Steuererklärung - Tipps und Infos

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  • Zählt die ADAC-Plusmitgliedschaft, wenn da das Versicherungsgedöns mit drin ist, auch dazu?

    Nur wenn eine Versicherung enthalten ist und nur in Höhe der Versicherung. Ob das allerdings unterscheidbar ist? Man könnte evtl. den normalen Beitrag nehmen und vom Plus abziehen und als "Auslands-KV" angeben und fertig. Dafür aber natürlich keine Garantie. Ich persönlich würde da lieber auf die 3€ Erstattung verzichten die das ausmacht. Aber ich bin ja auch ein ängstlicher deutscher Beamter der sich wegen sowas keinen Ärger einfangen will.

    Hab grad mal bei mir nachgesehen in der 2009er wie ich meine Versicherungen immer angebe.
    z.B. Zeile 17: Haftplicht KFZs, 1 x Risiko-LV, Haftpflicht
    z.B. Zeile 18: 2 x Kaiptal-LV

    Am Ende den Gesamtbetrag und fertig. Bislang keine Mäkeleien seitens des FA.

    Ich so: 2020 wird ein super Jahr!

    2020 so: Halt mal mein Bier... ;-)

    2 Mal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • Ich lasse mir meine Fahrtkostenpauschale auf der Lohnsteuerkarte immer als Steuerfreibetrag eintragen. Kann man das im Steuerprogramm der Akademischen Arbeitsgemeinschaft irgendwo eintragen? Denn sonst rechnet der doch die Erstattung falsch aus, oder?

  • Noch eine Frage: ist das normal, dass es für den errechneten Betrag überhaupt keinen Unterschied macht, ob ich private Rentenversicherungen eintrage oder nicht? Egal ob für meine Frau oder mich? Wird der Maximalbetrag schon andersweitig ausgenutzt, z. Bsp. durch private KV?

  • Ich meine ja. Ab 2010 ist die PKV dann ganz absetzbar (zumindest der Grundtarif). Deine PKV sollte Dir dazu mittlerweile eine Bestätigung geschickt haben.

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  • Jo, das bedenken viele nicht, dass man da was zurücklegen sollte. Steht auch nicht in allen (oftmals eiligst rausgerotzten) Ratgebern drin. Ist ja durchaus doch ein ganz schöner Batzen den man da abdrückt.

    Da ist fast zu überlegen, ob man nicht als Mann in IV bleibt und so zwar monatlich weniger, dafür aber keine Nachzahlung hat. Falls das überhaupt geht mit einem Kind in der Steuerklasse.

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  • Man darf vor allem die Steuerklasse nicht nur wechseln, damit die Frau mehr Elterngeld bekommt (wird ja vom Netto berechnet), das ist verboten. Wobei ich prinzipiell lieber Geld vom Staat habe, als er von mir. Die Nachzahlung hält sich auch in Grenzen, da wir sonst einiges zurück bekommen würden.


    Aber im Endeffekt wird das Elterngeld mit dem persönlichen Steuersatz voll versteuert, das wird gerne verschwiegen.

  • Ne, ist nicht verboten. Absolut legitim, zumindest wenn man einigermassen gleich verdient, also bei 4000 zu 700 als Verkäuferin wird das Finanzamt unter Umständen maulen weil dann ein Missbrauch vorliegen könnte.

    Wir haben vor genau einem Jahr umgestellt. Verwunderter Blick im EWO-Amt :D, weil in Mann in V eher ungewöhnlich ist, aber nicht verboten. Aber das macht mal einiges aus im Monat dann und mit der Steuererklärung gibts das ja wieder raus.

    http://www.eltern.de/beruf-und…n/elterngeld-steuern.html

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  • Mal zwei Fragen zu ESt-Erklärung:

    1)
    Mein immer wohlwollend tuender Steuerbeamte hat mir in den ESt-Erkl. 2008 + 2009 die Wegstrecke zum Arbeitsplatz von 55 auf 43 Km gekürzt. Dazu hat er zig Seiten aus irgendeinem Routenplaner beigelegt, der die "optimale Route" mit 43,5 Km berechnet :mad:.

    Ich fahre jedoch häufig (nicht jeden Tag) einen Umweg, um Staus zu umgehen. Zudem muß ich auf dem Rückweg ca. 2 Km in die falsche Richtung fahren, da das Parkhaus in einer Einbahnstraße liegt.

    Kann ich das so begründen oder schaufele ich mir mit der Aussage mein eigenes Grab? Was kann ich machen?

    2)
    Meine Mutter ist im vergangenen Jahr verstorben. Nun habe ich die Bestattungskosten (Friedhofsgebühr, Grabstein usw.) angesetzt. Nun soll ich einen "Fragebogen - Beerdigungskosten, Aufwendungen für eine Grabstätte" ausfüllen. Darin soll das Vermögen angegeben werden.

    Hat das Finanzamt Zugriff auf die Daten, die ich beim Nachlaßgericht angegeben habe?

    (Wenn ich da alles Gegenrechnen lassen muß, lande ich vermutlich bei einer dicken NULL :mad::mad:!)


    Obwohl ich sowohl 2008, als auch 2009 eine Rückzahlung vom FA erhalten habe, hat man mir für die verspätete Abgabe der 2008er Erklärung einen "Verspätungszuschlag" von EUR 100 (ursprünglich wurden sogar EUR 150 angedroht!) berechnet! Die Kameraden gehen mir mittlerweile mächtig auf den Zeiger! Ich schaffe über ein halbes Jahr nur für die Abgaben und die verhalten sich wie Korinthenkacker. Und millionenschwere Jungs wie Michael Schumacher machen Deals mit ausländischen Fiskalbehörden und zahlen hier keinen Cent :mad:.

    formerly known as Fastisfast2fast



  • Hallo,

    bei mir ist es ähnlich, die kürzeste Verbindung sind ca. 80 km, die von mir überwiegend benutzte Strecke aber ca. 100 km.
    Bei mir haben sie auch schon rumgemosert, da ich aber "glaubhaft ;)" versichern konnte, daß ich immer den längeren Weg nehme (von der Fahrzeit her kürzer), haben sie das soweit akzeptiert.
    Ich glaube, hier kommt es auf die Argumentation und Nachvollziehbarkeit der Aussage an, ob der längere Weg anerkannt wird oder nicht.

    Gruß
    Haribo530d

  • Okay, danke!
    Und was sagt ihr zu Pkt. 2 - Verfügt da jemand über Erfahrungen oder gar Insiderwissen?

    2)
    Meine Mutter ist im vergangenen Jahr verstorben. Nun habe ich die Bestattungskosten (Friedhofsgebühr, Grabstein usw.) angesetzt. Nun soll ich einen "Fragebogen - Beerdigungskosten, Aufwendungen für eine Grabstätte" ausfüllen. Darin soll das Vermögen angegeben werden.

    Hat das Finanzamt Zugriff auf die Daten, die ich beim Nachlaßgericht angegeben habe?

    (Wenn ich da alles Gegenrechnen lassen muß, lande ich vermutlich bei einer dicken NULL :mad::mad:!)

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Als außergewöhnliche Belastung sind Bestattungskosten nur dann ansetzbar, wenn sie nicht aus dem Nachlaß bestritten werden können. Das wurde schon mehrfach vom BFH so entschieden.


    Wenn du wissentlich Vermögen verschweigen willst, um die Kosten bei der ESt abziehen zu können, begehst du Steuerhinterziehung. Das muß dir klar sein!

    Frederic


  • Wenn du wissentlich Vermögen verschweigen willst, um die Kosten bei der ESt abziehen zu können, begehst du Steuerhinterziehung. Das muß dir klar sein!

    Das würde ich nie! Als anständiger Bundesbürger weiß ich doch, dass unser Staat jeden Cent benötigt und mein Geld sinnvoll anlegt (Diätenerhöhung, Bankenkrise, Afghanistan, Griechenland, hochwertige LEICA-Geräte zur Verkehrsüberwachung, Überführung des Niedriglohnsektors ins ALGII, Subventionierung von Mißmanagementkonzernen wie Hochtief usw.). Ährlich :crazy:!

    Dennoch wäre es mal interessant zu erfahren, ob das FA Zugriff zu den Unterlagen des Amtsgerichts (Abt. Nachlaß) hat. Der Fragebogen des FA stellt zumindest teilweise dieselben Fragen wie der Bogen vom Amtsgericht :confused:.

    formerly known as Fastisfast2fast

    2 Mal editiert, zuletzt von Frank ()