Alles rund um den Hund

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  • Die Rauhaardackel waren bei uns immer recht aggressiv. Später dann die Wachtel eher besonnen, aber eigensinnig, trotzdem furchtlos.

    Ich vermisse das sehr, auch die hege.

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  • Otti ... wollt Ihr Euch eigentlich wieder auf einen neuen Hund einlassen? Bei deinen Postings hört man das ein bisschen raus, dass da was fehlt. Wir haben es nicht bereut.


    LG Jürgen

    Hallo Jürgen

    Das geht im Moment leider noch nicht, meine Frau und ich sind beide in der Arbeit zu sehr ausgelastet und ein Welpe benötigt sehr viel Zuwendung und viiel Zeit, dann kommt noch die Hundeschule, das ist nicht zu schaffen.


    Darüberhinaus ist bei uns rundherum nichts Grünes, ein Garten wäre gerade in der ersten Zeit schon besser um den kleinen Racker stubenrein zu bekommen.


    Vielleicht wenn man in Rente ist, aber da müsste das auch mit einem Hauswechsel verbunden sein, mit Garten, man soll nie nie sagen.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Die Dackel haben schon eine gewisse Todesverachtung ;), wenn ich mal daran denke wie der mit deutlich größeren Hunden, Füchsen und auch Sauen umgegangen ist. Das konnte auch als Führer schon mal anstrengend werden. Trotzdem war er auch gut als Familienhund geeignet, obwohl mein Bruder ja noch nicht so alt war, als der Hund ins Haus kam.


    Auch eine schöne Geschichte: In irgend einem Urlaub konnte mein Vater den Hund nicht mitnehmen und hat ihn bei einer guten Bekannten, 4km weiter im Nachbarort untergebracht. Der Hund kannte die Wohnung, war vorher aber nur mit dem Auto dahin gefahren. Trotzdem ist er irgendwann ausgebüchst und fand sich dann bei uns vor der Haustür. Keine Ahnung, wie er die Strecke gefunden hat.


    Im Sommer war er auch oft einfach im Garten in der Sonne, auf dem Dorf und mit dem großen Grundstück kein Problem. Dann hat er schon mal die Haushälterin meines Vaters, die im gleichen Ort wohnte, morgens abgeholt und abends nach Hause gebracht.


    Da gäbe es wirklich noch viel zu erzählen!

  • Wie die Hunde das machen weiß ich auch nicht.


    Mein Vater hat immer eine Geschichte von einem älteren Hund aus seinem Ort erzählt, der war bei einem Bauer als Hofhund und als er schon älter war hat ihn der Bauer an einen Tierhändler verkauft der ihn mit nach Frankfurt genommen hat, das sind runde 50 Kilometer entfernt vom Bauernhof gewesen.


    Der Hund war auf einem Lastwagen eingesperrt, konnte also nicht sehen wo es hingeht. In Frankfurt ist er dem Tierhändler abgehauen und ein paar Tage später hat er beim Bauer vor der Tür gestanden. Er bekam dann auch sein Gnadenbrot bei den Bauersleuten und wurde nicht mehr weggegeben.


    Hört sich wie ein Märchen an, ist aber wirklich passiert.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Das kann absolut sein, vielleicht ist es auch irgend ein Schlenker den man sonst nicht macht, hat jedenfalls absolut zuverlässig funktioniert.

    Hunde können Köprersprache extrem gut lesen. Die meiste Kommunikation zwischen Hunden läuft auch nonverbal ab und auch schon mit sehr großen Abstand.

    Auch bin ich immer wieder erstaunt, wie gut die das eigenen Verhalten spiegeln. Bin ic/ nervös, ist er auch nervös - absolut faszinierend 😊.


    Und gute Jagdhunde können, je nach Witterung, bis 3km entfernte Dinge riechen, da ist so ein Weg von 4km zumindest in bekannter Umgebung absolut kein Problem 😁.

    Die 50km aus Frankfurt ist aber wirklich eine gute Leistung 😊.

    Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.
    (Wilhelm von Humboldt)

    Rechtsschreibfühler dinen rein der Aufmerksmkeit und sint volle Absihtc!

  • Hunde können Köprersprache extrem gut lesen. Die meiste Kommunikation zwischen Hunden läuft auch nonverbal ab und auch schon mit sehr großen Abstand.

    Auch bin ich immer wieder erstaunt, wie gut die das eigenen Verhalten spiegeln. Bin ic/ nervös, ist er auch nervös - absolut faszinierend 😊.

    Die Erfahrung mache ich auch immer wieder.

    Eine gesunde Verdorbenheit ist besser als eine verdorbene Gesundheit.

  • Hallo Otti,


    vollkommen richtig, solange Ihr zwei durch die Arbeit ausgelastet seit fehlt die Zeit für das Tier.

    Wäre meine Frau noch Berufstätig würde die Hundehaltung bei uns auch scheitern.


    Bei mir im Büro ist es leider untersagt Hunde mitzubringen. Vor ein paar Jahren als unser ehemaliger Geschäftsführer, ein leidenschaftlicher Jäger seinen Deutsch Drathaar jeden Tag an seiner Seite hatte, durften noch Hunde ins Büro.


    Mein Piefke könnte ich für Kanninchenschleppe (KSCHLH) und Kanninchensprengen (KSPN) ausbilden, da dieser aber nur ein Zwerg von 5 Kg ist und sogut wie kein Jagdtrieb besitzt, bleibt er Frauchens knuddel Monster:*.


    Mein Nachbar bildet zur Zeit einen kleinen Münsterländer aus. Da juckts einem schon in den Fingern, aber noch einer wäre für uns auch einer zuviel.


    Viele Grüße Jürgen

  • Die Rauhaardackel waren bei uns immer recht aggressiv. Später dann die Wachtel eher besonnen, aber eigensinnig, trotzdem furchtlos.

    Ich vermisse das sehr, auch die hege.

    Aggressionen sind unserem absolut fremd. Jagdtrieb, was ist das? Gut, das sich bei einigen Hunderassen die Zuchtlinie getrennt haben. Jagdlich geführt und nicht jagdlich geführt. Unser Rauhaardackel stammt aus einer nicht jagdlich geführten Linie. Eindeutig und jeden Tag dankenswerterweise merkbar. Wir kennen auch einige Rauhaardackel aus jagdlich geführten Linien. Ich kann jedem "Normalo", so wie ich einer bin, nur eindringlich bitten....Finger weg. Der ist nur Streß pur...für beide Seiten.


  • Zitat

    Ich kann jedem "Normalo", so wie ich einer bin, nur eindringlich bitten....Finger weg. Der ist nur Streß pur...für beide Seiten.


    Bei Teckeln und Terriern ist es noch wichtiger als bei anderen Rassen von Anfang an konsequent zu sein, dann läuft es auch da problemlos. Allerdings, was man dem Hund einmal durchgehen lässt, versucht er immer wieder...


    Zitat

    vollkommen richtig, solange Ihr zwei durch die Arbeit ausgelastet seit fehlt die Zeit für das Tier.

    Wäre meine Frau noch Berufstätig würde die Hundehaltung bei uns auch scheitern.


    Das ist genau unser Problem, solange wir beide berufstätig sind können wir uns einfach nicht vernünftig um einen Hund kümmern und das möchten wir dem Tier dann nicht antun. Zumal ich aus eigener Erfahrung weiß, wie viel Arbeit es ist einen Hund jagdlich auszubilden.

  • Konsequenz ist die eine Seite.....die Bedürfnisse des Hundes zu befriedigen die andere Seite. Das wird ein Normalhaushalt einem Welpen.....Junghund.......aus einer jagdlich geführten Linie nicht bieten können. Und wenn Ja, Ausnahmen bestätigen die Regel, mit einem großen, sehr großen, zeitlichen Aufwand. Und der wird sicher, oftmals unterschätzt. Meine Meinung. Wenn ich sehe, wie unser Junghund uns schon fordert. Das ist alles Ok. Keine Frage. Wir wussten auf was wir uns einlassen. Für hoffentlich viele, viele, glückliche und gesunde Jahre mit unserem Max. :)

  • Zitat

    Und der wird sicher, oftmals unterschätzt. Meine Meinung.


    Allerdings! Da werden dann Hunde angeschafft, bei denen der Eigentümer die Bedürfnisse der Rasse nicht kennt und bei denen es mehr um das Ego des Eigentümers als um das Tier geht. Diese Hunde können einem nur leid tun!


  • Ich wünsch Euch viel Freude mit dem hübschen Burschen und viele gemeinsame Jahre. Der kleine Kerl hat so wie es scheint ein gutes Zuhause sehr verdient, mit der Vergangenheit :top:

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    "Eigentlich bin ich ganz anders - ich komm nur so selten dazu..."
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  • Mein Nachbar bildet zur Zeit einen kleinen Münsterländer aus. Da juckts einem schon in den Fingern, aber noch einer wäre für uns auch einer zuviel.

    Mir hat es der große Münsterländer angetan, aber der sollte dann auch wirklich jagdlich geführt werden. Der Hund hat auch noch eine gewisse Schärfe, lässt also nicht jeden Typen aufs Grundstück ^^

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • So ein richtiger Meinungswandler meinst du ^^

    Deshalb bevorzuge ich ja auch schwarze Hunde, bei Kira sind die Ölaugen immer auf die andere Straßenseite gewechselt als wir ihnen begegnet sind ^^

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Apropos schwarzer Hund. Es heißt ja oft, Hunde sehen Farben nicht oder zumindest nur eingeschränkt. Unsere Dame (grundsätzlich absolut friedlicher Hund) kann seit einiger Zeit schwarze Hunde nicht leiden, allerdings nur ab einer gewissen Größe. Kleine Hunde, auch wenn die sich noch so sehr aufregen, ignoriert sie schlichtweg und schaut auch demonstrativ weg :cool:. Begegnet uns dagegen ein Hund mit heller Farbe oder auch in braun, auch dunkelbraun, passiert gar nichts.

    Kann es sein, dass schwarz anders riecht? :p

    Gruß aus Bayern


    Werner

  • Allerdings! Da werden dann Hunde angeschafft, bei denen der Eigentümer die Bedürfnisse der Rasse nicht kennt und bei denen es mehr um das Ego des Eigentümers als um das Tier geht. Diese Hunde können einem nur leid tun!

    Westfale :top:


    das siehste doch schon wenn du bei einer Treib-od. Drückjagd eingeladen bist.


    Manch einer hat sich ein fertig Ausgebildeten Jagdhund zugelegt. Da stimmt die Chemie bzw. die Bindung zwischen Halter und Hund nicht, so richtige gespanne werden die nie.


    Da mein Zwerg zwar keinen richtigen Jagdtrieb vorweist, muss dieser trotzdem ausgelastet werden. Wie er die Nase am Boden führt, erste Sahne!

    Mache mit ihm Mantrailing, ist eine tolle Beschäftigung den Hund zu fördern und mit ihm gemeinsam zu arbeiten.

  • Zitat

    Mache mit ihm Mantrailing, ist eine tolle Beschäftigung den Hund zu fördern und mit ihm gemeinsam zu arbeiten.


    Finde ich super, wenn man den Hund so beschäftigt. Das ist für Hund und Führer toll und macht eine Menge Spaß, ich habe ja auch mehrere Jagdhunde (mit) ausgebildet, zuletzt den Langhaar meines Vaters. Es wäre echt schön, wenn mehr Leute sich so mit den Rassen beschäftigen würden und nicht nur kaufen, was gerade modern ist.


    Man kann dem Hund auch gut mal eine Schleppe legen, wenn das eigene Grundstück groß genug ist dann dort, ansonsten besser den Eigentümer vorher fragen. Unseren Teckel konnte man auch Stundenlang mit einer Reizangel beschäftigen, da konnte der sich richtig verausgaben. Der Langhaar war eine echte Wasserratte, der Teckel eher wasserscheu, auch beim Baden.


    Das fehlt mir schon sehr, aber zur Zeit würden wir uns nicht vernünftig kümmern und einem Hund gerecht werden können.

  • Kann mir jemand ein stabiles Quietschspielzeug für den Hund empfehlen? Alles was ich unserer Cassy bisher gekauft habe hat sie innerhalb kürzester Zeit zerstört.