Der Frust- und Jammerthread.

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  • Hatte Dein Vater evtl einen unentdeckten Schlaganfall? Meiner, mittlerweile verstorbenen, Mutter ist das mal im Krankenhaus passiert. Als ich sie besuchte, sprach sie komplett wirres Zeug. Die Krankenschwestern dachten bis zu diesem Zeitpunkt noch, dass wäre ihrem betagten Alter geschuldet :mad:.


    Aufgrund der langjährigen Krankenhaus-Odyssee meiner Mutter, die ich begleiten "durfte", befürchte ich, dass Du diesem alltäglichen Wahnsinn des Gesundheitssystems rechtlich nicht beikommen wirst. Beschwerden der Angehörigen bei den Chefs führen leider nicht selten zu einer raueren Behandlung des Patienten durch das Personal. Letztere stehen ohnehin zeitlich stark unter Druck und erhalten ein karges Gehalt.


    Einen direkten Zusammenhang mit Bundeskanzlerin Merkel sehe ich im übrigen nicht. Schließlich regiert seit 2005 eine große Koalition in Berlin. Die primäre Ursache liegt in der Privatisierung der Krankenhäuser, welche heutzutage mit Krankheit & Patienten Gewinne erzielen wollen. In Ausbildung und Gehälter wird nichts investiert.


    PS: Schön geschrieben :top:. Man könnte lachen, wenn es für Betroffene nicht so traurig wäre.

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  • Und falls jemand glaubt, ich würde hier Märchen erzählen: DAS ist Gesundheitsversorgung 2018 in der Merkelatur. Zumindest bei uns auf dem Land Und wehe dem, der ohne Angehörige ins Krankenhaus muss. :motz::motz:



    Nachdem ich eine ähnliche Situation um Weihnachten 2017 mit meiner Mutter nach einem Sturz (Oberschenkelhalsbruch mit anschliessender Versorgung durch neues Hüftgelenk) hatte, kann ich Dir in Teilen Deiner Ausführungen zustimmen. In Teilen, da das Klinikpersonal zwar übermäßig belastet, aber zumindest im möglichen Rahmen seh bemüht war.


    Zum Glück war und ist bei uns eine Betreuung durch meine Schwester, die ausgebildete OP- und Pflegekraft ist, hier gewährleistet. Ohne diese Begleitung wäre das ebenso katastrophal gelaufen wie bei Deinem Vater. Das Klinik-Pflegepersonal ist heutzutage durch die Belastung hoffnungslos überfordert. Ohne engagierte Angehörige ist man am ***** und komplett hilflos. Ganz schwierig, wenn dann vor Ort definitiv niemand ist.


    Da wir kinderlos sind und Verwandtschaft weit gestreut ist, komme ich immer öfter sehr ins Grübeln....

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    "Eigentlich bin ich ganz anders - ich komm nur so selten dazu..."
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  • Genau, das war früher (TM) alles viel besser...:rolleyes:


    Leider ist in Sachen Gesundheitssystem wirklich etwas dran, da kannst die Augen verdrehen wie du willst... . Meine Frau und viele Freunde arbeiten in der Branche und können nur noch den Kopf schütteln. Der Patient tritt in den Hintergrund, die Bürokratie dafür ins Rampenlicht. Die Zeit die früher für den Patienten da war, geht heute fürs ausfüllen irgendwelcher schwachsinnigen Formulare drauf. Um das Bürokratiemonster zu füttern wird an allen Ecken und Enden eingespart.

  • Ist ein Schei$$-Thema, das ich leider auch nur zu gut kenne, wie wahrscheinlich viele hier mit betagten Eltern.


    Jeder Besuch wird mehr oder weniger zur Qual, weil Du nur noch Zeuge von körperlichem und geistigem Verfall wirst und realisierst, dass kaum noch etwas von der ursprünglichen Persönlichkeit übrig ist (außer der Sturheit, die offenbar proportional mit der Anzahl an Jahren wächst).
    Ein anderer Elternteil, der mit der Situation überfordert ist, aber gleichzeitig jeden Versuch die Situation zu entschärfen, komplett abblockt.


    Und dazu ein Gesundheitssystem - da bin ich durchaus bei vielen anderen hier - das auf Gewinnerzielung und nicht aufs Patientenwohl ausgerichtet ist. Da könnte ich auch mit Beispielen aus den letzten Jahren Seiten füllen.


    So alt will ich nicht werden.

    Eine gesunde Verdorbenheit ist besser als eine verdorbene Gesundheit.

  • Ein heikles Thema.


    Auch ich hatte am 15.11.18 den Anruf vor dem ich seit etwa 15 Jahren Angst habe.
    „Deine Mutter ist im Krankenhaus ...“ ... rief mein völlig aufgelöster Vater (77) an.


    Meine Mutter (75) hatte einen Herzinfarkt - zwei Arterien verstopft.
    Es stellte sich dann noch heraus das ein kleiner Teil des Herzens abgestorben ist, es ein Hinterkammerinfarkt war und ein Schrittmacher gesetzt werden muss, was dann auch sechs Tage später passierte.


    Lange Rede kurzer Sinn - die medizinische Versorgung war/ist bisher astrein.


    Der Notarzt har sofort ein Kardialogenteam angefordert was professionell und absolut korrekt erkannt hat was Phase ist. Das Team des städtischen Krankenhaus in Kiel - besonders die fünf Tage auf der Intensivstation seien erwähnt - lieferten eine perfekte Versorgung ab. Freundlch, offen und immer bemüht - toll.
    Sogar das oft in Krankenhäusern gescholtene Essen hat meine Mutter gelobt.


    Seit dem 13.12.2018 ist meine Mutter nun in der Rehaklinik Schönberg-Holm inkl. DZ für meinen Vater - natürlich mit Zuzahlung.


    Ich habe dann den 24. und 25. zu Weihnachten dort verbracht und kann mich nicht negativ äußern - Brunch am 1. Weihnachtstag hatte ich noch nie.


    Musste ich mir auch mal von der Seele schreiben - danke fürs lesen.


    Das Problem ist mein Vater, unselbstständig bis dort hinaus, verbittert obwohl es ihm wegen starker Rückenschmerzen eigentlich ganz gut geht. Aber der drohende Verlust meiner Mutter hat ihn aufwachen lassen und er hat im Rahmen seiner Möglichkeiten nun viel gelernt. Zum Beispiel wie man sich eine Suppe oder Pizza warm macht - noch vor einiger Zeit wäre er vor dem vollen Kühlschrank verhungert.
    Demut tut manchmal gut.

    "Bitte ohne Speck und Eier !"

    Manfred, 53, Trucker - bestellt sich gerade eine Frau aus Thailand ...

  • So alt will ich nicht werden.

    Das ist seit diesen Weihnachten mein unumstößliches Motto.


    Ich hatte vor Weihnachten ein internistisches Problem, leichtes Krankheitsbild, freiwillig zum Internisten, "gehen Sie in die YYY-Klinik!", nochmal hin, kriege ich wenigstens ein Antibiotikum?. "JA, kann ich verschreiben", keine Besserung, Fehldiagnose, an Weihnachten dann freiwillig in Klinik-Notaufnahme, Maßnahmen, die zum Teil technisch fehlschlugen, wieder rein, "ach, gehen Sie jetzt erst mal heim, und morgen dann sofort in XXX-Klinik!"


    Ich gehe im neuen Jahr noch 1x zu einem Facharzt. Die Haltung von laminators Vater kann ich verstehen. Wurde ihm geholfen?


    Wenn es in einer endlosen Krankengeschichte enden sollte mit Schwerpunkt Diagnosen und minimaler Therapie, dann Palliativarzt und Schmerzmittel, wenn's zu schlimm wird, hat sich meine Mutter in den letzten Lebenstagen auch so erkämpft. Ich beneide sie. Und ja, ich habe keine Angehörigen. Rechnungen soll dann bezahlen, wer will.

    Wäre dieses Jahr ein Fisch, ich würde ihn wieder ins Meer werfen.


  • Die Haltung von laminators Vater kann ich verstehen. Wurde ihm geholfen?


    Wenn's dann aber soweit geht, dass man bei eindeutigen Schlaganfall-Symptomen immer noch mit der Mikrowelle redet (um im Bild zu bleiben), könnte man einfach nur ausrasten.

    Eine gesunde Verdorbenheit ist besser als eine verdorbene Gesundheit.

  • Hatte Dein Vater evtl einen unentdeckten Schlaganfall? ...


    Ich greife den Part mal auf und habe Verständnis für die teils kontroversen Diskussionen.


    Wir Angehörige sind hier ja nur Laien. Wir können Fragen stellen. Die nach einem Schlaganfall war eine. Das Krankenhaus hatte deswegen ein Schädel-CT gemacht. Ohne Befund. Aber wie geht es nun weiter? So verwirrt war er doch vorher nicht. Ob eine neurologische Untersuchung Sinn machen könnte? Diese Frage habe ich letzten Samstag gestellt und sie wurde auch in Aussicht gestellt ..... und wieder verworfen, da er ja über Weihnachten wieder klar war. Heute hat er Geburtstag und meine Schwester und ich haben ihn besucht. Ist dann halt blöd, wenn man zur Begrüßung gefragt wird, wer wir denn seien. :(


    Es war uns dann möglich, mit dem Stationsarzt zu sprechen. Obwohl: mit meiner Schwester zu sprechen lehnte er ab. Trotz Vollmacht. Sie hätte ihn angegriffen und er hätte auch seine Rechte. (Ok, ihr liegt das Herz oft auf der Zunge, was nicht jeder vertragen kann).


    Ich habe das Gespräch dann an mich genommen, mich vorgestellt, ihm die Vollmacht gezeigt und ihn höflich aber bestimmt gefragt, was er denn nun zu tun gedenke. Immerhin hätten wir seit fast 1 1/2 Wochen einen massiven Wechsel zwischen total klar und völlig verwirrt. Jetzt erfolgt dann plötzlich doch eine neurologische Untersuchung. Jetzt wird dann plötzlich doch zu Kenntnis genommen, dass hier ein Hardcore-Raucher seit mehr als einer Woche ohne seine Fluppen auskommen muss. Wieso erzähle ich all das bei der Einweisung, wenn es doch keinen interessiert??


    Klar: Ärzte, Schwestern, Pfleger stehen unter Dauerdruck. Und wehe man erbringt eine Leistung, die den Kassen nicht genehm ist. Dafür habe ich bis zu einem gewissen Punkt auch Verständnis. Ich möchte nicht undankbar sein. Aber verdammt noch mal: wir reden hier immer noch von Menschen.


    Gleich fahre ich wieder ins Krankenhaus und jede Wette: Niemand weiß etwas von einer neurologischen Untersuchung.


    So langsam verstehe ich, warum sich z.B. ein Gunter Sachs damals ne Kugel durch den Kopf gejagt hat.

  • Ich möchte nicht undankbar sein. Aber verdammt noch mal: wir reden hier immer noch von Menschen.

    Ja, das bedrückt mich auch. laminator, danke für Deinen Bericht, besonders über den Stationsarzt. Diese Mimose wäre besser als ärztlicher Mitarbeiter in einem Fachverlag aufgehoben.


    Antwort des Hausarztes auf meine Frage, ob wir mal mit den Blutdruckmitteldosierungen für meine Mutter so verfahren sollen, wie es die Klinikärztin vorgeschlagen hatte: "Versuchen Sie's." Antwort auf die Frage, was er von den Laborwerten der Klinik hält: "Lese ich nicht, das wandert bei mir gleich in die Ablage, da sind Krankenhauskeime dran!"


    Nach dem Tod meiner Mutter (akute Lungenembolie) erfolgte - nach hunderten Praxisstunden mit meiner Mutter in meinem Beisein: Keine Reaktion.


    Ich wünsche Dir und Deiner Schwester viel Kraft; Euer Vater ist bei Euch in den bestmöglichen Händen. Ihm wünsche ich von Herzen wenig Leiden, egal, wie es ausgeht.

    Wäre dieses Jahr ein Fisch, ich würde ihn wieder ins Meer werfen.

  • Ich kann mich laminator und seinen Erfahrungen leider nur anschließen. So erlebt bei meiner Mutter als auch bei meinem Vater. Und das trotz der "goldenen" Krankenhauszusatzversicherungskarte". Viel einbezahlt, wenig Leistung. Das hatte sich mein Vater sicher anders vorgestellt. Viel Kraft! Und wie Korynaut richtig geschrieben hat......wenig Leiden...sofern sich, hoffentlich doch!!!!, ich drücke euch die Daumen!!! am Ende doch keine Genesung mehr einstellt. Und ein :top: an deine Schwester! Nicht von so einem Stationsarzt mürbe machen lassen!

  • Ich frage mich manchmal, wo das Geld im Gesundheitssystem versickert.


    Mein Stiefvater (78) liegt seit Freitag vor Weihnachten erneut im Krankenhaus.


    Inzwischen auf der Intensivstation, wo die Betreuung - soweit ich es als Laie beurteilen kann - gut ist, besser als vorher auf der normalen. Sind viele Schwestern da und sogar die Ärztin nahm sich Zeit.


    Die Herzschwäche wurde lange Zeit nicht erkannt, inzwischen noch weitgehendes Nierenversagen. Warum wurde das so lange nicht bemerkt, obwohl er dauernd bei verschiedenen Ärzten war?


    Und die Auskünfte, die wir von den Stationsärzten bekamen, waren sehr unterschiedlich - das liegt vielleicht auch am schwierigen Fall, wo es keine eindeutig beste Behandlungsmethode gibt, das kann ich nicht beurteilen.
    Ist auf jeden Fall irritierend.



    Wenn ich dran denke, ohne Familie selbst mal ins KKH zu müssen - da nutzt mir die private KV wahrscheinlich auch nichts mehr.


    Keine schöne Erfahrung und keine schöne Vorstellung.


    Allen Betroffenen viel Kraft - und gute Nerven!

    Grüße Peter

  • Ich frage mich manchmal, wo das Geld im Gesundheitssystem versickert.!



    Kannst hier nach den Jahresabschlüssen von Helios und Co suchen. Bei dem Firmengeflechten wirds aber nicht so einfach.
    https://www.bundesanzeiger.de


    Der Wiki-Eintrag klingt auch spannend
    https://de.wikipedia.org/wiki/Helios_Kliniken



    Die Pharmaindustrie ist auch nicht für übermäßige Armut bekannt.



    Tja da bleibt nix über für Personal und Patient. Schließlich wollen Leute wie Merz ja Gehalt haben. :D
    BlackRock ist unter anderen beteiligt an Merck, BASF, Fresenius und Beiersdorf.

  • Es ist wirklich heftig, was hier geschrieben wird - unglaublich.
    Ich habe es derzeit auch erleben müssen, wie unser Gesundheitssystem funktioniert. Nach einem langen und schmerzhaften Weg hat meine Frau eines neues Hüftgelenk bekommen. Der Krankenhausaufenthalt war noch ok (Privatpatient). Die Katastrophe war die Reha. Es war eher eine Aufbewahrung von Menschen. Es wurde weder auf das Krankheitsbild noch auf den Genesungsfortschritt eingegangen. Es sollten Übungen gemacht werden, was der Arzt ausdrücklich verboten hat. Es kümmerte sich eigentlich niemand, um den einzelnen Patienten.
    Dazu noch die Abrechnung der Krankenkasse (anteilig, da Beihilfe), es werden Hilfmittel (Sitzerhöhung, Sitzkissen, etc.) nicht übernommen, die für die Genesung erforderlich sind. Die. Erlängerung der Reha wird auch nur zum kleinen Teil getragen, so dass wir pro Tag ordentlich zuzahlen müssen.
    Es spottet jeder Beschreibung, was da abläuft.

  • Kleines Update: Heute sollte ja dann nach langem quengeln noch eine neurologische Untersuchung erfolgen. Also bin ich nachmittags nochmals ins Krankenhaus, um nach den Ergebnissen zu fragen.


    Quizfrage: Wurde die Untersuchung durchgeführt? Kleiner Tipp: die Antwort fängt mit "N" an.


    Eine weitere Kleinigkeit am Rande: Er hatte mich an der Stimme erkannt und mir zu verstehen gegeben, dass er Durst hätte. Leider konnte ich ihm erstmal nicht helfen, weil der Aufsatz von dieser "Schnabeltasse" plötzlich weg war. Wieso? Warum? Wie soll ein bettlägriger Mensch denn bitteschön trinken, ohne direkt alles zu verschütten?

    Dieses Krankenhaus ist wirklich der letzte Dreck. Und das Schlimme: Da weiß tatsächlich die linke Hand nicht, dass es eine rechte gibt und was die wohl gerade macht. Aber das letzte Wort ist hier noch nicht gesprochen, das steht nunmehr fest.


    Gottlob hat unser Vater ab dem 02.02. einen Platz im Pflegeheim .... den meine Schwester organisiert hat ..... obwohl auch das in Deutschland eigentlich geregelt ist. Stichwort "Entlassmanagement".



    Ich hab einen Hals, dass kann sich keiner vorstellen. :motz::motz::motz:

  • Die Chance, ein besseres Krankenhaus zu finden, ist leider mittlerweile ziemlich gering.
    Viel Glück mit den Zuständen und viel Kraft wünsch ich Dir!

  • Da weiß tatsächlich die linke Hand nicht, dass es eine rechte gibt und was die wohl gerade macht.


    Nichts ungewöhnliches und vor allem nichts neues dank Kostenoptimierung und Outsourcing. Da sind fürs Essen die externen Billigkräfte zuständig, die erst vom Patienten erfahren, was der Stationsarzt angeordent hat.
    Das wird zukünftig noch schlimmer werden.



    Aber andererseits, wir scheinen auch ein krankes Volk zu sein. Keiner rennt öfter zum Arzt als wir Deutschen.

  • Kleines Update: Heute sollte ja dann nach langem quengeln noch eine neurologische Untersuchung erfolgen. Also bin ich nachmittags nochmals ins Krankenhaus, um nach den Ergebnissen zu fragen.


    Quizfrage: Wurde die Untersuchung durchgeführt? Kleiner Tipp: die Antwort fängt mit "N" an.

    Da wäre ich an Deiner Stelle allerdings auch begeistert, wenn man sich an Zusagen und Absprachen nicht hält :mad:.


    Die Chance, ein besseres Krankenhaus zu finden, ist leider mittlerweile ziemlich gering.

    In der Tat sollte man stets ein vernünftiges Krankenhaus in seiner Umgebung kennen, um dann im Notfall - sofern möglich - Wünsche zu äußern.


    Aber andererseits, wir scheinen auch ein krankes Volk zu sein. Keiner rennt öfter zum Arzt als wir Deutschen.

    Zumindest auf dem Papier. Wenn ich sehe, wieviele ALG II-Bezieher (Volksmund: Hartz 4), die durch die Agenda 2010 rechtlich gezwungen werden jeden Job anzunehmen (der Bankkaufmann müsste nach SGB II nen' Job als Reinigungskraft annehmen :rolleyes:), zum Arzt rennen, um eine AUB zu erhalten...

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Es tut mir leid, wenn ich solche Sachen lesen muss.


    Aber ich muss auch eine Lanze brechen für die Mediziner. Ich lebe seit 35 Jahren in München und meine ganze Familie inkl. mir musste immer mal wieder in die Klinik.


    Erst letztes Weihnachten wurde einer nahestehenden Person eine neue Herzklappe in München Großhadern eingesetzt und nach dem KH-Aufenthalt gings direkt in die Reha am Starnberger See.


    Die ganze Aktion ist mustergültig und ohne Komplikationen, bei wirklich guter Betreuung und optimalem Ergebnis, abgelaufen. Kassenpatient.