Allgemeine Fragen zum Hausbau

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  • Eine gute Tür ist in erster Linie: schwer.

    Da wurde offensichtlich gespart. Das kann man nur durch Austausch beheben.

    Ich habe alle (1974er) Türen im Lauf der Jahre getauscht und er Effekt ist erheblich. Wenn die Küchentür zu ist, hören wir im Wohnzimmer nicht wenn die Spülmaschine fertig ist.

    Eine Maßtür ohne Glas lag so im Bereich 300..400 Euro.

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Interessantes Thema, habe auch so ne Stahlzargen eingebaut im Haus. Die rauszuflexen ist bestimmt aufwendig. Das lässt mich irgendwie vor so einer Aktion zurückschrecken.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Interessantes Thema, habe auch so ne Stahlzargen eingebaut im Haus. Die rauszuflexen ist bestimmt aufwendig. Das lässt mich irgendwie vor so einer Aktion zurückschrecken.

    Wir haben im EG zwei Stahlzargen durch Holzzargen ersetzt. Raus machen war kein Problem...drei mal mit der Säbelsäge durch geschnitten und man konnte sie raus hebeln...Werkzeugbedarf ne 100Euro Säge von Amazon, 15 Euro Sägeblätter (1-2 pro Zarge), Brecheisen. Zeit...15minpro Zarge.

    Am Rand bricht der Putz ab, aber bis auf zwei Stellen an denen er eh hohl lag nicht über den Abdeckbereich der Holzzarge (wir haben breite mit 8cm).


    Das Problem war die Höhe: Der Sturz lag direkt auf den Zargen. Ich konnte zwar beim Sturz die untere Ziegelschicht (eh nicht tragend) etwas abstemmen, aber die Zarge der Holztüre musste trotzdem um 2cm gekürzt werden, was etwas Gefrickel ist. An der Glastüre habe ich den Sturz abgestemmt und glatt geschliffen, damit die Zarge ohne Kürzen rein geht...das Überkopf Schleifen macht trotz guter Absaugung so viel Staub das man nichts mehr sehen konnte.


    Wenn du nicht die Böden machst ist die Frage ob eine Schwelle vorhanden ist oder nicht.

  • Vielen Dank für eure Antworten...


    Spannend, ich habe bei meiner Recherche gelesen: Leichte Türe = besser schalldämmend (was meiner inneren Logik jedoch wiederspricht).


    Die ganze Türe austauschen, möchte ich jetzt eher nicht. Gerade auch, da wir raumhohe Türen haben (sprich, das Türblatt ist gut 2.45m hoch. Zargen sind aus Metall und das Türblatt an drei Punkten befestigt.

  • Aktuelle Entwicklung im Baubereich hier ist:

    - Die großen Bauunternehmer stellen großflächig auf Kurzarbeit weil gerade keiner kauft. Bauprojekte werden verzögert. Der größte Augsburger Bauunternehmer im Bereich Wohnungsbau hat schon vier komplette Bautrupps in Kurzarbeit.

    - Die aktuell nötigen Arbeiten zur Fertigstellung werden weitgehend von Externen gemacht. Deren Auftragslage ist also noch gut.


    Mit anderen Worten: Wer aktuell warten kann wird bessere Preise bekommen. Sowohl beim Kauf als auch beim Bau.

  • Ich schätze eher, dass das eine Frage der Mietreglementierung ist. Die private Nachfrage ist nach wie vor ungebrochen für den Eigentumserwerb.

    Nur Investoren und große Vermietungsgesellschaften halten sich mit Investitionen seit einiger Zeit zurück. Warum dürfte auch klar sein.

    Und die private Nachfrage kann natürlich große Bauunternehmen, die auf riesige Objekte mit hunderten von Wohneinheiten spezialisiert sind, kaum auslasten.


    Und die Schlussfolgerung, dass die Kaufpreise nach unten gehen, halte ich gerade deshalb für einen Trugschluss.

    Dadurch, dass die Bautätigkeit nachlassend ist, wird das Angebot noch weiter verknappt. Was die Preise eher mindestens stabil halten dürfte.

    Klar... wenn die Insolvenzwelle anfängt, dann wird auch die Nachfrage nachlassen. Das wird m.E. aber dadurch kompensiert, dass es so langsam auch dem geistig Trägsten mittlerweile zu Bewußtsein kommt, dass es lange Sich keine Zinsen mehr geben wird, dafür aber die Inflation ansteigen wird. Und Sparguthaben, die irgendwo untergebracht werden müssen, gibt es ja noch genug. Davon wird ein Teil weiterhin in den Immobilienmarkt fliessen und die Preise stabilisieren.

  • Das kann ich nicht gut kommentieren, das habe ich mir nicht so genau angeschaut bisher. Für mich war die Mietregulierung bisher eher unbedeutend.


    Hier geht es um Eigenheime in Bezug auf den Kommentar mit dem Augsburger Unternehmer, Doppelhaushälften im Münchner Speckgürtel, die bauen fast nur für den lukrativen Markt der Eigenheime. Da kaufen weniger große Investoren, das sind entweder Kleininvestoren oder Leute die drin wohnen wollen. Schaut man von uns auf die andere Seite von Augsburg (also in den Westen ohne gute Anbindung an München), so sind die Preise für ein gleiches Haus von diesem Unternehmer 200kEuro günstiger (Mering vs. Langweid um die Orte zu nennen). Während im Westen noch was läuft ist der teure Osten verkaufstechnisch Tod laut der Auskunft meines Handwerkers der für die arbeitet.

  • Zitat

    Für mich war die Mietregulierung bisher eher unbedeutend.


    Wie Detlev geschrieben hat. Ich kenne einige Leute, die in der Vergangenheit viel in Immobilien investiert haben, mich selbst eingeschlossen. Ausnahmslos alle sagen "Immobilien in Deutschland, bei den aktuellen Regelungen, mit mir nicht mehr..." Und am Ende schreien wieder alle, dass mehr Wohnungen gebraucht würde und wundern sich, dass keiner sie bauen will.


    Allerdings beobachte ich auch, dass die Handwerker (auch größere Betriebe) weiter sehr stark ausgelastet sind, zum Teil wickeln die auch Neubauten ab, aber nicht nur.

  • was immer geht sind EFH.


    Da sind die Plätze verkauft, bevor der erste Bagger rollt.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski