Allgemeine Fragen zum Hausbau

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  • Du musst bedenken, dass die Mineralwolle kaum gegen die Hitze hilft.

    Zu dem Thema hab ich mal ein bisschen im Internet recheriert und folgenden Artikel gefunden:


    Deutsche BauZeitschrift


    Weiter unten auf der Seite wird von einem Versuch und zwei Berechnugen berichtet, die alle zum selben Ergebnis kommen, naemlich das Holzfaser gegenueber Mineralfaser wenn ueberhaupt nur unwesentlich besser ist. Das widerspricht der Aussage des ubakus doch erheblich.

  • Ich war auch etwas verwundert. Wollte schon bald meine 20cm Glaswolle wieder rausreissen. :eek:


    Am wichtigsten ist gerade im Sommer schlichtweg der Teil mit dem Hirn:

    Aber da redest generell an eine Wand bei vielen, egal ob Dachgeschoß oder Büro...


    Drum sehe ich auch bei Dir die Schleuse als relativ wichtig an. Weil das der einzige große Eintrag ist. Übers Dach und die Wände ist halt schleichend tagsüber und es muss nur irgendwie dafür gesorgt werden, dass die Bude bei Wärme möglichst dicht gemacht wird, bei Kühle nach Bedarf geöffnet. Letzeres vermutlich sogar recht einfach zu lösen über Lüfter um nicht zu große Schwankungen zu haben.


    Ich würde auch über eine Bepflanzung nachdenken, die Schatten spendet. Unsere Biergärten haben in alten Zeiten nicht aus Spaß Kastanienbäume bekommen. ;) Ok, bisschen oversized, aber der Wärmeeintrag über direkte Sonne ist schon was anderes als im Schatten zu sitzen. Jeder Lederausstattungsbesitzer kennt das. :hehe:

    Mozarella schmeckt ja ganz gut, etwas salzig, aber ansonsten lecker. Aber was zur Hölle macht man danach mit dieser weißen Kugel die mit in der Tüte ist? :idee:

  • Zu dem Thema hab ich mal ein bisschen im Internet recheriert und folgenden Artikel gefunden:


    Deutsche BauZeitschrift


    Weiter unten auf der Seite wird von einem Versuch und zwei Berechnugen berichtet, die alle zum selben Ergebnis kommen, naemlich das Holzfaser gegenueber Mineralfaser wenn ueberhaupt nur unwesentlich besser ist. Das widerspricht der Aussage des ubakus doch erheblich.

    Bei diesen Zeitschriften muss man sehr vorsichtig sein. Gleiche kontroverse Diskussion wird man auch bei der Rücktrocknung finden.

    Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass das Dach mit 8cm Holzwolle und 10cm alte Glaswolle mit nur einer luftdichten Schicht außen wesentlich besser war als das Dach unter dem ich jetzt sitze mit 19cm Glaswolle und luftdichter Schicht innen und (ok wenig wirksamer) Unterspannbahn außen.


    Das mit der Speicherfähigkeit innen halte ich für ein Gerücht. Dann wäre das Fenster öffnen ja gerade kein Problem, denn es kühlt ja danach wieder aus durch die Speicherfähigkeit...aber das ist definitiv nicht der Fall, wenn das Dach warm ist, dann ist das wie ne Heizung von oben...die Raumluft ist dann sofort warm auch wenn der Boden noch kalt ist.


    Ich war auch etwas verwundert. Wollte schon bald meine 20cm Glaswolle wieder rausreissen. :eek:

    Die Diskussion beruht ja darauf, dass die Wärme in Chile draußen gehalten werden soll. Für unsere Gefilden hier machen 20cm keinen Sinn, da kommst du kaum auf den nötigen Dämmwert im Winter. Der Komplettaufbau mit Holz wäre bei uns schon fast in die 30cm Region gegangen, das war mir dann doch arg übertrieben.


    die Bude bei Wärme möglichst dicht gemacht wird, bei Kühle nach Bedarf geöffnet.

    Die Luftdichtigkeit ist generell hier ein Problem.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Zitat

    Aber da redest generell an eine Wand bei vielen, egal ob Dachgeschoß oder Büro...


    Ist wohl so, da kann ich mir bei manchen Kollegen auch den Mund fusselig reden, dass es nicht sinnvoll ist die Fenster bei 30° den ganzen Tag gekippt zu haben... Aber egal das man tut, irgendwann heizt sich die Bude einfach auf und dann dauert es auch, bis man sie wieder kalt bekommt.


    Zitat

    Ich würde auch über eine Bepflanzung nachdenken, die Schatten spendet.


    Irgend eine Art von Beschattung würde ich da in jedem Fall vorsehen, wenn as mit der Bepflanzung nicht klappt dann per Sonnensegel o.ä. Wenn man es ganz extrem treiben will, könnte man die Fassade bei entsprechendem Wetter auch per "Wassernebel" kühlen. Natürlich nur, wenn Wasser vor Ort kein Problem ist.

  • Drum sehe ich auch bei Dir die Schleuse als relativ wichtig an. Weil das der einzige große Eintrag ist. Übers Dach und die Wände ist halt schleichend tagsüber und es muss nur irgendwie dafür gesorgt werden, dass die Bude bei Wärme möglichst dicht gemacht wird,

    Warum Schleuse ?

    Die Wärmekapazität von einen Schwall Luft, wenn man die Tür aufmacht, ist gemessen an der Masse der Baustoffe im Inneren ziemlich zu vernachlässigen. Der Raumbedarf der Schleuse ist in stärkerer Isolierung sicher besser investiert.

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Na er hat eine Innentür, einen Vorraum und eine Außentür. So gesehen eine Schleuse.


    Als Hausbesitzer würde man Windfang dazu sagen. Ist nix anderes.

    Mozarella schmeckt ja ganz gut, etwas salzig, aber ansonsten lecker. Aber was zur Hölle macht man danach mit dieser weißen Kugel die mit in der Tüte ist? :idee:

  • Wir bauen gerade das kleine Bad im DG aus. Da hatten wir damals im Eck 80x80cm für die Dusche im Estrich freigelassen. Das hat sich jetzt rausgestellt, braucht es nicht. Also Rohr verlegt, Styropor rein, Folie drauf und 4cm Estrich drauf wie der Rest des Raumes halt. Wie lange dauert da das Durchtrocknen? Die Trocknungszeiten für Estrich im Internet beziehen sich offensichtlich alle auf Neubauten mit natürlich ganz anderem (Gesamt)-Wassereintrag, frischem Putz an den Wänden, vermutlich auch relativ hohe Luftfeuchtigkeiten deswegen etc. FBH ist nicht drin, nur ein normaler Heizkörper. Soll später voraussichtlich mit Klickvinyl belegt werden.


    Hat da jemand Erfahrung ab wann man da drauf legen kann? Ist ein ganz normaler https://www.bauhaus.info/beton…richbeton-b-03/p/13863873

    Mozarella schmeckt ja ganz gut, etwas salzig, aber ansonsten lecker. Aber was zur Hölle macht man danach mit dieser weißen Kugel die mit in der Tüte ist? :idee:

  • Üblicherweise braucht ein normaler Estricht 3-4 Wochen bis er "trocken", sprich belegbar, ist.


    Die Idee mit dem Styropor unter dem Estricht ist allerdings weniger pfiffig in der Dusche.

    Der setzt sich sehr stark. Heißt: Die Silikonfuge zwischen Wand und Boden / Duschwanne kannste mindestens 2-3 mal in kurzen Zeiträumen erneuern, was bei 90x90 cm Dusch ja kein reines Vergnügen ist und wenn es eine ebenerdige Dusche werden sollte, dann ist es noch ein bisschen schlimmer.....


    Wir sind gerade an der Planung unserer Bäder....... ;)

  • Eben, die 3 Wochen liest man überall und die hatten wir ja auch damals beim Bau. Aber das ist halt in Neubauten, alles noch "soichnass" vom Keller bis zum Dach ist und nicht eine kleine Fläche von 80x80cm in einem trockenen belüfteten DG-Raum mit Heizung.


    Wir haben uns für eine Aufstelldusche entschieden. Wollten erst fliesen an der Wand, dann alternativ eine Aluplatte als Rückwände in der Dusche, dann wieder andere Idee und irgendwann mehr oder weniger zufällig eine freistehende Duschkabine gefunden. Die könnte man ggf. auch mitten in Raum stellen. Hat den Vorteil ein Komplettpaket zu sein, in sich dicht was uns die ganze Wandmacherei erspart und war im Vergleich auch recht günstig. Zudem hatten wir das Problem der Höhe wegen Dachschräge, max. ginge 195cm vom Boden. Ist ja auch nur ein "Notbad". Wenn es nach mir gegangen wäre, dann hätte ich da gar keine Dusche rein sondern nur einen Thron und ein Waschbecken. Aber meine Damen haben 3:1 gestimmt... :heul:


    Haben die gekauft: https://www.schulte.de/_101479…komplettduschkabine/juist


    Ok, wird jetzt eher nicht was für die Casa del Detlev was sein :D

    Mozarella schmeckt ja ganz gut, etwas salzig, aber ansonsten lecker. Aber was zur Hölle macht man danach mit dieser weißen Kugel die mit in der Tüte ist? :idee:

  • Ähem.. ja... mit dem letzten Satz hast Du recht.


    Was den Estricht betrifft: Von den 3 Wochen kannst Du vielleicht 2 oder 3 Tage einsparen. Mehr ganz sicher nicht, weil es eben dauert, bis das Wasser aus der Estrichschicht hinausdiffundiert ist.

  • Pressiert ja nicht wirklich.


    Bin gespannt wie oft das genutzt wird. Werd ne Strichliste hinhängen wer da extra hochlatscht von den Mädels. ;)

    Mozarella schmeckt ja ganz gut, etwas salzig, aber ansonsten lecker. Aber was zur Hölle macht man danach mit dieser weißen Kugel die mit in der Tüte ist? :idee:

  • Zitat

    Eben, die 3 Wochen liest man überall und die hatten wir ja auch damals beim Bau. Aber das ist halt in Neubauten, alles noch "soichnass" vom Keller bis zum Dach ist und nicht eine kleine Fläche von 80x80cm in einem trockenen belüfteten DG-Raum mit Heizung.


    Hängt auch vom Estrich ab, es gibt wohl welche mit Zusätzen, damit sie schneller trocknen. Und dann die Frage, was nachher drauf kommt.


    Als wir die Küche neu gemacht habe ist da auch neuer Estrich reingekommen, vorher lagen da Natursteinplatten in einer Sand-Mörtel Mischung. Der Fliesenleger meinte damals, dass der Untergrund sehr trocken sein müsse, da sich sonst die ausgesuchten schwarzen Granitplatten mit Metalleinschlüssen verfärben könnten. Ich weiß nicht mehr wie lange das gedauert hat, aber sehr deutlich länger als 4 Wochen, ich schätze mindestens 8 Wochen.


    Zwischendurch hat der Fliesenleger immer wieder die Restfeuchte gemessen, was mir die sinnvollste Variant zu sein scheint. Dass uns dann ein anderer Handwerker den Raum kurz vor dem Verlegen noch mal unter Wasser gesetzt hat, was das ganze noch einmal deutlich verlängert hat, war ein anderes Problem...


    In einem anderen Raum wurde ein Estrich mit Zusatz verwendet, aber selbst der hat bestimmt 6 Wochen gebraucht, bis die gemessene Restfeuchte für Parkett Ok war. Allerdings wurde der Raum auch komplett neu verputzt, so dass da insgesamt eine hohe Feuchte war.


    Langer Rede kurzer Sinn, auf 4 Wochen solltest Du Dich mindestens einrichten und im Zweifel die Restfeuchte messen.

  • ....im Zweifel die Restfeuchte messen.

    Das ist natürlich die sicherste Variante. Werden wir auch machen im Neubau.


    Nutzt einem nur nichts, wenn VORHER wissen will , wie lange es dauert bis..... ;)

  • Ging mir darum, ob jemand sowas schon gemacht hat und sagen kann ob das in so einem Fall schneller geht. Googlen kann ich selber, aber da geht es nur um Neubauten.


    Den Estrich hab ich übrigens komplett selber damals in die Maschine geschaufelt, nur so nebenbei bemerkt, nech.


    Ich werd mal mein Feuchtometer suchen gehen, das kann glaub auch Stein.

    Mozarella schmeckt ja ganz gut, etwas salzig, aber ansonsten lecker. Aber was zur Hölle macht man danach mit dieser weißen Kugel die mit in der Tüte ist? :idee:

  • Ging mir darum, ob jemand sowas schon gemacht hat und sagen kann ob das in so einem Fall schneller geht. Googlen kann ich selber, aber da geht es nur um Neubauten.

    Das habe ich gerade gemacht. Bei uns war im DG Bad unter der Duschwanne, warum auch immer, kein Estrich. Da das Gefälle für einen Abfluss im Boden nicht gereicht hat musste wieder eine "hohe" Duschwanne rein. Im EG mussten wir Löcher der alten Holz Trennwand und einer entfernten Ziegelwand zu machen.


    Meine Erfahrungen:

    - Nimm einen Schnellestrich. Gibt es soweit ich mich erinnere nicht im Bauhaus. Im DG meine ich hatten wir Sakret vom Globus und im EG den von der Baywa, von dir aus dürfte der Mahler oder der Raab Karcher am nächsten sein, oder? Beispiel:

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    - Menge nicht unterschätzen. Ich habe im Kübel mit Kelle angerührt...keine gute Idee. Gab gut Muskelkater...

    - Man muss drauf ausgleichen. Die Ebenheit für einen Klickboden bekommst du sonst niemals hin. Dann kann man auch minimal unter dem alten Estrich bleiben und mit einer guten Spachtelmasse die in nem breiten Höhenspektrum arbeiten kann ausgleichen. Darüber hinaus ist möglicherweise der alte Estrich zu "knirschig", es lohnt in den meisten Fällen den ganzen Raum sehr dünn abzuspachteln, wir haben überall dünn drüber gezogen. Hier ganz klar Schönox wenn da was findest. PCI war auch gut, aber viel teurer...wenn der Raum nicht arg groß ist kein Thema.

    - Bei einem normalen Estrich würde ich immer die Feuchte testen....beim Schnellestrich braucht man sich keine Sorgen machen.

    - Ränder vornässen und ich habe ein wenig mit dem Hammer "rauh" gemacht damit es etwas verzahnt und der neue Estrich etwas auf dem alten "aufliegt". Ganz sauber wären Klammern. Man muss da schon aufpassen, in unserer Wohnung ist ein Stück Estrich lose...das ist kein Spaß. Professionell mit Gitter und Epoxy wurde der Estrich bei uns im EG behandelt, halte ich aber für eher zu teuer im DG.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Vor zwei Jahren das Bad in der Mietwohnung komplett neu gemacht. Fliesen runter, Estrich raus, neu verrohrt usw.


    Weiß nicht, was für ein Teufelszeug da genau rein kam, aber der Estrichleger meinte, nach acht Tagen kann man drauf fliesen. So haben wir es dann auch gemacht.

  • Ging mir darum, ob jemand sowas schon gemacht hat und sagen kann ob das in so einem Fall schneller geht. Googlen kann ich selber, aber da geht es nur um Neubauten.


    Den Estrich hab ich übrigens komplett selber damals in die Maschine geschaufelt, nur so nebenbei bemerkt, nech.

    Jetzt glaub doch mal bitte nicht, dass Du der Erste hier bist, der was umbaut oder selber geschaufelten Estrich legt.... :rolleyes:


    Bei unserem ersten Haus, haben wir ein Bestandsobjekt gekauft und "großzügig" umgebaut. Da bliebt nur ein Aufgang und ein Wohnzimmer erhalten von "wie gekauft" bei insgesamt 540m² Wnfl.....