Frage an die Gitarrenspieler

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  • Hallo,


    ich habe schon seit Jahren die alte Gitarre von meinem Vater bei mir rumliegen (Klassische Gitarre, Kumika G.125) und möchte mit dem Gitarrenspielen anfangen.


    Als erstes muß ich jedoch die Saiten erneuern, die zum Teil gerissen sind.
    Hab jetzt mal gegoogelt und meist gelesen, dass klassische Gitarren ENTWEDER für Metall ODER für Nylonsaiten ausgelegt sind.


    Meine ist jedoch gemischt bespannt (50/50), soll ich die neuen dann auch so kaufen, oder lieber Sortenrein?


    Das bespannen selbst traue ich mir zu, aber kann man die Saiten auch ohne Stimmgerät selbst stimmen?


    Zu guter letzt:


    Kennt ihr ein gutes Lehrbuch oder gar ein Programm für Anfänger?


    Viele Grüße,


    Tim

  • Eine klassische Gitarre ist mit Nylonsaiten bespannt, allerding sind die 3 Basssaiten E A D (also die oberen drei) mit Draht umwickelt, daher also die 50/50-Optik.


    Zum Stimmen würde ich mir als Anfänger ein Stimmgerät kaufen, z.B. von Korg.

  • generell gilt immer, dass der Klang natürlich voluminöser und länger anhaltend ist (Sustain), wenn die Saiten dicker sind. Allerdings sind sie dann halt auch mit mehr Kraftaufwand zu spielen und eher für langsamere Stücke geeignet.
    Ich spiele seit ca. 20 Jahren E-Gitarre und hab' schon mehrere Saitentypen und Plektren (auch nicht zu vernachlässigen!!) durchprobiert, bis ich die richtigen gefunden hatte. Bestell' doch einfach beide und probier sie aus. Man kann aber auch nicht unbedingt eine E-Gitarre mit einer Akustikgitarre vergleichen, weil die Saiten bei der E-Gitarre wesentlich näher am Griffbrett liegen und die Mensur normalerweise eine ganz andere ist. Allerdings kommt man mit einer Akustikgitarre ganz gut zurecht, wenn man E-Gitarre spielen kann. Andersrum ist das schon schwieriger.


    Bei beiden gilt: Übung macht den Meister! Also nicht aufgeben und viel Spaß!

    Userpage letztes Update am 17.10.2015

  • Bei meiner Akustikklampfe hatte ich die Saiten schon mehrfach mit D'Addario Pro Arte EJ45 Medium Tension (mittlere Stärke) bespannt. Der Sound gerät metallisch und warm mit hohem Sustain. Ich bin mit den Saiten zwar insgesamt sehr zufrieden, jedoch ist es immer ratsam, Verschiedenes auszuprobieren. So habe ich hier z.B. 3 verschiedene Plektypen (mit den variablen Größen Form, Material, Stärke) rumliegen und greif dann doch immer zur einen Sorte...

    Meines Erachtens ist E-Gitarre eher noch einfacher zu spielen, da die Saiten näher am Griffbrett liegen. Außerdem bin ich ein großer Freund des Cutaway (Ausschnitt am Korpus, bei einfachen Akustikgitarren aus akustischen Gründen in der Regel nicht zu finden), damit man problemlos die höheren Bünde bespielen kann.

    Just because you're paranoid, don't mean they're not after you.


  • Meines Erachtens ist E-Gitarre eher noch einfacher zu spielen, da die Saiten näher am Griffbrett liegen. Außerdem bin ich ein großer Freund des Cutaway (Ausschnitt am Korpus, bei einfachen Akustikgitarren aus akustischen Gründen in der Regel nicht zu finden), damit man problemlos die höheren Bünde bespielen kann.


    das stimmt zwar, jedoch muss man bei der E-Gitarre sämtliche Saiten, die nicht mitklingen sollen, extra abdämnpfen, sonst hört man diese und der Klang wird unrein. Bei der Akustikgitarre ein eher zu vernachlässigendes Thema.


    Der ideale Kompromiss ist eine schöne Konzert-Gitarre mit Ausschnitt, schmalem Griffbrett und einer halbwegs guten Saitenlage.

    Userpage letztes Update am 17.10.2015

  • das stimmt zwar, jedoch muss man bei der E-Gitarre sämtliche Saiten, die nicht mitklingen sollen, extra abdämnpfen, sonst hört man diese und der Klang wird unrein. Bei der Akustikgitarre ein eher zu vernachlässigendes Thema.


    Amdämpfen (mute) ist das Erste, das man als E-Gitarrist erlernt. ;)

    Zitat

    Der ideale Kompromiss ist eine schöne Konzert-Gitarre mit Ausschnitt, schmalem Griffbrett und einer halbwegs guten Saitenlage.


    Das dachte ich auch, aber so richtig warm werde ich mit meiner halbakustischen Lösung nicht, so gut sie akustisch als auch elektrisch klingen mag. Akustisch ist die Konzertgitarre wärmer und klangvoller (bedingt durch den größeren Korpus), eine E-Gitarre schroffer (kein eigener Resonanzkörper für tiefen Klang, Schwingungen werden nur über das verbaute Holz übertragen) und variabler (Tone, Tremolo, Modi). Zudem lässt sich mein Modell nicht gerade einfach spielen (gewölbtes Griffbrett, hohe Spannkraft, ähnlich enge Mensur wie bei einer E-Gitarre, aber harte Stahlsaiten mit deutlich größerem Abstand zum Griffbrett). Der Cutaway ist und bleibt ein großer Vorzug gegenüber der reinen Akustikvariante, das gewölbte Griffbrett allein macht es jedoch schon recht schwer (Stichwort: Barré) und die hohe Spannkraft vereitelt weitgezogene Bends (Dehnen der Saite auf einen höhere Note) in den tieferen Bünden.

    Ich muss dazu sagen: Jeder der drei Grundarten hat seine Vor- und Nachteile, auch der Kompromiss (semi-acoustic) ist nicht die Ideallösung für sämtliche Stücke und verstärkerfrei hat der richtige Rock- und Metal-Freak nicht lange Spaß. Ich denke, am besten lässt es sich jedoch mit der einfachen Akustikgitarre anfangen.

    Just because you're paranoid, don't mean they're not after you.

  • Servuuus!


    Ich möchte meine Frau zu Ihrem nächsten Geburtstag mit einer Gitarre überraschen.
    Grundkenntnisse im Gitarre spielen sind vorhanden, und da meine Liebste auf Rock, Heavy Metal etc. steht, überlege ich den Kauf einer E-Gitarre.
    Allerdings gibt es das Problem das ich keine Ahnung davon habe, auf was muss oder sollte man bei der Auswahl achten, wo kaufen, neu oder gebraucht, was muss man mindestens für eine brauchbare Gitarre ausgeben etc.? :confused:


    *edit* Was ist davon zu halten?


    http://www.amazon.de/Rocktile-Bangers--Gitarren-7-teilig-Sunburst/dp/B0010YU4LK/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1293568602&sr=8-4&tag=auto-treff-21 [Anzeige]


    Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe! :top:

  • würde ich nicht nehmen, weil:


    für den Preis ist eine gute Verarbeitung der Gitarre fast unmöglich. Ich kann mich irren, aber ich denke eher nicht. Die Verstärker-Blechdose ist vom Klang her ziemlich beschissen. Ich kenne jemanden, der so ein Ding hat.
    Gerade in diesem Bereich kann man Unsummen ausgeben. Das muss ja nicht gleich am Anfang sein, aber es muss auch nicht der billigste Dreck sein.


    Schau mal hier, da kann man so Einiges finden:


    http://www.thomann.de/de/index…912e732239cbb20f944c39259

    Userpage letztes Update am 17.10.2015


  • Schau mal hier, da kann man so Einiges finden:


    http://www.thomann.de/de/index…912e732239cbb20f944c39259


    Danke Dir, diese Seite wurde mir auch schon von einem Kollegen empfohlen.
    Was soll man denn in der Preisklasse bis ca. 250 € als Set wählen? :confused:
    Ich bin da blutiger Laie, und habe von solchen Dingen überhaupt keine Ahnung. :o
    Alternativ kann ich mal eine Anfrage an den Support des Shops mailen, mal sehen was man mir empfiehlt...

  • Generell würde ich niemals ein Set für 250€ kaufen, das frustet doch.
    Als ich von Akkustik auf E-Gitarre umgestiegen bin hab ich mir gleich eine "richtige" geholt. Ich glaube die hat damals etwas über 1000 DM gekostet. Aber das muss man nicht machen, damals war ich noch richtig bekloppt.
    Wie ich noch mehr in der Materia war haben am Anfang viele Ibanez Gio`s und die Pacifica von Yamaha gehabt. Da gibts aber wieder einige Modelle.
    Fast jeder große Hersteller hat eine Billigsparte: Bei Fender ist es Squier, ESP hat LTD, Gibson hat Epiphone, Bei Ibanez die Gio's.
    Pass auf das die Gitarre kein Tremolo hat, bei den billigen ist es nicht Stimmstabil.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Tremolo_%28Gitarre%29
    Was man machen "sollte" ist Anspielen. Also Probefahren ;)
    Ich habe meine Gitarre aber blind gekauft, weil Linkshänder.
    Auf jeden Fall aber mal bei Thomann anrufen, die Jungs sind gut drauf und beraten wirklich gut und können auch einiges beschaffen. Meine Gitarre musste extra bestellt werden. War kein Problem.
    Wo man noch drauf achten sollte ist der Hals von der Gitarre, die dünnen wie z.B die Wizard Necks von Ibanez liegen nicht jedem.


    Krieg ich dann ne Freikarte wenn dann die ersten Konzerte anstehen? :D


    http://www.youtube.com/watch?v=8-MoAdDNXRk

  • Ich bin im Moment auch am überlegen, mit dem Gitarrenspielen anzufangen. Weiß aber noch nicht, ob ich´s mache, weil sonst keiner mitmachen will und es auf Dauer alleine womöglich schnell langweilig wird. Naja, die Nachbarn würden sich wohl freuen :D, wenn ich immer nur zu Hause spiele.


    Hatte mir jedenfalls für den Anfang die Gitarre rausgesucht:
    http://www.thomann.de/de/ibanez_grg170dx_bkn_egitarre.htm


    Und als Verstärker:
    http://www.thomann.de/de/marshall_mg30fxnew.htm


    Kann mir jemand sagen, ob diese beiden Teile für den Anfang (und noch etwas darüber hinaus) in Ordnung sind?


    Gruß
    Lucky

  • Der Marshi ist ok, tut aber am Anfang nicht not! Fast den selben habe ich auch. Eher würde ich bei der Gitarre mehr ausgeben. Kann man bei ebay keinen günstigen Verstärker abgreifen? Tremolo da, sollte aber gehen.


    Ibanez ist macht gute Anfängermodelle, aber ich würde irgendwie mehr investieren. 300€ um den Dreh.


    http://www.thomann.de/de/ibanez_rgr321exbk.htm


    Lies mal die Beschreibung. Die Thomänner machen das schon gut. Da brauchst du erst mal lange nichts anderes mehr und die wird dir auch später noch Spaß machen.
    Kannst später noch andere Tonabnehmer reinklatschen. Glaube EMG war gut.


  • :D

    Genau die gleiche Kombination spiele ich auch: Ibanez GRG170 DX BKN und der Marshall MG30FX.

    Mit dem Verstärker bin ich soweit zufrieden, Power kann man nie genug haben. :D Nur mich stört, dass der Overdrive-Modus seit geraumer Zeit eine Macke hat. Man muss dann erst kurz am Volume-Knopf drehen, um den vollen Sound zu bekommen. Davor klingt es arg abgedämpft - keine Ahnung, warum...

    Mit der GRG bin ich nicht sonderlich zufrieden, leider konnte ich sie vorher mangels Möglichkeiten nicht testen. Der Sound ist okay und vielseitig, aber das Dröhnen bekomme ich schwer weg. Die Verarbeitung ist in Ordnung, aber nicht berauschend. Die Spielbarkeit ist indes einfach und für Anfänger sehr gut geeignet.

    Ich würde mir mittlerweile eine teurere E-Gitarre kaufen. Das Problem: Die sind dann wirklich teuer. :D

    Just because you're paranoid, don't mean they're not after you.

  • im Moment würde ich den Fender Mustang I oder II Brüllwürfel :D empfehlen. Sehr guter Grundsound mit qualitativ guten FX ! :top: antesten und hören.
    Zum Anfangen reicht eine gute Einsteigergitarre, die auch noch günstig sein kann. Das A & O an einer "Anfänger"-Gitarre ist nicht das "fehlende" Edelholz oder das Original Floyd Rose Tremolo, sondern eine perfekt eingestellte Gitarre. Ganz Wichtig, dass die Gitarre in die Hand genommen und "angefühlt" werden kann.
    Lieber spiele ich auf einer perfekt eingestellten Gitarre als auf einem 3000 € Brett das nicht justiert wurde ... Wenn zum anfangen Geld keine Rolle spielt, ist's ja Ok, aber wenn die Klapfe nach einem Monat in der Ecke steht ist's doch Schade.

    Gruss Rockman :cool: 3 Years 1Month




    6 Mal editiert, zuletzt von Rockman ()

  • :D
    Ich würde mir mittlerweile eine teurere E-Gitarre kaufen. Das Problem: Die sind dann wirklich teuer. :D


    Hey, Danke für die Tipps @Terence & Freak.:top:
    Das mit dem Preis ist auch mein Problem. Wo fängt man da an und wo hört man auf? Hatte mir für den Anfang ein Limit von €400,- gesetzt und bin da mit den von mir genannten Teilen ja schon leicht drüber.


    Naja, muss mal sehen. Ich warte noch ein bisschen ab, ob ich in einem Monat immer noch den Wunsch verspüre Gitarre zu spielen. Weiß einfach nicht, ob es Sinn macht, damit alleine anzufangen. Irgendwann wird´s dann doch langweilig und das Zeugs liegt in der Ecke rum. Oder wie motiviert Ihr Euch?


    Gruß
    Lucky

  • Gratis Stimmgerät iPhone App


    Gibson Learn & Master Guitar Application

    http://itunes.apple.com/de/app…r-guitar/id355744218?mt=8



    Zu meiner Frage nach dem passenden Geschenk für meine Frau, würde ich gerne Eure Einschätzung für folgende Angebote hören:


    http://www.thomann.de/de/thomann_gitarrenset_g43.htm


    http://www.thomann.de/de/fende…llet_strat_hss_bundle.htm


    http://www.thomann.de/de/harley_benton_hbsset_4.htm


    Es geht in erster Linie um eine E-Gitte für Einsteiger, meine Frau hat schon seit Jahren nicht mehr gespielt, und das bisher auch nur auf einer normalen Gitarre.
    Gebt mir bitte mal einen Tipp was das beste Set ist was man bis ca. 250 € bekommen kann.

  • Geh in ein Musikhaus und lass dich beraten.


    - Holz, Versiegelung wie die Finger über die Bünde bzw. Hals gleiten.


    - Tonabnehmer: sind zu einem großen Teil für den Klang verantwortlich: Je nach Geschmack deiner Besten.


    - Verstärker: Klang, EQ, evtl mit Effektsektion.


    - Als Add On´s : Stimmige Saiten und Plektrum


    ....


    Kauf gleich eine Gitarre, die wirklich für sie ist. Mit Effektgeräten, Interface für Rechner, Audioprogramme, Plug-In´s etc. hast du dann auch für später immer wieder klasse Geschenkideen. ;)

    Einmal editiert, zuletzt von mww ()