Schnee - Ich komme nicht vom Fleck. Ist das normal?

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  • Früher als ich noch jung war, hatte ich Spikes-Reifen,



    :O so ein alter "Sack"...... :D :D ;)

    Im Schnee fahren muss man sich halt aneignen. Ich habe lange Jahre 7er (e32 / e38 mit Automatik) gefahren. Und das in den Traunsteiner Alpen. Mit guter Bereifung und vorausschaunder Fahrweise geht das alles.

    Ich hab mir immer zum Winter neue WR gekauft und diese dann im Sommer runter gefahren. Bei ca. 40.000 KM im Jahr, kam das immer ganz gut hin....

    Gruß
    jijoap

    1) Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, Du darfst sie kostenlos nutzen.
    Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. Du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.



    2) Es gibt Tage, da beantwortet mein Mittelfinger alle Fragen......

  • Hi Udo,


    Schlittschuhe rutschen auch ganz gut, trotz geringer Fläche bzw. hoher Flächenpressung.


    Gruß
    Stefan


    Nicht trotz, sondern WEIL!
    Durch den hohen Druck entsteht unter der Kufe ein Wasserfilm und darauf gleitet die Kufe.


    Eis ist an sich nicht rutschig, sondern eben das Wasser das sich bildet. Bestes Beispiel: Wer einmal in Skandinavien bei minus 30 Grad auf ebenen kaltem Eis gefahren wird berichten können dass da fast so viel Grip herrscht wie auf nasser Fahrbahn. Grund: Der Druck reicht bei diesen Eistemperaturen nicht aus um es schnell genug schmelzen zu lassen.


    Physikstunde beendet.

  • Moinsen,

    das sehe ich auch so, ich fahre mit meinem 3er auch im Winter so manchem Frontkratzer davon. Worauf es ankommt und woran man drehen kann:

    - Gute (!) Winterreifen
    - Gewicht auf der Hinterachse
    - als Anfahrhilfe z. B. bei Eis: Sand vor die Antriebsräder wenn möglich

    Gruss Uwe


  • Bin ich mit meinen 3ern und 5ern auch immer; kein Problem. Seit ich den Z4 habe ist das was anderes, da kaum Gewicht auf der Hinterachse helfen auch die Winterreifen nicht; es fühlt sich eher nach Sommer-Slicks an. :confused:
    So wenig Grip hatte kein Fahrzeug vorher. :eek:

  • Eigentlich finde ich es ziemlich seltsam, wie unterschiedlich hier die Erfahrungen sind.


    Ich habe von manchen gehört, die mit ihren alten Wagen besser voran kamen, als nun mit den neuen und halt auch andersrum.


    Gewicht dürfte ja eigentlich kein Problem mehr sein.
    Früher beim 1200 Kg Capri hatte man immer davon gesprochen, hinten noch nen Sack Kartoffeln rein zu legen, aber heute wiegen die normalen PKW doch schon über 1500 Kg.


    Ich merke eigentlich nur am blinken vom DSC, dass überhaupt rutschig sein sollte und das ich nicht der Gaspedalstellung entsprechend beschleunigen kann.
    Insgesamt bin ich echt überrascht wie traumhaft ich bei dem Wetter fahren kann.
    Der alte M3/B war schon wunderbar, aber jetzt mit DSC und trotz 265ern statt 225ern auf der Antriebsachse geht es noch mal spürbar besser voran.
    Finde es sehr seltsam, dass manche so Probleme haben.


    Gruß
    Udo

    Seit Juni 2021 ist Flashbeagle CO2-neutral.

    Er verstarb selbstbestimmt und ohne Schmerzen an den Folgen einer Krebserkrankung, die mit Leber- und Lungenmetastasen unheilbar geworden war.

    Flashbeagle hinterlässt einen BMW und zwei Fahrräder.

  • Ähm, an den TE: DTC aus kanns ja wohl nicht sein.
    DTC ein wäre besser.

    "Ich bin 74 und habe keine Zeit mehr, die ich an Ladesäulen verschwenden könnte" - Walter Röhrl


    Länger das gleiche Nutzlose tun? :idee:

  • Nabend,
    ich hatte mich heute nachmittag "vorsätzlich" (war kein anderer Parkplatz frei) bei einem Kunden am rechten Straßenrand in 15cm Schnee "eingegraben". Nach 2 Stunden wieder weg => 20cm Schnee.


    Vorwärts ging nix, also rückwärts in der Einfahrtspur zurück gesetzt, D rein und mit "Schmackes" durch die Schneewehe raus. Der Rest ist einfach: VOLL auf dem Pin bleiben, den Rest macht das DSC.


    Ach so: Nietennagelneue Michelin Winterpneus, 225/45R17 91H


    Gut Rutsch,


    Michael.

    Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Unterschied zwischen Hund und Mensch. (Mark Twain (1835-1903))
    Free Copdland - Auch mal eine andere Meinung haben im BMW-Treff :top:
    Jeep fahren heißt da stecken zu bleiben, wo andere erst garnicht hinkommen!


  • Früher beim 1200 Kg Capri hatte man immer davon gesprochen, hinten noch nen Sack Kartoffeln rein zu legen, aber heute wiegen die normalen PKW doch schon über 1500 Kg.


    Der Zetti liegt ja von den genannten Gewichten recht in der mitte; allerdings kommt es wohl auch enorm auf das Gewicht im Bereich der Heckachse an. Da fehlt es dann im Winter.


    Vorhin: Vor die Garage auf ebene Fläche gefahren (hatte ich vorher geschoben). Ich bin natürlich mit dem Auto nicht mehr ohne fremde Hilfe weggekommen. Bei Vollgas haben sich die Reifen beidseitig schön ordentlich gedreht; die Elektronik hat auch nicht mehr eingeregelt, die dachte vermutlich das Auto fährt :D


  • Vorwärts ging nix, also rückwärts in der Einfahrtspur zurück gesetzt, D rein und mit "Schmackes" durch die Schneewehe raus. Der Rest ist einfach: VOLL auf dem Pin bleiben, den Rest macht das DSC.


    Seit ich den 1er mit DSC etc. hab, mach ich das auch so. Beim Anfahren einfach mal gut Gummi geben. Dann erst hat nämlich die Elektronik (im speziellen die elektronische Differentialsperre) auch was zum regeln. Und dann gehts trotz mittlerweile 6 Jahre alter Wintergummis mit gut 4mm Profil noch zackig vorwärts :top:. Wäre letztens beim Ampelstart auf Schnee fast nem Jeep Cherokee hinten reingefahren ;). Der Jeep hätte wahrscheinlich schon schneller gekonnt, aber wenn der Fahrer sich nicht traut...

  • Ich sags nochmal: Heckantrieb ist super im Winter! Ich begeb mich auf die Straße sobald Schnee liegt, ich warte das ganze Jahr drauf. Weils Spaß macht. Ketten hab ich nich und wohne ganz oben am Berg. Hängen bleiben kenn ich nicht. Mein Trick: gute und neue Winterreifen!
    Dsc wird bei mir prinzipiell bei Schneeverhältnissen deaktiviert wegen dem Spaß (das soll keine Aufforderung sein). Auf Strecken wo es steil bergab geht schalte ich es ein. Auch wenn ich Ahnung von der Drifterei hab (Instruktor, Rennen), schätze ich Dsc wenn ich nicht querfahren will. Und steil bergauf wo es an die Haftgrenzen geht schalte ich gezielt die erste Stufe aus, das bringt oft Vorteile.
    Mein Finger ist ohnehin oft an der Taste, ist wichtig zum Vorankommen.
    Aber entscheidend für die feinen Dinge sind immer noch die Wr. Glaubt einem Ösi aus den Bergen!


    Btw: Heut hab ich so viel Spaß gehabt wie lange nicht mehr (10cm Neuschnee auf den Straßen)

  • Der Zetti liegt ja von den genannten Gewichten recht in der mitte; allerdings kommt es wohl auch enorm auf das Gewicht im Bereich der Heckachse an. Da fehlt es dann im Winter.


    Naja, der von mir genannte Capri war schon sehr kopflastig (Vorderachse ziemlich weit hinten), so das ich schon denke, dass ein Z4 auf der Antriebsachse wesentlich schwerer ist.


    Aber ich meinte halt einfach die unterschiedlichen Erfahrungen, die kein wirkliches Muster erkennen lassen (und irgendeinen Grund wird es ja doch geben).
    Es könnte halt gut sein, dass hier jemand mit einem Z4 schreibt, der wunderbar durch den Winter kommt.


    Gruß
    Udo

    Seit Juni 2021 ist Flashbeagle CO2-neutral.

    Er verstarb selbstbestimmt und ohne Schmerzen an den Folgen einer Krebserkrankung, die mit Leber- und Lungenmetastasen unheilbar geworden war.

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  • Ich komm nicht mal die Auffahrt zum Haus hoch und muss jetzt neben der Straße parken. Also sei mal ruhig hier. ;)




    Dito.

    Wobei das bei mir ganz klar an alten und abgefahrenen (3mm Profil) Winterreifen liegt - da mach ich dem Wagen keinen Vorwurf :D

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.


  • Es könnte halt gut sein, dass hier jemand mit einem Z4 schreibt, der wunderbar durch den Winter kommt.


    Gruß
    Udo



    Ich kenn den Z4 im Winter zwar nicht, aber ich denke dass es schon Schwierigkeiten geben könnte, glaub aber dass auch hier durch die richtige Ausrüstung viel gemacht werden kann.


    50:50 ist halt nicht alles, es sollte auch absolut gesehen etwas Gewicht hinten sein. Gewicht im Kofferraum ist natürlich bei jedem Hecktriebler mit Frontmotor ein Vorteil. Und das was hier so oft als Gefahr beschrieben wird, dass der Wagen mit 100kg im Kofferraum nicht mehr abzufangen ist und so ist ein Blödsinn. Man spürt kaum Unterschiede und es ist um nix gefährlicher. Des weiteren hat man ja die Elektronik die einem hilft, wenn man da ängstlich ist.


    Übrigens hat in der aktuellen AutoBild der Hecktriebler (Mercedes) beim Anfahren 0-40 die Frontkratzer alle im Griff (=abgehängt). Autobild hat es zwar noch immer nicht kapiert und schreibt die ganze Zeit vom MAnko Heckantrieb beim Mercedes obwohl er fast allen Disziplinen vorne weg fährt. Am Schluss schieben sie es auf die angeblich so toll regelnde Elektronik, jedoch kann ja die mechanischen Grip nicht ersetzen.


    Immrehin sind der wichtigste Faktor und die einzige Verbindung zwischen Auto und Schneestraße die Reifen. Und das gilt auch, auch wenn ich mich wiederhol (es kann nicht oft genug gesagt werden), auch hier für den TE. Wenn ein Winterreifen halb heruntergefahren ist hat er sehr viel schlechtere Eigenschaften als ein neuer. Das ist nun mal so. Hat auch schon Tests gegeben in irgendeiner Autozeitschrift. War schon arg - auch beim Bremsen.


    Also ich spare bei den Winterreifen nicht mehr - jedenfalls nicht was das Erneuern angeht. Und damit fahre ich mehr als gut.


  • Übrigens hat in der aktuellen AutoBild der Hecktriebler (Mercedes) beim Anfahren 0-40 die Frontkratzer alle im Griff (=abgehängt). Autobild hat es zwar noch immer nicht kapiert und schreibt die ganze Zeit vom MAnko Heckantrieb beim Mercedes obwohl er fast allen Disziplinen vorne weg fährt. Am Schluss schieben sie es auf die angeblich so toll regelnde Elektronik, jedoch kann ja die mechanischen Grip nicht ersetzen.


    Das ist halt eine sehr alte Weisheit und bekommt man nur schwer wieder weg.
    Damals mit den Heckschleudern ging ja wirklich nicht viel.


    Die toll regelnde Elektronik ist halt dann noch ein Vorteil, wenn die anderen Fahrzeuge im Test billiger waren wie der Mercedes und dann nur einfache Regelsysteme haben.
    Heute wird ja schon von Sperrdifferential gesprochen, wenn das durchdrehende Rad nur abgebremst wird.


    Jetzt im Winter stelle ich besonders leicht schon den Unterschied zu dem M3/B mit der 25% Sperre fest zum M346 mit dem M-Differential.
    Das ist natürlich eine Konstruktion, die im Fronttriebler (also meist günstigere Wagenklasse) gar nicht erst angeboten werden kann.


    Gruß
    Udo

    Seit Juni 2021 ist Flashbeagle CO2-neutral.

    Er verstarb selbstbestimmt und ohne Schmerzen an den Folgen einer Krebserkrankung, die mit Leber- und Lungenmetastasen unheilbar geworden war.

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  • Naja, der von mir genannte Capri war schon sehr kopflastig (Vorderachse ziemlich weit hinten), so das ich schon denke, dass ein Z4 auf der Antriebsachse wesentlich schwerer ist.


    Aber ich meinte halt einfach die unterschiedlichen Erfahrungen, die kein wirkliches Muster erkennen lassen (und irgendeinen Grund wird es ja doch geben).
    Es könnte halt gut sein, dass hier jemand mit einem Z4 schreibt, der wunderbar durch den Winter kommt.


    Gruß
    Udo


    Wenn jemand mit dem Z4 super durch den Winter kommt (ohne Ketten) soll er mir das mal zeigen :D


    Aber ansonsten hast Du natürlich recht, die Vorraussetzungen sind zu unterschiedlich: Die verschiedesten Fahrzeuge, absolut verschiedene Fahrer und Erfahrungen, verschiedene Ausrüstungen; da wird man keine klare Linie erkennen können.


    Desweiteren fragt man sich bei machen Leute ja auch ob es wirklich "können" ist oder eher "Glück" ;) :D

  • Ich hatte mit dem Z4 nie Probleme im Winter. Im Gegenteil. Ich war immer überrascht, wie problemlos die Kiste zu fahren ging.

  • Ich sags nochmal: Heckantrieb ist super im Winter! Ich begeb mich auf die Straße sobald Schnee liegt, ich warte das ganze Jahr drauf. Weils Spaß macht. Ketten hab ich nich und wohne ganz oben am Berg. Hängen bleiben kenn ich nicht. Mein Trick: gute und neue Winterreifen!
    [...]
    Aber entscheidend für die feinen Dinge sind immer noch die Wr. Glaubt einem Ösi aus den Bergen!


    Btw: Heut hab ich so viel Spaß gehabt wie lange nicht mehr (10cm Neuschnee auf den Straßen)


    Das sehe ich nicht ganz so. Ich geb Dir vollkommen recht, dass die WR sicher der entscheidendste Faktor beim Fahren auf Schnee ist. Trotzdem fährt sich Vorderradantrieb ohne ESP und Traktionskontrolle besser als Hinterradantrieb mit dem ganzen Elektronikfirlefanz. Das konnte ich in den letzten Tagen mehrfach ausprobieren. Möglicherweise liegt das daran, dass wir hier seit 2 Wochen rd. 25cm Schnee (z.T auch auf den Straßen) haben. Wenn wirklich nichts geräumt ist, geht mit dem BMW dann fast gar nichts mehr. Letzte Woche ist mir das Auto auf grader Strecke einfach im Schnee stecken geblieben, so dass mir 2 freundliche Mitarbeiter des Räumdienstes geholfen haben, das Auto wieder auszugraben. Bevor jemand Einwände erhebt: Die WR auf dem BMW haben jetzt 750km drauf, die auf dem Fiat 10tkm. Aktuell hilft wohl nur noch WR + Allrad, wenn es denn BMW sein soll.


    Das sind die Erfahrungswertes eine Flachlandtirolers, der aber aus den Mittelgebirgen kommt und jährlich 1-2 mal in den Alpen unterwegs ist.

    Diplomatie ist die Kunst, mit dem Schwein freundlich, aber erfolgsorientiert über den Sonntagsbraten zu reden

  • Gestern Abend in Zürich unterwegs gewesen, 2 Personen, E90 320d LCI mit Dunlop 3D Winterreifen. Ca. 2-3 cm Schnee auf der Fahrbahn. Auch ohne Steigung miserables Anfahrverhalten und bei sanfter Beschleunigung andauernd DSC-Lampe und leichtes Gegenlenken, weil das Heck sanft von links nach rechts geschaukelt hat... Viel Fahrspass, aber bei den ersten Steigungen dann schon auf DTC-Modus umschalten müssen, um nicht stehenzubleiben. Dann Wechsel auf meinen neuen X1 23d - wunderbares Gefühl mit dem X-Drive, absolut spurtreu, tolle Traktion... Fazit: Als Erstfahrzeug werde ich wohl ab sofort wohl immer einen 4x4 bevorzugen, einfach sicherer....