Geblitzt...aber ist das so korrekt? :-(

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  • Zitat

    Original geschrieben von Mathias386
    @Der_Filmfreund: wertet der Digitaltacho im Geheimmenü das GPS-Signal aus, oder die Raddrehzahlen? falls letzteres, dann wäre da immernoch die Abweichung der Reifen drin, und die kann schonmal 3-4% ausmachen (unterschiedliche Reifengrößen, oder allein der Unterschied zwischen 8mm oder 2mm Profil sind schon knapp 2%...)


    Ich kann ja immer nur von eigenen Erfahrungen berichten.


    Meine Messungen beruhen auf den 19-Zöllern (hinten 255/30-19) mit vollem Reifenprofil bzw. maximal minus 1 mm!


    Wenn mehr Profil fehlen würde, würde der Digital-Tacho noch mehr anzeigen bzw. die Voreilung würde größer. Die Digitalmessung resultiert natürlich NICHT auf GPS, sondern auf Elektronik.


    Den Einwand von Cephalopod ("ist auch nicht genauer als der Zeiger") kann ich für mich und mein Auto NICHT bestätigen. Der Zeiger wird immer voraus eilen (es sei denn, man installiert unzulässige Radkombinationen).

  • @Erdinger
    Nein, eine genaue Anzeige wäre nicht unzulässig ;)
    Möglich wäre es technisch auch problemlos, zumindest solange die Reifen noch volles Profil haben.
    Nur würden sich dann einige wundern, wie oft sie dann bei "nach Tacho knapp 60" in der Stadt geblitzt werden würden (tun getan).


    Max42
    Schöne Urteile, leider keine allgemeingültigen, sondern Einzelfallentscheidungen. Es gibt deutlich mehr Urteile, bei deren Verkündung darauf hingewiesen wird, daß man halt nur so schnell fahren darf, daß man sich auf wechselnde Straßenverhältnisse etc. einstellen kann.
    Und bei Richtgeschwindigkeit ist es nunmal kein Problem, ab dem Schild die korrekte Geschwindigkeit zu haben.


    Bei der nächsten Begrenzung stumpf ausrollen lassen, kann also auch in die Hose gehen.

  • Zitat

    Original geschrieben von bördeländer
    Leipzig - B2 - 4 spurige Straße mit baulicher Trennung (Mittelleitplanke).


    Man kommt von der Autobahn und da steht auf beiden Seiten, für jeden lesbar 60. ca. 130m dahinter kommt das Ortseingangsschild - dann ca. 100m später der Blitzer und dann 500m dahinter die Beschilderung 60. Zwischendurch keine Kreuzung oder gar Wohnhäuser..wozu auch o.ä


    andere schätzen die entfernung auf 250m ;)


    http://www.radarforum.de/forum/index.php?showtopic=21510


    so sieht das schätzchen aus :mad:


    http://bilder.radarfalle.de/de/3180


    p.s.: schaut mal auf bild 2 unten links :D

    ... heute war gestern noch morgen ....

  • Zitat

    Original geschrieben von zinn2003
    Bei der Wahrnehmung mancher Verkehrsteilnehmer bekomm ich immer wieder Angst. :rolleyes:


    kann in der hektik schonmal passieren, sollte nich klar,,, war ja zum glück nich in ner tempo 30 zone vor der schule als diese grad aus war :o


    BTT
    bleibt also festzuhalten: ja das ganze wirste so oder so bezahlen dürfen, der betrag dürfte verschmerzbar bleiben :cool:

    ... heute war gestern noch morgen ....

  • Zitat

    Original geschrieben von orange39
    ...
    p.s.: schaut mal auf bild 2 unten links :D


    Steht da nicht etwa "Radarkontrolle"?


    Sowas aber auch. Mehr kann man eigentlich nicht erwarten.


    cu


    2fast&2furios

    ich sach immer:


    Wer später bremst ist länger schnell!


    Meiner

  • Sagt mal ist das "üblich" dass man bei außerorts 60 und 30km/h Geschwindigkeitsüberschreitung mit Vorsatz belastet wird und sich das Bußgeld dadurch verdoppelt? Dämliche Aktion hin oder her, aber bei einem komplett leeren, zweispurigen Zubringer, bei dem man hätte auch gut 160 fahren hätte können ( :D ) mit 90 durchzurollen ist halt ein "normaler" Blitzer wie man ihn halt ab und zu mal hat in einer träumerischen Phase. Aber Vorsatz, das finde ich schon eine Hausnummer!

    > welcher ist mein nächster...? >

    Alle sagen man solle ein E-Auto kaufen! OK, ich finde sicherlich noch ein paar nette E46, E39, E60... :cool:

  • ist halt ein "normaler" Blitzer wie man ihn halt ab und zu mal hat in einer träumerischen Phase.


    Alleine dieser Satz reicht für "kein Vorsatz".


    Danke für deine Hilfe :rolleyes:


    Konkret meine ich die Frage, anhand welcher Kriterien das denn bitte entschieden werden soll?

    > welcher ist mein nächster...? >

    Alle sagen man solle ein E-Auto kaufen! OK, ich finde sicherlich noch ein paar nette E46, E39, E60... :cool:

  • Alleine dieser Satz reicht für "Vorsatz".

    Keine weiteren Fragen.

    Den Satz wird er der Polizei ja so nicht gesagt haben...:rolleyes:


    Welchen Anhaltspunkt könnte die Bußgeldstelle denn gehabt haben, um Vorsatz zu unterstellen?

    Liegt Dein Wohnort direkt an dieser Straße?

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen kannte ich Vorsatz bisher nur so, wenn du auf einer Fahrt mehrmals geblitzt wurdest oder ein Videofahrzeug hinter dir her fuhr und du z.B. nach dem abbiegen wieder die zulässige Geschwindigkeit überschreitest. Steht nicht mehr drin, woher der Vorsatz rührt oder bist du in letzter Zeit schonmal geblitzt worden? Ab 31 km/h außerorts zu schnell musst du auch 1 Jahr lang vorsichtig sein, in diesem Jahr reicht auch eine geringere Überschreitung, um den Führerschein für 1 Monat zu verlieren. Im Zweifel mal bei der Bußgeldstelle anrufen, woher der Vorsatz kommt.

  • Konkret meine ich die Frage, anhand welcher Kriterien das denn bitte entschieden werden soll?


    OLG Celle Beschluss vom 09.08.2011 - 322 SsBs 245/11 - Vorsatz bei Geschwindigkeitsüberschreitung


    Zitat

    Bei einer Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um annähernd 50% kann von der vorsätzlichen Tatbegehung ausgegangen werden.


    Annahme von Vorsatz bei Geschwindigkeitsüberschreitungen

    Zitat

    Bei erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen kann in der Regel von vorsätzlicher Begehungsweise ausgegangen werden, wobei dies nach der Rechtsprechung ab Überschreitungen von ca. 40 % angenommen wird

    Kammergericht Berlin Beschluss vom 06.03.2019 - 3 Ws (B) 47/19 - 122 Ss 24/19 - Tateinheit bei Geschwindigkeitsverstößen


    Zitat
    Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 40% ist regelmäßig von Vorsatz auszugehen..


    OLG Brandenburg Beschluss vom 17.06.2014 - (2 B) 53 Ss-OWi 230/14 (111/14) - Vorsatz bei Geschwindigkeitsverstoß

    Zitat

    Dabei wird regelmäßig von Vorsatz auszugehen sein, wenn die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h um 40 km/h überschritten wird, bzw. wenn sonst die zulässige Höchstgeschwindigkeit um annähernd 50 % überschritten wird.

  • Es steht nicht drin, warum man mir das unterstellt. Weder wurde ich sonst geblitzt, noch gab es ein Videofahrzeug, noch war das in der Nähe meines Wohnorts. Ein ganz normaler fester Blitzer. Was ich gerade nich weiß, ob es ein Warnschild vor dem Blitzer gab -> eventuell wird das ja dann so ausgelegt?


    Bezüglich der prozentualen Überschreitung: Hm dann wäre das "normale" Bußgeld ja praktisch hinfällig, wenn diese Regel ab 40% oder 50% immer greift. Dann kann man ja gleich das Bußgeld pauschal verdoppeln :m:

    > welcher ist mein nächster...? >

    Alle sagen man solle ein E-Auto kaufen! OK, ich finde sicherlich noch ein paar nette E46, E39, E60... :cool:

  • Naja. Man sagt halt bis 49% Überschreitung zugunsten des Fahrers, das kann man noch als ein Versehen ansehen, während man ab 50% annimmt, dass das absichtlich war und klopft entsprechend mehr auf die Pfoten.

    Nein MTV, wir haben damals nicht wegen Youtube aufgehört MTV zu kucken, sondern wegen des Jamba-Sparabos, dem Crazy-Frog und der Klingeltonwerbung...

  • Das wäre eigentlich mal eine coole Sache für Spielstraßen.

    Autos, die dort mit 15 km/h rumfahren, machen die Straße als Spielstraße eigentlich schon unbrauchbar, aber bei 10€ Buße macht sich keiner Gedanken drum. Da könnte es ruhig volle Punktzahl für geben.

    Im Gegensatz zur Landstraße.

    Da gilt es so oft ein anderes Limit, dass doch viele gar nicht mit Bestimmtheit sagen könnten, was aktuell gilt.

    Aber es gilt nie mehr als 100 Km/h. Also könnte alles ab 110 Km/h als Vorsatz gelten. Prozente sagen da doch nichts aus.

    Seit Juni 2021 ist Flashbeagle CO2-neutral.

    Er verstarb selbstbestimmt und ohne Schmerzen an den Folgen einer Krebserkrankung, die mit Leber- und Lungenmetastasen unheilbar geworden war.

    Flashbeagle hinterlässt einen BMW und zwei Fahrräder.

  • [...weitere Beispiele ähnlicher Urteile...]


    Das könnte also die Begründung für die Unterstellung sein. Finde es allerdings so pauschal betrachtet schon seltsam:


    Aber es gilt nie mehr als 100 Km/h. Also könnte alles ab 110 Km/h als Vorsatz gelten. Prozente sagen da doch nichts aus.


    Sehe ich auch so, z.B. 140 km/h auf einer normalen zweispurigen Landstraße kann eigentlich kein Versehen sein. Auch wenn die Straße übersichtlich und breit ist sodass man auch 160 fahren könnte.


    Aber wenn diese Straße nun auf 60 begrenzt ist, ist es ja nicht völlig abwegig, dass man dieses Schild übersehen hat und von erlaubten 100 ausgeht... :idee:

    Gruß Mathias (formerly known as Mathias386)


    Für einen Fahrzeugtyp, wie ihn der BMW 7er und seine nationalen wie internationalen Wettbewerber darstellen, sind rund 135 kW (gut 185 PS) angemessen und selbst bei sportlichsten Ansprüchen mehr als ca. 185 kW (rund 250 PS) nicht erforderlich.

    (aus einem BMW-Prospekt von 1980, gefunden bei www.7-forum.com)

  • Wenn ich meinen Tempomat nicht ständig benutzen würde, wäre ich öfter zu schnell, vor allem mit dem 650er, da merkt man nicht gleich wenn man zu schnell wird.

    Zudem soll man ja LKWs zügig überholen um die Gefahr von plötzlich auftauchendem Gegenverkehr zu minimieren.


    Will ich nun schnell vorbei sein will, habe ich auch schnell um die 140 oder mehr auf dem Tacho stehen und muss schon während des Überholvorgangs wieder etwas vom Gas.

    Ansonsten würde die Geschwindigkeit bis zum Wiedereinscheren noch höher.

    Steht direkt nach dem Überholvorgang rechts ein Blitzer, so hat man eben Pech und als Begründung, ich wollte schnell vorbei um den Gegenverkehr ggf. nicht zu behindern.


    Das hilft dann aber auch nur noch wenig wenn der FS weg ist, hatte zwar noch nie ein Problem, aber das heißt ja nichts, wenn der Blitz zuschlägt hat man den Salat.


    Einen LKW mit Hänger kann man ja nicht im Schneckentempo überholen, hierfür sollte man immer ein paar extra PS parat haben.

    Wenn man manche PS-Krücken sieht bis sie an einem LKW vorbei sind, bekommt man so schon oft genug ein mulmiges Gefühl.

  • Die Ausrede zählt ganz sicher nicht herby. :dudu:
    Natürlich soll man zügig überholen, aber das freilich unter Einhaltung der Vorschriften.


    So ein LKW darf auf Landstraßen überlicherweise ja nur 60 fahren, also hättest du bei 100 erlaubten km/h schon eine Differenz von 40km/h - das kann man durchaus als zügig bezeichnen.
    Fährt der LKW nun Verbotenerweise 90km/h, dann darfst du dennoch nicht mit 140 vorbei nur damit du "zügig" vorbei bist ^^ - dann überholt man Erlaubterweise mit 100 oder wartet ab wenn der einzusehende Überholweg nicht ausreicht.


    Ich gebe dir aus privater Sicht aber recht, dass man mit starken Fahrzeugen auch auf Abschnitten gefahrlos überholen kann, die für normale Fahrzeuge quasi gar nicht als Überholtauglich wahrgenommen werden.

    Aber erlaubt ist es halt nicht wenn man den Überholvorgang dann nur mit 1xx km/h schafft. :m:

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

    2 Mal editiert, zuletzt von Amtrack ()