Steuererklärung - Tipps und Infos

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  • Wegen der Höhe der Zinsen ist wohl eine Klage anhängig, vielleicht einfach mal Einspruch einlegen, aber auch da besser mit dem Steuerberater sprechen.

    Mache ich. Ist mir auch nicht ganz verständlich, dass der StB. da nicht drauf hingewiesen hat, denn der kennt ja meine Zahlen. Für die noch ausstehende Steuererklärung 2019 wird es noch erheblich heftiger. Den Fehler mache ich dann nicht.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Eigentlich hätte der Steuerberater Dich ja auch auf die freiwillige Vorauszahlung hinweisen sollen, zumindest bekomme ich da von meinem immer rechtzeitig einen Brief.

  • Einspruch ist nicht nötig (und würde zurückgewiesen), da die Bescheide schon seit Monaten nach § 165 AO vorläufig hinsichtlich der Zinsen sind. Einfach mal drauf schauen; die Wahrscheinlichkeit, daß das fehlt geht gegen Null.

    Frederic

  • Da hast Du recht, auf meinem Bescheid vom September für die Einkommensteuer 2013 8|steht genau dieser Vermerk! Das ist aber wahrlich nicht bei allen Verfahren selbstverständlich. Wie oben schon geschrieben, grundsätzlich versuche ich die Zinsen sowieso zu vermeiden. Klappt natürlich nicht, wenn das FA in 2019 noch mal den Bescheid für die Steuer von 2013 ändert :teufel:

  • Moin, ich habe eine Frage zum Thema FB vs. 1 % Regel.


    Bisher habe ich immer FB geführt, was auch immer anstandslos akzeptiert wurde. Ich fahre meine beruflichen Kilometer mit meinem privaten PKW. D.h. wenn ich die Pauschalversteuerung wählen würde, würden die 1% erst im Zuge der Eksterkl. Berechnet und erhoben? Oder wie läuft das? Ein Firmenwagen wird mir nicht gestellt.


    Gibt es eine empfehlenswerte Fahrtenbuch-App?

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Moin, ich habe eine Frage zum Thema FB vs. 1 % Regel.


    Bisher habe ich immer FB geführt, was auch immer anstandslos akzeptiert wurde. Ich fahre meine beruflichen Kilometer mit meinem privaten PKW. D.h. wenn ich die Pauschalversteuerung wählen würde, würden die 1% erst im Zuge der Eksterkl. Berechnet und erhoben? Oder wie läuft das? Ein Firmenwagen wird mir nicht gestellt.


    Gibt es eine empfehlenswerte Fahrtenbuch-App?

    wieso sollte dein eigenes Fahrzeug mit 1% versteuert werden?

    Ich habe jahrelang ebenfalls meine Dienstfahrten mit dem eigenen Fahrzeug durchgeführt.

    Ich habe die Gesamtkosten des Fahrzeugs pro Km ermittelt und mit den dienstlichen Kilometern multipliziert. Von diesen Kosten habe ich die Erstattungen des AG abgezogen und den Rest als Werbungskosten bei der Steuer angegeben.

    Das hat mein Finanzamt problemlos akzeptiert.

    (Wenn du dein eigener AG bist sieht das evtl. anders aus).

  • wieso sollte dein eigenes Fahrzeug mit 1% versteuert werden?

    Der Privatfahrtenanteil könnte steigen und das leidige FB wäre nicht mehr notwendig.


    Aber so wie es aussieht, komme ich ums Fahrtenbuch nicht rum.


    Detlef59


    Danke, schau ich mir an.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Ich fahre meine beruflichen Kilometer mit meinem privaten PKW. D.h. wenn ich die Pauschalversteuerung wählen würde, würden die 1% erst im Zuge der Eksterkl. Berechnet und erhoben? Oder wie läuft das? Ein Firmenwagen wird mir nicht gestellt.

    Sorry, aber ich verstehe immer noch nicht wie das gehen soll, 1% Regelung bei einem Privatfahrzeug....? Habe ich noch nie gehört, man belehre mich eines besseren.

    Pfeiffer! Mit drei "f"!

  • Das eine ist die Entschädigung deines Arbeitgebers für die geschäftlich gefahrenen Kilometer. Das andere die steuerliche Berücksichtigung einer privaten Nutzung des Geschäftswagens. 0,5 % Elektro, 1 % für „normale Fahrzeuge. Die werden als geldwerten Vorteil versteuert.


    Was bekommst Du von deinem Arbeitgeber für die gefahrenen Kilometer? Ist das weniger als der steuerliche Ansatz für das Wegegeld, kannst Du die Differenz zusätzlich in der Steuererklärung mit angeben. Dazu lässt Du dir am Jahresende eine Bescheinigung vom Arbeitgeber ausstellen.

  • Das eine ist die Entschädigung deines Arbeitgebers für die geschäftlich gefahrenen Kilometer. Das andere die steuerliche Berücksichtigung einer privaten Nutzung des Geschäftswagens. 0,5 % Elektro, 1 % für „normale Fahrzeuge. Die werden als geldwerten Vorteil versteuert.


    Was bekommst Du von deinem Arbeitgeber für die gefahrenen Kilometer? Ist das weniger als der steuerliche Ansatz für das Wegegeld, kannst Du die Differenz zusätzlich in der Steuererklärung mit angeben. Dazu lässt Du dir am Jahresende eine Bescheinigung vom Arbeitgeber ausstellen.

    Es ist ja aber kein Geschäftswagen, sondern sein Privatwagen mit dem er dienstliche Fahrten unternimmt - da gibt es mMn keine 0,5%|1% Regelung.

  • Es ist ja aber kein Geschäftswagen, sondern sein Privatwagen mit dem er dienstliche Fahrten unternimmt - da gibt es mMn keine 0,5%|1% Regelung.


    Ich glaube das meinte Detlef auch so, also um den Unterschied zu erklären. Der zweite Absatz bezieht sich ja dann auf den Fall, dienstliche Fahrten mit Privat-Pkw.


    Auch meines Wissens nach ist in dem Fall leider keine pauschale Abrechnung möglich sondern nur per gefahrenen km, und daher nur mit Fahrtenbuch. Wobei ich nicht sicher bin, ob an dieses Fahrtenbuch die gleichen Anforderungen gestellt werden wie in dem Fall wenn man Privatfahrten mit dem Dienstwagen nicht per 1% pauschal abrechnet? Ich hatte diesen Fall selbst mal ein paar Jahre lang, und meiner Erinnerung nach hatte ich das in einer Excel-Tabelle geführt und eingereicht, war damit recht wenig Aufwand...

    Gruß Mathias (formerly known as Mathias386)


    Für einen Fahrzeugtyp, wie ihn der BMW 7er und seine nationalen wie internationalen Wettbewerber darstellen, sind rund 135 kW (gut 185 PS) angemessen und selbst bei sportlichsten Ansprüchen mehr als ca. 185 kW (rund 250 PS) nicht erforderlich.

    (aus einem BMW-Prospekt von 1980, gefunden bei www.7-forum.com)

  • Ich glaube das meinte Detlef auch so, also um den Unterschied zu erklären. Der zweite Absatz bezieht sich ja dann auf den Fall, dienstliche Fahrten mit Privat-Pkw.


    Auch meines Wissens nach ist in dem Fall leider keine pauschale Abrechnung möglich sondern nur per gefahrenen km, und daher nur mit Fahrtenbuch. Wobei ich nicht sicher bin, ob an dieses Fahrtenbuch die gleichen Anforderungen gestellt werden wie in dem Fall wenn man Privatfahrten mit dem Dienstwagen nicht per 1% pauschal abrechnet? Ich hatte diesen Fall selbst mal ein paar Jahre lang, und meiner Erinnerung nach hatte ich das in einer Excel-Tabelle geführt und eingereicht, war damit recht wenig Aufwand...

    Ich glaube nicht, dass das in irgend einer Form so zulässig ist. Korrekterweise macht man eine Dienstreiseabrechnung wenn man mit dem Privatfahrzeug eine Dienstreise unternimmt. Da spielt ja das Thema Tagespauschale mit rein, auch wenn sie der AG nicht bezahlt doch in die eigene Steuererklärung.

    Ansonsten muss der Arbeitgeber ja auch revisionssicher nachweisen wo und wann du unterwegs warst...kann mir nicht vorstellen, dass dazu eine Exceltabelle bei irgendwem durchgeht.

    KOA SIGNATUR!

  • Es ist ja aber kein Geschäftswagen, sondern sein Privatwagen mit dem er dienstliche Fahrten unternimmt - da gibt es mMn keine 0,5%|1% Regelung.

    Richtig, nur ist mir das eben mit der Pauschalversteuerung nicht klar.

    Danke für die Klarstellung. Kam in meinem Beitrag nicht genug rüber.


    1. Geschäftswagen mit privater Nutzung = 0,5 % / 1 %


    2. Privatwagen mit geschäftlicher Nutzung = Kilometerentschädigung durch Arbeitgeber + evtl. Differenz über die Steuererklärung.

    Mein AG zahlt mir ein RKP (Reisekostenpauschale), welche voll versteuert und verbeitragt wird und deren Höhe die tatsächlichen Kosten im Monat nicht ansatzweise deckt.


    Bisher habe ich wie basti313 schrieb, eine Dienstreiseabrechnung gemacht, welche Zeiten der Abwesenheit und die gefahrenen Kilometer erfasst. Dafür verwende ich ein Programm von Lexware, das hat bisher immer genügt und es gab nie Probleme damit. Aber es ist eben ein Riesenaufwand.


    In dem Zusammenhang noch eine andere Frage: meine Frau ist in der Bauleitung und fährt viel zu verschiedenen Baustellen. Kann sie nicht auch zumindest an den Tagen wo Baustellenbesuche anstehen, Verpflegungsmehraufwand geltende machen?

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Es ist zulässig. Habe ich so über 30 jahre lang jedes Jahr gemacht. Fahrtenbuch geführt und am Ende des Jahres gab es vom Dienstherrn eine Beschenigung der dienstlich gefahrenen Kilometer und der dafür erhaltenen Entschädigung. Die Differenz dazu habe ich in der Steuererklärung geltend gemacht. Und das Fahrtenbuch kann eine Excel-Tabelle sein. Sie dient nur dem Nachweis beim Arbeitgeber. Dem Finanzamt hat bei mir über 30 Jahre lang jedes Jahr die Arbeitgeberbescheinigung und die Berechnung dazu ausgereicht.

  • Wurde Dir die Entschädigung brutto oder wie bei mir, netto ausgezahlt?

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Wurde Dir die Entschädigung brutto oder wie bei mir, netto ausgezahlt?

    Reisekosten werden doch immer netto ausgezahlt?! Handelt sich ja nicht um einen Lohnbestandteil.

    Meine dienstlichen Kilometer mit dem Privatwagen habe ich immer ohne Abzüge bekommen.

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • 30 Cent pro Kilometer darf der Arbeitgeber steuerfrei ausbezahlen, der Rest (falls höher) ist dann steuerpflichtig. Für den Nachweis ist kein Fahrtenbuch notwendig, sondern jede Art von Aufzeichnungen (Excel etc.) ausreichend.