Vor einem Monat Auto verkauft, nun reklamiert Käufer diverse Mängel u.a Unfallfreiheit...

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  • Was war denn das für ein Landsmann?


    Zitat von Touring-Jörsch

    Der Käufer war ein Deutscher. ;)


    Ich glaube, das wollte Thilo Volker :D nicht wissen. Er wollte wissen, was für Gene er in sich trägt....


    Ansonsten: Sehr amüsanter Thread. Ich persönlich hätte schon längst meine RSV aktiviert - die Du ja leider nicht hast.


    Einen Moment bitte.......................................................ok, kann weitergehen...

    https://www.youtube.com/watch?v=DACmvDp6tfA
    Als Du auf die Welt kamst, weintest Du - und um Dich herum lächelten alle.
    Lebe so, daß, wenn Du diese Welt verläßt, alle weinen - und Du alleine lächelst!

    '89 waren wir noch das Volk - jetzt sind wir das Pack! Je suis Pack!

  • Zitat

    Verpflichtet bin ich zu einer Antwort sicherlich nicht. Aber da noch einige andere Anschuldigungen in der Email vorhanden sind, werde ich sachlich antworten.


    Der größte Fehler ist auf so nen Mist zu antworten. Du kannst nichts gut machen, nur jede Menge falsch.
    Ich verstehe nicht wieso man sich bei sowas verpflichtet fühlt den Käufer als Laie aufzuklären.

    Zitat

    Ansonsten: Sehr amüsanter Thread. Ich persönlich hätte schon längst meine RSV aktiviert - die Du ja leider nicht hast.


    Wieso denn? Blos weil irgendwer ne sinnlose Mail schreibt?
    Wenn du nen befreundeten Anwalt hast, der etwas Geld von der Versicherung schneiden will, ok, aber sonst??? Zumal viele RSV noch ne saftige Selbstbeteiligung haben.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

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  • Hmmh, also so ganz 100% iO war das Auto dann ja wohl nicht, oder?


    Wieso sind die Reifen schon 10 Jahre alt? :eek: Sowas würde mich als Käufer schon etwas misstrauisch stimmen. Auch wenn Du ordentlich Nachlass gegeben hast.


    Habt Ihr Euch beim Verkauf über die schwache Handbremse unterhalten? Das scheinst Du ja auch gewusst zu haben, dass diese nur eine geringe Funktion hat.


    Den Steinschlag, auch wenn der Käufer ihn nicht gesehen haben mag, hätte ich in jedem Fall in den Kaufvertrag mit augenommen. So bleibt irgendwie der fade Beigeschmack, dass Du dem Käufer nicht alles erzählt hast.



    Bitte nicht falsch verstehen: ich will Dir hier nicht vorwerfen, dass Du Dich falsch verhalten hast.
    Aber aus meiner persönlichen Erfahrung mit privaten Autoverkäufen würde ich mit Käufern immer offen und ehrlich umgehen. Auch wenn sie hart auf den Preis drücken. Und immer alles in den Kaufvertrag schreiben.


    Trotz meiner "Kritik" ;) denke ich, dass der Käufer keine Chance hat, irgendwas im Nachhinein rauszuschlagen. Würde ihm das auch so per Mail mitteilen und auf den Kaufvertrag verweisen.

    Haben kommt nicht von Geben!

  • Zitat

    Wieso denn? Blos weil irgendwer ne sinnlose Mail schreibt?
    Wenn du nen befreundeten Anwalt hast, der etwas Geld von der Versicherung schneiden will, ok, aber sonst??? Zumal viele RSV noch ne saftige Selbstbeteiligung haben.


    Ich wollte damit in erster Linie ausdrücken, daß ich mit dem Käufer auf keinen Fall in irgendeiner Form persönlich in Kontakt getreten wäre.


    Und hätte ich ein erstes (beratendes) Gespräch bei einem Anwalt erhalten, hätte der mir sicher das gleiche gesagt. Natürlich nur, wenn er genauso gut und ehrlich wäre wie Du! ;)

    https://www.youtube.com/watch?v=DACmvDp6tfA
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  • Hmmh, also so ganz 100% iO war das Auto dann ja wohl nicht, oder?


    Warum?? Bloß weil der Käufer irgendwelche Behauptungen aufstellt? Vor allem die Nummer mit den Reifen schreit doch zum Himmel, denn sowas kann man sehr schnell selber feststellen, indem man einen gutgelaunten Blick auf die Dot-Nr. der Reifen wirft.


    Hinterher behauptet sich sowas leicht.


    Für mich ist das einfach nur ne miese Nummer des Käufers.


    Gruß
    Volker

  • Warum?? Bloß weil der Käufer irgendwelche Behauptungen aufstellt?


    Hat er ja gar nicht. Du musst lesen, statt gleich loszubellen. Immerhin hat der TE drei Mängel, oder einigen wir uns auf den Begriff Schwachpunkte, zugegeben:


    • Alte Reifen
    • Schwache Handbremsleistung
    • Steinschlag in der Windschutzscheibe


    Bis auf die Reifen habe ich nirgends gelesen, dass er das dem Käufer mitgeteilt hat.


    Dass man diese Dinge bei einer eingehenden Probefahrt und als "harter Hund", denn so hat sich der Käufer ja wohl aufgeführt, merken müsste, steht auf einem anderen Blatt.


    Dass das grundsätzlich 'ne miese Nummer vom Käufer ist, ist ja wohl klar.

    Haben kommt nicht von Geben!

  • Soll ich dem Käufer eines 10 Jahre alten Autos auch noch sagen, wie oft ich in den Fahrersitz flatuliert habe? :rolleyes:


    Wenn ich ein Kfz zu kaufen gedenke, werde ich dies eingehend unter die Lupe nehmen, incl. Probefahrt.


    Über Unfallfreiheit stelle ich gezielt fragen, welche auch wahrheitsgemäß beantwortet werden sollten (/müssen).


    Für alles andere - schlappe Handbremse, Steinschlag in der Scheibe, vollgepupster Fahrersitz, etc pp. - bin ich als Käufer selbst verantwortlich.

    https://www.youtube.com/watch?v=DACmvDp6tfA
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  • Hat er ja gar nicht. Du musst lesen, statt gleich loszubellen. Immerhin hat der TE drei Mängel, oder einigen wir uns auf den Begriff Schwachpunkte, zugegeben:


    • Alte Reifen
    • Schwache Handbremsleistung
    • Steinschlag in der Windschutzscheibe

    Gelesen hab ich es wohl, vielleicht hab ich mich unsauber ausgedrückt. Gerade die von Dir genannten Punkte fallen bei sorgfältiger Prüfung eigentlich sofort auf, sind also somit keine verschwiegenen Mängel. Jetzt mit einem Monat Verspätung einen auf Reklamator zu machen, entlockt mir daher nur ein müdes Lächeln. Mit der Nummer kommt er doch bei keinem Gericht der Welt durch.


    Gruß
    Volker

  • Wenn der Käufer auch im treff wäre, würde er vermutlich den Sachverhalt ganz anders schildern und den VK als Betrüger hinstellen :rolleyes:


    Wenn tatsächlich die ganzen Defekte vorhanden sein sollten, was sie vermutlich aber nicht sind, dann könnte ich den Ärger des Käufers verstehen.


    Was jedermann klar sein sollte: ein 10 Jahre alter GW ist kein NW und völlige Mängelfreiheit kann keiner erwarten, ein privater VK ist auch kein Profi und muss über Mängel afaik nicht aufklären, solange er nichts arglistig verschweigt.


    Bekannte Mängel in den KV aufzunehmen würde zumindest diesbezgl. späteren Ärger vermeiden, das sehe ich auch so wie der Ostfriese, ein Prozess ist nur schlecht für die Nerven.

    Grüße Peter

  • Zitat

    Bekannte Mängel in den KV aufzunehmen würde zumindest diesbezgl. späteren Ärger vermeiden, das sehe ich auch so wie der Ostfriese, ein Prozess ist nur schlecht für die Nerven.


    Dem stimme ich nur zu. Das einfachste ist vor dem Inserat schon in sich zu gehen und aufzuschreiben, was mit dem Auto denn so alles passiert ist. Und dann alles in den Kaufvertrag zu schreiben, was passiert ist und was man nicht leicht äußerlich sehen kann. Also wenn die Spiegelkappe nachlackiert wurde, dann kommt das in den Kaufvertrag und fertig.

    Bei den hier in der Mail genannten Punkten muss aber nur die Nachlackierung rein. Der Rest fällt bei ner Probefahrt auf. Wenn nicht fällt es dem alten Besitzer auch nicht auf.

    Zitat

    Ich wollte damit in erster Linie ausdrücken, daß ich mit dem Käufer auf keinen Fall in irgendeiner Form persönlich in Kontakt getreten wäre.


    :top:

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  • weil sie was anderes und neues wollen.

    Häufig auch weil Fahrzeuge defekt bzw. verschlissen sind.

    Wenn ich meinen 318i(1.Hand, Meistergepflegt) behalten will der nun fast 10 Jahre ist, müsste ich locker unter Freunden 3000 bis 4000€ investieren.

    -Neue Kupplung
    -Neue Bremsen
    -Neue Reifen
    -Neue Fahrwerkteile
    -Optische Arbeiten
    -Das die Xenon nach 8 Jahren schon den Geist aufgeben können ist bekannt
    -Klimaanlage, Inspektion, usw.


    Und er hätte auch 50€ bis 100€ beim Adac oder Dekra ausgeben können um ein Gutachten vor dem Kauf zu machen. Das ist eigentlich das beste, da wissen beide was ist.

    Selbst wenn er eine Gebrauchtwagengarantie hätte- hätte bei dem Alter 50% Selbstbeteiligung und 50% Auschluß - weil das Auto mal ne richtige Inspektion gebraucht hätte.

    Beim Adac gibt eine Auflistung von Urteile was Verschleiß ist und was Mängel für Gebrauchtwagen.

    Wie alt war der Wagen? Was für einer? Kaufpreis?

    Wenn das ein Händler oder Premium Selection gewesen wäre könnte man sich aufregen - aber so?

    Manche BMWs kann man schon nach 80000km und 5 Jahren in die Tonne hauen - so what?

    Unfallfrei - was für einen Schaden hat er denn festgestellt?
    Überhaupt wertmindern?

    Also wenn ich überhaupt nen Wagen so kaufen würde - Privat und 10 Jahre alt.
    Kalkuliere ich locker 1000€ Material ein um den Wagen auf Vordermann zu bringen.

    Neue Reifen und Bremsen sowieso - wer weiß was der Vorgänger damit angestellt.
    Allerdings hab ich auch ne Werkstatt an der Hand ;)


    Vielleicht mal beim Adac ne Rechtsberatung und nach Rücksprache sich mit Typen kurz treffen - vorausgesetzt der ist normal.

    PS: Ich kenn viele Mechaniker die zu vielen sagen -was das für ne Gurke.
    Aber mal ehrlich wenn mein 318i 10 Jahre - pico bello ist - sprich absolut mängelfrei - dann will auch meine 10000 - 12000 € für den Wagen. Laut Schwacke ist er nur 4000 € bis 5000€ Wert.

    Man kriegt was man zahlt.
    Eigentlich wundere ich mich wie du TÜV bekommen hast mit den Reifen?

  • Ich weiß nicht, ob ich es überlesen habe. Ist eine RS vorhanden?

    Wenn ja, einfach mal beraten lassen bei einem Anwalt für Verkehrsrecht. Vielleicht sagt er, das hatte er schon öfter und schickt ein Schreiben an den Käufer. Der Käufer rechnet sicher mit Preisnachlass oder Rückgabe aber nicht mit einem Schreiben vom Anwalt.

    Ich würde nicht einfach so darauf antworten, nicht das nachher daraus etwas gedreht wird.

  • Und er hätte auch 50€ bis 100€ beim Adac oder Dekra ausgeben können um ein Gutachten vor dem Kauf zu machen.


    :top: Alternativ halt neuer TÜV. Da wären die beschriebenen Mängel normalerweise auch aufgefallen.

    Gruß
    Volker

  • Hallo,


    Ich weiß nicht, ob ich es überlesen habe. Ist eine RS vorhanden?

    Wenn ja, einfach mal beraten lassen bei einem Anwalt für Verkehrsrecht.


    sollte hier nicht eher der Vertragsrechtschutz Voraussetzung sein? Verkehrsrechtschutz zielt doch auf den Straßenverkehr ab?


    Mfg
    Hermann

  • Ich weiß nicht, ob ich es überlesen habe. Ist eine RS vorhanden?


    ja haste überlesen :D hat er nich, trotzdem wäre mir eine beratung und ein schreiben eines anwaltes die 50 oder 100€ wert, für den fall das der käufer weiter nervt, denn wenn es so war wie beschrieben, dann hätte der käufer besser beim kauf aufpassen sollen,,,

    ... heute war gestern noch morgen ....

  • Ich würde da gar nicht ein so großes "Brimbaborium" drum machen.


    Ich würde dem "Käufer" eine freundliche, aber bestimmte, Mitteilung zukommen lassen, dass das Fz. "wie besichtigt und Probe gefahren" von privat unter Ausschluß jeglicher Gewährleistung veräußert wurde.


    Der Käufer möge sich doch bitte die einschlägige Rechtsprechung "zu Gemüte" führen und wenn er dann immer noch glaubt, er müsse etwas "einfordern", so sähe man einer Klage mit äußerster Gelassenheit entgegen ..PUNKT.;)

    2 Mal editiert, zuletzt von copdland ()