Alte Familienfotos scannen und überarbeiten

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  • Hallo,


    ich möchte unsere alten Familienfotos (ca. 20 Alben) mittels Flachbettscanner digitalisieren, hierzu habe ich jedoch noch ein paar Fragen:


    1. Welche Auflösung wähle ich am besten beim einscannen, habe gelesen, das 600dpi reichen sollen !?


    2. Gibt es eine Software, bei der man mehrere Bilder in den Scanner legen kann, die dies aber erkennt, die Bilder passend beschneidet uns separat abspeichert?


    3. Speziell bei den Bilder die vor 1980 gemacht wurden, sind die Farben sehr verblasst und alles ist rotstichig. Das die Bilder über Jahre im Keller gelagert wurden, hat sie scheinbar ziemlich mitgenommen.


    Gibt es ein Programm, dass das beste aus dem Rohmaterial rausholt und soweit möglich Schärfe und Farben wieder etwas zurück bringt? Am besten wäre es, wenn dies möglichst automatisch funktioniert, da es sich doch um ziemlich viele Bilder handelt und ich von Bildbearbeitung nicht viel verstehe.



    Das nächste Proiekt wäre übrigens die Digitalisierung von alten VHS uns Super8 Filmen. Reicht hierfür eine einfach Videokarte für den PC?


    Viele Grüße,


    Tim

  • Ich hatte mir für dieses Projekt einen Nikon Filmscanner gekauft. Die Auflösung habe ich möglichst hoch (4000dpi) gesetzt, herunterrechnen kann man immer noch. Die alten Negativstreifen (analog SLR) sind im Vergleich mit heutigen DSLR Fotos überraschend schlecht. Von daher ist es sicher ein Vorteil, mit einer hohen Auflösung loszulegen. Beim geschickten Runterskalieren kann man ja noch etwas Rauschen loswerden oder Schärfen.


    Ich habe statt der originalen (nicht grad überragenden) Nikon Software ein Programm namens Vuescan genommen. Vollautomatisch ging die Festlegung des Ausschnitts damit aber trotzdem nicht.


    Das Ganze ist am Ende recht viel Arbeit. Ich hatte erst überlegt, den Scanner zu mieten und in 2-3 Tagen durch zu sein. Zum Glück habe ich das nicht gemacht. Für vielleicht 2000 Bilder habe ich einige Wochen gebraucht, die Miete wäre teurer als der Kauf gewesen.


    Gruß
    Stefan

  • Den besten nu auch wieder nicht. Ich glaub, der hieß Nikon Coolscan V. So sicher weiß ich es aber nicht, da der als Dauerleihgabe bei einem Freund ist ;)



    meine abgebrochenen versuche mittels flachbettscanner haben mich nicht überzeugt.


    Ich denke, eine Durchlichteinheit ist die absolute Mindestvoraussetzung. Besser ist wohl zumindest ein billiger Filmscanner. Übliches Verfahren ist wohl gebraucht kaufen, scannen und dann wieder verkaufen.


    Gruß
    Stefan


  • Ich denke, eine Durchlichteinheit ist die absolute Mindestvoraussetzung. Besser ist wohl zumindest ein billiger Filmscanner. Übliches Verfahren ist wohl gebraucht kaufen, scannen und dann wieder verkaufen


    die durchlichteinheit habe ich mal vorausgesetzt, hat mir aber nicht gefallen und einen billigen diascanner von MM für 80€ kann ich gar nicht empfehlen :o schon ausprobiert.

  • Wenn man einige Zeit DSLR-Bilder gewohnt ist, sehen die Ergebnisse von Analog-Umkehrfilm tatsächlich etwas :mad: aus.
    Das liegt an der Vergrößerung. Wann hat man früher mal einen 30x40cm Abzug gemacht ?


    Ich hatte auch einen Nikon Coolscan V in Benutzung, nach der Aktion (> 6 Monate) mit wenig Verlust wieder verkauft.
    Hätte ich gewartet, hätte ich ordentlichen Gewinn herausschlagen können. Die Dinger werden nicht mehr gebaut und kosten gebraucht jetzt richtig Kohle.


    Ich würde das aber nicht wiederholen, wegen dem Arbeitsaufwand.


    Beste Alternative, mit nur wenig schlechteren Ergebnissen, ist das Abfotografieren der Negative mit DSLR und Makro-Objektiv.

    Kofferraum statt Hubraum !