Fahrbericht BMW X1 xDrive18dA

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  • Datenblatt:

    • Hubraum: 1995 cm³
    • Leistung: 105 kW/143 PS bei 4000 U/min
    • Drehmoment: 320 Nm bei 1750-2500 U/min
    • Vmax: 195 km/h
    • 0-100km/h: 10,3 s
    • ECE-Verbrauch: 6,2 Liter/100km
    • Leergewicht: 1650 kg (Leergewicht mit 75 kg Fahrer)
    • 6-Gang-Automatikgetriebe

    Testwagenspezifikation:

    • Erstzulassung am 22.12.2010
    • Saphirschwarz Metallic
    • Leder Nevada Beige / Interieur Beige
    • Interieurleisten Edelholzausführung Fineline hell
    • Bereifung: 225/50 R17
    • Grundpreis: 32.000 €
    • Listenpreis mit Extras: 50.105 €

    Testdaten:

    • Übernahme bei: 7.721 km
    • Abgabe bei: 8.352 km
    • gefahrene Strecke: 631 km
    • Testverbrauch (BC): 6,2 Liter/100 km

    • Fahrprofil: ruhige Fahrweise, Stadt und Überland


    Ausstattung:

    [FONT=Verdana, sans-serif]• Connectivity Paket: Erweiterte Anbindung des Music-Player im Mobiltelefon, USB-Audio-Schnittstelle[/FONT]
    • Automatic Getriebe Steptronic
    • Klimaautomatik
    • Ablagenpaket (inkl. Getränkehalter)
    • Fernlichtassistent
    • Lichtpaket
    • Regensensor mit automatischer Fahrlichtregulierung
    • Panorama Glasdach
    • X-Line-Paket
    • Sport-Lederlenkrad mit Multifunktion
    • Dachreling Aluminium satiniert
    • Navigationssystem Business mit integrierter Handyvorbereitung Bluetooth
    • Spracheingabesystem
    • Innen- und Außenspiegel automatisch abblendend
    • Xenon-Licht für Abblend- und Fernlicht
    • Park Distance Control (PDC)
    • usw.




    Exterieur/Interieur


    [FONT=Verdana, sans-serif]Ja, was stellt der X1 eigentlich dar? Eine verkleinerte Ausgabe des X3? Ein leicht aufgeblasener 1er mit xDrive-Option? Oder aber ein etwas kesserer 3er touring? Die Antwort: Nichts von alledem und dennoch seinen Konkurrenten im eigenen Hause immer nah an den Fersen.

    Der X1 ist mit 4,45 m in der Länge nur unweit kleiner als ein 3er touring, distanziert sich damit aber schon deutlich vom kompakten 1er sowie vom stark gewachsenen X3 in Neuauflage. Dabei kauert der X1 trotz permanentem xDrive-Allradsystem recht tief auf dem Asphalt und lässt den Fahrer wissen, dass er mehr in einem gewöhnlichen PKW sitzt als in einem SUV mit Rundum-Weitblick. Zwar lässt sich das im Testfahrzeug mit hellem Leder bezogene Gestühl recht weit verstellen, jedoch könnte es für SUV-Liebhaber durchaus noch höher zugehen. Jedoch erfreut man sich am gelenkschonenden Einstieg. Auch wenn man noch nicht allzu betagt ist, nimmt man jede Form von Bequemlichkeit dankbar an. Ein Sportwagen will der X1 nicht sein, vielmehr ein zeitgemäßer Crossover. Und wer eine sportlichere Sitzposition bevorzugt, fühlt sich auf tiefster Sitzeinstellung dem im Vergleich geradezu winzigen 1er recht verbunden.[/FONT]

    http://www.treffbilder.de/99193040img_4302anp-jpg.html

    [FONT=Verdana, sans-serif]Auch wenn der X1 innen recht luftig wirkt: Er fällt etwas kleiner als der 3er touring aus, fast überall fehlen ihm ein paar Zentimeter - auch im stoffbekleideten Kofferraumabteil, der zwischen 420 und 1350 Liter fasst. Auch wenn die Ladekante sehr hoch ausfällt, so ergibt sich wohl gerade deswegen ein komfortables Beladen. Positiv fallen zwei Ablageschalen im Kofferraum ins Auge. Und wesentlich mehr Platz als ein 1er hat er zumindest zu bieten, wobei der 3er sein größeres Maß auch im Innenraum ummünzt. So überragt der X1 den 3er lediglich in der Höhe - und das spürt man innen auch.[/FONT][FONT=Verdana, sans-serif] Jedoch reicht das Platzangebot für die meisten Zwecke aus, vier Passagiere können klaglos die Reise antreten und genießen das etwas andere Ambiente.

    [/FONT]

    [FONT=Verdana, sans-serif]Das Exterieurdesign spricht auch eine ganz andere Sprache. Vorn dominieren große Nieren, leicht aggressiv blickende Bi-Xenon-Scheinwerfer sowie die wuchtige Frontschürze mit silberner Verzierung. Damit markiert ihn BMW deutlich als kleinstes Mitglied der X-Flotte und verzichtet bewusst auf elegante oder übertrieben dynamische Züge. Der im optionalen X-Line-Paket enthaltene Silberschmuck findet sich auch an den Seitenschwellern und am Heck wieder. Ohne diese Option für 350 € ist vorn und hinten nur der untere Teil der Schürzen silbern lackiert, der Rest erscheint im dezenten Mattschwarz. Die Auspuffblende ist dann beim Einstiegsmodell nicht in Chrom gehalten.[/FONT]





    [FONT=Verdana, sans-serif]Da sich der X1 nicht als grob geschnitzter Allradler versteht, fällt die Dachlinie dynamisch flach ab. Den Gegenpol dazu liefert die stark ansteigende Fensterlinie, die nur einen angedeuteten Hofmeister-Knick zulässt. Da wirkt der auch nicht gerade biedere 3er touring beinahe langweilig dagegen...

    Auffällig am X1 sind auch die eckigen Radkästen mit Kunststoffeinsätzen, die die Verwandtschaft zu anderen X-Modellen untermauern sollen. Im Grunde wird er - ob mit oder ohne Allrad-Antrieb - nur selten unbefestigtes Gelände sehen. Aber man muss schon alle Register ziehen, um Eindruck zu schinden...

    So erinnert auch die weniger grazile Silhouette an den ersten Vertreter der mittlerweile auf vier Fahrzeuge angewachsenen X-Modellpalette. Der untere Schwung an der Seite kommt einem auch von anderen BMW-Modellen bekannt vor. Den Stil der aktuellen BMW-Designmode trägt auch das Heck mit LED befeuerten Heckleuchten in spitz zulaufender L-Form. Ziel erreicht: Der X1 ist unverkennbar ein BMW. Ob er damit geschmacklich stets ins Schwarze trifft, ist indes eine berechtigte Frage...[/FONT]





    [FONT=Verdana, sans-serif]Aber wieso sollte man nur oberflächlich bleiben?! Denn der X1 hat als Produkt der neuen BMW-Designphilosophie ein ansehnliches Interieur spendiert bekommen, das in vorgefahrener Ausführung Zweifler verstummen lässt. Zwar muss sich hier Hartplastik und das sanft aufgeschäumte Armaturenbrett den kritischen Blicken stellen, jedoch ist das gefühlt ein deutlicher Fortschritt gegenüber dem 1er. Im deutlich weniger wohnlichen 3er-Cockpit geht es - wenn überhaupt - kaum edler zu. Die Verarbeitung stimmt und das Auge erfreut sich am stilvollen Kontrast zwischen dem schwarzen Armaturenbrett, den Edelholzleisten und dem beigefarbenen Interieur. Schöner würde es natürlich noch aussehen, wenn das Navi Professional mit kleineren Plastikblenden verbaut ist. Die Mittelkonsole sieht im hochklassigen 5er auch deutlich eleganter aus. Doch wer den X1 als kompakten Allradler versteht, dessen hauptsächliche Konkurrenz aus VW Tiguan und Ford Kuga besteht, der wird im gut ausgestatteten Mini-SUV überzeugende Worte finden. Dabei zeigt BMW mit den schwungvollen Türtafeln, dass der X1 als jugendlich-frischer Premiumvertreter verstanden werden soll.[/FONT]


    Antrieb/Fahreigenschaften

    [FONT=Verdana, sans-serif]Der X1 fährt mit dem 2,0-Liter-Benziner und zwei 2,0-Liter-Diesel (143 und 177 PS) als Hecktriebler vor. Das spart Gewicht und Geld. Optional lassen sich die zwei kleinsten der drei angebotenen Dieselmotoren über das intelligente Allradsystem xDrive antreiben, dass die Kraft dort hin führt, wo sie benötigt wird. Das sorgt für eine Menge Grip und lässt den X1 wie auf Schienen fahren, ehe er sanft untersteuernd die Grenzen seines neutralen Fahrwerks aufzeigt. Gerade bei winterlichen Gefilden ist das eine interessante Option. Bei aller Neutralität rückt auch mal gern das Heck zum Kurvenäußeren, so dass die typische Fahrfreude immer noch gewährleistet ist.[/FONT]



    [FONT=Verdana, sans-serif]Im Falle des kleinsten Diesels mit 143 PS und angemessenen 320 Nm, die schon bei 1750 U/min anliegen sollen, ist der Allradantrieb keine unbedingt gute Idee. Der gedrosselte Einstiegsdiesel - vibrationsarm, aber sehr laut - hat zwar schon ab 1500 U/min genug Kraft, muss sich mit dem hohen Leergewicht von 1650 kg jedoch redlich abmühen. Zum Glück dirigiert die straffe Servolenkung den kompakten SUV direkt und zielgenau, um den Fahrer nach jeder Kurve lechzen zu lassen. Dann spielt der X1 den etwas erwachseneren und prestigeträchtigeren 1er. Etwas überrascht dabei das komfortable Fahrwerk, das Unebenheiten erstaunlich gut wegfiltert. Hart gefedert ist der kompakte Bayer ohne Sportfahrwerk keineswegs.[/FONT]



    [FONT=Verdana, sans-serif]Wieder einmal negativ aufgefallen ist mir die 6-Gang-Automatik, die gegenüber der herrlichen 8-Gang-Automatik deutlich abfällt. Die Schaltvorgänge erfolgen sanft - sie lässt sich damit aber auch viel Zeit. Beim Anfahren und Beschleunigen verpufft sehr viel Energie im Wandler. Die Drehzahl des Motors steigt, nur der Vortrieb stagniert. Dadurch wirkt der X1 mit dem kleinsten Diesel deutlich gehemmt, verbraucht deutlich mehr als der handgeschaltene Hecktriebler und zeigt auch nennenswert schlechtere Fahrleistungswerte.

    Nebenbei würde man sich das Budget für andere notwendige Extras sparen, denn xDrive und Automatik fallen mit 2000 € sowie 2050 € recht kostspielig aus. Wie wäre es stattdessen mit schicken Alurädern statt den zweifelhaften 17“-Stahlrädern mit Radblenden? Und wie wäre es, einen ganzen Liter auf 100 km weniger zu verbrauchen? Der handgeschaltene sDrive18d wird, auch dank serienmäßiger Start-Stop-Automatik, mit niedrigen 5,2 Litern angegeben, der deutlich schwerere xDrive18d benötigt mit kraftzerrender Automatik dagegen schon 6,2 Liter. Dieser Verbrauch lässt sich durchaus auch in der Praxis einrichten, wenn man nur selten den Motor orgeln lässt. Allerdings vereitelt die spät schaltende Automatik auch im manuellen Modus die Freude am Sparen, 3000 U/min beim Anfahren sind keine Seltenheit.[/FONT]


    Technik


    [FONT=Verdana, sans-serif]Die lobenden Worte zum iDrive-System müssen auch hier ihren Platz finden. Zwar leitet in diesem Falle nur das preiswertere Business-Navigationssystem den Weg - aber es macht es gut und fasziniert immer wieder aufs Neue durch seine nahezu intuitive Bedienbarkeit. Der iDrive-Controller liegt gut zur Hand und wird von griffgünstig platzierten Optionstasten unterstützt, die sich auch blind treffsicher ertasten lassen. Perfekt funktioniert das Zwischenspiel zwischen PDC und Navigationssystem: Die Abstände werden in den Farben Grün-Gelb-Rot abgestuft dargestellt und machen das Einparken zum Kinderspiel. Da stört man sich auch nicht mehr daran, dass der hochgelegte 1er nicht der übersichtlichste Wagen ist.[/FONT]



    [FONT=Verdana, sans-serif]Der Fernlichtassistent funktioniert im wahrsten Sinne des Wortes blendend. Zwar werden die homogen und weit leuchtenden Bi-Xenon-Scheinwerfern zuverlässig und schnell abgeblendet, wenn man sich einem vorausfahrenden oder entgegenkommenden Fahrzeug nähert oder in einen gut beleuchteten Bereich fährt, jedoch ist das System nicht selten einfach machtlos. Sobald der Gegenverkehr durch einen Hügel oder ein anderes Hindernis wieder verschwindet, wird sehr schnell wieder aufgeblendet. Auch kann es vorkommen, dass gefühlt erst sehr spät abgelendet wird. Sicherlich sorgt dies auch schon für eine unfreiwillige Blendung des Gegenverkehrs. Letztlich bleibt das 150 € teure Extra selten in Benutzung und erweist sich wiederum als Posten zum Sparen.

    Besser würde der Tempomat funktioneren - wenn er denn verbaut wäre. Leider hat man diesem eher gemächlichen X1 mit Einstiegs-Diesel und gemütlicher Automatik dieses Komfortextra verwehrt.[/FONT]


    Fazit



    [FONT=Verdana, sans-serif]Mut zur Lücke: Nicht Fisch, nicht Fleisch - oder doch der perfekte Allrounder für alle Belange? Auch mit dem Allradantrieb xDrive bleibt sich der X1 dem Prinzip Freude treu. Allerdings hat dies inklusive vieler annehmlicher und zuoft auch notwendiger Extras seinen Preis, der nur bedingt in einer angemessen Relation zum überschaubaren Gesamtpaket steht. Sportlichere Naturen finden ihr Glück eher im 177 PS starken sDrive20d oder xDrive20d.[/FONT]

  • Danke für den tollen Bericht! :top:

    Eine Frage stellt sich nur: Wo ist das Brillenfach über dem Fahrer hin verschwunden??:confused:
    Auf den Bildern ist auch über dem Fahrersitz ein Dachhaltegriff zu sehen.

    lg,
    christoph

  • Danke für den ausführlichen Bericht!
    Mich wundert, dass die Automaten immer noch nicht besser abgéstimmt sind und kann in dem Zusammenhang nicht verstehen, dass trotzdem soviele Automatik bestellen. Wie schaut es denn mit der niedrigsten Schaltdrehzahl aus und bei welcher minimum- Drehzahl kann man im 3. / 4. Gang fahren? Wie ist der Geräuschpegel im Vergleich mit 3er / 5er Diesel?

    Gruß
    Dirk

  • Mich wundert, dass die Automaten immer noch nicht besser abgéstimmt sind und kann in dem Zusammenhang nicht verstehen, dass trotzdem soviele Automatik bestellen.


    So ganz verstehe ich das auch nicht. Sicherlich ist die Automatik auch mal ganz angenehm, aber ich persönlich werde einfach nicht das Gefühl los, mit Handschaltung sportlicher und effizienter unterwegs zu sein. Und im Vergleich zur superben 8-Gang-Automatik fällt der alte 6-Gang-Automat deutlich ab: Die neue Automatik schaltet ebenfalls sehr sanft, die Schaltvorgänge merkt man eigentlich nur im Sport-Modus. Und da laufen die Schaltvorgänge so schnell ab, da käme man handgeschalten nicht mehr mit, wenn man sein Getriebe liebt...

    Zitat

    Wie schaut es denn mit der niedrigsten Schaltdrehzahl aus und bei welcher minimum- Drehzahl kann man im 3. / 4. Gang fahren?


    So ganz genau auf die Drehzahlen habe ich diesmal gar nicht geachtet, muss ich zugeben. Beim normalen Anfahren (Gaspedal nicht gestreichelt, aber auch nicht durchgedrückt), hat er bei ca. 2500 U/min geschalten - ich habe handgeschalten schon immer nervös die Gänge nach vorn geklickt, aber die Automatik konnte das in ihrer Langsamkeit gar nicht umsetzen. Ergo: Auch manuell kann man die Automatik kaum dazu bringen, beim Beschleunigen eher zu schalten. :( Beim Zwischenbeschleunigen (z.B. aus 40 km/h) geht es dagegen schon besser. Meistens wird so geschalten, dass im nächsten Gang mindestens 1500 U/min anliegen - und da bin ich ganz bei BMW, da man dann wieder einigermaßen flott weiterbeschleunigen kann. Die Minimum-Drehzahl im 3./4. Gang liegt bei ca. 1200 U/min, da läuft er schon recht anständig. Ich persönlich mag es nicht, wenn sich die Vibrationen bei niedriger Drehzahl steigern.

    Zitat

    Wie ist der Geräuschpegel im Vergleich mit 3er / 5er Diesel?


    Sehr knurrig! Innen mag der Wagen noch gut gedämmt sein, aber von außen klingt er bei unseren winterlichen Temperaturen (um 0°C und kälter) im warm gefahrenen Zustand sehr traktormäßig, das Nageln hört man beim 3er und gar beim 5er weniger deutlich. Im X1 arbeitet noch der "alte" N47 mit 143/177 PS, im 3er und 5er läuft der verfeinerte 2-Liter-Diesel mit 184 PS. Die Dämmung könnte durchaus noch stärker ausfallen, auch innen erkennt das geübte Ohr sofort den Dieselantrieb, der knurrig sein Vierzylinder-Konzert gibt und durchaus taktvoll läuft. ;) Aber die Laufruhe ist allemal in Ordnung, die Vibrationen sind warmgefahren kaum wahrnehmbar.

  • Hatte jetzt gestern ebenfalls den X1 1,8sdrive.

    Da stand er, weiß wenigstens mit den schönsten Felgen die für den X1 lieferbar sind. 18" in so ganz verschlugnenem Design. Sieht man öfters mal und sieht richtig gut aus, ansonsten finde ich den X1 von der Optik hässlich. Also die Tür geöffnet und da offenbarte er mit den Abgrund. PLASTIK PLASTIK PLASTIK, billigste Materialien und eine optische Anmutung dass man am liebsten die Tür wieder zu geschmissen hätte. Die Türgriffhalter aus Plastik mit scharfen Kanten, wilder Plastikmix im Innenraum und was hat der Startknopf hinter dem Scheibenwischer verloren ?!?! Ich kenne jetzt die 04er 1er Modelle, die mit Schnur und auch die 04er X3 Modelle aber DAS! ist eine Unverschämtheit! für knapp 30k€ Grundpreis.

    Also mal die Kiste angelassen. Och wenigstens ist er schön leise. Die Sitzposition ist beschissen. Weder sportlich niedrig wie im 1er noch SUV typisch wie im X3. Irgendwas dazwischen. Ich habe mich während der ganzen Fahrt wie auf Eiern gefühlt die Sitzposition und Höhe vermittelt mir überhaupt kein Gefühl für das Fahrzeug. WTF! ist mit der Lenkung passiert die geht sauschwer und man muss um einzuparken ewig kurbeln kann das sein dass im X1 nur eine normale Servolenkung verbaut ist ohne Servotronic?!? Sorry wir sind nicht in den 90ern sondern in 2011. Klimaautomatik? Ich wusste gar nciht dass es das noch gibt aber hier waren tatsächlich Dreher verbaut und es war nichtmal eine Halbautomatik sondern tatsächlich Dreher! Mensch BMW das geht nicht mehr ständig war es zu warm oder es hat gezogen. Das Radio der gleiche Müll aber das ist im 1er genauso schlecht da kann der X1 nichts dafür. Der 1,8er ist schon grenzwertig. Mir persönlich reicht er aber von Sportlichkeit ist nichts mehr übrig die hakelige Schaltung und sauschwere Kupplung machen ebenfalls nicht sonderlich viel Spaß.

    Der Testwagenpreis lag bei 34k€ und hatte nichts. Um das Ding mit dem allernötigsten wie Automatik, Sportsitze, Lenkrad, Radio, Sound, Schiebedach auszurüsten kann man nochmal 6-8k€ investieren. Die Haptik bleibt genauso schlecht nur es gibt mehr Knöpfe. Ne also da hört für mich das Verständnis auf. Ich bin ja hohe Listenpreise gewohnt aber irgendwie gibt es da selbst bei Audi und VW noch einen Gegenwert für im X1 fühle ich mich verarscht und abgezogen.

    Um aus dem X1 einen echten BMW zu machen so dass er wie ein 118d Spaß macht muss man den 2,0Liter Diesel mit Allrad und Automatik wählen, dazu die oben genannte notwendigen Extras und ich lande schwups bei 45k€ für einen 4Zylinder Diesel. Köstlich.

    Kinder ich könnte mich noch mehr über die Kiste aufregen und war so froh als ich ihn wieder abgeben konnte. 8Liter Verbrauch sind für normal gefahren ebenfalls viel zu viel.