Berufsunfähigkeitsversicherung - sinnvoll oder rausgeschmissenes Geld?

Registrierte und angemeldete Benutzer sehen den BMW-Treff ohne Werbung
  • Zitat

    Original geschrieben von St Todesengel
    Die Bürohengste würde ich nicht ausschließen...


    Wie viele werden mittlerweile wegen psychischer Erkrankungen (Burnout und Co.) arbeitsunfähig?
    Daneben macht Büroarbeit dem Rücken auch gut zu schaffen...


    Ja doch, musst du mir nicht wirklich sagen........ ;) war etwas ironisch gemeint. :D
    Bin jetzt selber ein Schreibtischtäter..........


    A.......ber hier gestaltet sich eine Bu durchzusetzen bedeutend schwieriger, glaub mir dass, es gibt immer eine Möglichkeit im Büro Stundenweise mit gestellten Spezialstuhl zu arbeiten. :p

    Gruss Olzo


  • sehe ich auch so, wer mit Hartz4 rechnet, der ist hart gesotten


    ich finde dein Angebot auch noch 'günstig', mich wundert grade, dass ich damals so wenig abgeschlossen habe, mir ist auch entfallen, wie hoch man das eigene Netto absichern konnte. Oder brutto. Oder was auch immer...


    hat mich jetzt doch mal interessiert, was im Fall der Fälle zusammenkommt, das ist gar nicht so viel... (und alle müssten 100% bereit sein zu zahlen), folgende Parteien habe ich gefunden...


    Buz -> 1,5k
    BVV -> Summe bekannt, aber weniger als BUZ
    Staat -> Summe bekannt, aber weniger als BUZ
    bAV, Riester, Betriebsrente... bei allen drei weiss ich nicht, ob und was bei BU gezahlt würde
    Rest muss ich dann selber an der Börse verdienen, Zeit hätte man ja, was aber nicht unbedingt Erfolg bedeutet
    :p

  • Zitat

    Original geschrieben von Martin
    Hat doch nichts damit zu tun, zudem habe ich nirgends was von "gefaked" gefaselt. Deine Abwehrreaktion dazu verstehe ich nicht.


    Weil ich diesen Kommentar täglich höre. Der erste Satz ist immer "Wenn was ist zahlt ihr sowieso nie"


    [qupte]
    Die Zahl die Du in den Raum geworfen hast ist nunmal leider null aussagekräftig so lange keine Vergleichswerte bekannt sind. Die Rechnung ist für mich unvollständig. Da bleibe ich dabei. [/QUOTE]


    Leider gibt es Datenschutz und man kann nicht auf alle Anträge auf Leistung zur BU einsehen. Die Anträge die ich kenne gingen innerhalb kürzester Zeit durch.
    Rechnung muss ich Dir keine machen, wird auch wohl nicht viel helfen ;)

    Gruß Stefan


    »Nicht nur die deutsche Justiz ist unbestechlich! Auf der ganzen Welt kann man mit der größten Geldsumme keinen Richter mehr dazu verführen, Recht zu sprechen.«
    Bertold Brecht

  • Zitat

    Original geschrieben von scam2000
    ich finde dein Angebot auch noch 'günstig', mich wundert grade, dass ich damals so wenig abgeschlossen habe, mir ist auch entfallen, wie hoch man das eigene Netto absichern konnte. Oder brutto. Oder was auch immer...


    Hast Du die 18.000 Euro fix abgeschlossen, oder ändert sich der Betrag bei Dir aufgrund von Dynamik?


    Meine Versicherung erhöht jedes Jahr Beitrag und Leistungshöhe (5% Dynamik, wenn ich mich richtig erinnere) - erscheint mir sinnvoll, weil das Geld schließlich auch nicht mehr wert wird :rolleyes:


    Die % Zahl, bis wohin man brutto/netto absichern kann, habe ich auf die schnelle nicht gefunden - weiß hier jemand bescheid?

    Der Mensch lebt, indem er vergißt.
    Aber es gibt unvergeßliche Dinge.

    Yui Ikari

  • Zitat

    Original geschrieben von St Todesengel
    Hast Du die 18.000 Euro fix abgeschlossen, oder ändert sich der Betrag bei Dir aufgrund von Dynamik?


    Meine Versicherung erhöht jedes Jahr Beitrag und Leistungshöhe (5% Dynamik, wenn ich mich richtig erinnere) - erscheint mir sinnvoll, weil das Geld schließlich auch nicht mehr wert wird :rolleyes:


    Die % Zahl, bis wohin man brutto/netto absichern kann, habe ich auf die schnelle nicht gefunden - weiß hier jemand bescheid?


    bei mir ist das fix. wusste gar nicht, dass das auch un-fix geht;) macht aber Sinn, da hast du Recht...

  • Ich kram den Thread mal aus, weil eine BUV grad bei mir auch evtl. Thema wird.


    Ich hab den ausgefüllten Antrag vor mir liegen und verstehe eine Formulierung auch nach dem 10. Mal lesen nicht (wahrscheinlich Wald<->Bäume Syndrom :) )


    "Bei dem angegebenen Beruf verzichten wir vorbehaltlich unserer Antragsprüfung auf das Recht der abstrakten Verweisung". (soweit klar) "Das bedeutet: Wir prüfen im Leistungsfall nicht, welche andere Tätigkeit die versicherte Person ausüben könnte. Wird eine andere Tätigkeit konkret ausgeübt, prüfen wir, ob auf diese verwiesen werden kann. Dabei berücksichtigen wir Ihre Ausbildung, Fähigkeiten und bisherige Lebensstellung, Wir leisten nicht, wenn konkret verwiesen werden kann." (kann mir das mal einer aufdröseln, als wäre ich 4 Jahre alt? :idee: )

    "Man soll keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug." (Jean-Paul Sartre)

  • Wenn du in deinem Beruf anerkannt BU wirst oder bist, danach jedoch einen anderen Job machst, der deinen Lebensunterhalt sichert, leistet die Vers. nix.


    Nur wenn du nix arbeitest...

  • Wird eine andere Tätigkeit konkret ausgeübt, prüfen wir, ob auf diese verwiesen werden kann. Dabei berücksichtigen wir Ihre Ausbildung, Fähigkeiten und bisherige Lebensstellung, Wir leisten nicht, wenn konkret verwiesen werden kann." (kann mir das mal einer aufdröseln, als wäre ich 4 Jahre alt? :idee: )



    Ich darf auch mal raten:
    Wenn Du Frisör gelernt hast, im Moment aber als Metztger arbeitest, dann wird die Versicherung nicht von Dir verlangen als Frisör zu arbeiten, als Metzger geht dann immer noch.

    Oder :confused:

    PS:
    Wieso willst Du mit 42 Jahren als Leitender Büroangestellter noch eine extra BUV abschliessen?
    Da sollte doch so langsam schon der gesetzliche Rentenanspruch + private + betriebliche Altersvorsorge + Erspartes reichen ...
    Wie teuer sind denn die Prämien?

    4 Mal editiert, zuletzt von Cephalopod ()

  • Ich kram den Thread mal aus, weil eine BUV grad bei mir auch evtl. Thema wird.

    Wenn eine BUV bei Dir Thema wird, dann solltest Du auch mal eine sog. "Schwere-Krankheiten-Versicherung" als Alternative bzw. Ergänzung ansehen :).

    Gruß
    J.

    Man kann ein Problem nicht mit den gleichen Denkstrukturen lösen, die zu seiner Entstehung beigetragen haben. Albert Einstein

  • Wieso willst Du mit 42 Jahren als Leitender Büroangestellter noch eine extra BUV abschliessen?

    Eigentlich wollte ich das schon vor einigen Jahren machen, aber bestimmte gesundheitliche Einschränkungen, die ich hier nicht weiter erläutern möchte, haben das verhindert. Nachdem ich die letzten beiden Tage dann aber mal INTENSIV das Thema beleuchtet hab, werd ich wohl wieder Abstand davon nehmen.
    Es gibt sicher sinnvollere Wege, überschüssiges Geld anzulegen und sich gleichzeitig abzusichern :)


    Wenn eine BUV bei Dir Thema wird, dann solltest Du auch mal eine sog. "Schwere-Krankheiten-Versicherung" als Alternative bzw. Ergänzung ansehen

    Hab' ich gemacht, danke für den Hinweis :top:

    "Man soll keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug." (Jean-Paul Sartre)

  • ich würde die BUF nicht abschlißen, ich bin jung, trotzdem glaub ich,m dass sowas eher für Leute mit hohem Verletzungsrisiko Sinn machen, wi etwa Dachdecker, Schreiner, aber doch nicht im Büro. Da bekommt man höchstens den Burn out Syndrom oder muss in die psychologische Betreung und da glaub ich es ist schwierig ans Geld zu kommen.


    ich find, dass Unfallversicherung macht schon mehr Sinn!



    Viele Grüße

    Philipp :-)

  • ich find, dass Unfallversicherung macht schon mehr Sinn!


    Wieso?
    Im beruflichen Umfeld bist Du ausreichend vor den Folgen eines Unfalles abgesichert.
    Darüber hinaus haben viele Firmen für Ihre Angestellten UV abgeschlossen, die auch den privaten Bereich abdecken.
    Bei unverschuldeten Autounfällen bist Du durch den Verursacher abgesichert.

    Und bei Krankheitsbedingten Kosten haste nüscht davon.

    Einmal editiert, zuletzt von Cephalopod ()

  • Ich denke, das passt hier gut hinein:


    Versicherungsopfer: Im Stich gelassen


    Verbrecher :(


    Bekanntenkreis:
    Brand in Geschäftsgebäude, ca. 1 Mio Schaden, der Schadensbearbeiter der Versicherung beim Vor-Ort-Termin im 4-Augen-Gespräch: "Wir kennen die Geschäftslage und bieten eine Einmalzahlung von 350T€ an, ansonsten müssen sie klagen. Bis zur Verhandlung wären sie pleite."


    BU kommt überhaupt nicht in Frage für mich (Schreibtischtäter). Unfallversicherung macht imho bei kleinen Kindern Sinn, da kann auch zuhause mal was passieren (Treppe runter, Steckdose, Verbrühungen usw.). Für Erwachsene sehe ich da weniger Bedarf, da (wie oben schon erwähnt) oftmals mehrfache Absicherungen bestehen.

    Populisten sind jene Menschen, die einen Spaten Spaten und eine Katze Katze nennen.
    William Shakespeare

    3 Mal editiert, zuletzt von golfer ()

  • Das Thema hat mich mit ca. 25 oder 26 Jahren auch beschäftigt und ich hab eine BU abgeschlossen.
    In meinem Vertrag findet sich auch eine prozentuale jährliche Erhöhung die sich 2x aussetzen lässt sowie eine Auszahlungssumme X wenn ich die BU nicht in Anspruch nehme. Was und ob überhaupt etwas bei raus kommt sehe ich dann ja in vielen vielen vielen Jahren. Nach einigen Umschreibung in eine BU mit Rente. Die Unterlagen füllen inzwischen einen ganzen Ordner.


    Der Betrag den ich einzahle ist überschaubar, könnte aber auch weniger sein ;)


    Was mich aber extrem ärgert ist die Gesundheitscheckklausel:


    Ich kann die prozentuale Erhöhung alle 3 Jahre annehmen ohne das ein Check notwendig wird. Dabei geht es der Versicherung aber wohl vor allem darum weitere Bereiche aus der Leistung zu streichen wenn ich mal länger schiebe.
    Es ist aber nicht möglich den Check erneut durchzuführen um bereits ausgeschlossene Bereiche wieder aufzunehmen (bei mir Rücken).


    Daher habe ich ab und an auch schon überlegt das ganze anders abzusichern. Die BU-Geschichten "die zahlen eh nicht" habe ich schon öfter gehört. Eine Alternative kannte aber auch keiner :rolleyes:
    Und ich will die eingezahlte Knete natürlich nicht vernichten.


    Da gibt es dann nicht ganz so viele Möglichkeiten.

  • Verbrecher :(


    Wenn es um deutsche Versicherungsunternehmen geht ist der Deutsche immer schnell da mit solchen Ausdrücken.


    Wieso und warum die DEBEKA dort auf weitere Gutachten besteht ist in den Artikel in keinster Weise beschrieben.


    Wie kommt man dazu den Ausdruck "Verbrecher" zu verwenden ohne auch nur ansatzweise die Faktenlage zu kennen.


    :rolleyes:


  • Wie kommt man dazu den Ausdruck "Verbrecher" zu verwenden ohne auch nur ansatzweise die Faktenlage zu kennen.


    :rolleyes:


    Ich darf die nennen, wie es mir beliebt. Dem zu Grunde liegen 22 Jahre Erfahrung aus erster Hand (Mutter), Volljuristin spezialisiert auf Versicherungsrecht. Für mich sind alle Versicherer mittlerweile Verbrecher. Warum, kommt in dem Artikel gut heraus. Die letzten Jahre seit ca. 1990/95 standen nahezu ausschliesslich unter dem Motto, die Versicherten mehr und mehr über den Tisch zu ziehen. Dies gilt ganz besonders für KLV, Unfallversicherungen (kombinierte Produkte), PKV, RV (inkl. Riester) und die BU, von Sterbeversicherungen und ähnlichem Schwachsinn nicht zu reden.


    Besonders erstaunt mich in dem Fall oben, dass die Debeka nun anscheinend bei dem Spiel auch mitspielt. Bisher war die als durchaus seriös bekannt.

    Populisten sind jene Menschen, die einen Spaten Spaten und eine Katze Katze nennen.
    William Shakespeare

    2 Mal editiert, zuletzt von golfer ()

  • 22 Jahre Erfahrung aus erster Hand (Mutter), Volljuristin spezialisiert auf Versicherungsrecht.

    Bist Du ein Sohn von Edda Castelló? ;)

    Diese Signatur enthält unsittliche Bilder und wurde vom Server geblockt.

  • Ich darf die nennen, wie es mir beliebt. Dem zu Grunde liegen 22 Jahre Erfahrung aus erster Hand (Mutter), Volljuristin spezialisiert auf Versicherungsrecht. Für mich sind alle Versicherer mittlerweile Verbrecher. Warum, kommt in dem Artikel gut heraus. Die letzten Jahre seit ca. 1990/95 standen nahezu ausschliesslich unter dem Motto, die Versicherten mehr und mehr über den Tisch zu ziehen. Dies gilt ganz besonders für KLV, Unfallversicherungen (kombinierte Produkte), PKV, RV (inkl. Riester) und die BU, von Sterbeversicherungen und ähnlichem Schwachsinn nicht zu reden.


    Besonders erstaunt mich in dem Fall oben, dass die Debeka nun anscheinend bei dem Spiel auch mitspielt. Bisher war die als durchaus seriös bekannt.


    Bei Juristen liegt es nunmal in der Natur der Sache Streitfälle zu behandeln.


    Bei Versicherern gibt es wie in allen Branchen Abläufe die gut und weniger sind. Kundnefreundliche und kundenunfreundliche Abwicklungen.


    Sicher ist die Versicherungsirtschaft eine meist durchleuchteten, regulierten und kontrollierten Branchen Deutschlands. Man kann und soll mißstände kritisieren aber es gibt auch in dieser Branche viele Dinge die gut Laufen und Menschen den Ar*ch retten. Das sollte man nicht vergessen.
    Ohne Versicherungen wären unzähöige Risiken des Privat und Wirtschaftslebens nicht tragbar. Oder würdest du ein 50.000 € Fahrzeug ohne Versicherung im Straßenverkehr bewegen? Und das ist nur ein Minimalbeispiel.


  • Ohne Versicherungen wären unzähöige Risiken des Privat und Wirtschaftslebens nicht tragbar. Oder würdest du ein 50.000 € Fahrzeug ohne Versicherung im Straßenverkehr bewegen? Und das ist nur ein Minimalbeispiel.


    Die Idee einer Versicherung, finanzielles Risiko auf mehrere zu verteilen, wurde hier doch auch gar nicht kritisiert. Dagegen lässt sich überhaupt nichts sagen.


    Traurig ist hingegen, dass der größte Teil der Versicherungen den Fokus nicht auf Kundenzufriedenheit, sondern auf Steigerung des Profits legt, Versicherungsnehmer durch x-Instanzen klagen lässt, bis sie zu ihrem Recht kommen, wenn sie sich nicht von vornherein abwimmeln haben lassen.


    Und das zieht sich von der KFZ-Versicherung bis zur Berufsunfähigkeitsversicherung, vom Schadenfall über 800 Euro bis hin zu den großen Summen.
    Gibt ja kaum einen, der nicht schon Ärger mit irgendeiner Versicherung hatte (und sei es nur, dass man die Beträge der Stammkunden nach oben schraubt und sie so gegenüber Neukunden benachteiligt).