Vollkostenleasing auch privat möglich?

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  • Hallo Leute,

    ich trage mich derzeit mit dem Gedanken mir von meinem Arbeitgeber eine Car Allowance auszahlen zu lassen und mir ein schönes Fahrzeug privat zu halten mit dem ich dann auch die dienstlichen Fahrten bestreiten würde.

    Nun stellt sich mir die spannende Frage, ob es bei BMW die Möglichkeit gibt, ein Vollkostenleasing auch als Privatperson zu machen. Soll heissen:
    Leasingrate soll auch die Wartung, Steuer und den Treibstoff beinhalten.

    Hat da jemand Erfahrungen oder Tipps für mich?

    Danke

    Paco


  • Nun stellt sich mir die spannende Frage, ob es bei BMW die Möglichkeit gibt, ein Vollkostenleasing auch als Privatperson zu machen. Soll heissen:
    Leasingrate soll auch die Wartung, Steuer und den Treibstoff beinhalten.


    Bei BMW oder einen BMW?


    www.sixt.de
    www.asl.com
    www.bmw-fs.de


    Allerdings ist Treibstoff niemals inklusive, und die KM-Leistung solltest Du vorab gut schätzen können.


    Zu Deinem Denkansatz: das lohnt sich nur bei geringen KM-Leistungen, max 15tkm / annum. Habe das mit meinem Schwager mehrfach durchgerechnet, mit unterschiedlichen Autos.

    "Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen" - Helmut Schmidt

    Einmal editiert, zuletzt von Bolygo ()

  • Danke,

    mittlerweile habe ich auch noch ALD gefunden. Aber wie du schon geschrieben hast, der Treibstoff ist nie inklusive. Und meine Laufleistung dürfte auch deutlich über 40tkm im Jahr liegen.

    Ist halt nur eine Idee, die ich mal kalkulieren möchte.


  • Ist halt nur eine Idee, die ich mal kalkulieren möchte.


    Ja mach mal, das Ergebnis ist allerdings klar: Firmenwagen :)


    Wenn Dir die Leasingfirmen die monatlichen Gebühren für 45tkm / annum sagen, läufst Du weinend weg :D und das Auto ist noch nichtmal betankt ... ;)


    Die ganzen steuerlichen Aspekte sind mir bestens bekannt und in die Aussage mit einbezogen. Bitte nicht vergessen, die ausgezahlte Car Allowance muß versteuert werden ... dagegen ist der Steueranteil der monatl. 1% BLP ein Klacks.


    Einziger Unbekannter in der Rechnung: Anteil der dienstlichen Fahrten, und mit wie viel ein dienstlicher KM vergütet wird. Kannte einen, der hat seinen 40k-Audi innerhalb eines Jahres 'abbezahlt', in Form der 50ct KM-Vergütung ...


    ... nur sind AGs auch nicht ganz blöd und in solchen Extremfällen wird dann auch häufiger die Erlaubnis entzogen, dienstliche Fahrten mit Privat-PKW zurückzulegen.

    "Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen" - Helmut Schmidt

    Einmal editiert, zuletzt von Bolygo ()

  • Hallo Paco

    Mein Dad macht das seit Jahren bei ALD, allerdings über die Firma. Die 1400€/Monat reichen für einen Passat TDI DSG mit 180tkm in 3 Jahren. Inkl. allem ausser Sprit.

    Wenn Du diese 1400 nun versteuerst und Dir selber ein Auto kaufst, solltest Du aber drauf achten, das Du die KM-Pauschale vom Arbeitgeber zusätzlich bekommst. Sonst geht das nie und nimmer auf.

    Brauner Massen Wahn

  • Mein Arbeitskollege hat das bei Audi gemacht. Neuen TT in weiß (200 PS), 550 Euro Fullservice Leasing (ohne Anzahlung, inkl. Versicherung und Services, exkl. Steuer, Benzin), hatte aber 20 tkm p.a. - direkt bei Audi abgeschlossen.

  • Hmm, TT wäre schon klasse, aber leider nicht wirklich tauglich bei mir und mit den 20tkm p.a. komme ich halt nur bis märz hin.


    Dann läuft es wohl doch auf das Firmenprogramm raus. Wollte ja eigentlich wieder ein Auto haben, das Laune macht.

    Na gut, irgendeine Kröte muss man halt immer mal schlucken

    Mal die Rahmenbedingungen: 800€ brutto , km werden nicht erstattet vom Arbeitgeber, keine Tankkarte und ich komme vermutlcih auch weiterhin so auf 60tkm p.a.

    Dann werde ich wohl tatsächlich mit Dienstwagen besser davonkommen. Fragt sich halt nur, was ich da kriege, da ich wahrscheinlich auf VW / Audi festgelegt bin und nur Jahreswagen in Frage kommen, ich also nicht meine Wünsche konfigurieren kann.

    Einmal editiert, zuletzt von pacotesto () aus folgendem Grund: Was vergessen

  • Audi drückt grad beim A6 2,7TDI die Preise. Bei 36/25tkm/0 Anz. liegt man bei ca. 500 EUR, erwarte die Tage ein Angebot per Mail.


  • Mal die Rahmenbedingungen: 800€ brutto , km werden nicht erstattet vom Arbeitgeber, keine Tankkarte und ich komme vermutlcih auch weiterhin so auf 60tkm p.a.


    Du bist wohl nicht ganz bei Trost :D


    mal angenommen Du verdienst mehr als 65k.


    Dann musst Du auf die 800 nur Steuern zahlen, keinen Renten- bzw. KV-Beitrag. Blieben also nach Steuern etwa 480.


    Und mit 480 wolltest Du 60tkm Jahreslaufleistung leasen und den Sprit zahlen :D evtl. mit ner Vespa machbar ... selbst 1480 werden knapp.

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  • Ich kenne das beispiel aber von einem anderen Unternehmen, da gab es auch um die 800 € Car Allowance und den Rest soll man sich "über das Finanzamt" holen. Bezahlt dann das Finanzamt fleißig die Kostenpauschale (30 ct pro km)?

  • Ich kenne das beispiel aber von einem anderen Unternehmen, da gab es auch um die 800 € Car Allowance und den Rest soll man sich "über das Finanzamt" holen.


    Na da können sich ja die Geschäftsführer freuen daß sie immer wieder einen Dummen finden ...

    Zitat


    Bezahlt dann das Finanzamt fleißig die Kostenpauschale (30 ct pro km)?

    Nein.


    "Bezahlt" (zurückerstattet) wird nur der ganz normale Arbeitsweg-Aufwand, also man bekommt den persönlichen Steuersatz zurückerstattet.


    Bei Fahrten im Auftrag des Unternehmens, die vorgeblich nicht vom Unternehmen "kostenerstattet" werden und deswegen als berufliche Fahrten dem FA ggü. angegeben werden, werden die FA hellhörig.


    Und selbst wenn es anerkannt wird, gibt es nur 30-40% (je nach pers. Steuersatz) der 30ct zurück.


    Über Themen wie Einsatzwechseltätigkeit, Anerkennung nur von wöchentlich einer "Heimfahrt", Versicherung während der Fahrten etc. pp. will ich keine längeren Ausführungen schreiben - Google und auch die Forumssuche helfen.


    Fazit: wenn jemand als Arbeitnehmer im Auftrag des Unternehmens mehr als etwa 10tkm per Annum fährt und sich auf so ein Modell einläßt, kann ich nur als schön blöd bezeichnen. Man geht privat in erhebliche Vorleistung und hofft auf eine evtl. Rückerstattung des Steueranteils - was nie und nimmer ausreicht die tats. KM-Kosten zu decken.


    Es mag Sonderfälle geben, wo jemand einen täglichen Arbeitsweg von wasweißich 100km hat und deswegen ein "normaler Dienstwagen" (1% + 0,03% pro Entfernungskilometer) nicht rentabel ist. Nur in solchen Fällen MAG das geschilderte Modell sinn machen.


    Aber selbst in so einem Fall ist es sinnvoller, einen Home-Office Arbeitsvertrag zu vereinbaren -> dann fallen nur 1,00% für das Auto an und die Kosten für das Arbeitszimmer lassen sich auch absetzen.

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