320d E91 Turbo bei 60tkm defekt :(

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  • Gestern hat es wohl den bisher ersten Turboladerschaden in meinem Leben gegeben. Und das obwohl ich u.a. mehrere 320d hatte mit teilweise hohen KM-Ständen. Ich bin echt erschüttert, dass der Lader meines geschonten Autos (immer schonend behandelt + warm/kalt gefahren!) nur etwas über 60tkm gehalten hat :( Und gerade der 163PS M47N2 sollte bzgl. Turbo recht robust sein.

    Es gab keinerlei Anzeichen. Er fuhr normal und hörte sich normal an. Landstraße bei gemütlichem Tempo. Plötzlich ein komisches Pfeifen, das dann immer tiefer wurde und in ein tiefes Jaulen ausartete. Gleichzeitig war die Leistung weg. Es gab kein Rauchen und auch der Ölstand war normal (Ölwechsel vor 8tkm). Auch keine Warnlampen.

    Habe sofort angehalten und hatte gleich den Lader in Verdacht, was die starken Jaulgeräusche auch bestätigten. Habe mich dann noch wenige km vorsichtig zu einem Schrauberbekannten "gerettet". Dort kurz gecheckt. Kein Ladedruck und starkes Jaulen/Pfeifen. Ladedruckschlauch und Ansaugteile demontiert: Laderschaufeln sehen (auf der Verdichterseite) so weit unversehrt aus. Die Welle hat etwas Spiel. Kann noch nicht einordnen wie schlimm, da es auch noch recht heiss war, aber wird wohl schon nicht normal sein und irgendwo muss das Jaulen und der fehlende Ladedruck herkommen. Müsste wohl ein Lader-Lagerschaden sein :(

    Kurzzeitig hatten wir noch die VTG-Verstellung in Verdacht, aber solche extreme Auswirkungen sollte das nicht haben.

    Ansonsten bin ich mal gespannt was BMW sagt. Etwas Kulanz dürfte es wohl geben, aber selbst bei einer Teilkulanz wird es wohl noch ziemlich teuer bei den BMW-Apothekerpreisen. Da tendiere ich schon fast dazu selbst Hand anzulegen (Möglichkeiten sind da). Es handelt sich um einen E91 320d, 163PS/M47N2, EZ12/06, 63tkm, scheckheftgepfl. bei BMW.

    Was meint ihr?

    *Edit*: Laut Recherchen gab es in anderen Fällen bei ähnlichen Daten noch ganz gute Kulanzangebote. Am Montag werde ich sehen was der Freundliche sagt...

    Einmal editiert, zuletzt von TePee ()

  • Hallo,


    Um die Kulanz nicht zu gefährden, besser alles wieder so wieder zusammen schrauben, dass keiner sieht, dass da schon jemand dran war.


    Abgesehen davon muss man mal wieder feststellen, dass die Garantiedauer der Premiumhersteller (nicht nur bei Autos) doch allgemein etwas bescheiden ist. Kulanz ist schön, wenn man sie denn bekommt.


    Auch frage ich mich langsam, ob es noch wirtschaftlich ist, einen Diesel ausserhalb der Garantiedauer zu halten, also ob die Ersparnis bei den Treibstoffkosten noch das Risiko von teuren Reparaturen aufwiegt.

    Einmal editiert, zuletzt von thomas_b. ()

  • Ist bei meinem auch passiert. Wagen war rund 3,5 Jahre alt und hatte knapp 80.000km drauf. Werkstatt sagte irgendwas von bekanntem Problem und neuer Laderversion.


    Gab 100% Kulanz auf Material. Lohn wurde irgendwie zwischen AG und Garantieversicherung aufgeteilt. Leihwagen gabs über den BMW Mobilitätsservice, den ich bemüht hatte.


    Gruß,
    Andreas

  • Hatte ich schon mal erwähnt das ich Turbo Motoren über alles liebe!:mad:

    Audi A4 Baujahr 2008 72 ooo klm Turbo Totalausfall Privatfahrzeug
    Passat '' 2006 51700 '' Torbolader Ausfall Turbine gerissen
    Audi A5 2,0 TFSI Geschäftswagen 68000 klm Riss im Ladergehäuse
    Opel Calibra 4X4 204 PS 82 000klm keine Leistung mehr Turbo im Eimer.

    Es wurde regelmässig nach Vorschrift das Oel gewechselt und nach etwas straffer Autobanhfahrt immer im Lehrlauf noch etwas laufen gelassen/ abkühlung des Laders.

    Freue mich schon auf die Debatten, wenn BMW mit seinen aufgeladenen Kram kommt.:idee:

    Gruss Olzo

  • Hallo Mr.Olzo,

    solche Debatten sind hier nicht neu, wie du sicher bemerkt hast.

    Turbolader sind äußerst komplexe Zukaufteile. Die wenigen Hersteller von Turboladern haben ihre Fertigungsprozesse nicht immer im Griff. Wenn da was schief läuft und es beim Endkunden Ausfälle gibt, ist zunächst der Fzg.-Hersteller mit einer genauen Schadens-Analyse dran.

    Wenn der Fzg.-Hersteller vom Zulieferer für den Schadensfall Kostenersatz gefordert hat, wird das im Kulanzweg an den Kunden weiter gegeben.

    Mit dem aktuellen Downsizing wird die Aufladung auch bei den gängigen Benzinern aller nennenswerten Fzg.-Hersteller ziemlich flächendeckend eingeführt werden :).

    Gruss diesel.gustav

  • Hatte ich schon mal erwähnt das ich Turbo Motoren über alles liebe!:mad:


    Man muß sich ja keinen kaufen.

    Zitat


    Es wurde regelmässig nach Vorschrift das Oel gewechselt und nach etwas straffer Autobanhfahrt immer im Lehrlauf noch etwas laufen gelassen/ abkühlung des Laders.

    Leerlauf ist nicht soo günstig, da Hitzestau im Motor entsteht (durch niedrigere Flußgeschwindigkeit des Kühlwassers und des Motoröls)


    Besser 4-5km vor der Ausfahrt 'piano' fahren, 130 im 6ten Gang oder so.

    Zitat


    Freue mich schon auf die Debatten, wenn BMW mit seinen aufgeladenen Kram kommt.:idee:

    BMW kommt mit dem aufgeladenem Kram seit 198x (745i), 1986(?) (524td), bzw. 1972 wenn man den 2002 dazunimmt. Von den F1-Motoren wollen wir jetzt mal absehen.


    Mit dem aktuellen Downsizing wird die Aufladung auch bei den gängigen Benzinern aller nennenswerten Fzg.-Hersteller ziemlich flächendeckend eingeführt werden :).


    Rischtsch.


    Ich will meinen C30SE zurück, mit Dual-RAM, da war kein Turbolader nötig :D

    "Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen" - Helmut Schmidt

    2 Mal editiert, zuletzt von Bolygo ()

  • Bis auf meinen Ärger in mehrerlei Hinsicht (Durcheinander beruflich + urlaubsmäßig), scheint sich die Sache einigermaßen noch gut zu lösen.

    Bekomme wohl ähnliche Kulanzleistungen wie wardpa, also Teile 100% und die Arbeit muss ich zum Teil (50%?) selber zahlen, so dass am Ende ein relativ geringer Betrag rauskommen dürfte.

    Übeltäter war wohl doch "nur" die Schaufelverstellung. Da es diese nicht einzeln gibt, ist jetzt ein neuer Lader fällig. Zumindest zeigt es mir, dass der Lader selbst mit meiner schonenden Behandlung doch gehalten hätte. Aber es bringt halt nichts, wenn etwas in der Peripherie den Geist aufgibt.

    Die Schaufelverstellung hört man übrigens immer wieder, wenn man schon die Tür aufmacht, irgendwie initialisiert sie sich oder so was. Bei meinem hat man nach dem der Schaden aufgetreten ist auch nach Abstellen des Motors teilweise komische Geräusche von dort gehört, weil es eben schon defekt war.

    Trotzdem bleibt ein etwas ungutes Gefühl, dass man trotz penibler Behandlung und relativ geringer Laufleistung quasi jederzeit liegen bleiben kann. Ich fahre öfter mal im (östlichen) Ausland rum, auch nachts und manchmal mit großem Anhänger. Da ist so etwas ein Supergau.

    Interessanterweise hatte ich früher mit Autos, die ich oft schon mit deutlich über 100tkm gekauft und dann bis um die 200tkm rum gefahren habe, nie irgendwelche Probleme. Und an die unverwüstlichen Mercedes W124 Diesel von meinem Vater mit bis zu 400-500tkm will ich gar nicht denken. Aber gut, da musste man mit Anhänger bergauf auch mal in den 2. Gang zurückschalten :)

  • die lieben turbos.....

    seinerzeit hatte ich mal einen opel astra g mit dem 2,0 liter diesel-motor (y20dth), der wagen war ez mitte 2001 und in 2005 hat der motor leider bei knapp 305 tkm versagt.

    ABER: es war nicht der turbo, irgendeine lagerschale (ich meine der kurbelwelle) hat sich aufgelöst.

    Todo es infierno !

  • die lieben turbos.....

    seinerzeit hatte ich mal einen opel astra g mit dem 2,0 liter diesel-motor (y20dth), der wagen war ez mitte 2001 und in 2005 hat der motor leider bei knapp 305 tkm versagt.

    ABER: es war nicht der turbo, irgendeine lagerschale (ich meine der kurbelwelle) hat sich aufgelöst.





    Das muesste dann wohl also ein Pleuellager gewesen sein, oder?

  • Leerlauf ist nicht soo günstig, da Hitzestau im Motor entsteht (durch niedrigere Flußgeschwindigkeit des Kühlwassers und des Motoröls)


    Besser 4-5km vor der Ausfahrt 'piano' fahren, 130 im 6ten Gang oder so.


    Stimmt.:top:


    Wenn man es nach "forscher" Gangart auf der BAB aber verpasst hat, einige Km vor dem Stopp lockr ausrollen zu lassen, sollte man sich überlegen, den Motor für die "Pinkelpause" nicht unbedingt abzustellen, sondern weiterlaufen zu lassen, denn das Abstellen wäre bestimmt "schädlicher".

  • Auch frage ich mich langsam, ob es noch wirtschaftlich ist, einen Diesel ausserhalb der Garantiedauer zu halten, also ob die Ersparnis bei den Treibstoffkosten noch das Risiko von teuren Reparaturen aufwiegt.


    Diese Frage stelle ich mir nicht da ich "moderne" Turbos, egal ob Benziner oder Diesel, als nicht standfest für den Alltagsgebrauch ansehe.

    Jeden Tag "digital" wie Scam2000 Kilometer machen so das er gar nicht kalt wird ist mit Sicherheit der richtige Einsatzzweck, aber ein paar Kilometer täglich zur Arbeit und danach noch einen kleinen Umweg zum Einkaufen ist tödlich.
    Für jeden aufgeladenen Motor.
    Natürlich ausser durch Kompressoraufladung, das lasse ich persönlich gelten.;)

    Aber es lassen sich viele blenden, ob nun vom "VW TSI Wundermotor" oder vermeintlich günstigen Dieselpreisen. Das Damoklesschwert hängt aber über allen.

    Wäre ich nun böse würde ich behaupten das die Hersteller wissend in Kauf nehmen das früher oder später die Technik die Grätsche macht, die Werkstatt muß es eben später holen.

    "Bitte ohne Speck und Eier !"

    Manfred, 53, Trucker - bestellt sich gerade eine Frau aus Thailand ...


  • Jeden Tag "digital" wie Scam2000 Kilometer machen so das er gar nicht kalt wird ist mit Sicherheit der richtige Einsatzzweck, aber ein paar Kilometer täglich zur Arbeit und danach noch einen kleinen Umweg zum Einkaufen ist tödlich.
    Für jeden aufgeladenen Motor.
    Natürlich ausser durch Kompressoraufladung, das lasse ich persönlich gelten.;)


    Damit sich ein Diesel auf Grund der niedrigeren Spritpreise und des niedrigeren Verbrauches und höheren Steuer- u. Versicherungskosten gegenüber einem Benziner tatsächlich rechnet, müssen schon etliche Kilometer / Jahr zurückgelegt werden.


    Wer aber auf diese Kilometer kommt, fährt einen Diesel auch so, wie dieser es braucht ( also nicht nur die für Diesel tödliche "5 - 10 Km Kurzstrecke" ).;)



  • Hach du sprichst mir aus dem Herzen....schön zu lesen das es Gleichgesinnte gibt. Manche würden ja gerne jede freie Stelle am Auto mit einem Turbo Aufkleber versehen.:kpatsch:
    Selbige sind immer erstaunt und verärgert wenn Ihr ach so geiler Turbo aber nicht vorbei kommt oder mit dem Abgasen des Normalo Motors zu Grunde gerichtet wird.:D
    Die wollen es einfach nicht schnallen das mit einer erheblich verkürtzten Übersetzung ihnen etwas vorgeflunkert wird.

    Bolygo ich rede von der kommenden R4 aufgeladenen Generation.:mad:

    Zusatz: da gab es mal einen Herr der 4 Ringe mit einem neuen A4 1,8 TFSI Wundermotor ( mein Sohn) welcher meinte pah... BMW Motor mit 170 PS, da sitze ich schon beim ersten Kappo da gurkt der noch irgendwo auf der AB herrum. S0so... weder auf der Landstrasse noch der AB habe ich ernsthafte Konkurrenz ausmachen können.
    Der Herr der 4 Ringe war es nicht welcher den Kappo als erster bestellen konnte, noch dazu war der LCI 1,5 Liter sparsamer.
    Ich mag Turbo Motoren! Heute ist Selbiger ganz kleinlaut und prahlt nimmer mit seiner Luftpumpe.

    Gruss Olzo

    2 Mal editiert, zuletzt von MR.Olzo ()

  • Diese Frage stelle ich mir nicht da ich "moderne" Turbos, egal ob Benziner oder Diesel, als nicht standfest für den Alltagsgebrauch ansehe.


    Alles eine Frage der Dimensionierung. In LKW- und Schiffsmotoren halten Turbos sehr lange ...


    Man müßte die kritischen Komponenten 20% fetter bauen, dann wäre der Motor insgesamt langlebiger. Nachteil: im Vergleichstest ist man dann 0,3% schlechter wie die Konkurrenz (und davor haben Manager Angst...) und außerdem, wer kauft dann neue Autos ...

    "Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen" - Helmut Schmidt

  • Alles eine Frage der Dimensionierung. In LKW- und Schiffsmotoren halten Turbos sehr lange ...


    Schiffsdiesel ?
    Die haben einen Drehzahlbereich zwischen 100 - 300 Umin.
    Und LKW Motoren ?
    Ist klar, sechs Liter Hubraum bei 1.300 Umin zehn Stunden am Tag drehen lassen ... ich bitte Dich ...

    Es ist so wie es ist.
    Der Hubraummotor hat ausgedient, zumindest in unseren Breiten und privaten Bereichen.
    Nicht mit mir.
    Ich werde so lange wie es mir möglich ist Frontantrieb, Zahnriemen, Turbos und Diesel meiden wie der Teufel das Weihwasser.

    Bleibt für mich eigentlich bald nur noch der Jeep Grand Cheerokee oder eine Corvette ...:D ... es könnte schlimmer kommen ...

    "Bitte ohne Speck und Eier !"

    Manfred, 53, Trucker - bestellt sich gerade eine Frau aus Thailand ...

  • Habe mein Auto wieder. Bin bisher nur kurz gefahren, aber läuft wieder schön. Der ganze Spass wird mich unter´m Strich wohl zwei Hunnis kosten. Ich würde mal sagen: Glück gehabt :)
    Ärgerlich war´s trotzdem.

    Wie schon wardpa schrieb, scheint das Problem nicht ganz so unbekannt zu sein, da es angeblich schon eine (vielleicht sogar 2.-3.) verbesserte Laderversion ist. Aber natürlich sind an diesem Modell dem Freundlichen kaum Turboschäden bekannt ;) Naja im Vergleich zum 150PS-E46 vielleicht :D



  • Jeden Tag "digital" wie Scam2000 Kilometer machen so das er gar nicht kalt wird ist mit Sicherheit der richtige Einsatzzweck, aber ein paar Kilometer täglich zur Arbeit und danach noch einen kleinen Umweg zum Einkaufen ist tödlich.
    Für jeden aufgeladenen Motor.
    Natürlich ausser durch Kompressoraufladung, das lasse ich persönlich gelten.;)



    dass einer der e90 Turbos Probleme macht, ist aber die absolute Ausnahme, lese sowas hier praktisch zum ersten Mal


    ich hatte ja auch gigantische Bedenken, aber bin geheilt, er hat 131.700km drauf und hält (die Reifen nicht...ok;))


    zu meinem Fahrstil: ich fahre oft längere Strecken am Wochenende auf der AB. Früher meist um die 1000km aum WE, heute nur noch 300km.


    während der Woche sieht es anders aus: da gurke ich knapp 30km zur Arbeit morgens und abends. Tagsüber fahre ich oft zwischen Lokationen hin und her, jeweils nur 1km. Kalt abstellen, dann nach 1h wieder 1km. Dann mal 5km.


    Hinzu kommt, dass ich keinerlei Rücksicht mehr nehme, wenn ich morgens und abends nach wenigen KM auf die AB auffahren, wenn frei ist, gebe ich Gas.


    Summary: ich bin mit keinem Benziner so brutal umgegangen, wie mit dem Diesel und er hält:crazy:. Erstaunt mich jeden Tag. Ich würde heute so eine Schleuder auch privat kaufen, denn wenn er meinen Fahrstil demnächst dann 145.000km ausgehalten hat (dann kommt er weg), sollte er bei schonenderer Fahrweise das doppelte halten. Wenn ich mir dann den Verbrauch anschaue, wundere ich mich einfach nur über diese moderne Technik...



    zum eigentlichen Thema hier: Turboschäden wird es immer geben, das ist sehr selten geworden, aber halb so wild, wenn der Motor nicht unkontrolliert hochdreht oder Spähne ansaugt, denn dann wird es leider sehr teuer...:mad: (hört man aber praktisch nie)

  • Langsam glaube ich, dass die Behandlung nur ein Faktor von vielen ist. Da gibt es immer wieder Beispiele von Leuten, die ohne besondere Rücksicht voll Stoff geben und 200tkm ohne Probleme fahren. Ich hatte trotz schonender Behandlung wohl einfach Pech.

    Heute sagte mir jemand, ich solle mir einen Audi kaufen, da passiert das nicht so. Haha, klar... :cool:

    Aber dass die E90 so problemlos sind, würde ich inzwischen nicht unbedingt behaupten. Sicherlich ist man von den Probs des E46 weit entfernt. Aber meine Recherche aufgrund meines Schadens hat nicht wenige E90-Turbogeschädigte aufgedeckt, querbeet von um die 10tkm bis über 100tkm, oft gerade beim 318d+320d.

    Und dass Turboschäden oft halb so wild sind, würde ich auch mit Vorsicht genießen. Wenn ich noch länger weitegefahren wäre, hätte durchaus etwas reinfallen und angesaugt werden können. Und beim klassischen Turboschaden kann das Öl auch ziemlich schnell in den Motor gelangen. Habe neulich 2 solche Fälle bei einer Werkstatt gesehen. Ok beide E46. Bei einem war schon so viel Öl im Motor, dass sich der Motor nicht mehr durchdrehen liess! Der andere hat hochgedreht und der Motor war hinüber. Also da kann schon eine Menge passieren.

    Trotzdem werde ich jetzt nicht hysterisch werden und Turbos meiden. Aufgrund meines Fahrprofils und meiner Km-Leistung kommt für mich nichts anderes in Frage. Es könnte höchstens sein, dass ich mal auf einen 325d wechsle oder der Traum wäre ein 335d, wobei der evtl. auch nicht unproblematisch ist mit den 2 Ladern.

  • Nun ist es auch bei meinem E90 (Bj. 2005, 70tkm) soweit, der Turbo hat den Dienst verweigert, kein Ladedruck lt. Mechaniker. :heul:
    BMW gewährt eine Kulanz von 60 % auf die Teilekosten. Der neue Turbo kostet € 950,-. :mad: Ich hoffe die Reparaturkosten halten sich in Grenzen.


    Da es sich anscheinend lt. wardpa um ein bekanntes Problem handelt, sollten wenigstens die Teilekosten zu 100% übernommen werden!?
    Besteht hier eine Möglichkeit dies zu beantragen, oder sind die Chancen aufgrund des Alters schlecht?


    mfg Johnny

  • Ich denke, beim Kulanzangebot könnte das Alter von 5Jahren schon eine Rolle spielen, wobei 70tkm wirklich nicht viel sind.

    Dass der defekte Lader ein bekanntes Problem ist, wird niemand bei BMW zugeben. Bei mir wollte man davon auch nichts wissen.

    War bei Dir auch nur die Schaufelverstellung kaputt oder war es ein klassischer Laderschaden mit Öl/Rauch usw.?

    Interessanterweise hat bei mir der Turbo "nur" 650€ netto gekostet, allerdings war er ein AT-Lader von BMW.

    Wie sieht das konkrete Kulanzangebot aus? 60% auf Material wie schon geschrieben und wahrscheinlich 50% auf Arbeit, oder?