mieterhöhung die sich daraus ergibt höher ist als das was man sich an Energiekosten spart, dann werden die meisten Mieter dankend ablehnen. Es gibt schon genug Rechtstreitigkeiten was denn nun jetzt Modernisierung oder Instandhaltung war. Ich habe nur gelegentlich den Eindruck der eine oder andere VM will gerne für Technik und Verbrauch von 1970 trotzdem die Miete für 2020 kassieren. Genauso wie es Mieter gibt, die das neueste/sparsamte haben wollen was es gibt aber bitte ohne Mehrkosten. Beides ist nicht zielführend.


    Und für das Problem des Mangels ist ironischerweise der Staat zuständig, für den Du arbeitest und der hier jetzt versucht mit unsinnigen Methoden regulierend einzugreifen.

    Der Seitenhieb war völlig unnötig in der Diskussion.

    Und für das Problem des Mangels ist ironischerweise der Staat zuständig und der hier jetzt versucht mit unsinnigen Methoden regulierend einzugreifen.

    Hätte absolut gereicht zur Argumentation.


    Ich höre mir beide Seiten an und wäge ab. In dem Fall haben beide gute Argumente die für die jeweilige Seite sprechen. Ich muss das weder das eine noch das andere toll finden, aber ich verstehe die verschiedenen Argumente und was sie jeweils bewirken sollen.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Ich höre mir beide Seiten an und wäge ab.

    Wer sind beide Seiten, wenn da noch ein dritter im Spiel ist? Der offensichtlich versucht, von der eigenen Unfähigkeit dadurch abzulenken, indem er die anderen beiden gegeneinander ausspielt? Ich schaue gerne nach der Ursache, nicht nach der Auswirkung. Und die Ursache ist ganz klar dass es in bestimmten Regionen eben keinen Markt für bezahlbaren Wohnraum gibt. Daran hat der Staat eine nicht unerhebliche Mitschuld, im Gegenteil. Und das liegt nicht nur daran dass der Staat zu wenig bezahlbare Wohnungen bereitstellt, sondern auch daran dass es einem immer schwerer gemacht wird Eigentum zu erwerben oder zu erschaffen.


    Komischerweise kann man "energiesparende" Kraftfahrzeuge mit einer recht hohen Subvention fördern, auf der anderen Seite passiert so etwas. Das muss man nicht schön reden.

    Ich dachte echt erst die verarschen uns mit der CO2 Steuer. Aber kaum bezahlt, zack, 16 Grad im August :idee:

  • Naja, Vermieter und Mieter halt für ich jetzt für die "Seiten" halten. Die einen wollen in der Regel Rendite, die anderen meist möglichst günstig wohnen. Das wären durchaus zwei widerstreitende Ziele die sich selten unter einen Hut bringen lassen. Dass die öffentliche Hand im Wohnungsbau selten glänzt, darüber braucht man kaum reden. Besonders leicht wird es einem nicht gemacht. Man muss aber auch sehen, dass - zumindest soweit ich das im Umfeld überblicke - überwiegend hochpreisiger Wohnraum gebaut wird der für viele Einkommensklassen schlichtweg einfach rausfällt. Ist halt mehr dran verdient anscheinend.


    Förderungen gibt es durchaus. Man muss sie nur nutzen: Heizung erneuern mit KfW-Förderung

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Die einen wollen in der Regel Rendite

    Ist nichts verwerfliches daran, dafür hat man ja auch ein Risiko. Für mich ist es eher Altersvorsorge.

    die anderen meist möglichst günstig wohnen

    Günstig muss nicht das Kriterium sein. Eher passend.

    Dass die öffentliche Hand im Wohnungsbau selten glänzt, darüber braucht man kaum reden.

    Doch, genau darüber sollte man reden. Da liegt nämlich der Hund begraben.

    Man muss aber auch sehen, dass - zumindest soweit ich das im Umfeld überblicke - überwiegend hochpreisiger Wohnraum gebaut wird der für viele Einkommensklassen schlichtweg einfach rausfällt.

    Es wäre doch ein logischer Ansatzpunkt unter anderem genau hier einzugreifen. Passiert aber viel zu wenig.

    Förderungen gibt es durchaus. Man muss sie nur nutzen: Heizung erneuern mit KfW-Förderung

    Mal die Voraussetzungen usw. angesehen? Das ist typisch Deutschland. Ein billiger Kredit mit solchen Auflagen nützt mir nix wenn ich das Geld woanders auch nachgeschmissen bekomme, wie es zur Zeit ist. Und ein Zuschuß nur dann wenn ich an der linken Hand 6 Finger habe und einen krummen Zehen am Fuß, aber nur wenn ich auch am 13. eines ungeraden Monats Geburtstag habe bringt mir auch recht viel.

    Mit einfach hat es der Deutsche Amtsschimmel halt nicht.


    Hier in der Nähe hängt seit mehreren Jahren eine durchhängende Freiluftleitung über fast nen Kilometer zur Versorgung einer Provisionsampelanlage nachdem das passiert ist: Kurioser Streit um Ampelanlage an der B27 bei Bisingen : Frau Fecker zieht den Stecker | Südwest Presse Online

    Jetzt mach das 1.) mal als privater. Da hast du das Bauamt an der Hacke bevor du die Leitung ziehst. Dann versuch mal 2.) ein Dorf mit beschissenem Internet über sowas vernünftig zu versorgen. Einfach nur dass mal was gemacht ist. Das wird nicht im Ansatz überdacht und schon gar nicht zugelassen. Dafür muss dann aufwändig die Strasse aufgerissen und wieder verschlossen werden, und weil das Unsummen kostet macht man es eben nicht, obwohl es auch dafür Zuschüsse gibt. Der Zuschuss von 40% nützt mir aber nichts wenn ich die restlichen 60% nicht habe, wo wir wieder bei der KfW Förderung sind - siehe dein Link zu Zuschüssen, aber nur wenn....


    Mich kotzt dieses überhand nehmende Bürokratiemonster im Land immer mehr an, und dann macht man es sich einfach und setzt den Vermieter in Verantwortung für Mieterverhalten. Und es gibt Leute die das rechtfertigen.

    Ich dachte echt erst die verarschen uns mit der CO2 Steuer. Aber kaum bezahlt, zack, 16 Grad im August :idee:

  • Angesichts solcher Gesetzesvorhaben sollte sich am Ende keiner wundern, wenn bisherige Vermieter die Wohnung lieber verkaufen statt vermieten und den Erlös anderweitig investieren (z.B. in Investment-Fonds).


    Und dann geht wieder das Gejammer über Eigenbedarfskündigungen durch den Käufer der Wohnung los, der sie dann selbst nutzen will...

  • Ist nichts verwerfliches daran, dafür hat man ja auch ein Risiko. Für mich ist es eher Altersvorsorge.

    Selbstverständlich. Keiner will oder hat was verschenken. Warum auch.

    Günstig muss nicht das Kriterium sein. Eher passend.

    Mit günstig war genau das gemeint versteht sich. Das Passende zum passenden Preis. Von der billigen Wohnung hat man nix wenn die Ratten vorne rein und hinten raus rennen.

    Doch, genau darüber sollte man reden. Da liegt nämlich der Hund begraben.

    Wir müssen mal einen Sprachkurs machen. Mit "darüber brauch mer net reden" ist im bayerischen Sprachraum soviel gemeint "Werter Diskussionspartner, in diesem Punkt stimme ich Dir vollumfänglich zu". ;)

    Mal die Voraussetzungen usw. angesehen? Das ist typisch Deutschland. Ein billiger Kredit mit solchen Auflagen nützt mir nix wenn ich das Geld woanders auch nachgeschmissen bekomme, wie es zur Zeit ist. Und ein Zuschuß nur dann wenn ich an der linken Hand 6 Finger habe und einen krummen Zehen am Fuß, aber nur wenn ich auch am 13. eines ungeraden Monats Geburtstag habe bringt mir auch recht viel.

    Kann man sehen wie man will, wenn man bis zu 40% des Kreditbetrages geschenkt kriegt, dann braucht´s halt paar Voraussetzungen. Wir hätten damals auch gerne gewisse Förderungen mitgenommen die man aber nur kriegt wenn man zuerst bumst und dann baut und nicht umgekehrt.

    Hier in der Nähe hängt seit mehreren Jahren eine durchhängende Freiluftleitung über fast nen Kilometer zur Versorgung einer Provisionsampelanlage nachdem das passiert ist: Kurioser Streit um Ampelanlage an der B27 bei Bisingen : Frau Fecker zieht den Stecker | Südwest Presse Online

    Immer wenn man dachte man hat alles gesehen... :crazy:


    Jetzt mach das 1.) mal als privater. Da hast du das Bauamt an der Hacke bevor du die Leitung ziehst. Dann versuch mal 2.) ein Dorf mit beschissenem Internet über sowas vernünftig zu versorgen. Einfach nur dass mal was gemacht ist. Das wird nicht im Ansatz überdacht und schon gar nicht zugelassen. Dafür muss dann aufwändig die Strasse aufgerissen und wieder verschlossen werden, und weil das Unsummen kostet macht man es eben nicht, obwohl es auch dafür Zuschüsse gibt. Der Zuschuss von 40% nützt mir aber nichts wenn ich die restlichen 60% nicht habe, wo wir wieder bei der KfW Förderung sind - siehe dein Link zu Zuschüssen, aber nur wenn....

    Das liegt aber an der Gemeinde. Noch näher kann man als Bürger nicht an der Politik sein als dort. Etliche Milliarden aus den Fördertöpfen sind ungenutzt weil oft keine gesteigerte Lust in den Verwaltungen herrscht das zu machen. Dabei gäbe es Hilfen auch genau dafür, eben weil oft sehr komplex um auch jeden Einzelfall drinnen und jede Klagemöglichkeit irgendwelcher Leute draussen zu haben. Versteh ich völlig. Unser Neubaugebiet hat man völlig schwachsinnig nicht an eine daran vorbeilaufende Fernwärmeleitung angeschlossen. Jetzt heizen halt andere damit. :rolleyes: Von den ollen Kupferkabeln hier im Boden will man garnicht erst anfangen. Glasfaser werd ich vermutlich hier nicht mehr erleben.

    Mich kotzt dieses überhand nehmende Bürokratiemonster im Land immer mehr an, und dann macht man es sich einfach und setzt den Vermieter in Verantwortung für Mieterverhalten. Und es gibt Leute die das rechtfertigen.

    Ich rechtfertige das nicht. Ich beleuchte beide Seiten und es spricht sowohl sehr viel dafür, als auch sehr viel dagegen. Je nachdem wie die eigene Situation ist, wird man eher da oder dorthin tendieren. Als selbstbewohnender Eigentümer ohne Vermietung stehe ich da relativ mitten drin. Ich zahl ja so oder so. :rolleyes:

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • Ich beleuchte beide Seiten und es spricht sowohl sehr viel dafür, als auch sehr viel dagegen. Je nachdem wie die eigene Situation ist, wird man eher da oder dorthin tendieren.

    Nun, selbst wenn ich es aus Mietersicht betrachte ist es Blödsinn, da damit meine Grundmiete über kurz oder lang eben teurer wird. Egal wie viel oder wie wenig ich heize, der Vermieter wird im Rahmen der Möglichkeiten die Miete so anpassen dass er soweit wie möglich (oder darüber hinaus) von den Kosten raus ist. Mit dem Wissen kann ich als Mieter dann eben auch den Knopf an der Heizung höher drehen, das ist dann Energiesparen par excellance staatlich verordnet.

    Ich dachte echt erst die verarschen uns mit der CO2 Steuer. Aber kaum bezahlt, zack, 16 Grad im August :idee: